Es gibt 20.000 Schmetterlinge:
Mich interessieren Forschungen.

Gestern sah ich im TV neue Ergebnisse:
Der Distelfalter ‚hört‘ zB. mit Membranen auf der Unterseite der Flügel.
Schmetterlinge nehmen verschiedene Flüssigkeiten auf, nicht nur Nektar. Mit den Fühler-Enden können sie riechen. Sie rollen die Rüssel bei Bedarf ein.
Nach der Eiablage entsteht aus dem Ei eine Raupe.
Hormone verwandeln den Körper der Raupe 5x in verschiedene Puppenstadien.
Die Hülle verhärtet und nach einer Ruhezeit, in der sich der Körper verflüssigt, entwickelt sich aus der Raupe ein Schmetterling.
Dieser eindrucksvolle Vorgang, die Metamorphose, ist noch nicht gänzlich geklärt.

Spezielle Eigenschaften:
Die Azalee hat eine lange Narbe (weibl. Geschlechtsorgan), die nicht mit dem Rüssel bestäubt werden kann. Eine Forscherin entdeckte nun, dass der Pollen auch auf den Flügel der Schwalbenschwänze hängenbleibt und so die Pflanze bestäubt wird.

Manche Schmetterlinge haben Schutzmechanismen vor Tierfraß: Die Monarchfalter - Raupe nimmt das Gift der Seidenpflanze beim Fressen auf,- sie ist deshalb für Vögel ungenießbar.

Die Flügel dienen als Ruder zur Richtungsänderung.
Sie beschreiben in der Luft eine 8 (‚Schwirrflug‘).
Manche Arten können auch rückwärtsfliegen.

Manche Schmetterlinge sind vor Jahrhunderten aus Afrika gekommen,- Nachkommen kehren im Herbst mithilfe eines inneren Kompaß zurück.
Sie lassen sich vom Wind treiben, es ist nicht nur eigene Kraft nötig. Sie fliegen so über die Sahara bis in die Tropen. Ein großer Teil bleibt in Marokko.

Ich bin sicher, es gibt hier Naturfreunde, die auch Schmetterlinge besonders gern haben.