Na gut, da bei Hunden das klügste Tier (weiß wie man Futter beschafft) das Alphatier ist. Nehme ich den Titel hiermit an. :D
@Gundi

Oftmals ist es so, dass Leute aufsteigen und "Macht" erhalten, die sie besser nicht erhalten sollten, während jene, die sie besser hätten haben sollen diese nicht anstreben. Je mehr gute Leute sich aus dem Rattenrennen raushalten, desto mehr mittelmäßig begabte Machtmenschen mit großen Präsentationsfähigkeiten werden aufsteigen - und das nicht zum Besten von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
Die klügsten und fähigsten machen sich oft selbstständig und arbeiten entweder alleine für sich oder werden Chef im eigenen Unternehmen.
Wes Brot ich ess', des Lied ich sing'....uralt und immer noch wahr. :wink:
Wer braucht noch "Alphatiere" ?
Heute wird doch mehr in einem Team gearbeitet, das kommuniziert und funktioniert.
Der Fortschritt der letzten Jahre hat ganz wenig mit Führern zu tun und ganz viel mit Wissenschaftlern und Entwicklern. Die Bedeutung der Alphatiere ist mehr evolutionärer Ballast als etwas, das man kultivieren sollte.
Mein Bedarf an Alphatieren ist jedenfalls gedeckt, ich habe sie genießen dürfen. Die meisten sind nur Alpha, wenn es um Status, Dienstwagen und Büroausstattung geht. Wenn es um kluge Entscheidungen geht, kommt oft nur Gamma zum Vorschein und ein übergroßes Alpha-Ego.
Rudelhund Nr. 5 denkt auch, ein Alphatier bräuchte es eigentlich nicht.

Sumsum - ich ziehe deine letzten beiden Beiträge zusammen, daraus ergibt sich zwar nicht der Bedarf an Alphatieren, aber ein Stück weit die Erklärung, warum es sie gibt.

Kleine, ganz kleine Auswahl an aktuellen Alphatieren gefällig? Wie wäre es mit...

...Putin, Kim Jong-un, Erdogan, Trump… usw.

Es gibt auch das Alpha-Rudel, eine ganz kleine Gruppe, die unüberschaubare große Gruppen dirigieren. Braucht es Beweise kann man die „Führung“sebenen DAX notierter Konzerne wie z.B. Deutsche Bank, VW und, und, und…nehmen.

Da kommt auch kaum einer aus dem "einfachen" Rudel nach oben durch, hat einfach nicht genug Alpha oder auch nur nicht genug Alphageruch.
Sumsum, früher oder später greift immer das Peter-Prinzip: "Wer nicht ausreichend Fehler macht, erreicht unweigerlich die Stufe seiner Unfähigkeit." (Laurence J.Peter)

marci, Simplifizierungen helfen zwar zu einer Antwort zu gelangen, sind aber nicht immer stimmig. Nicht immer drängen Menschen an die Macht, manchmal werden sie auch von "grauen Eminenzen" an die Macht geschoben und zappeln dann an den Fäden.
Sehr richtig, oft ist die Marionette so gut, dass nicht mehr gefragt wird, wer an den Fäden zieht.
@Maci In dem Falle hast du recht.....
Das sind Alphatiere im negativen Sinn, autoritär, dominant, machthungrig und wenig kooperationsfähig.

Mein Gedankengang ging auch mehr in Richtung Unternehmensführung.
Wer sagt überhaupt, dass es ein Einzelner sein muss, der über allen anderen steht? Kann nicht der Chefsessel auch eine Chefcouch sein, auf der mehrere, gleichberechtigte Betatiere Platz finden?"
Es wäre gut, wenn es öfter das "System Couch" gäbe, gibt es vermutlich auch.

Dann neige ich aber auch zur Bezeichnung Alpha.
Auch auf der Couch braucht es einen der "das letzte Wort " hat, selbst wenn es dann die einfasche Mehrheit ist - kennen die meisten ja auch aus der Beziehung.
Ich würde sagen, das Konzept des alleinigen, dominanten Alphatiers ist überholt.
Aber manchmal ist ein einzelner Chef alter Schule tatsächlich die beste Lösung, weil er
am geschicktesten plant und am meisten Erfahrung hat, nicht weil, sondern
obwohl er ein Alphatier ist. :wink:
Apropos alte Schule. :D
Ein Unternehmen demokratisch - also mehrere Gleichberechtigte - halte ich für nicht sinnvoll. Es sei denn, sie haben sich im Vorfeld auf ihre Bereiche geeinigt.
Ist dem nicht so, wird es immer Streitigkeiten geben. Funktioniert es - wie z.B. bei "Sun Microsystems" kann es perfekt funktionieren. (Dort gibt es den irren Programmierer - wurde auf eine Yacht verbannt :lol: und den Kaufmann.) Das halten sie eisern ein.

Ewige Diskussionen und Bedenkenträgerei bremst jede Entscheidung aus. Sätze wie, "Hab ich doch gleich gesagt." sind mir ein Graus.

E-Autos in Deutschland viel Gerede, wenig Erfolg. In China Anweisung von oben. 2 Jahre später stehen sie mit 500/600km Reichweite auf der Autoshow in Shanghai. Mercedes präsentiert dort Hybride mit 50km Reichweite.
Sumsum hat geschrieben: Wer braucht noch "Alphatiere" ?
Heute wird doch mehr in einem Team gearbeitet, das kommuniziert und funktioniert.
Der Fortschritt der letzten Jahre hat ganz wenig mit Führern zu tun und ganz viel mit Wissenschaftlern und Entwicklern. Die Bedeutung der Alphatiere ist mehr evolutionärer Ballast als etwas, das man kultivieren sollte.
Mein Bedarf an Alphatieren ist jedenfalls gedeckt, ich habe sie genießen dürfen. Die meisten sind nur Alpha, wenn es um Status, Dienstwagen und Büroausstattung geht. Wenn es um kluge Entscheidungen geht, kommt oft nur Gamma zum Vorschein und ein übergroßes Alpha-Ego.


ich habe ebenfalls immer gerne in Grupen gearbeitet - auf der Arbeit ....... obwohl ich - privat - ein eher einzelgängerischer Mensch bin.....

heute sagt man:
gemischte Männer/Frauen-Gruppen haben den meisten Erfolg im Geschäftsleben....
Manager mit Tunnelblick schaden einem Unternehmen oft, weil sie das "Drumrum" - die anderen Seiten einer Medaille - die Sichtweisen Anderer - andere Lösungen - nicht sehen können, weil sie durch ihre Unfehlbarkeits-Überzeugung blind dafür sind....
(in der Politik ist Trump aktuell das beste Beispiel)

zur sozialen Gerechtigkeit/Gleichheit:
das ist ein alter Traum der Menschen, der nie so richtig umgesetzt werden konnte.....siehe auch Kommunismus....
bis heute ist es so:
wer am lautesten schreit, bekommt am meisten Futter - bei den Vögeln im Nest deutlich zu beobachten.....

wichtig ist es für uns Menschen, dass wir versuchen, sozial benachteiligte Menschen, die "still" leiden - zu unterstützen....
aber auch das ist schwierig....ich beobachte das an der Essensausgabe der Tafel.....
die "frechen" versuchen immer wieder, für sich das meiste rauszuholen....
manchmal sage ich:
hey - wir haben heute nicht so viel Gemüse und es sind doch noch viele Andere hinter dir in der Schlange.....z.B. habe ich jemand Paprika oder Spinat oder Kartofffeln oder Karotten ausgegeben und derjenige tut so, als ob er noch nichts bekommen hätte und möchte nochmal....
oder jemand sagt: ich nehme für zwei Familien mit - sein Schild ist aber nur für eine Familie ausgestellt....
die Geschäftsleitung sieht dieses Problem und versucht mit allen Mitteln dagegen anzugehen - es klappt aber nie 100 %ig.....
Trump versucht meiner Meinung nach seinen erfolgreichen administrativen Führungsstil aus seinem Unternehmen in die Politik zu übertragen. Das kann nicht funktionieren - wie sich zeigt. Aber jetzt rutschen wir in die reine Politik. OT.
Gundulabella hat geschrieben: zur sozialen Gerechtigkeit/Gleichheit:
das ist ein alter Traum der Menschen, der nie so richtig umgesetzt werden konnte.....siehe auch Kommunismus....
bis heute ist es so:
wer am lautesten schreit, bekommt am meisten Futter - bei den Vögeln im Nest deutlich zu beobachten........


Gerechtigkeit ist ein ebenso hohes wie unbestrittenes politisches und moralisches Ideal.
Ein heikles Pflaster der Gerechtigkeitsbegriff und wird wohl von jedem anders definiert. Eigentlich
geht es bei dem Gerechtigkeitsbegriff eher um Chancengleichheit, realistisch kann sie nie ganz erreicht werden.
ein Firmenchef ist nur so gut, wie er die Probleme drumrum sieht/sehen kann....
und ich weiß wovon ich rede.....
wir haben vor einigen Jhren eine Chef vor die Nase gesetzt bekommen, den wir - im Laufe der nächsten Jahre - als leicht autistischen Menschen eingestuft haben......

er wollte uns kontrollieren, weil er nicht mit uns umgehen konnte....
die meisten Mitarbeiter hatten zum Schluss Mitleid mit diesem Menschen.......einem Menschen, der in der Forschung - ohne jeglichen menschlichen Kontakt - besser aufgehoben worden wäre.....

Trump sieht sich als Firmenchef - einem Chef, der der USA als einer Riesenfirma vorsteht.........
ein Präsident ist aber vorrangig ein "Staatsdiener".....
der Präsident ist ein höchstrangiger Angestellter im öffentlichen Dienst - im Dienst für sein Land.....

die Aufgabe eines Präsidenten ist es zu versuchen, das Beste für ALLE Menschen in seinem Land rauszuholen......
leider ist er mit seiner Denke meilenweit entfernt davon.... :?
Sumsum hat geschrieben:
Gundulabella hat geschrieben: zur sozialen Gerechtigkeit/Gleichheit:
das ist ein alter Traum der Menschen, der nie so richtig umgesetzt werden konnte.....siehe auch Kommunismus....
bis heute ist es so:
wer am lautesten schreit, bekommt am meisten Futter - bei den Vögeln im Nest deutlich zu beobachten........


Gerechtigkeit ist ein ebenso hohes wie unbestrittenes politisches und moralisches Ideal.
Ein heikles Pflaster der Gerechtigkeitsbegriff und wird wohl von jedem anders definiert. Eigentlich
geht es bei dem Gerechtigkeitsbegriff eher um Chancengleichheit, realistisch kann sie nie ganz erreicht werden.


ja - das meinte ich......
cron