Bankfilialen? In der Schweiz kann man die grösstenteils abschaffen inkl. der daran hängenden Bank selbst. Weshalb kann jeder Insider ausführlich erklären, also sucht euch solche Insider. Meiner lebt leider nicht mehr, hat sich durch die Hintertür verabschiedet, er hat den Sumpf nicht mehr ertragen.
CornusMas hat geschrieben:
Übrigens: Unterliegen nicht Edelmetalle in Österreich der Differenzbesteuerung von 20%?

(Nur) Gold ist in Deutschland nach der Haltefrist noch steuerfrei.


Anlagegoldbarren(mid. 995/1000 fein) und Goldmünzen (mind. 900/100 fein und vor 1800 geprägt) sind lt. § 6(1) Z 8 lit. j UStG USt-befreit.
Alle anderen Edelmetalle sind besteuert.
Silber ist nicht günstig!
Von der Besteuerung abgesehen ist die die Differenz zwischen An - u. Verkauf fast 10x so hoch.
Aktuell:
Silber(Barrensilber, kein Bruch): Verkauf 698,60/kg Ankauf 613,60/kg ...Differenz -12,16%
Gold(Barrengold, kein Bruch): Verkauf 49283,00/kg Ankauf 48634,68/kg ...Differenz -1,31%
(Quelle: ÖGUSSA, alles in €)
ich habe keine Ahnung von der Gold-/Silber-Besteuerung.....

hab mir nur mal den Silber 1 Jahres Chart angeschaut.....

Tief im März bei 10nochwas.....Hoch bei 24 und jetzt machen sie um die 20 rum....
in den Jahren davor hat sich Silber rel. wenig bewegt....

wahrscheinlich ist es ähnlich wie bei Aktien:
wichtig ist der Einstiegszeitpunkt.... :wink:

(sorry - falscher Thread)
dick01 hat geschrieben: Online-Banking ist eine feine Sache und wird immer sicherer. Und unser Staat tut auch viel dafür. Nicht nur, dass die Behörden böse Hacker aufspüren. Er hat gar ein „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ eingerichtet, dass mögliche Schlupflöcher für Hacker aufdeckt und schließt und uns gut beschützt. So wird es uns erzählt.

Besonders beliebt bei Hackern sind die Trojaner. Der kann nämlich einiges anrichten; Trojaner werden von Cyberdieben und Hackern eingesetzt, um Zugang zum System des Benutzers zu erlangen. Damit können die Cyberkriminellen Sie mithilfe des Trojaners ausspionieren, vertrauliche Daten stehlen und Backdoor-Zugang zu Ihrem System erhalten. Diese Aktionen können Folgendes umfassen: Ihre Daten gelöscht, blockiert, modifiziert, kopiert.
Aber er kann noch mehr:

Ein Backdoor-Trojaner ermöglicht Cyberkriminellen die Remote-Steuerung des infizierten Computers. So kann der Malware-Schreiber beliebige Aktionen auf dem infizierten Gerät durchführen, z. B. Dateien senden, empfangen, aufrufen und löschen, Daten anzeigen oder den Computer neu starten. Backdoor-Trojaner werden häufig eingesetzt, um eine Gruppe infizierter Computer in einem Zombie-Netzwerk – einem sogenannten Botnet – zusammenzuführen, das für kriminelle Zwecke genutzt werden kann.

Also davor bewahrt uns unser Staat – also normalerweise. Manchmal setzt er natürlich zu unserem Besten selbst Trojaner ein, das nennt man Staatstrojaner. Er kennt dann so ein Hintertürchen, das er aber nicht schließt sondern selber nutzt, um bei uns einen Trojaner einzuschleusen. Und das Hintertürchen lässt er weit offen, damit auch andere Hacker reinkommen können.

Eingeführt wurde der Staatstrojaner 2009, ursprünglich nur für das Bundeskriminalamt, nur gegen internationalen Terrorismus und nur zur Prävention von Terroranschlägen. Vor drei Jahren hat die Große Koalition den Einsatz zum ersten Mal ausgeweitet und allen Polizeibehörden den Einsatz bei sämtlichen schweren Straftaten erlaubt. Jetzt kommt der nächste Schritt: Die deutschen Geheimdienste sollen Geräte mit Staatstrojanern hacken dürfen. Das steht im Gesetzentwurf zum Verfassungsschutzrecht, den die Regierung verabschiedet hat.

Und wer darf dann alles auf unsere Computer und Smartphones? Nicht nur das Bundesamt für Verfassungsschutz soll den Trojaner bekommt, sondern auch alle 16 Inlandsgeheimdienste der Bundesländer, der Auslandsgeheimdienst BND und der Militärgeheimdienst MAD.

Klar, wer nichts verbrochen hat, hat ja auch nichts zu verbergen und also kein Problem damit, dass alle Behörden auf seinen Rechner Zugriff haben. Und bei den Behörden sind unsere Daten auch sicher und bestimmt landen sie nicht in den rechtsextremen Chatgruppen bei Polizei und Bundeswehr, denn das ist ja verboten. Andererseits, wenn ich mal mein Passwort oder die Geheimzahl fürs Banking vergessen habe, kann ich vielleicht bei den Reichsbürgern nachfragen statt gleich alles auf den Kopf zu stellen. Auch ein Fortschritt.

Aber zurück zum Online-Banking: Alles sicher und geschützt dank staatlicher Fürsorge.

Wer nachlesen möchte:
https://netzpolitik.org/tag/staatstrojaner/

Schön, dass du dieses Thema nach etwa sechs Jahren wieder aus dem "Dornröschenschlaf" geweckt hast.

Bei sachlicher Betrachtung bezieht sich deine Kritik nicht auf das Online-Banking, sondern sie bezieht sich eigentlich auf das verwendete Betriebssystem, wo ein Trojaner oder sonstiger "Datenabfrager" - das nennt man heute Datenschutz -.installiert wird bzw. installiert werden darf.

1) Ein sicherer Betriebssystem gibt es nicht - es gibt einige Betriebssysteme aus der Pinguin-Familie, die sind relativ sicher. Jedoch sind die Bundesbürger und sicher auch andere bei der Wahl eines annähernd sicheren Betriebssystems extrem beratungsresistend.

2) Warum soll man diesen Aufwand mit Staats-Trojanern usw. betreiben? Alle wichtigen Daten bei einer Kontobewegung kommen doch bei der Bank an - und das ist völlig egal ob sie am Schalter, per Papier oder online entstanden sind. Hier die benötigten Daten abzugreifen, soll doch wirklich extremst einfach sein.

3) Also bleibt nur noch eine dritte Gruppe, die (sehr) viele Bankgeschäfte mit ausländischen Banken - gemeint außerhalb der Euro-Zone - betreiben. Eine bezahlte Urlaubsreise nach Mexiko oder Indien sollte auch kein Problem sein.

Eine Aussage zu "Online Banking - Sind Bankfilialen altmodisch geworden?" finde ich nicht in deinem Text.
altmodisch ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort....
auf jeden Fall sind die Bankfilialen weniger geworden und werden wahrscheinlich noch weniger werden....
Bargeldlos ....
Onlinebanking ...
Ich dachte, da ganz gut aufgestellt zu sein bis ich Bargeld einzahlen wollte.
Mittlerweile weiß ich, dass man das nur seinem Stammhaus machen kann und nicht bei der Bank um die Ecke.
Auch für eine kaputte Karte, handelte ich mir einen Tadel ein. Sie war nur „halbkaputt“. Woher sollte ich wissen, dass man beim Bankomaten die Karte nur hinhalten muss.
Das blöde Ding ist dauernd kaputt.
Und bei Paypall und Klarna, .... da werde ich schnell mal leise.
Lg Karin
In Österreich ist vor einiger Zeit die Bankomarfunktion für einen Tag ausgefallen.

Es war ein halber Weltuntergang - die Hysterie lässt sich kaum erklären.
Seit damals bin ich eher zurückhaltend damit, mein gesamtes Geld nur der Elektronik anzuvertrauen.

Könnt ihr euch nicht mehr erinnern - in der Finanzkrise in Griechenland kamen die Leute nicht mehr an ihr Geld ran.
Und Diktatoren sperren die Konten der Opposition und unliebsamer Journalisten.

Nur Bares ist Wahres.
Es gibt 100 Gründe, einiges an Barem unter der Matratze zu bunkern.
Vernünftige Menschen sollten sich vehement dagegen wehren, die Verfügungsgewalt über ihr Erspartes aus der Hand zu geben.
In Indien hab ich mal erlebt, dass sämtliche Geldautomaten eines Ortes leer waren.
Am Anfang gab es noch Tipps unter den Leuten, wo noch was zu holen war, aber das hatte sich dann auch schnell erledigt.

Wir Touris mit gemeinsamer Reisekasse konnten das überbrücken, aber es war schon blöd, und dauerte bis zum nächsten Tag, bis die Lage wieder entspannt war.
"Nur Bares ist Wahres."
Dem kann ich nur zustimmen. Die staatlichen Institutionen schauen immer mehr in unser Leben. Sei es beruflich, sei es privat. Und viele Deppen geben mit Deutschlandcard + Co noch preis, wovon sie sich ernähren.
Seit Januar 2020 kann man Gold anonym nur noch bis 2.000 Euro einkaufen. Beträge darüber nur mit Identitätsangabe mittel Perso. Schlechte Entwicklung. Die Masse der Nichtdenkenden glaubt noch, das sei Fortschritt. Fragt sich nur für wen?
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