Moin , ich könnte mal wieder richtig in die Tüte Kotzen. Letzte Erhöhung war 01/2016 und das geht immer so weiter, der Vermieter bekommt den Hals nicht voll. Ich würde ja auch in ein Mobilheim ziehen , aber die letzte Besichtigung war auch ein Schuss in den Ofen, hat alles vorne und hinten nicht gestimmt. War was in Brandenburger Raum. Mir reicht echt 45 qm aus zum Leben , mehr brauche ich eigentlich nicht. So ein Heim gibt es für knapp 40 K Teuro, oder halt was gebrauchtes . Was mir nicht gefällt sind die Möbel , sieht aus wie aus den 70 Jahren. Also werde ich mich jetzt richtig intensiv darum kümmern, und dann wahrscheinlich meine Wohnung kündigen und der Vermieter kann mich dann da wo die Sonne immer scheint aber sowas von. Dem ist es eh egal, hier in Berlin besteht absolute Knappheit an '' Halbwegs bezahlbaren Wohnraum '' Das wird eine Spirale ohne ende und zum Schluss gehe ich dann noch Flaschen sammeln um die Miete zu bezahlen, Nöö fällt aus ich mache jetzt endlich Nägel mit Köpfen. Also falls einer was Verkaufen möchte in der nähe von Berlin ca 250-300m² Land kann sich gerne bei mir Melden .Hoffentlich darf ich das hier schreiben .... :evil:
Na super gerade Mieterhöhung bekommen? Nach Deinen Angaben war die letzte Mieterhöhung
01/2016 und das ging so weiter? Bis heute? In dem kurzen Zeitraum ist so etwas mietrechtlich gar
nicht möglich. Auf jeden Fall empfehle ich Dir die Mitgliedschaft in einem örtlichen Mieterverein und
wenn Du auf einer Suche nach einem neuen Wohnraum bist so bieten sich auch noch Wohnungs-
genossenschaften an.
Bodega ...

Nach 15 Monaten darf die Miete erhöht werden.

AK
Der Tipp mit den Genossenschaften kann überholt sein. Hier im Rhein-Main gebiet fallen die meißten Wohnungen aus der Sozialbindung. Es wird knallhart renoviert mit dann neuen Mieten. Die Genossenschaften arbeiten auch (wie andere)Gewinnorientiert. So geben diese auf Einlagen 2-4% !!! Wo gibts das sonst? Unter dem guten Ruf einer Genossenschaft wird ganz simpel auch Profit gemacht!
AnneKlatsche hat geschrieben: Bodega ...

Nach 15 Monaten darf die Miete erhöht werden.

AK


Stimmt nur bedingt:
 Der Vermieter darf die Miete in regelmäßigen Abständen der "ortsüblichen Vergleichsmiete" anpassen. Wenn die Miete bereits über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt, ist eine Mieterhöhung nicht zulässig. Ortsüblich sind die Mieten, die im Schnitt innerhalb der letzten vier Jahre in der entsprechenden Gegend für eine vergleichbare Wohnung bezahlt wurden. Eine solche Mieterhöhung kann der Vermieter aber frühestens ein Jahr nach Beginn des Mietverhältnisses ankündigen. Danach hat der Mieter noch eine dreimonatige Frist, um die Erhöhung zu prüfen. In dieser Zeit bleibt es noch bei der alten Miete. Tatsächlich wird die Miete also frühestens nach 15 Monaten steigen. Innerhalb von drei Jahren darf die Miete insgesamt zudem nicht um mehr als 20 % ansteigen. In gewissen Gebieten, in denen ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum herrscht, wie zum Beispiel in Berlin oder München dürfen es sogar nur 15 % sein.
Von unserer Genossenschaft wurde die Miete (inkl. Betriebskosten) seit dem 1.1.2016 zum 1.7.2017, d.h. nach 15 Monaten um 7.1% erhöht. Allerdings ergab die Betriebskostenabrechnung für 2016 ein Guthaben von € 560.48 welches diese Erhöhung mehr als ausgleicht.
Dann sollte die monatliche Pauschale aber herabgesetzt werden.
@spreemicha


Am 4.11.2015 hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe ein Urteil betr. Mieterhöhung verkündet.

Das Urteil und weitere Informationen dazu gibt es hier:

http://www.manager-magazin.de/immobilie ... 61000.html
Danke Morgen habe ich einen Termin bei einer Bekannten die sich mit Mietrecht auskennt ,ich werde dann hier darüber berichten, was dabei rausgekommen ist . Gruß Micha von der Spree :wink:
Hawaii.72 hat geschrieben: Dann sollte die monatliche Pauschale aber herabgesetzt werden.


Im Prinzip ja, aber bei der nächsten BK-Abrechnung wird ohnedies wieder alles gegen gerechnet.
Hallo spreemicha,

Berlin hat einen qualifizierten Mietspiegel. Den kannst Du googlen. Wenn Du alle relevanten Daten zu Deiner Wohnung hast, kannst Du Dir die Miete gemäß Mietspiegel selbst online ausrechnen. Dein Vermieter kann bis 10% über die Kaltmiete gemäß Mietspiegel erhöhen. Wenn die Erhöhung darüber hinaus geht, ist er nicht mehr im Recht. Du kannst dann der Erhöhung widersprechen.

Weiterhin: Die Erhöhung darf in Berlin insgesamt maximal 15% innerhalb von drei Jahren betragen (sogenannte Kappungsgrenze). Das darf auch in zwei Erhöhungen passieren/passiert sein.

Nimm Dir einen Profi zur Hand, der Dir die maximal zulässige Kaltmiete für genau Deine Wohnung ausrechnet (Mieterbund, Verbraucherschutzbund ...)

Nb: Nirgends in Deutschland sind die Mieten in den letzten ca. fünf Jahren so drastisch angezogen wie in Berlin. Allerdings war auch das Ausgangsniveau noch vor fünf Jahren weit, weit, weit unter den anderen deutschen Großstädten bzw. attraktiven Wohnorten. Und das ist trotz der Erhöhungen auch heute noch so: In Hamburg, München, Frankfurt/M., Freiburg, Stuttgart, Köln ... wird man Dich sicher noch beneiden.

Viel Erfolg morgen ...
In unserem Alter, in welchem die Auszahlung langjähriger Sparverträge wie zB. Lebensversicherungen, Gehaltsumwandlungen etc. anstehen, macht es noch immer Sinn Wohneigentum zu erwerben.
Tasco, nicht alle Menschen in unserem Alter haben langjährige Sparverträge, Lebensversicherungen, Gehaltsumwandlungen etc. und können noch Wohneigentum erwerben. Reichlich hochnäsig! So manche Lebensversicherung dient der Aufstockung der Rente. Und langjährige Sparverträge reichen meist noch nicht mal für die Anzahlung einer Immobilie, wobei mit ü65 die meisten Banken nur noch eine Immobilie finanzieren, wenn mindestens 70 % dafür hingelegt werden. Das Risiko ist sonst zu hoch.
Was ist eine Gehaltsumwandlung?
Mietspiegel hin, Mietspiegel her; wer die geforderte Miete nicht bezahlen will, bekommt die Wohnung eben nicht.

Das ist das wahre Leben und nicht die akademischen Diskussionen über Mietspiegel und Mietpreisbremse.
Was hat die Mietpreisbremse denn bewirkt? Nichts, außer das die Vermieter darüber lächeln.
Hammerhai ...

Genau so ist es.

Als ich vor 3 1/2 Jahren aus meiner alten Wohnung (München Haidhausen) ausgezogen bin, wurde die Miete verdoppelt (!) und ich habe schon vierstellig bezahlt und trotzdem war sie sofort weg. Die Vermieter bekommen jeden Preis, besonders wenn es sich um beliebte Städte und In-Stadtviertel handelt.

AK