Im Kopf und so total gut drauf, doch seit einer Erkrankung 2002 habe ich gelegentliche Mobilitätseinschränkungen, Kraftverluste.

Gehe ich in der Kennenlernphase offen und ehrlich damit um, erhalte ich sofort oder etwas später keine oder ablehnende Rückmeldungen. Obwohl vorher sehr großes Interesse signalisiert wurde.

Weshalb fehlt bei vielen Männern da die Toleranz, obwohl ja die meisten ebenfalls unter gewissen gesundheitlichen Einschränkungen leiden.

Die Frau soll physisch und psychisch fit wie ein Turnschuh sein, möglichst bis zum ENDE. Oder suchen die meisten eine schicke Pflegekraft fürs Alter?

Physische Einschränkungen des Mannes erfahren Toleranz und Verständnis.

Wo liegt da der Unterschied in der Wahrnehmung???

de Jette
wünscht sich dazu hauptsächlich Antworten von der männlichen Schöpfung.
de Jette
da hast was angesprochen... :lol:
Männer fühlen sich immer schön, turnschuhfit, megapotent, saucool und gut drauf
Da beginnt sie die Wahrnehmung, die unterschiedliche, warum soll so ein Mann,-so ein Mann :D eine Frau nehmen die irgendwie eingeschränkt ist, niemals !!!

In meinem Bekanntenkreis haben durchwegs alle Männer ihre Schwächen, Wehwehchen und Einschränkungen, eben , genauso wie wir.
Nur über Krankheiten wird nicht gesprochen, die hat man einfach... wenns aber die Frau auch was hat, sogar darüber spricht, tja, das geht gar nicht. Wo bleibt denn da die Jugend? Zumindest die Frau sollte sie sich behalten und das mit der Pflegerin ist nicht so abwegig.
Da denken sie vielleicht unterschwellig schon mit unsere späten Herren...

auf Antworten der Herren wär ich auch gespannt....
Dann schau ich in ein paar Monaten wieder hier rein, vielleicht hat sich bis dann so ein Exemplar aufgerafft zu antworten.
Nur eine Pflegekraft fürs Alter....das wäre doch sehr egoistisch und hat mit Liebe nichts zu tun.Ich denke, in einer Anfangsphase sucht der Mann nach Gemeinsamkeiten, hat Vorstellungen über die Lebensgestaltung in einer Partnerschaft. Grundsätzlich sucht der Mann (und auch die Frau) nach den "besten" Bedingungen, die zum Glück beitragen könnten.
Zu diesem Zeitpunkt ist es aber noch nicht Liebe...es ist ein Suchen nach den besten Vorausetzungen für das eigene Glück, dabei vergisst man, dass es für das Glück zwei Menschen braucht...und das nicht nur in guten Zeiten. Die Frage stellt sich nun, kann man auch in weniger guten Zeiten glücklich sein.Ich denke, da kann man/frau das Glück besonders spüren...man ist für einander "da"...man kann sich aufeinander verlassen....und diese Zeit kommt für jeden von uns einmal auf uns zu
Ich bin mir nicht so sicher, ob das ein typisch "männliches" Problem ist.

Aus meiner sehr persönlichen Sicht: durch eine Krebserkrankung vor 12 Jahren, weiß ich, wie schnell sich Alles ändern kann.

Seither weiß ich aber auch, wie wichtig es mir zum Beispiel ist, mich in meiner Freizeit zu bewegen. Aktiv zu sein. Aktiv heißt nicht überaktiv und ich muss auch sicher nicht gefühlt 10 Trendsportarten ausüben.

Aber ich hätte auch, wenn ich im Vorfeld die Wahl hätte, mit einem Partner ein Problem, der diese Aktivitäten nicht teilen kann. Das ist eine Art Egoismus, oder wie du schreibst fehlende Toleranz, die ich mir an der Stelle zugestehe.

Ich weiß nicht, wie lange ich noch fit wie ein Turnschuh bin (natürlich auch nicht jeden Tag). Aber solange ich es bin, möchte ich es genießen.

Und vielleicht geht es anderen Menschen ähnlich.

Es tut mit Sicherheit weh, wenn man aus solchen Gründen nicht mehr in die engere Auswahl kommt. Aber, da es ja vermutlich erst mal nur um virtuelle Kontakte geht, wird man ja nicht als Person/Mensch abgelehnt.
Aktiv 63
Du hast wunderbar beschrieben - wie es sein sollte /könnte.
Nur, in vielen Fällen kommt es doch gar nicht dazu sich einzulassen auf das was zählt, auf innere Werte, auf das was wichtig ist in einer Beziehung.
Wie Du selber sagst, jeder sucht die "besten Bedingungen" und wenn die nicht gleich sichtbar sind, fällt man durchs Raster.
So traurig wie es ist, doch besser ein schnelles Ende mit dem Kontakt. Jeder hat irgendwann mal Einschränkungen. Dieses "top fit" sein im Alter finde ich fürchterlich, was für ein Anspruch an das Leben. Herzenswärme, Emphathie und Lachen, das zählt für mich.
Alles andere kann geregelt werden.
deJette. ich kann dir versichern, nicht alle Männer wollen eine Frau, die ne Sportskanone ist!
Mein Partner zB hätte mit so einer Frau nichts anfangen können.
Und man muss ja nicht alles gemeinsam machen. Solltest du bei einer sportlichen Aktivität nicht mithalten können, dann kann er es doch alleine machen - so wie ich mein wöchentliches Linedance. Toleranz sollte schon vorhanden sein.
ich glaube, dass so gut wie niemand von uns - ÜBERALL - auf jedem Gebiet -
fit wie ein Turnschuh ist....

der einge kann/möchte das noch gut machen - der andere jenes.....

manche denken vielleicht:
ich suche jemand, der auch auf meinem Gebiet fit ist....

kann - muss aber nicht sein.....wir haben in unserem Alter dermaßen viel Freiraum, dass wir es locker verkraften könnten, wenn wir nicht ALLE Hobbies teilen würden....

der eine macht sein Golfturnier - der andere seine Wanderung oder Fahrrad-Tour .....na und ?
Ich habe mit einem Bild meine Aktivitäten zeigen wollen, mächtig gewaltig, die mit Fernbedienung nicht zu erledigen ist, es kann auch als Therapiemöglichkeit betrachtet werden :idea:

Bis jetzt ist nicht ein einziger Bewerber vorhanden, evtl. kommt dann welche wenn ich schreibe, ich verkaufe demnächst und ziehe nach Teneriffa :?:

Dann können sie mich mal aber ..............................gerne haben :lol:

1.
Ich treffe oft und gerne sympathische Mitglieder dieser Plattform, und bei etwas intensiveren Gesprächen kommt man drauf, dass kaum jemand in unserem Alter keine körperlichen Probleme hat.

Diabetes, Gelenksprobleme, Herzbeschwerden, alles mögliche...
Eigentlich ist es egal - es kommt immer darauf an, wie der oder die Betreffende damit umgehen kann.
Manches ist halt nicht mehr möglich, aber alles mögliche Andere ist es!

Konzentriere dich auf das, was du kannst, und nicht auf das, was du nicht kannst.
Einschränkungen sind lästig, aber sie sind nicht das Wichtigste.
dazu gibt es nichts mehr zu sagen @Barbera:

Konzentriere dich auf das, was du kannst, und nicht auf das, was du nicht kannst.
Einschränkungen sind lästig, aber sie sind nicht das Wichtigste.
Na, wo sind die Antworten der Männer?

Wurde um die nicht gebeten?
barbera hat geschrieben: Ich treffe oft und gerne sympathische Mitglieder dieser Plattform, und bei etwas intensiveren Gesprächen kommt man drauf, dass kaum jemand in unserem Alter keine körperlichen Probleme hat.

Diabetes, Gelenksprobleme, Herzbeschwerden, alles mögliche...
Eigentlich ist es egal - es kommt immer darauf an, wie der oder die Betreffende damit umgehen kann.
Manches ist halt nicht mehr möglich, aber alles mögliche Andere ist es!

Konzentriere dich auf das, was du kannst, und nicht auf das, was du nicht kannst.
Einschränkungen sind lästig, aber sie sind nicht das Wichtigste.


Und wenn man sich damit arrangiert und gut im Griff hat, fallen diese Einschränkungen so gut wie kaum auf.

Es sei denn, es sind sichtbare, äußerliche Einschränkungen, welche sofort auffallen. Aber da hat die wahre Liebe schon einige Konstellationen erwirkt, von denen viele träumen.

Wichtig ist sicher, trotz körperlicher Einschränkung, eine Empathie zu bewahren oder zu entwickeln, die fast schier unwiderstehlich ist und einen ganz eigenen Zauber entfacht.

Aber wer verfügt schon über diese Eigenschaften?
Dies schaffen sehr oft noch nicht einmal die völlig Gesunden.
deJette hat geschrieben:

Wo liegt da der Unterschied in der Wahrnehmung???

de Jette
wünscht sich dazu hauptsächlich Antworten von der männlichen Schöpfung.

Männer haben eben eine ausgeprägte genetisch bedingte Selbstwahrnehmung Jette. Da machste nix …

:D