Fulmaria,
was ist die Moral von der Geschicht?
Trage lieber das "duftige Kissen" nicht?
Milafranzi hat geschrieben: Fulmaria,
was ist die Moral von der Geschicht?
Trage lieber das "duftige Kissen" nicht?



*Lach*
Mit Hilfe des Kissens klärt sich ab, ob jemand der Anwesenden ein Hypochonter ist. Sand-Amber richt auch sehr gut.
Milafranzi hat geschrieben: Kürzlich war ich mit einer Bekannten in einem Restaurant.
Am Anfang jedes Telefongesprächs und auch am Anfang jedes Treffen
erhalte ich einen ausführlichen Lagebericht ihrer Befindlichkeiten, den hör ich mir
immer relativ schweigend an.
Danach können wir normale interessante Gespräche führen, die ich schätze.
An diesem Tag, in diesem Restaurant - es war heiß, die Räume stickig ,
wir saßen in einem etwas abgesonderten Raum - durfte auf ihre Anordnung hin kein Fenster geöffnet werden, wegen der Zugluftgefahr, was platterdings unmöglich war, weil kein weiteres Fenster offenstand.
Ich habe eine Weile vor mich hingelitten und dann das Treffen relativ schnell beendet, was auf wenig Gegenliebe stieß.



Milafranzi, dass Du das hier thematisierst, ist das nicht auch purer Egoismus?
Warum?
Für mich war das eine Situation, in der meine Toleranzschwelle überschritten wurde.
Ich habe nach den Erfahrungen anderer User mit Hypochondern gefragt.
Ich halte das nicht für Egoismus.
Hallo
ich lebe im Raum Bodensee, ich
suche eine beste Freundin, wo wohnst
du?
Der obige Beitrag dürfte in die falsche Rubrik gerutscht sein. :wink:
Ja ... So eine Freundin hab ich auch. Sie hat ständig was neues... Jedes Symptom wird akribisch gegoogelt und zum Arzt gerannt. Nie weiß der genau, was sie haben könnte. Der Typ, mit dem sie zusammen sein möchte (er will nicht) hat auch Zipperleins. Nicht nur über ihre Beschwerden weiß ich alles, auch über seine Psyche, seine Gürtelrose, seinen Darm bin ich bestens informiert.
Sie kann dies und das nicht wegen diesem und jenem... z.B. ihren Koffer fortbewegen, darum reist sie mit Handgepäck, während ich reichlich Kram von ihr in meinem Koffer mitschleppe und auch die Mehrkosten natürlich allein trage. Sie kann wegen was weiß ich, nicht schnell gehen... Aber sie flitzt mit Lichtgeschwindigkeit los, wenn sie ins Restaurant will.
Und dort erwartet sie, dass man sich ein Essen, das sie haben will, mit ihr teilt, wenn die Portion ihr zu groß erscheint, egal, ob man Hunger hat oder nicht... Sonst bestellt sie es sich nicht, droht aber, es könne ihr als Diabetikerin ja schlecht werden, und dann habe man das Problem mit ihr.
Jeder vierte Satz von ihr lautet: Das möchte ich nicht. Was und ob der andere möchte, ist uninteressant.
Ich würde sagen, ja, Menschen, die jeden quergeklemmten Pfurz an sich zärtlich beobachten, haben es nicht sonderlich mit Rücksicht auf andere.
Das ist ein Satz, der hier in den Foren sehr oft auftaucht, auch in den Blogs zu lesen ist - Das mag/möchte ich nicht. Ist ein sehr ichbezogenes Verhateln und fällt mir tatsächlich bei Hypochondern oft auf. Ich habe da ein wunderbares Zauberwort griffbereit - NEIN.
Ich habe ja nichts dagegen, wenn Wünsche und Bedürfnisse klar geäußert werden. Aber gepaart mit dem Anspruch, dass sich jeder danach zu richten hat ungeachtet der eigenen Wünsche und Bedürfnisse, geht einfach zu weit.
So habe ich mal geantwortet, "Aber ICH möchte das", und da stand ihr der Mund vor Erstaunen weit auf. Ich habe noch einen draufgesetzt mit dem Satz, "du bist nicht der Nabel der Welt. Auch andere Leute wollen mal was, oder auch eben nicht."
Darauf konnte sie nicht wechseln, aber ich schätze mal, dass es ihr nicht besonders geschmeckt hat.
Ayla, ich wundere mich, dass Du Dich als ihre Freundin bezeichnest.
Sehr freundschaftlich liest sich das ja nicht.
Auch Freundschaft hat Grenzen - und sie müssen auch nicht lebenslänglich sein.
Ausserdem sollte man doch ehrlich miteinander umgehen und da kann man auch dem eigenen situationsbedingten Befinden - Ausdruck verleihen.
Christina, nein, es klingt nicht nur nicht freundschaftlich, es ist auch tatsächlich nicht mehr so, wie es mal war. Und zwar, seit ich erkannt habe, dass die Freundschaft größtenteils eine Einbahnstraße war. Ich kann hier jetzt schlecht alles aufführen, was so gelaufen ist, und da waren ganz schön heftige Dinger dabei! Und alles auf dem Boden ihrer Egomanie.
Das aber konnte nur so laufen, solange ich alles so hingenommen habe.
Damit, dass ich mich jetzt ehrlich abgrenze und mich nicht mehr ausnutzen lasse, beschreite ich den einzigen verbliebenen Weg, diese Freundschaft zu erhalten, und bezeichne mich damit noch immer als gute Freundin. Sonst würde ich sie in den Wind schießen.
Denn wir kennen uns, seit wir 4 Jahre alt sind, und versuche meinen Part, es nicht kaputtgehen zu lassen.
Der Weg, alles nach ihren Befindlichkeiten auszurichten, ist ganz klar der falsche.
Melissa56 hat geschrieben: Du bist schon ein lustiger Vogel, fumaria.

Ich kenn übrigens nur die Verabschiedung auf französisch - d.h. sich aus dem Staub machen..

...wie ist die Begrüßung ? Küsschen, Küsschen ????


intererssant ..wieder was gelernt.....ich verabschiede mich jetzt französisch....meine "Energie" ist verpufft! :wink: