Simpel sollte es nicht klingen........ich habe nichts gegen Reiche,
aber etwas gegen Ungerechtigkeit und Schönrederei.
Das Geld wird doch nicht aus wohlmeinenden Motiven investiert, sondern um das eigene Einkommen und Vermögen zu vermehren. Wenn ein Arbeitnehmer 40% seines Arbeitseinkommens für Steuern und Sozialabgaben aufwendet, so bleibt ihm nur wenig übrig, um Investitionen zu tätigen, die ihm einen Vermögensaufbau ermöglichen. Demgegenüber zahlen Bezieher von Gewinn- und Kapitaleinkommen nur geringe oder gar keine Steuersätze, dadurch sind sie in der Lage, ihr Vermögen weiter zu maximieren. Geld ist, wie Hegel es wohl formulieren würde, "reine Quantität", und eben deshalb nie genug.

Wer viel leistet, hat sich sein Vermögen eben verdient, oder? :wink:
Das ist die Verteidigung der Ungleichheit, sie funktioniert nicht mehr, weil die Kluft zwischen den Einkommen zu groß geworden ist. Dass diese negative Entwicklung nicht so weiterlaufen kann, ist klar.
Da fragt man sich, für wen wird eigentlich Politik gemacht? Nur für die 1% Reichen, die immer mehr besitzen? Das ist dann allerdings keine Demokratie mehr..
Das Problem ist lange bekannt, sehr interessant dazu Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert - ein Weltbestseller.

Während viele von einer Umverteilung von oben nach unten reden, um den Sozialstaat weiter abbauen zu können, findet die Umverteilung in großem Ausmaß in umgekehrter Richtung statt, was natürlich logisch ist, denn sonst gäbe es ja keine Schere. Interessant dazu "Fehler im Geldsystem"
https://www.youtube.com/watch?v=kIhBef6bC1E
Ich meinte nicht, dass Deine Ausführungen simpel sind, eher das wir hier auch oft undifferenziert argumentieren.
Ich finde, wir sollten nicht einfach Spekulanten, Banken und Macher in einen Topf werfen. Sicher kommt man nicht so weit nach oben ohne sich die Hände schmutzig zu machen.
Aber ich erlebe im täglichen Geschäftsleben das Gleiche. Es wird getrickst, gedroht, denunziert und keiner hat tatsächlich eine Chance dadurch reich zu werden. für den kleinsten Vorteil, lässt man jede Moral fallen.

Ja, natürlich betreiben die genannten Reichen ihre "Sozialarbeit" um Nutzen daraus zu ziehen. Aber ich denke mal, dass Gwen Stefanie, Katy Perry nichts dagegen haben, dass Branson sie ausbilden ließ. Oder die Google-Gründer, dass sie an einer gut finanzierten Elite-Uni studieren konnten.

Die Welt ist nicht gerecht. Für Gates etc. ist meine finanzielle Situation vermutlich Mitleid erregend wackelig. Für einen durchschnittlichen Afrikaner oder Asiaten lebe ich im Wohlstand.
Vor etlichen Jahren habe ich mich aus HartzIV gelöst durch eine inzwischen sinnvoll laufende Selbstständigkeit. Ich hab den hintern vom Sofa gelöst und bin einfach angefangen. Inzwischen importiere und exportiere ich in/aus diverse Länder. Hätte ich mich auf die Opferrolle eingelassen würde ich immer noch rumheulen.

Seltsamerweise gibt es diese Neiddebatte besonders in Deutschland. In den USA werden sie gefeiert wie Helden (die Macher). Ich glaube kaum, dass jemand deren Leben/Wohlstand ausschlagen würde. Das ist, was mich an diesen Diskussionen häufig stört - es schwingt immer auch Neid mit. Seit Jahren laufen die Geissens im TV. Weil vermutlich das Gros denkt, warum die Deppen und nicht ich.
Und das ist der Grund warum wir bereit sind uns zu verschulden. Irgendetwas treibt uns dazu, deren Leben im Kleinen zu kopieren. Immer mit Ausnahmen - natürlich.
Natürlich gibt es in solchen Diskussionen auch immer Neid.
Das Besitzen von Dingen, ist für viele Menschen das Lebensziel. So unter dem Motto „Haste was – biste was“. Die Superreichen sind die Hohepriester der Kultur, sie bestimmen das Lebensideal. Die Vorstellung, dass es eine geistige, bescheidene Form von Leben gibt, die durchaus gelebtes Glück beinhaltet, erscheint abwegig und wird im besten Fall belächelt.

Es ist wohltuend für den, der weis, das es wahrhaft andere und größere Reichtümer gibt. :wink:
In dem Sinne wünsche ich dir einen schönen Tag und man denke immer daran, die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt. :wink:
Es ist aber auch ein Gesetz des Geldes, dass es dorthin fliesst, wo bereits welches ist.

Hier sehe ich ebenfalls einen Unterschied zwischen Spekulanten, denen es nur ums Verdienen geht und den Machern, bei denen es als Mittel zum Zweck dient. Ich denke nicht, dass z.B. Branson immer als Erster seine Weltraumflüge testen würde, wenn es ihm nur ums Geld ginge und nicht insbesondere um Machen.

Spekulanten sind Spieler ohne eigenes Risiko. Im Grunde Verbrecher.

Und ja, wir sind eine Leistungsgesellschaft. Seit Jahrzehnten redet man uns ein, dass Leistung am monetären Erfolg messbar ist.
@Sumsum

Danke für Deinen Link, hab ihn mir angesehen, obwohl ich leider so unfähig bin, die Zahlenwelt wirklich zu begreifen.
Über Piketty las ich sehr Positives, und vermute, daß er realistische Vorschläge macht, wie man das Geldsystem korrigieren könnte, ohne den bisher erprobten Kapitalismus radikal aufzugeben, und statt dessen ein revolutionäres linksradikales Experiment zu wagen, von dem keiner weiß, wie es sich letztendlich auswirken wird.
Auch wenn man selbst keinen Neid empfindet, so ist es doch erschreckend, daß sehr Vermögende durch ihren Reichtum die Politik beeinflussen können, und es ist nicht akzeptabel, daß die Mittelschicht die größte Last zu tragen hat. Daran müßte sich unbedingt etwas ändern.
@Migranda

Mal kurz zu Piketty........
Ich habe nur einige Kapitel gelesen, denn das Buch ist ein Wälzer und das mit einer Fülle von Statistiken und Statistiken sind überhaupt nicht mein Fall.
Aber es ist interessant, wer Pikettys Schlussfolgerungen nicht teilt, kann seine Untersuchungen kaum ignorieren. Politisch steckt hier sehr viel Sprengstoff drin.
Er wirft die Frage auf, wie kann es geschehen, dass einzelne Personen, wie Liliane Bettencourt, die ihr Leben noch nie gearbeitet hat, ein Vermögen von ca. 30 Milliarden Euro anhäufen kann?
Auch Bill Gates riesiges Vermögen, da vermutet er, das er das nicht seinem genialen Einfallsreichtum als vielmehr der Monopolstellung seines Unternehmens zu verdanken hat. Erfunden hat er vielleicht die Computer-Maus, das Betriebssysten "Windows" eher ein Ingenieursteam.
Nobelpreisträger Paul Krugman hat es zum "wichtigsten Wirtschaftsbuch des Jahres und vielleicht sogar des Jahrzehnts" erklärt.
Pelops56 hat geschrieben: Es ist aber auch ein Gesetz des Geldes, dass es dorthin fliesst, wo bereits welches ist.

Hier sehe ich ebenfalls einen Unterschied zwischen Spekulanten, denen es nur ums Verdienen geht und den Machern, bei denen es als Mittel zum Zweck dient. Ich denke nicht, dass z.B. Branson immer als Erster seine Weltraumflüge testen würde, wenn es ihm nur ums Geld ginge und nicht insbesondere um Machen.

Spekulanten sind Spieler ohne eigenes Risiko. Im Grunde Verbrecher.

Und ja, wir sind eine Leistungsgesellschaft. Seit Jahrzehnten redet man uns ein, dass Leistung am monetären Erfolg messbar ist.


Branson, da muss ich schmunzeln :wink:
Für mich ein interessanter Mann, der durch seine Andersartigkeit, gepaart mit Intelligenz und Risikofreude, Neugierde weckt.
Er hats drauf, Mitte der 80er J., als er mit der Fluggesellschaft Virgin Atlantic die stolze British Airways herausforderte oder noch früher..... als er einen Versandhandel für Billigplatten gründete und ihn aufgrund seiner Jungfräulichkeit in Sachen Wirtschaft schlichtweg und das provokativ - Virgin nannte.
Er hat ein enormes Talent zur Selbstvermarktung.
Ich kenne keinen zweiten Businessprofi, der es so sehr versteht, die PR-Maschinerie stets am Laufen zu halten. Ihn reizen immer etablierte Märkte, in denen seine Firmen der mächtigen Konkurrenz am Anfang heillos unterlegen waren.

Aber absolute Seriosität gehört trotz des Erfolgs nicht zu seinem Markenkern.  Nach außen den Business-Hippie zu geben, im Innern aber ein knallharter Geschäftsmann, das ist das Erfolgsgeheimnis. 

Sind wir eine Leisungsgesellschaft..... :wink:
Ein Bedürfnis des Menschen ist es, Anerkennung zu erfahren. Die Kommunikation wechselseitiger Anerkennung führt zu Solidarität, sie befähigt den Einzelnen, etwas zu wagen und Risiken einzugehen. Das ist die Grundidee der Leistungsgesellschaft, denke ich. Und ganz wichtig - die Gerechtigkeit, .
gleiche Leistung - gleicher Lohn.
Eine Gesellschaft sollte immer bereit sein, die Rahmenbedingungen zu justieren. Das wurde mit dem Mindestlohn getan. Ohne einen Mindestlohn sind viele Menschen in der Zwangslage für immer niedrigere Löhne arbeiten zu müssen
Ich gebe dir in allen Punkten Recht.
Die erwähnte "Sozialtätigkeit" bei den großen Machern, ist mit Sicherheit neben der Kaderschmiede auch der Versuch sich ein gutes Gewissen zu kaufen. Offiziell will man der Gesellschaft etwas wieder zurück geben - eher wohl sich selbst: Moralität

Als Selbstständiger weiß man, dass an jedem Euro den man verdient, 10 Leute zerren.
Um also zu überleben, versucht man möglichst viel davon zu behalten. Da stören rein moralische Fragen. Man hält sich an Gesetze und Verträge.
Die Frage "Und was hast Du selbst falsch gemacht?" schiebt man zunehmend nach hinten und vergisst sie irgendwann.
Aber es geht auch um Pioniergeist, um den Mut, der vielen fehlt. Ich weiß noch, als ich anfing Produkte aus China zu importieren, waren meine Bekannten entsetzt.
"Wenn das nun Betrüger sind ist Dein Geld weg, das ist doch alles Billigschrott" u.s.w. Meine Einstellung war eher, dass überall auf der Welt Gauner zu hause sind und vorrangig Menschen, die mit Arbeit ihr Geld verdienen wollen. Ich habe recht behalten und ich habe dort etliche gute seriöse Partner gefunden. Und ich habe auch Lehrgeld gezahlt.
Da ich keine Endverbraucher bediene, nutze ich auch niemandes Unwissenheit in rechtlichen Dingen aus. Jeder Unternehmer muss sich mit den gleichen rechtlichen und vertraglichen Bedingungen auseinandersetzen. und mittlerweile kaufen Firmen bei mir, die mich anfangs ausgelacht haben. Wir begegnen uns auf Augenhöhe.

Lange Rede kurzer Sinn: Ein Unternehmen zu führen verändert unweigerlich die Persönlichkeit. Moralische Fragen rücken in den Hintergrund. Der Anstand besteht im Grunde darin, rechtlich und vertraglich sauber zu handeln. Und gegen allen Widerstand von außen, seinen Weg zu gehen, ihn ständig zu hinterfragen und ausgetretene Pfade zu verlassen.
Wenn es dir dann auch gelingt, weniger Fehler zu machen als Dein Wettbewerb, kannst Du ein Branson werden. Allerdings bin ich im Vergleich nicht einmal eine Pommesbude.

Ich habe mich mit 52 Jahren (notgedrungen - HartzIV) selbstständig gemacht und niemand hatte auf mich gewartet. Also musste ich überlegen, was kann ich, aber vor allem was nicht. Ich habe es nie als Hobby angesehen und nie als Geschenk an die Welt. Und ich habe mich für Produkte entschieden zu denen ich keine emotionale Bindung habe. Es ist reines Business - aber mein Business.
Im Gegenzug ging aber mein Verständnis für Menschen, die auf der Couch sitzen die Geissens schauen und auf die bösen Reichen schimpfen, den Bach runter.

Zitat Hewlett-Packard:"Wir haben in einer Garage angefangen." Darauf antwortete Dell: "Wir konnten uns gar keine Garage leisten." :lol:

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu persönlich oder zu arrogant.
Es war nicht zu persönlich, nicht zu arrogant.......war genau richtig :wink:

Der Schritt in die Selbständigkeit verlangt eine gehörige Portion Mut, dazu kommt eine enorme Arbeitsbelastung und noch das finanzielle Risiko.
Ich bewundere Menschen, die den Mut dazu haben, mein Respekt.
Zum Schritt in die Selbständigkeit braucht man schon ein gutes Selbstwertgefühl, denn nur so kann man die zahlreichen Probleme und Niederschläge, die immer mal wieder zu bewältigen und auszuhalten sind, gut verkraften.
Und nun kann ich dich auch verstehen, wenn du fragst, warum wird so viel auf den Reichen herumgehackt?
Du spielst in einer anderen Liga, siehst das Ganze von der Unternehmerseite, aber das Hauptproblem ist die permanente Gegenüberstellung von Arm und Reich. Das erzeugt Neid, der Neid muss geschürt werden. Da bekommt man Wählerstimmen. Und es gibt immer wieder politische Reizthemen, wie die Diskussion um Gerechtigkeit - Mindestlohn und Managergehalt.

Was wurde vor dessen Einführung polemisiert und gewarnt. Mit dem Mindestlohn, so konnte man vielerlei Wortmeldungen entnehmen, wird der wirtschaftliche Untergang Deutschlands besiegelt. 
Wie sich erwiesen hat, ging die Sonne nach Einführung des Mindestlohns weiter auf und die Wirtschaft strotzt nur so vor Kraft. Das gleiche Muster zeigt sich nun in der Debatte um die Managergehälter.
Es ist nicht nur das Recht des Staates, sondern ich sehe es als seine Aufgabe, sowohl auf die Unter- wie auch auf die Oberkante ein Auge zu haben.

Aber eigentlich sollte man fragen, ist soziale Gerechtigkeit unser drängendstes Problem oder ist diese Themensetzung nur dazu gedacht, von den wirklich wichtigen Themen,
wie z.B. Migrations- und Eurokrise abzulenken, damit diese nicht Wahlkampfthemen werden
und den Falschen nützen 8)
Ich möchte nicht zu sehr politisieren - schließlich liegt der Tenor hier auf der Philosophie.

Dennoch ist mir natürlich bewusst, dass es neben einer blinden Heldenverehrung und dem thumben Neidgemecker, durchaus schwere Gründe für soziale Kritik gibt. Seien es die Springer unter den Apple-Mitarbeitern in China, die Arbeitsbedingungen bei Amazon, im deutschen Einzelhandel, den Paketdiensten etc.
Die Zeiten der stolzen VWler neigt sich dem Ende. Trigema oder Liquid Oil sind Vertreter einer aussterbenden Rasse.

Es wird nicht nur die Moral weg geschoben, hier werden Menschen zu human resources degradiert. Ausschließlich ihr Leistungsvermögen gibt ihnen einen Wert. Kann man das den Unternehmern vorwerfen? Oder handeln sie nach ihrer Einsicht zur Notwendigkeit? Ich denke man kann es ihnen vorwerfen. Denn es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Gewinnstreben - welches durchaus gesund und sozial sein kann - und einer Gewinnmaximierung - die keinerlei Skrupel hat.

Es wird wohl nie eine - für beide Seiten - gerechte Entlohnung geben, denn dann dürfte es keinen Gewinn für das Unternehmen geben. Warum also das Risiko einer Unternehmensgründung eingehen? Und was wäre gerecht? Welcher Anteil stünde dem Ideengeber, dem Eigner der Produktionsmittel zu?

ABER wo sind die berufenen Interessenvertreter der Arbeitnehmer? Welche Funktion haben sie in der aktuellen Phase noch? Vertreten sie tatsächlich die Interessen von Arbeitnehmern, oder existieren sie längst zum Selbstzweck - wie z.B. die IHKs?
Wenn ich mir die letzten "Klassenkämpfe" der Gewerkschaften anschaue, bestehen die ausschließlich darin, den Staat dort zu erpressen, wo das noch möglich ist - bei der Bahn, den Fluggesellschaften und ggf. noch im Gesundheitswesen.
Wo aber sind sie beim Einzelhandel oder eben den Paketdiensten?

Es ist schon spät, ein wenig verschwurbelt wohl. :?
und ich frage euch jetzt:
warum gibt es Menschen, die Geld, Macht und Einfluss erreichen wollen ....
Menschen, die vorankommen wollen - Menschen, die "mehr" wollen - Menschen, die Karriere machen wollen ....
und warum gibt es Menschen, die dieses Denken NICHT haben....

DAS ist doch die große Frage !

es gibt Kinder von Eltern..........Eltern, die ihren Kindern sagen:

"wir waren immer arm - wir waren immer benachteiligt - und bei dir wird das nicht anders sein...."
einige Kinder aktzeptieren das - andere nicht ...

gerade einige dieser "Nichtakzeptierenwollen-Kinder" - gerade die Kinder solcher Eltern - werden oft sehr erfolgreich und mächtig....

warum ?
weil bei den einen Menschen die Vorstellungskraft und der Wille - mehr erreichen zu wollen - sehr ausgeprägt ist .....und bei anderen Menschen weniger.....

genau aus diesem Grund wird es immer Menschen geben, die mit ihrem Los zufrieden sind - und andere, die um Erfolg und Macht kämpfen wollen..... :wink:
Gundulabella - Teilzitat: "und ich frage euch jetzt:
warum gibt es - seit es Menschen gibt - Menschen, die Macht und Einfluss haben wollen ....
Menschen, die vorankommen wollen - Menschen, die "mehr" wollen - Menschen, die Karriere machen wollen ....". Zitat Ende.

Weil wir es in der Evolution von den Tieren übernommen haben, Stichwort, Alphatier. Es wurde nur ein wenig filigran kultiviert. :wink:
so ist es.....
die Einen sind froh, dass da ein Alphatier vorangeht, ihnen Schutz gewährt und die Veranwortung für die Herde/Horde auf seine Schultern nimmt.....
deshalb leisten sie ihre "Zahlungen" in Form von Benachteiligungen gerne......
z.B. sind sie die Letzten, die von der Beute etwas abbekommen....

die Anderen dagegen wollen Alphatier sein.....obwohl sie instikntiv wissen, dass die Schlacht um den ersten Platz gnadenlos ist und die Gefahr einer "Enttrhonung täglich besteht.....
außerdem geht mit dem ersten Platz die Verantwortung für die Gemeinschaft einher.....
Nein, das glaube ich nicht. Ich war nie ein Alphamännchen. Mein Weg in die Selbstständigkeit war eher eine Flucht aus HartzIV.
Ich denke, es hat viel mit Phantasiefähigkeit zu tun. Man hat eine gute Idee, an die man glaubt. Man kann sich etwas vorstellen und weiß dass man an der Idee ständig arbeiten muss.
Man wächst dann an der Aufgabe und entwickelt sich, das stimmt. Aber ein alpha bin ich sicher immer noch nicht.
Es spielt oft kaum eine Rolle, ob wir vor Hartz oder Hyäne fliehen, wenn der „Instinkt“ nicht ausreicht, hilft die Fantasie überlebensfähige Fluchtwege zu kreieren.

Alsbald in Sicherheit, geht der Blick wieder in Richtung Alpha.