die Erträgnisbesteuerung greift ja erst ab dem 802ten € (bei Singles). Umgekehrt beteiligt sich unsere Bundesrepublik auch an Verlusten aus solchen Geschäften, seit diesem Jahr aber nur bis zu einer Höhe v. 20t€.
Kapitalanlagen halte ich für sehr sinnvoll, aber die Zeitaufwände sind uU. recht hoch. Ich arbeite mich gerade mit begrenztem Aufwand in die Materie ein, recht spät zwar, weil ich finde, es gibt doch auch Wichtigeres im Leben.

Ganz nach eurem Tenor, man/frau ist sich selbst der beste Berater :P
Ich bin gerade mit 64 in Rente gegangen und habe zusätzlich zur gesetzlichen Rente Ansprüche aus drei betrieblichen Zusatzrenten und einer privaten Rente,
Ich hatte das Glück, dass zwei Arbeitgeber Rentenversicherungen für mich abgeschlossen haben, für die ich nichts bzw. nur wenig dazuzahlen musste. Die private Rente war eigentlich auch eine Betriebsrente, wegen Ausscheiden bei dem Arbeitgeber hatte ich sie privat weitergeführt. Eine betriebliche Riesterrente hat sich für mich ebenfalls gelohnt. Kranken- und Pflegebeiträge werden dafür nicht fällig und in 12 Jahren habe ich das angesparte Kapital schon wieder raus. Meine Restlaufzeit dürfte deutlich darüber liegen.
Angefangen mit dem Aufbau zusätzlicher Altersvorsorge habe ich mit 42. Zusätzlich zu den Renten habe ich noch "Altersrückstellungen" in Form von vergleichsweise gut verzinsten und lange laufenden Anlagen gebildet, die jetzt nach und nach fällig werden. Wollte gerne "was liegen" haben und nicht nur immer alles aus dem laufenden Einkommen nehmen.
Die beste Altersvorsorge habe ich leider versemmelt. Hätte ich ca. 1998 für 20000,00DM Aktien von Amazon gekauft und mich seitdem nicht mehr drum gekümmert, wäre ich jetzt mehrfacher Millionär. Das Geld hatte ich damals. Na gut, bin auch mit dem zufrieden, was ich jetzt habe.
Ich kann jedem nur raten, rechtzeitig Vermögen zur Altersvorsorge aufzubauen, wenn sie/er es denn wuppen kann. Das ist ein sehr individuelles Thema. Der eine will unbedingt eine Immobilie, die andere empfindet eine Immobilie als Last und wieder andere wollen sich selbstständig machen und legen das Thema erstmal auf Eis. Ich habe mich damals mit 42 Jahren zwar von "Experten" beraten lassen, war aber mit deren Rat nicht zufrieden. Die wollten ihre bankeigenen Produkte verkaufen. Die Bank gibts mittlerweile nicht mehr.
So bin ich in Sachen Altersvorsorge mein eigener Experte geworden und es hat ja ganz gut hingehauen.
_agathe_ hat geschrieben: die Erträgnisbesteuerung greift ja erst ab dem 802ten € (bei Singles). Umgekehrt beteiligt sich unsere Bundesrepublik auch an Verlusten aus solchen Geschäften, seit diesem Jahr aber nur bis zu einer Höhe v. 20t€.
Kapitalanlagen halte ich für sehr sinnvoll, aber die Zeitaufwände sind uU. recht hoch. Ich arbeite mich gerade mit begrenztem Aufwand in die Materie ein, recht spät zwar, weil ich finde, es gibt doch auch Wichtigeres im Leben.

Ganz nach eurem Tenor, man/frau ist sich selbst der beste Berater :P

Man sollte immer wissen, was man möchte.

Ich finde es sehr gut, dass du dich für Kapitalanlagen interessierst. Vielleicht wäre das Forum "Börse für Interessierte" eher etwas für dich. Und so hoch sind die Zeitaufwände, um Wissen über Kapitalanlagen zu bekommen, auch wieder nicht. Ich vergleiche das gern mit dem Auto fahren. Wieviel Zeit hattest du für die Fahrschule aufgebracht und rechne bitte die Kosten dafür auch noch in Arbeitsstunden um. Das Ganze soll nur als Vergleich dienen, es soll nicht persönlich genommen werden.

Bei Kapitalanlagen gibt es einfache Wege mit wenig Zeitaufwand. Damit sind die zu erwartenden Erträge allerdings auch relativ einfach - genauer: relativ klein. Aber das lohnt sich schon, bei der aktuellen Zinssituation.
Informieren sollte man sich immer und überall, was einen interessiert. Daher kommt es darauf an, was für dich wichtig ist.
SvenGlueckspilz hat geschrieben: Ich bin gerade mit 64 in Rente gegangen und habe zusätzlich zur gesetzlichen Rente Ansprüche aus drei betrieblichen Zusatzrenten und einer privaten Rente,
Ich hatte das Glück, dass zwei Arbeitgeber Rentenversicherungen für mich abgeschlossen haben, für die ich nichts bzw. nur wenig dazuzahlen musste. Die private Rente war eigentlich auch eine Betriebsrente, wegen Ausscheiden bei dem Arbeitgeber hatte ich sie privat weitergeführt. Eine betriebliche Riesterrente hat sich für mich ebenfalls gelohnt. Kranken- und Pflegebeiträge werden dafür nicht fällig und in 12 Jahren habe ich das angesparte Kapital schon wieder raus. Meine Restlaufzeit dürfte deutlich darüber liegen.
Angefangen mit dem Aufbau zusätzlicher Altersvorsorge habe ich mit 42. Zusätzlich zu den Renten habe ich noch "Altersrückstellungen" in Form von vergleichsweise gut verzinsten und lange laufenden Anlagen gebildet, die jetzt nach und nach fällig werden. Wollte gerne "was liegen" haben und nicht nur immer alles aus dem laufenden Einkommen nehmen.
Die beste Altersvorsorge habe ich leider versemmelt. Hätte ich ca. 1998 für 20000,00DM Aktien von Amazon gekauft und mich seitdem nicht mehr drum gekümmert, wäre ich jetzt mehrfacher Millionär. Das Geld hatte ich damals. Na gut, bin auch mit dem zufrieden, was ich jetzt habe.
Ich kann jedem nur raten, rechtzeitig Vermögen zur Altersvorsorge aufzubauen, wenn sie/er es denn wuppen kann. Das ist ein sehr individuelles Thema. Der eine will unbedingt eine Immobilie, die andere empfindet eine Immobilie als Last und wieder andere wollen sich selbstständig machen und legen das Thema erstmal auf Eis. Ich habe mich damals mit 42 Jahren zwar von "Experten" beraten lassen, war aber mit deren Rat nicht zufrieden. Die wollten ihre bankeigenen Produkte verkaufen. Die Bank gibts mittlerweile nicht mehr.
So bin ich in Sachen Altersvorsorge mein eigener Experte geworden und es hat ja ganz gut hingehauen.

Ich finde, dass du sehr viel richtig gemacht hast und auch zur Altersvorsage die positive Grund-Einstellung hast.

Kapitalaufbau kann bei Kleinstkindern durch die Eltern und Großeltern beginnen.Dafür eigen sich hervorragend Aktien, Aktien-Fonds und -ETFs. Wenn ein junger Mensch lernt, sich immer einen Teil seines Vermögens aufzuheben, dann hat die Altersvorsorge praktisch mit der Geburt begonnen.
Wichtig erscheint mir, dass Menschen früh lernen, mit ihrem Vermögen nachhaltig / allgemein richtig umzugehen. Zum Vermögen zähle ich auch das Lern- und Denkvermögen.

Bitte nicht ärgern, dass du 1998 für 20000 DM keine Amazon-Aktien gekauft hast. Es gibt auch genügend Aktien, da wäre dieser Betrag heute 100 oder nur 10 Euro wert. Auch das gehört dazu.
@CornusMas

„Bitte nicht ärgern, dass du 1998 für 20000 DM keine Amazon-Aktien gekauft hast. Es gibt auch genügend Aktien, da wäre dieser Betrag heute 100 oder nur 10 Euro wert. Auch das gehört dazu.“

Schon richtig. Ich habe damals Leute erlebt, die hohe fünfstellige Summen in den Neuen Markt investiert und nicht rechtzeitig ausgestiegen sind. Die haben fast alles verloren, denn die meisten dieser Luftnummern haben sich von dem Crash nie erholt.

Wäre ich heute wieder 42, würde ich sicher mehr auf den Aktienmarkt setzen. Gute Zinspapiere gibt es ja nicht mehr.

Ich investiere nach und nach kleinere Summen am Aktienmarkt. Als Performer zwei ETFs auf Künstliche Intelligenz, Big Data und große IT-Firmen, zur Stabilisierung ein ETF auf den MSCI World sowie als Ergänzung ein ETF auf Beteiligungsgesellschaften. Vier gleichbleibende Käufe monatlich, zwei am ersten zwei am fünfzehnten des Monats.
Ergebnis nach 20 Monaten sind plus 32% für das kleine Depot. Werde das aus Spaß an der Sache eine Weile weitermachen, ca. noch 10 Jahre.
ich kann @SvenGlückspilz und @CornusMas nur zustimmen !
wobei ich mehr auf Einzelaktien gesetzt habe - allerdings breit gestreut über Länder und Branchen...

So bin ich in Sachen Altersvorsorge mein eigener Experte geworden und es hat ja ganz gut hingehauen.

mir ging/geht es ebenso....