Könnten wahrscheinlich viele selber machen, ist aber halt unterdessen auch wieder ein Geschäftszweig.

Als Mitglied auf Lebenszeit bei der Exit (einmaliger Beitrag statt jährliche Mitgliederbeiträge) kann ich mich jederzeit dort beraten lassen und erhalte falls gewünscht jegliche Unterstützung beim Erstellen und wenn es sein muss dann auch bei der Durchsetzung. Die Unterlagen können auch alle dort hinterlegt werden, wenn gewünscht. Das ist alles in meiner Mitgliedschaft enthalten und im Falle eines Falles sogar noch der Hinterausgang.
shekinah, bei uns gibts ja nicht "diesen" Verein,deshalb müssen wir De's alles selbst organisieren!
Die patientenverfügung muß ja seeehr differenziert und eindeutig ausgefüllt werden ,um danach zu handeln! z.B. "möchte keine künstliche Ernährung" reicht nicht um das (nicht) zu bekommen was man (nicht)will!
Betreuungsvollmacht ist fast noch wichtiger, ich hab's noch vor mir, alles zu regeln,es liegt mir schwer im Magen!
Man kanns alleine ausfüllen, aber obs dann ausreicht, deinen Wünschen gerecht zu werden,weiß man nicht! Es kommt letztlich immer auf die Situation und den Arzt an!
Hier , sicher auch in anderen Bundesländern, kann man sich Hilfe bei der Hospiz holen! Diese machen ja auch immer wieder Infoabende zu diesem wichtigen Thema....
@swimmy,
du schreibst: es kommt immer auf die Situation und den Arzt an....

Deshalb muss man es klar und verständlich schreiben und nicht Plan A oder B angeben,das ist ungültig.
Habe mit einem Notar vor kurzem alles geregelt,Generalvollmacht + Patientenverfügung.
Die Patientenverfügung kommt als Kopie zur Hausärztin,bin gespannt wie sie meine Wünsche bewertet.
Eine Vorsorgevollmacht ist auch wichtig,falls man ins Krkhs.muss und kann nicht mehr artikulieren,ausserdem bekommt keine Person Auskunft,wenn diese Vollmacht nicht vorliegt.
Meine Bevollmächtigte weiss alles über mich und meine Wünsche,was ein evtt.Heimaufenthalt und Bestattung angeht.
Sie ist auch Alleinerbin und hat Vermächtnisse zu verteilen,so gibts keine Streitereien.Bin froh dass alles in trockenen Tüchern ist,denn man weiss nie was der nächste Tag bringt....dann ist guter Rat teuer!

Man kann auch mit seinem Hausarzt die Patientenverfügung besprechen,geht sicher auf Privatrechnung.
Bodega,vllt.kannst aus diesem Text etwas mitnehmen ...
Hallo Bodega, habe dir eine PN geschickt.

@ Alle, ein link des BMVJ

https://www.bmjv.de/DE/Themen/VorsorgeU ... echt.html#[Thema1]

Sehr umfangreich aber sehr gut erklärt.
Jeanne46 hat geschrieben: @swimmy,
du schreibst: es kommt immer auf die Situation und den Arzt an....

Deshalb muss man es klar und verständlich schreiben und nicht Plan A oder B angeben,das ist ungültig.
Habe mit einem Notar vor kurzem alles geregelt,Generalvollmacht + Patientenverfügung.
Die Patientenverfügung kommt als Kopie zur Hausärztin,bin gespannt wie sie meine Wünsche bewertet.
Eine Vorsorgevollmacht ist auch wichtig,falls man ins Krkhs.muss und kann nicht mehr artikulieren,ausserdem bekommt keine Person Auskunft,wenn diese Vollmacht nicht vorliegt.
Meine Bevollmächtigte weiss alles über mich und meine Wünsche,was ein evtt.Heimaufenthalt und Bestattung angeht.
Sie ist auch Alleinerbin und hat Vermächtnisse zu verteilen,so gibts keine Streitereien.Bin froh dass alles in trockenen Tüchern ist,denn man weiss nie was der nächste Tag bringt....dann ist guter Rat teuer!

Man kann auch mit seinem Hausarzt die Patientenverfügung besprechen,geht sicher auf Privatrechnung.
Bodega,vllt.kannst aus diesem Text etwas mitnehmen ...


Liebe Jeanne, sei froh, daß DU alles in "trockenen Tüchern" hast! Es ist eben das Manko Vieler,daß sie nicht lesen, sondern einfach nur ihren eigenen Senf dazugeben! (eigener Senf ist ja manchmal auch wünschenswert,-))
aber DU sagts das Gleiche wie ich ... NUR mit anderen Worten! Finde ich........... intelligent!!;-)) voila'
Ich habe für mich alles geregelt, glaube ich.

Aber immer wieder lese ich "Hausarzt".
Wer geht wohl zum sterben zum Hausarzt???

Gestorben wird auf der Straße oder im Krankenhaus und die Mitarbeiter beleben bevor sie lesen.
Diese Träume vom wunschgemäßen dahinsterben sind sehr fragwürdig, weil Ärzte ihren Eid geschworen haben und im Ernstfall alle möglichen Winkelzüge finden um ihren Eid zu erfüllen. Deswegen gibts auch so viele Varianten.

Die Patientenverfügung gehört in die Handtasche - aber wie oben erwähnt.
Ich habe erlebt, wie ein alter Mann mit Rollator von Einkauf kam und mitten aus dem Leben gerissen wurde. Hilfsbereite Ersthelfer pumpten sofort auf der Straße auf ihm herum. Ob er das wollte? Mitten aus dem Leben - wünschen das nicht viele?

Ich hatte mal gehört, in der Schweiz gäbe es Armbändchen - "nicht animieren". Allerdings bin ich in Apotheken dort nur auf fragende Gesichter gestoßen.
Solch einen Zettel trage ich nun im Portemonaie. Nur wer guckt da rein?

Unter dem Titel „Bewusst vom Leben lassen“ wird am 1. Februar, um 22:00 Uhr im SWR Fernsehen eine Sendung zum Thema ausgestrahlt.
Man könnte es sich auch drauftätowieren lassen
Gundula, ich meinte einen Betreuer
https://www.dipat.de

Ich hatte es schon einmal in einem anderen Beitrag geschrieben,hier kann man alles selbst ausfüllen (Zeit nehmen man schreibt sein eigenes Ende,also seine Wünsche wie man im Falle des Falles mit einem umgehen soll) Taschentuch sollte bereit liegen.

Jede Frage jedes Krankheitsbild wird genau erklärt besser geht nicht die Entscheidung was man möchte muß man selber Treffen.

Auf die Krankenkarte kommt dann ein Aufkleber der es Ärtzten sowie Krankenhäusern sofort ermöglicht auf die Wünsche des Patienten ein zu gehen.
Jeder Hausarzt kann sofort zugreifen und weiß was man möchte.

All das war für mich der Grund es genau so zu machen
Melissa56 hat geschrieben: Gundula, ich meinte einen Betreuer


das ist ja mein Problem:
ich habe so gut wie keine Familie mehr.....meine Freundin ist vor Jahren bei einem Unfall gestorben.....

deshalb suche ich einen gesetzlichen Vorsorge-Bevollmächtigten....

leider habe ich gemerkt, dass die einen nur registrieren wollen und ihre Gebühren kassieren....

und wenn man dann wirklich Hilfe braucht - dann ist man vielleicht schon verschimmelt...... :?
Die Winkelzüge der Ärzte:

Fällt ein Mensch - mit oder ohne Rollator - auf der Straße um, dann verbleiben fünf Minuten bei einem Herzstillstand, um ihn mit Chancen zu reanimieren. Danach ist es nahezu aussichtslos (Ausnahme Unterkühlung).

In Berlin wurden in den letzten Jahren an die 20 000 Reanimationen außerhalb des Krankenhauses versucht. Erfolgreich davon waren sechs.
Woran liegt das? Es ist die Zeit von fünf Minuten.

Jetzt der Arzt: Mensch fällt um, Arzt denkt sich, der wollte vielleicht "gehen"? Wie vorgeschlagen. Wird er erkannt, dann landet er vor Gericht wegen unterlassener Hilfeleistung. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass er muss.
Und, wollen wir wirklich alle Taschen sichten, die Fünf-Minuten-Frist läuft. Also dann doch lieber aus Verdacht zu Gunsten des Patienten.

Felix
Und wenn der wirklich gehen wollte, dann kann er ja immer noch aus dem Fenster des Krankenhauses springen... Hat vor zwei oder drei Jahren hier einer tatsächlich getan.
ja, so jemand hab ich auch gekannt @Shekinah
.....der ist dazu extra nach Haus gefahren

gibt aber bestimmt schönere Arten zu sterben
Also ich überlege mir gerade, mir auf die Stirn zu tätowieren, dass ich nicht wiederbelebt werden will. Wenn das nicht sichtbar genug ist, weiss ich mir auch nicht mehr zu helfen.
Das möchte ich aber unbedingt anfügen. Sonst bekommt die ganze Sache eine falsche Richtung.:
Es ist für einen Arzt und die Angehörigen von Patienten eine sehr hilfreiche Situation, wenn sich der Patient vorher schriftlich oder mündlich zum Sterbensweg geäußert hat. Er kann das auch gegenüber dem Pflegepersonal tun.
Denn irgendwann kommt dieser Augenblick. Er ist für den Arzt nicht einfach und sehr individuell. Schriftlich äußerst schwer zu erfassen.

"Den Tod zulassen, ihn aber nicht herbeiführen." (Kardinal Lehmann)
Ist eine unterlassene Infusion oder das Nichtverabreichen von Antibiotika schon herbeigeführt?

Jedenfalls ist es für die Angehörigen ein starker Trost, ja, das war sein Wunsch. Man spürt es immer wieder deutlich, eine große Last ist ihnen genommen.

Felix