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Tiere & Natur haben einen wichtigen Status in unserer Gesellschaft und sowohl ihr Schutz als auch ihre Erhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Themen rund um Tiere und Natur sind sehr vielfältig, da kann es um Insektenbekämpfung gehen, genauso wie um die Lieblings-Hunderasse oder das Leben auf dem Land.Haben Sie z.B. gute Tipps, welche Aktivitäten im Freien besonders Spaß machen oder wollen Sie über Neuigkeiten berichten, die es rund um das Thema Tiere und Natur gibt?Viel Freude beim Austausch mit anderen tier- und naturverbundenen Mitgliedern aus der 50plus-Treff Community.

Beitragvon DonnaToscana » 27.10.2016, 13:55

Mediathek
20.10.2016 (Aktualisiert: 19:00 Uhr)
Tierschützer decken Schweineskandal auf

Aufgedeckt wurde der Skandal durch eine Tierschutzgruppe aus Augsburg, die mit versteckter Kamera in dem Betrieb gefilmt hatte. Sie wirft dem Landratsamt Vetternwirtschaft vor.


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hier ist es zu finden ........informatives und die grauenvollen bilder ........
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und johanna, mag nun nichts mehr zu pullover und bildänderungen sagen ..... und ja, das gibt es natürlich
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Beitragvon Migranda » 29.10.2016, 20:28

Mich bedrückt es sehr, daß unsere Nutztiere in der industrieellen Massentierhaltung so gequält werden. Der "Spiegel" schrieb neulich darüber, daß Gutachter unseres Bundeslandwirtschaftsministeriums feststellten, daß unsere Tierschutzbestimmungen nicht ausreichen, daß unsere Nutztiere unbedingt mehr Platz bräuchten, mehr Freigang, weniger Medikamente und mehr artgerechtes Beschäftigungsmaterial. Amputationen seien nicht vertretbar. (Johannas emotionale Kälte entsetzt mich.)
Ich bin buddhistisch orientiert, aber noch immer passives Mitglied der ev. Kirche, und habe vor 1 Jahr nachgefragt, ob meine Kirchengemeinde für ihre Feste und Zusammenkünfte nur Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren einkauft. Man gab mit schlechtem Gewissen zu, daß das leider noch nicht der Fall sei. Aufgrund meiner Initiative hat das Presbyterium nun vor einigen Monaten beschlossen, kein Billigfleisch mehr einzukaufen, sondern Wurst und Würstchen nur noch von regionalen Höfen mit artgerechter Tierhaltung zu beziehen.
Ich hoffe, daß dadurch viele Kirchenmitglieder auf die Idee kommen, auch für sich zuhause kein Billigfleisch mehr zu kaufen.
Nun bin ich dabei, herumzumailen, habe Kontakt aufgenommen zu einigen Umweltbeauftragten der ev. Kirche. Ich hoffe, daß immer mehr Christen begreifen, wie unchristlich es ist, Billigfleisch zu essen.
Ich schreibe hier darüber, um andere zu ermutigen, ähnliche Initiativen in ihrem Umfeld zu starten. -
Leider fand ich bei engagierten Tierschützern keine Unterstützung (z..Bsp. bei der Albert Schweitzer Stiftung), da sie jegliche Tierhaltung und Schlachtung als inhuman einstufen, und sich nur für vegane Ernährungsweise engagieren.
Das finde ich so schade, denn die meisten Deutschen können auf Fleisch nicht verzichten (auch ich nicht, da ich Untergewicht habe). Diese radikalen Tierschützer tragen also kaum dazu bei, daß sich das Los unserer Nutztiere verbessert.
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Beitragvon swimmy » 30.10.2016, 10:21

Liebe Migranda, Deine Bemühungen sind aller Ehren wert!
auch ich habe in unsrer Kirchengemeinde dbzgl. schon derartige Vorschläge gemacht,,u.a. einen Tiergottesdienst oder in der Predigt an Tiere und ihr teilweise bescheidenes Leben zu denken 8) Interesse gleich null! :cry:
Gleich mit dem Wackelfinger zu kommen und Fleischessen madig machen, gelingt in seltensten Fällen!
ich denke, erst muß einmal das Bewußtsein für diese schützenswerte Kreatur geweckt werden :idea:

Solange aber die Fleischindustrie diese Lobby genießt, siehe hier den Weltunternehmer in OWL "T"..
die zerfleischen sich ja schon gegenseitig,woher dann noch den Respekt fürs Tier nehmen.............. :roll:
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Beitragvon Migranda » 30.10.2016, 11:12

Liebe swimmy,

das ist ja super, daß auch Du schon versuchtest, in Deiner Kirchengemeinde "den Stein ins Rollen" zu bringen!!
(Jeder, der Tiere liebt, kann sich in seinem jeweiligen sozialen Umfeld für den Verzicht auf Billigfleisch engagieren, bei Freunden und Bekannten, im Sportverein, im Malclub, usw. )
Resigniere bitte nicht zu früh, denn ganz bestimmt gibt es im Presbyterium einige, die das schon gut fänden, wenn zukünftig die Würstchen nicht mehr im Supermarkt gekauft werden, da das Fleisch von gequälten Tieren stammt.
Du hast natürlich Recht, es ist nicht sinnvoll, das Fleischessen madig zu machen und moralisch abzuwerten. Aber das habe ich ja nicht getan.
Den Pfarrer einer anderen Kirchengemeinde in Saarbrücken konnte ich jetzt auf die Idee bringen, sich bei seinem Presbyterium dafür zu engagieren, nur noch Wurst von artgerecht gehaltenen Tieren zu kaufen.
Er wirbt bei seinen Presbytern dafür, und betont, daß das Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren viel gesünder und schmackhafter sei. (Man kann ja in diesem Fall zum Glück primär an den natürlichen Egoismus appellieren!)
Bei Edeka hat er nachgefragt, ob es möglich sei, zukünftig Wurst und Würstchen von artgerecht gehaltenen Tieren für die Kirche zu bestellen. Sehr wahrscheinlich ist es möglich, und der Preis wäre akzeptabel, trotz des Sparzwangs.
Ich glaube, die PresbyterInnen müßten sich bewußt werden, daß sie die Chance haben, ein Vorbild zu sein für andere Kirchenmitglieder. Wenn sie großen Wert darauf legen, daß kein Billigfleisch mehr eingekauft wird, und bei Festen und Zusammenkünften immer wieder stolz darauf hinweisen, woher das Fleisch kommt, wird das sicher nicht wenige Kirchenmitglieder auf den Gedanken bringen, es sei unchristlich, weiterhin Billigfleisch einzukaufen.
Du könntest ja einer PresbyterIn von der Kirchengemeinde Saarbrücken-St.Johann erzählen, deren Presbyterium den Verzicht auf Billigfleisch beschlossen hatte, und auch vom Pfarrer Josef Jirasek, der dabei ist, in Saarbrücken-Brebach für Fleisch aus artgerechter Tierhaltung zu werben.
Man sollte seine Bemühungen, etwas Gutes zu erreichen, nie aufgeben, finde ich. "Steter Tropfen höhlt den Stein."
Ich wünsche Dir einen sehr schönen Sonntag!
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