Hochwasser, Stromausfall, Sturm, Schneekatastrophen - Situationen, in denen der Mensch merkt, wie sehr er der Natur ausgeliefert ist. Durch den Klimawandel werden solche Katastrophen immer häufiger.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophen empfiehlt, vorbereitet zu sein und mindestens für zwei Wochen Vorräte im Haus zu haben.

Bei mir reicht es wahrscheinlich für eine Woche. Der Vorratsschrank ist immer gut gefüllt, zwei Kästen Mineralwasser und drei Kanister mit Leitungswasser stehen im Keller, batteriebetriebene Elektrogeräte, Holzkohlegrill, Gaskocher, Campingkocher für alle brennbaren Materialien, Kurbelradio, Kurbeltaschenlampe, Batterien, Kerzen und Medikamentenvorrat für Mensch und Tier und natürlich Bargeld.
Eine Dokumentenmappe mit wichtigen Unterlagen sollte ich noch anlegen, denn in solchen Dingen bin ich schusselig und verteile alles auf diverse Ordner.
Wenn ich in der Lage wäre, im Notfall mein Haus zu verlassen und in eine andere Gegend zu fahren, würde ich es sofort tun, denn gegen Plünderer könnte ich mit Küchenmesser und Pfefferspray sowieso nichts ausrichten. Zwar ist der Ruhrpott in der Regel nicht von schlimmen Katastrophen betroffen, aber man sollte niemals nie sagen.

Nehmt ihr solche Warnungen ernst oder haltet ihr Vorsorge für den Katastrophenfall nicht für überlebenswichtig?
"...Bei mir reicht es wahrscheinlich für eine Woche. Der Vorratsschrank ist immer gut gefüllt, zwei Kästen Mineralwasser und drei Kanister mit Leitungswasser stehen im Keller, batteriebetriebene Elektrogeräte, Holzkohlegrill, Gaskocher, Campingkocher für alle brennbaren Materialien, Kurbelradio, Kurbeltaschenlampe, Batterien, Kerzen und Medikamentenvorrat für Mensch und Tier und natürlich Bargeld. ..."

:| Diese Vorsorge könnte ich schon aus Platzmangel gar nicht treffen, der Wohnraum wird immer knapper und die Kellerabteile dementsprechend mini :?

Und ob ich im Katastrophenfall dann u. U. mit meinen Vorräten zwei Wochen länger überleben könnte :?: wozu ...
Muenchnerin: Katastrophenfall heißt nicht, daß du dann sowieso stirbst. Schon allein ein mehrtägiger Stromausfall wäre schlecht. Geschäfte und Banken geschlossen, Verkehr lahmgelegt, Radio, Fernseher und Heizung funktionieren nicht.... willst du dann anderen Menschen zur Last fallen, die gerade genug für sich selbst haben?
Meine Vorräte reichen bestimmt für eine Woche.

Allerdings müsste ich bei Stromausfall den Tiefkühler räumen. Ich würde meine
Freunde zum Essen einladen und sie bitten, Getränke und Kerzen beizusteuern :D
Magnolia15 hat geschrieben: Muenchnerin: Katastrophenfall heißt nicht, daß du dann sowieso stirbst. Schon allein ein mehrtägiger Stromausfall wäre schlecht. Geschäfte und Banken geschlossen, Verkehr lahmgelegt, Radio, Fernseher und Heizung funktionieren nicht.... willst du dann anderen Menschen zur Last fallen, die gerade genug für sich selbst haben?



natürlich nicht, es würden ja alle frieren oder im Dunklen sitzen ...

aber ernsthaft ... überleben könnte ich mit dem was so alles an Lebensmitteln zuhause ist, sicher einige Tage.
    Ich denke auch, dass ich genug zu Hause hätte.
    Ausserdem macht Not erfinderisch.
    Und eines darf man nicht dabei auch nicht vergessen, wenn alle davon betroffen sind - dann rücken sie auch gerne wieder näher zusammen und erwärmen sich gegenseitig durch Hilfsbereitschaft.
    Nur die Geizkragen bleiben alleine.
hier war auch stromausfall heute morgen ......
es wurde gestern schon vorgewarnt .......

eigentlich wollte ich noch etwas arbeiten, aber dann fiel der wylan aus ......und mein lappi ging nicht mehr,

aber mein tablet noch, da da ein mobiler anschluss ist ......

und so bin ich eben nach bardolino gefahren, hatte einen netten morgen/mittag, nu is strom wieder da .......

gut, kann auch sein, dass der mal wegbleibt, klar, oder sonstige wirkliche katastrophen kommen, wie zb es wird nacht und die preussen kommen .....aber muss man wirklich immer mit allem schlimmen und schlimmsten rechnen .....muss man für alle katastrophen gewappnet und gerüstet sein ....dann würde ich ja meines lebens nicht mehr froh, wenn ich nur noch katastrophendenken hätte .......

genausowenig wie ich für sämtliche krankheitsfälle gerüstet sein kann, und mir vorher überlegen kann, was mache ich wenn .......so sehe ich das auch im falle bei umweltkatastrophen .....

wenn ich allerdings in einem erdbebebengebiet oder orkan- oder überschwemmungsgebiet wohne, sieht es anders aus ......da kann ich mich im einzelnen darauf vorbereiten, möglicherweise ....auch nciht mit allem ......

dieses sicherheitsdenken liegt mir nicht .....
Ich bin kein Prepper, so rigoros bin ich mit der Vorsorge nicht, aber ich erinnere mich gut an die Schneekatastrophe im Münsterland am 1. Adventswochenende 2005. Strommasten knickten im Schneesturm unter der Schneelast um wie Streichhölzer. Sechs Tage mussten die Menschen bei eisigen Temperaturen aushalten, und die Landwirtschaft hatte hohe Verluste unter den Tieren, da Massentierhaltung ohne Strom nicht zu bewältigen war.
Mein Bruder wohnte auf dem Land und konnte sich glücklicherweise durch ausreichend Vorräte , Kaminofen und Holzkohlegrill behelfen. Brauchwasser für die Toilette holte er aus dem nahen Bach, nur meine Nichte jammerte, weil sie nicht duschen konnte. Ansonsten war das Leben draussen so gut wie lahmgelegt. Strassen zugeschneit, alles geschlossen, und abends saß man bei Kerzenschein. Es war fast wie im Mittelalter.
Ein interessantes Thema!
Ich habe vor einiger Zeit eine Sendung über Prepper gesehen. Fand es ja etwas übertrieben aber da es bereits Hinweise gab, dass auch Terror-Anschläge auf das Stromnetz oder die Wasserversorgung drohen könnten, habe ich mir doch so meine Gedanken gemacht.

Hinweise von Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:
https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Checkliste/Checkliste.html

Was ist so schlimm daran, sich einige Vorräte anzulegen?
Man muss ja nicht sofort loslaufen und gleich alles, was man für eine 14-Tage-Reserve benötigt, einkaufen.
Und so mache ich es jetzt. Immer, wenn ich mal daran denke, kaufe ich etwas mehr für meinen "Reserveschrank". Und natürlich ist auch für meine Katzen was dabei. :D

Notfalls kann man ja auch mal eine zeitlang mit Tütennahrung und Essen aus Glas und Dose auskommen aber Wasser und eine funktionstüchtige Kochstelle sind Bedingung und natürlich noch einige andere wichtige Sachen.
cron