@ acul
Ich danke dir Felix. Mir war wichtig zu hören, ob ich meiner Ärztin (Internistin) weiter vertrauen kann.
Als Dank werde ich dich heute in mein Abendgebet einschließen. :wink:
Anne Klatsche
ich danke auch dir. Ich messe täglich und führe auch Buch darüber.
Niedrigen Blutdruck hatte ich, als ich jünger war, fühlte mich aber gut dabei.
aus "Literatur zu Gesundheit und Wellness", von heute

Homöopathie: Wunder muss man einfach glauben.

Die Verdünnungen bei der Herstellung homöopathischer Arzneien erreichen einen Grad, dass physikalisch kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr nachweisbar ist. Ernsthafte wissenschaftliche Studien wiesen die gleiche positive Wirkung wie Placebo nach.

Ja, sagen die Befürworter dieser Behandlung, so darf man es nicht sehen. Die heilende Eigenschaften der Substanz überträgt sich auf das Wassermolekül der Verdünnung (H2O). Und das würde dann auf den Körper des Patienten wirken.

Seien wir realistisch, die gesetzlichen Krankenkassen geben jährlich 600 Millionen Euro für diesen Wunderglauben aus. Es ist Euer Geld.

Felix
Bei uns zahlen die Krankenkassen keine Homöopathie, nur Sachen, deren Wirkung einwandfrei erwiesen ist, z.B. die Mistel-Therapie für das Immunsystem nach Krebs.
Phytotherapie (Behandlung mit Pflanzen)

Homöopathie: Leitsatz.
'Ähnliches mit Ähnlichem heilen...
Starke Verdünnung (Potenz), sodaß oft nicht einmal mehr 1 Molekül des Wirkstoffs in der Flüssigkeit enthalten ist.
1 Tropfen in 100ml, davon
1 Tropfen in 100ml, davon
1 Tropfen in 100ml usw.
Die Potenzen werden mit D bezeichnet,
zB. D30, D50....

Ein Kollege hat die Tubuli bei versch. Beschwerden verteilt.
Ich brauche gar nichts....
Bei Tieren soll es auch helfen....
Als Naturwissenschafter möchte ich Beweise.....
Homöopathie:
Der Zauber liegt am Schütteln. Dadurch soll die Wirkung auf die Wassermoleküle übertragen werden und es muss kein Molekül des eingesetzten Wirkstoffes mehr da sein. Also ohne Rütteln und Schütteln keine Homöopathie. Und um so höher die Potenz, umso mehr geschüttelt wurde, desto wirksarksamer wäre es.
Ganz ehrlich, ohne Glauben = nicht wissen, kommt man nicht mehr weiter. Ein wissenschaftlicher Nachweis einer Heilwirkung - außer Placebowirkung - ist nicht möglich und wurde auch noch niemals in einer seriösen Studie erbracht
Felix
Homöopathie heilt mit Informationen, vielleicht also mit dem sogenannten Akasha - Prinzip vergleichbar. Denn das Entscheidende ist nicht die Potenz, sondern die passende Wahl des Mittels, durch eine genaue Repertorisierung, weil so genau die heilende Geschichte oder Information gesucht wird, die zu dem Patienten passt. Weil eben jede Leidens- oder Krankengeschichte individuell ist, also jeder Mensch z. B. seine eigene Grippe hat, wird das von der Pharmaindustrie und den meisten Ärzten lächerlich gemacht, weil es kein gewinnbringendes Geschäftsmodell zur Massenversorgung hergibt und die Mittel doch relativ billig sind.
So besagt z. B. die Materia Medica über die Wegwarte lat. Cichorium folgende Geschichte.
Ein Chicorée-Röster stellte fest, dass er "nachts nicht lesen konnte, nicht aufgrund äußerer Augenreizungen, sondern aufgrund eines Gefühls der Toten in ihnen."
Wann steht man denn am Weg und auf wen wird wartet???

Japan ist z. B. ganz verrückt nach Hopa-Mitteln.
Und mal ehrlich gefragt, kann ein ganzes Volk sich irren.

Hier noch mehr davon

https://www.50plus-treff.de/forum/psych ... 80832.html
Ich kultiviere meine Lieblingskräuter in meinem Garten.
Nach Bedarf hole ich mir dann sie jungen Triebe und Blütenstände und nutze sie gern.
Lege auch mein Augenmerk auf die Wildkräuter zu deutsch als Unkräuter bezeichnet.

Wildkräuter nannte man sie nach alt germanischer Tradition.

"Sie kommen zu dir in Vielfalt wenn Du sie brauchen kannst"
erzählte mir einstmals meine Urgroßmutter.
Die bewandert war mit allerhand Heiltees und Kräuterumschlägen.

Jetzt Jahrzehnte später höre ich ihre damaligen Worte in meinen Gedanken und kann gerne auch mal "Unkraut" als Heilkraut wirken lassen als meinen täglichen Teeaufguss.
:wink:
DieGesellschafterin hat geschrieben: "Sie kommen zu dir in Vielfalt wenn Du sie brauchen kannst"
erzählte mir einstmals meine Urgroßmutter.
Die bewandert war mit allerhand Heiltees und Kräuterumschlägen.

Jetzt Jahrzehnte später höre ich ihre damaligen Worte in meinen Gedanken und kann gerne auch mal "Unkraut" als Heilkraut wirken lassen als meinen täglichen Teeaufguss.
:wink:


Deine Großmutter war eine kluge Frau!!
Gerade die im Vorgarten selbst wachsenden Wildkräuter zeigen an woran die Hausbesitzer kränkeln oder leiden.

Frei nach Hölderlin.
Immer dort wo das Verderben ist,
läßt ein gütig waltender Gott auch das Rettende wachsen.
leonetta hat geschrieben: Phytotherapie (Behandlung mit Pflanzen)

Homöopathie: Leitsatz.
'Ähnliches mit Ähnlichem heilen...
Starke Verdünnung (Potenz), sodaß oft nicht einmal mehr 1 Molekül des Wirkstoffs in der Flüssigkeit enthalten ist.
1 Tropfen in 100ml, davon
1 Tropfen in 100ml, davon
1 Tropfen in 100ml usw.
Die Potenzen werden mit D bezeichnet,
zB. D30, D50....

Ein Kollege hat die Tubuli bei versch. Beschwerden verteilt.
Ich brauche gar nichts....
Bei Tieren soll es auch helfen....
Als Naturwissenschafter möchte ich Beweise....
.



Hallo Leonetta – könntest Du als Naturwissenschafter mir netterweise das mit den 'Tubuli von einem Kollegen' bitte noch etwas genauer erklären?
Das Lexikon meint zu Tubuli übrigens folgendes: https://www.wissen.de/lexikon/tubuli

Du verwirrst mich - ähm, also ich meine mit Deinen Aussagen… hüstel

Zu Potenzen schreibst Du:
1 Tropfen in 100ml, davon
1 Tropfen in 100ml, davon
1 Tropfen in 100ml usw.
Die Potenzen werden mit D bezeichnet,
zB. D30, D50....

Mathematisch gesehen ist das Verhältnis 1:100 eine Centimental-Potenz und wird mit einem C bezeichnet. Die Bezeichnung D steht für Dezimal was dem Verhältnis 1:10 entspricht. Daraus ergibt sich ein signifikanter Unterschied in Theorie und Praxis. Demnach müssten das ja 'Riesentropfen' von 10ml in dieser 100ml Lösung sein, mit denen diese 'Tubuli in D-Potenzen' fabriziert werden, von denen Du hier schreibst.

Das einfach nur mal so nebenbei erwähnt, damit es zu keiner weiteren Verwirrung kommt und es nicht zu verfälschten Forschungs-Ergebnissen über 'Tubuli in D-Potenzen' führt und Dich auf Deiner unvoreingenommenen(?) naturwissenschaftlichen Beweissuche nicht in die Irre leitet... Zwinker.

Wenn Du ernsthaft am aktuellen Stand der Forschung zur Homöopathie (2016) interessiert bist, kannst Du Dich unter nachfolgendem Link zu den zahlreich durchgeführten Studien zusammenfassend informieren:
• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung
https://www.homoeopathie-online.info/wp ... issHom.pdf

Die Grundlagenforschung in der Homöopathie beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Evidenz für das Simile-Prinzip und der Potenzierung als pharmazeutischem Verfahren, was dem von Dir in Deinem Kommentar angesprochenen Themenkreis entspricht. Daher hier noch explizit Studien zum Stand der Grundlagenforschung der Homöopathie (2017):
https://www.homoeopathie-online.info/st ... oeopathie/


Im Fazit kommen die Wissenschaftler und Ärzte zu einer klaren Aussage: „Eine zusammenfassende Betrachtung klinischer Forschungsdaten belegt hinreichend einen therapeutischen Nutzen der homöopathischen Behandlung. Die Ergebnisse zahlreicher placebo-kontrollierter Studien sowie Experimente aus der Grundlagenforschung sprechen darüber hinaus für eine spezifische Wirkung potenzierter Arzneimittel.“
https://www.homoeopathie-online.info/category/studien/


Nun wünsche ich Dir und allen Interessierten noch eine spannende und informative Lesezeit - Aude Sapere :-)

Wenn ein Wissen reif ist, Wissenschaft zu werden, so muß notwendig eine Krise entstehen; denn es wird die Differenz offenbar zwischen denen, die das Einzelne trennen und getrennt darstellen, und solchen, die das Allgemeine im Auge haben und gern das Besondere an- und einfügen möchten.
J.W. von Goethe
@Adimus danke dafür, dass Du in Deinem Posting schon alles richtig gestellt hast, mir war es gestern zu viel. Und weil immer noch gilt, früher Vogel fängt nun mal den Wurm, warst Du heute schneller! *lach*
Danke für die Links!!
Es ist doch ganz einfach: Der Patient hat das Sagen, er stimmt mit seinem Geldbeutel ab.
Mich persönlich setzt es in großes Erstaunen, dass vernünftige Leute sich solch einem Wundermittel anvertrauen. Solange man keine ernsthafte Erkrankung hat, ist dieser Glaube in Wunder unbedenklich. Befällt einen aber eine ernsthafte Erkrankung, dann wird es lebensgefährlich. Einem Notarzt ist es ausdrücklich verboten, im Ernstfall solche Mittel anzuwenden.
Denn das Fazit ist: Es gibt keine einzige seriöse wissenschaftliche Untersuchung auf der Welt, bei der eine Wirkung mehr als Plazebo nachgewiesen wurde.
Felix
Bin ganz deiner Ansicht, felix.

Ich kenne mehrere Menschen,
die falsche Wege beschritten haben
und deshalb in jungen Jahren gestorben sind......

Aber jeder Erwachsene hat für sich selbst Verantwortung...
41acul hat geschrieben: Es ist doch ganz einfach: Der Patient hat das Sagen, er stimmt mit seinem Geldbeutel ab.


Ich nenne das Eigenverantwortung und letztendlich muß der Patient egal welcher Therapie er zustimmt es immer selbst ausbaden.

""Mich persönlich setzt es in großes Erstaunen, dass vernünftige Leute sich solch einem Wundermittel anvertrauen.""

Das kommt daher, weil Du keine praktischen Erfahrungen mit den richtigen Mitteln gemacht hast, oder den Wert von Heil-Informationen falsch einschätzt.

""Solange man keine ernsthafte Erkrankung hat, ist dieser Glaube in Wunder unbedenklich. Befällt einen aber eine ernsthafte Erkrankung, dann wird es lebensgefährlich. Einem Notarzt ist es ausdrücklich verboten, im Ernstfall solche Mittel anzuwenden.""

Nun auch Schulmedizin ist nicht fehlerfrei.

""Denn das Fazit ist: Es gibt keine einzige seriöse wissenschaftliche Untersuchung auf der Welt, bei der eine Wirkung mehr als Plazebo nachgewiesen wurde.
Felix""

Es gibt auch keine seriöse Untersuchung wie hoch die Wirkungen von Placebos oder Nocebos bei den einzelnen Menschen sind. Und wenn Du meinst Hochpotenzen der Homöopathie wären wirkungslos, dann nimm einfach mal das Mittel Sulfur in D200 ein.
41acul hat geschrieben: Es ist doch ganz einfach: Der Patient hat das Sagen, er stimmt mit seinem Geldbeutel ab.
Mich persönlich setzt es in großes Erstaunen, dass vernünftige Leute sich solch einem Wundermittel anvertrauen. Solange man keine ernsthafte Erkrankung hat, ist dieser Glaube in Wunder unbedenklich. Befällt einen aber eine ernsthafte Erkrankung, dann wird es lebensgefährlich. Einem Notarzt ist es ausdrücklich verboten, im Ernstfall solche Mittel anzuwenden.
Denn das Fazit ist: Es gibt keine einzige seriöse wissenschaftliche Untersuchung auf der Welt, bei der eine Wirkung mehr als Plazebo nachgewiesen wurde.
Felix


Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

AK