Zum eigentlichen Thema habe ich auch etwas beizutragen:
Während meiner zweiten Schwangerschaft hatte ich Chefarztbehandlung. Er machte auch den Ultraschall. "Merkwürdigerweise" konnte er nicht sehen, dass mit meinem Sohn etwas nicht in Ordnung war.
Entweder er hatte die Behinderung übersehen oder wollte mir nichts sagen.
Chefärzte müssen also nicht immer die "Besseren" sein.
Ich war mir schon bewusst, dass es bei einigen wenigen Stunk geben wird......ich fand jedoch diese Geschichte als geeignet um zu erklären, dass es eben eine 2-Klassen Medizin gibt und nicht jeder gleich behandelt wird und war überzeugt, dass die meisten hier Humor haben und es auch so verstanden haben.

Wegen den zwei heftigen und beleidigenden Inverventionen bin ich jedoch nicht in eine Depression gefallen und mein Leben hat sich nicht komplett verändert deswegen.

Auch die Tatsache, dass mich Katze_Kruemel gesperrt hat konnte mich nicht aus der Bahn werfen und ich ignoriere mal einfach die Statements der beiden Aufgebrachten.

Ich bedanke mich für das Statement von Rotkappe und werde ihr als "Belohnung" persönlich noch einen ähnlich versauten Witz zustellen......smile

Liebe Grüsse aus der Westschweiz
Trotz Primitivtität,
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Hab mir als ehemalige Krankenschwester einen Kommentar verkniffen. :mrgreen:
Soll sich jeder seinen Teil denken,
Bin Kassenpat. und war bislang mit jedem OP-Ergebnis sowie den Beratungen zuvor als auch der Nachbehandlung sehr zufrieden. Auf Titel gebe ich nicht viel, da mich die Erfahrung gelehrt hat, dass Titel nicht davor bewahren, dass dennoch Fehler / Verwechslungen o.ä. passieren können. Ich könnte gar nicht mal sagen, welchen Titel der jeweilige Chirurg hatte... es hat mich schlichtweg nicht interessiert. Ich denke, wenn ein Arzt gut sein möchte, ist es immer wichtig, sich auf dem Laufenden zu halten, sich weiterzubilden, sich mit anderen auszutauschen. Im Bereich Medizin gibt es so viele Fortschritte, da gilt es unbedingt, am Ball zu bleiben. Könnte mir vorstellen, dass die Motivationen hierfür von Arzt zu Arzt unterschiedlich sein könnten. Routinefälle gehen sicherlich leichter von der Hand, doch die Spreu vom Weizen trennt sich wohl bei der Behandlung von schwierigen / Spezialfällen. Und klar... auch "Arzt" wächst mit seinen Aufgaben ... und jeder Arzt fing mal "klein" an.
War als kassenpatient mit dem ergebnis meiner 6 op’s immer sehr zufrieden, von der vorbereitung, dem eingriff (von 30 min bis 5 std, teil- und vollnarkose) und der nachsorge. Titel zählen weniger als ein gutes händchen.
:roll:
Also die Geschichte von BruceWillis hat einen Nachteil - sie hat einen Bart. Der Scherz wurde schon vor langer Zeit als "Klassiker des Herrenwitzes" in der Late-Night bei Harald Schmidt vorgetragen.

Meine persönlichen Erfahrungen: Wenn ich ins Krankenhaus muss, immer Einzelzimmer und Chefarzt Behandlung. Damit war ich bisher stets zufrieden. Das ist für mich einfach eine Frage der Risikominimierung. Falls alles glatt verläuft bei der Operation, ist es nicht so wichtig, wer operiert. Falls es aber Komplikationen gibt, gehe ich davon aus, dass der Chefarzt auf Grund seiner wesentlich umfangreicheren Erfahrung die besseren Entscheidungen treffen kann.
Als recht teuer privatversicherte hab ich Einzelzimmer und Chefarzt mit im Vertrag. Wenn kein Einzelzimmer verfügbar ist bekomme ich von der Versicherung was zurück. Meine bisher zwei Bauch-OPs wurden dennoch nicht von den Chefärzten durchgeführt. Das war mir völlig egal.
Mir ist Einzelzimmer wichtiger.

Wenn so ein Chefarzt/ Professor schon kurz vor der Pension/ Emeteritierung steht hat er ein angehäuftes Wissen, das sehr wichtig sein kann, aber womöglich nicht mehr die optimale Feinmotorik in den Händen, derer es für OP´s bedarf.

Was ich an so alten Ärzten schätze: Die können noch analog diagnostizieren, durch anfassen, abtasten, abklopfen, abhören.. gerätefrei.
Bei meinen sämtlichen Knie-OPs hab ich mir ein Einzelzimmer selbst bezahlt, was aber gar nicht so teuer war. Vorteil ist auch, daß man besseres Essen bekommt und jederzeit ins Bad kann. Ist auch gut, wenn nicht dauernd fremder Besuch im Zimmer ist. Das nervt mich am meisten. Und bevor es PCs gab das Fernsehen.
Nachteil, wenn man frischoperiert schlecht aufstehen und gehen kann, ist, daß niemand da ist, der mal das Fenster aufmacht oder schließt oder kleine Hilfestellungen gibt.

Mein Vater hat während seiner Krebserkrankung und den Chemos, die stationär durchgeführt wurden, immer auf sein Einzelzimmer verzichtet. Der konnte nicht allein sein. Der war froh, daß noch andere Patienten im Zimmer waren, mit denen er reden konnte. So ist halt jeder anders.

Operationen sind alle sehr gut verlaufen.
Außer bei einer, da hat der Operateur mehr operiert, als abgesprochen war und mir die Pläne, auch Urlaubspläne, für einige Monate durcheinandergeworfen. Da bin ich immer noch stinksauer.
Was man bei einer Operation noch beachten sollte, ist die angewandte Methode.
Die Chirurgie hat in den letzten 30 Jahren eine technische Revolution durchlaufen. Für viele Operationen stehen heute drei Operationsmethoden zur Verfügung: die offene und die minimal-invasive Chirurgie sowie der OP-Roboter. Während beim offenen Eingriff Bauchhöhle oder Brustkorb mit einem großen Schnitt eröffnet werden, werden bei der minimal-invasiven Chirurgie über kleine Öffnungen in der Bauchdecke ein Endoskop mit einer Kamera sowie feine Instrumente in den Bauchraum eingeführt, die der Chirurg manuell von außen betätigt, während er seine Operation am Bildschirm verfolgt.

Beim OP-Roboter steht der Chirurg nicht mehr am OP-Tisch, sondern sitzt an einer Steuerkonsole. Wenige Meter von ihm entfernt liegt der Patient auf dem Operationstisch, über ihm der bewegliche vierarmige OP-Roboter „DaVinci“. Seine Greifarme mit einer endoskopischen Kamera und OP-Instrumenten werden durch kleine Schnitte in der Bauchdecke in den Bauchraum eingeführt.

Der Chirurg sieht auf dem Bildschirm das Operationsfeld im Körperinnern in 3D-Optik und in starker Vergrößerung. Seine Handbewegungen an der Konsole werden computergestützt auf die elektronischen Roboterarme übertragen und millimetergenau im Bauch ausgeführt. Gegenüber der minimal-invasiven Chirurgie hat die Roboter-Chirurgie den Vorteil, dass die Beweglichkeit der Instrumente erhöht und die Sicht verbessert wird. Das steigert die operative Präzision.

Auf jeden Fall würde ich, soweit anwendbar, einen minimalinvasiven Eingriff empfehlen. Eine Bekannte hatte vor 2 Jahren einen Hüftoperation, wobei sowohl der Kopf des Knochens als auch die Gelenkpfanne ersetzt wurde. Es war keine Drainage nötig und nach ein paar Tagen war die Wunde, ein kleiner Schnitt, geschlossen. Drei Wochen Reha und dann ab in den Sommerurlaub - alles problemlos.
@dick01,
warum wagst Du Dich auf ein Feld, von dem Du mit Deinem Wissen nur vom Rande zuschaust. Du willst glänzen, andere müssen es ausbaden.
Schlecht gemacht.

Felix
41acul hat geschrieben: @dick01,
warum wagst Du Dich auf ein Feld, von dem Du mit Deinem Wissen nur vom Rande zuschaust. Du willst glänzen, andere müssen es ausbaden.
Schlecht gemacht.

Felix




Felix, Deine Kritik an dem Fach-Kommentar des Users @Dick01 (25.11.2020, 11:00) erscheint mir in dieser harschen Form etwas unangebracht.

@Dick hat doch lediglich ausgewählte Inhalte der nachstehenden Veröffentlichung wortwörtlich übernommen und möglicherweise wieder nur vergessen, die betreffenden Teile als Zitat zu kennzeichnen.

„Neue OP-Robotergeneration vereint Vorzüge der offenen und der minimal-invasiven Chirurgie“ (18.10.2016 16:52)

https://idw-online.de/de/news661198

Im akademischen Kontext wäre das zwar ein Paradebeispiel für ein Plagiat, aber wir sind doch hier bei 50+.

Und außerdem – werden Plagiate nicht zunehmend gesellschaftlich mehr und mehr toleriert….?
Das ist ja echt zielführend. :mrgreen:
Von einem Plagiat sollte man reden, wenn man weiß, was es bedeutet.
Ich halte es stets für hilfreich, statt ein paar Links rein zu kopieren, lieber den Inhalt kurz zusammen zufassen.
Und dass der Felix seine schlechte Laune einfach mal an irgendjemand auslassen muss ist schon ok. Wenn er schon inhaltlich nichts beitragen kann, was bleibt ihm noch.

Allerdings muss ich gestehen, dass mein Beitrag doch inhaltlich von der ursprünglichen Fragstellung entfernt ist. Da muss ich @flesenmutzel ein Kompliment machen, der Beitrag vom 23.11 war auf den Punkt!
@41acul, ich finde es unglaublich, mit welch einer Arroganz und Kaltblütigkeit du einen Menschen zur Schnecke machst sobald du den Eindruck hast, er könnte dich auch nur einen Moment von dem von dir beanspruchten Thron als medizinischer Foren-Allround-Fachmann schubsen und dir etwas von deinem Glanz nehmen!

@dick01 hat mit seinen Ausführungen, auch wenn der von ihm zitierte Artikel sich auf Operationen in Brustkorb und Bauchhöhle bezieht, aus meiner Sicht und persönlicher Erfahrung durchaus Recht, dies auch auf Hüft-OP zu übertragen!

Mir wurde die 1.Hüftprothese im Mai 2007 rechts „eingebaut“, die 2. links im April 2018 links.
Beide Operationen wurden in Paris von einem wunderbaren Chirurgen minimalinvasiv über das Hueter-Intervall durchgeführt.
Nachdem er mir die Methode in Vorgesprächen ausführlich erklärt und mich darüber informiert hatte, seit wann er diese Methode praktizierte und wieviel Erfahrung er damit hatte.

Beide Male wurde ich morgens von diesem Chirurgen operiert und am Nachmittag, vor seinem Feierabend, sobald mein operiertes Bein wieder „wach“ war, hat er mich aus dem Bett geholt, ist ein paar Minuten mit mir den Flur auf und ab gegangen. Wieder in meinem Zimmer angekommen, hat er mich gebeten, ihm die Gehilfen zu geben und die letzten Schritte dieses ersten postoperativen „Spazierganges“, von der Zimmertür bis zu meinem Bett, ohne Gehilfen zu machen. Er blieb an meiner Seite, gab mir so Sicherheit. Nach kurzem Zögern beim ersten Mal (2007) tat ich es und ich konnte es. Am nächsten Tag ist er mit mir ins Treppenhaus gegangen um mir zu zeigen, dass und wie ich mit Gehilfe Treppen rauf und runter gehen kann

2018, als er mich wieder ca. 6 Stunden nach Ende der OP bat, ohne Gehilfe ein paar Schritte zu machen, tat ich es vertrauensvoll und sicher ohne Zögern. Am 3. Tag nach den OPs konnte ich mit einem Taxi wieder nach Hause in mein Dorf.

Dort bewegte ich mich nach beiden Operationen im Haus von Anfang an ohne oder mit nur einer Gehilfe, konnte ohne Probleme alleine aufstehen, duschen, mich an- und ausziehen, leichte Hausarbeiten,wie z.B. Kochen, erledigen ....
Ab dem 2. Tag zu Hause verließ ich nach beiden Operationen das Haus für kleine Spaziergänge. Auf dem unebenen Weg und der Landstraße zur Sicherheit (vor Stürzen) mit beiden Gehhilfen. Anfangs nur ein paar hundert Meter, die Straße auf und ab, jeden Tag ein bisschen mehr.
Nach einer Woche konnte ich unter nicht scheuernder, lockerer Kleidung (Haremshose) ganz auf jeden Verband verzichten, die Wunden waren verheilt, zurück blieb beide Male ein nur ca. 6 cm langer, ganz feiner, glatter und nach und nach verblassender (Narben)Strich. Ich machte nun schon täglich 1-2 Spaziergänge von anfangs ca. 2km, die ich langsam auf ca. 4km steigerte und die Gehhilfen nach und nach weg ließ, erst eine, dann auch die zweite.

Ab der 2.Woche nach den Operationen konnte ich wieder Auto fahren. Ab dem Anfang der 3.Woche nach den Operationen ging ich täglich flott eine 6km Runde ums Dorf, ohne Gehilfen und in ca. 1-1,5 Stunden. Je nachdem, ob ich noch jemanden für das ein oder andere Pläuschken traf oder nicht. :wink:
Nach einem Monat war ich wieder unterwegs als wäre nie etwas gewesen, konnte wieder durch den Wald und um meinen geliebten See wandern (ca. 15km), rein hüpfen und schwimmen, in meinem Garten arbeiten. Die qual- und schmerzvollen Wochen, Monate (vor der ersten OP sogar Jahre) vor den Operationen waren vergessen! Keine Reha-Klinik, das wollte ich nicht, dafür viel schöne Zeit mit meinen Kindern, mit Freunden und lieben Nachbarn. Aber ich habe beide Male sehr bald begonnen, leichte Dehnübungen und Übungen zum Muskelaufbau und ca.1 Woche nach den Operationen auch wieder einfaches Yoga zu machen.
Das, was Ärzte mir in Deutschland seit meinem 35. Geburtstag erzählt hatten, dass ich zu jung für solch eine Hüft-OP sei, dass daran frühestens Ende 50 zu denken sei, hat mir bis 2007 viele Jahre voller Schmerzen, mit Verbitterung, Unleidlichkeit und einer auch daran zerbrochenen Ehe eingebracht.
Mein Arzt in Paris konnte das überhaupt nicht verstehen, fand es unvorstellbar, einen Menschen so lange so leiden zu lassen!
Auch ich kann, wie @dick01, nur jedem Menschen, auch unter 50, der unter einer fortgeschrittenen und sehr schmerzhaften Hüft- oder Kniegelenksarthrose leidet, raten, sich so bald und zügig wie möglich über die für ihn in Frage kommenden Operationsmethoden zu informieren! Und dabei auch nach Chirurgen zu suchen, welche minimalinvasiv operieren und darin gut ausgebildet und geübt sind! Das heißt, die schon viele solche Operationen durchgeführt haben! Das kann man erfragen, diese Auskünfte muss jede Klinik geben! Tut die Klinik, der Operateur dies nicht, so ist das kein Zeichen von Vertrauenswürdigkeit!

Denn Vertrauen ist sehr wichtig bei solchen doch schweren Eingriffen in meinen Körper!


Grad erst rückblätternd entdeckt:
@BruceWillis „diese Geschichte als geeignet um zu erklären, dass es eben eine 2-Klassen Medizin gibt und nicht jeder gleich behandelt wird“?
Ein blöder sexistischer Witz auf Kosten von Frauen im allgemeinen und Krankenpflegerinnen im besonderen?
Findest du das wirklich nicht völlig abgeschmackt?

Und Dr.@41acul ist so ein geschmackloser Witz auf Kosten von Kolleginnen nicht die leiseste kritische Bemerkung wert?

Ich finde, das Verhalten beider "Herren" lässt tiefer blicken als jedes Dekolleté!
KaffeeundKuchen hat geschrieben:
Grad erst rückblätternd entdeckt:
@BruceWillis „diese Geschichte als geeignet um zu erklären, dass es eben eine 2-Klassen Medizin gibt und nicht jeder gleich behandelt wird“?
Ein blöder sexistischer Witz auf Kosten von Frauen im allgemeinen und Krankenpflegerinnen im besonderen?
Findest du das wirklich nicht völlig abgeschmackt?


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Frauen wollen emanzipiert sein und können einen "sexistischen" Witz nicht ertragen?
Eigentlich dürfte es gar keine Witze mehr geben. Irgend jemand wird immer aufs Korn genommen.

Sorry für OT, aber das musste jetzt raus.
Emanzipierte Frauen mögen es wohl auch, wenn man ihnen den Po begrabscht oder ihren Busen anstarrt ?

Hauptsache, es gibt was zu Lachen :evil: