Abschied

Der Morgen,
der die Nacht brachte,
glänzte mit unbarmherzigen Strahlen.

Und nun: Lebwohl !
Stumm waren wir,
begriffen noch nicht das Vorbei.

Ein Wort von mir ...
aber ich schwieg
und sah dir nach.

reglos, erloschen -
dann schleppte ich mich davon.
Als das Chaos ausgebrochen war :wink:

In bester Laune kehrte ich aus der Stadt zurück. Zuhause angekommen, musste ich feststellen, dass mein Haustürschlüssel das Schloss nicht entsperrte.

Stattdessen hörte ich eine Stimme sagen: „Gehen Sie dreimal ums Haus herum und versuchen Sie es erneut!“ Will mich da wer veralbern oder habe ich etwa Halluzinationen?

So ein Unfug, dachte ich und drehte den Schlüssel ein zweites Mal. Wieder erklang die Stimme und forderte mich zu einem Rundgang um Haus auf.

Na gut, mache ich das einfach mal, wird ja nicht schaden. Wieder an der Haustür angelangt, den Schlüssel ins Schloss gesteckt, herumgedreht, da öffnete sich tatsächlich die Tür.

Nun aber schnell die Treppe hoch in den ersten Stock, da wohne ich. Ich stieg und stieg und trotzdem kam ich nicht an. Bei jeder zweiten Stufe wurde ich angehoben und eine zurückgesetzt. So lief ich wieder nach unten, läutete bei meinem Hauswirt und der riet mir, die Treppe rückwärts zu gehen, dann käme ich unverzüglich in meine Wohnung.

Das war geschafft, und weil ich mir grundsätzlich die Hände wasche, wenn ich heimkomme, ging ich ins Bad und drehte den Wasserhahn auf. Da aber kein Wasser kam, drehte ich ihn wieder ab, versuchte es vergeblich an der Badewanne, und genauso wenig Erfolg hatte ich in der Küche. Plötzlich hörte ich meinen Hauswirt rufen:

Drehen Sie alle Wasserhähne zu,
gehen Sie in den Keller,
lassen Sie Ihre Waschmaschine eine halbe Stunde laufen,
sperren Sie den Haupthahn ab, nach dreißig Minuten wieder auf,
öffnen Sie in Ihrer Wohnung erneut sämtliche Wasserhähne!

Sie werden wieder ganz normal Wasser entnehmen können.

Nach all dieser Mühe hatte ich mir einen Espresso verdient. Doch auf den musste ich verzichten, weil der Strom ausgefallen war. Mit meinem alten Telefon, das keine extra Stromzufuhr benötigt, rief ich bei meinem Stromanbieter an, wo ich die Auskunft erhielt, dass ich sämtliche Steckdosen austauschen müsse, um wieder Zugang zum Stromnetz zu haben.

Diese Auskunft machte mich fix und fertig und ich beschloss spontan, aus diesem Haus auszuziehen.

Nun aber fielen mir meine netten Mitbewohner ein und dass ich nach meinem Auszug auf sie verzichten müsste. Das wollte ich dann doch nicht, denn wo finde ich wieder eine solche Hausgemeinschaft.

So kam ich zu dem Entschluss, wohnen zu bleiben.



Nach drei Tagen lief bei 50+ alles wieder seinen gewohnten Gang. :lol:
:lol: :lol: Super!
Da hättest du ja einen Albtraum für uns alle. Nixe.
Er hät noch jet joodjejange. Wattn jlück.
Aber suuuupi :lol:
Eine kleine Engelsgeschichte

Es war einmal ein Engel, der lebte im Himmel. Der Engel war traurig und einsam, weil ein dunkler Schatten auf seiner Seele lag. Er konnte die Freude nicht so fühlen wie all die anderen Engel. Und die anderen Engel mieden ihn. Gleichsam als könnte seine schwarze Seele ihre verderben.

Und so wurde der Engel zornig. Er trat vor Gott und schrie:
"Warum? Warum hast du mich auf diese Weise erschaffen? Warum muss ich so leben?"
Und Gott wendete sein Antlitz und schaute auf ihn herab.
Er sprach: "Also bist du endlich gekommen"
Der Engel wusste nicht, was er mit diesen Worten anfangen sollte.
Und er fragte Gott:"Wie meinst du das? Du hast erwartet, dass ich zu dir kommen würde?"
Gott nickte und sprach "Ja. Ich habe dich früher erwartet. Aber ich habe dich stark gemacht. Damit du das Leiden lang genug ertragen kannst"
Der Engel war erschüttert und Tränen rannen seine Wangen hinab.
"Du wolltest mich von Anfang an leiden lassen? Es war noch nicht einmal ein Fehler. Du wolltest das ich bin wie ich bin...warum? Warum sollte irgendjemand so etwas wollen?"
Und Gott weinte mit dem Engel und antwortete "Es schmerzte mich dich leiden zu sehen. Aber es musste so sein. Du hast eine Aufgabe. Und keiner deiner Brüder kann sie erfüllen. Weil ich sie nicht dafür erschaffen habe"
"Aber welche Aufgabe? Ich habe niemals nach so etwas gefragt. Ich habe es niemals gewollt. Und ich kann nicht hier leben."
Und Gott sprach "Nein, du kannst hier nicht leben. Es war niemals beabsichtigt, dass du hier lebst."
Der Engel war voller Verzweiflung. Er wendete sich von Gott ab und ging.
Und Gott saß dort schluchzend und flüsterte "Leb wohl mein Kind. Unsere Liebe wird dich schützen"

Der Engel wanderte durch die Ebenen von Raum und Zeit. Er suchte einen Platz den er Heimat nennen konnte. Aber wo auch immer er hinkam, kein Ort schien zu passen. Etwas fehlte immer. Und so zog der Engel weiter.
Er kam an dunkle Orte. Das Chaos wirbelte um ihn herum. Es verletzte seine Flügel aber der Engel kümmerte sich nicht darum. Wenn er keinen Ort zum rasten fand würde er sie sowieso nicht brauchen. Das Böse drang in seinen Körper aber der Schatten auf seiner Seele schützte ihn. Er hieß die Dunkelheit willkommen und umarmte sie. Und sie konnte seinem Innersten keinen Schaden zufügen.

Er kam an einen trostlosen und einsamen Ort. Es war dunkel und gefährlich hier aber der Engel war so müde. Er musste sich ausruhen. Er wusste nicht ob es eine ewige Ruhe sein würde aber er wollte auch nicht endlos durch die Ebenen ziehen. Und so fuhr er hinab auf diesen Platz und faltete seine Schwingen. Er setzte sich auf die kalten Steine und schaute zum Himmel. Dort draußen gab es nichts. Nicht das lebendige "Nichts" der Weiten des Alls sondern eine Abwesenheit von Allem.
Der Engel konnte diesen Anblick nicht ertragen. Er schloss seine Augen und eine einzelne Träne verließ seinen linken Augenwinkel. Sie floss seine Wange hinunter und fiel auf den trockenen Boden.
Da begann die Erde unter seinen Füssen zu beben und er hörte einen Schrei. Nicht mit seinen Ohren sondern mit seinem Herzen und seiner Seele. Und der Engel fürchtete sich. Er öffnete seine Augen und schaute sich um. Er sah den Eingang zu einer düsteren Höhle in der Nähe.
Obwohl er sich wunderte, weshalb er sie nicht schon zuvor erblickt hatte und obwohl er voller Angst war, war der Engel auch begierig darauf diese Höhle zu erkunden. Etwas zog ihn dorthin.

Er lief ins Innere der Höhle. Nicht lange und seine Augen konnten nichts mehr erkennen. Und so schloss er sie und ließ sein Herz und seine Seele seinen Körper führen. Und sie zogen ihn tiefer und tiefer. Nachdem er einige Minuten so gegangen war, die sich wie Stunden anfühlten, schimmerte ein schwaches Licht durch seine Augenlider. Er öffnete sie wieder und erkannte, dass er in einer großen Kammer stand. Er sah etwas am anderen Ende dieser Kammer kauern. Als er versuchte einen genaueren Blick darauf zu werfen stoppte ihn eine Stimme.
"Wer bist du? Und was willst du hier?". Die Stimme war voller Verzweiflung aber sanft und warm.
Das Herz des Engels schlug schneller als er antwortete:"Ich bin ein Engel. Und ich habe nirgendwo anders wohin ich gehen könnte. Ich musste den Himmel verlassen und Gott liebt mich nicht"
"Du gehörst nicht hierher." sprach die Stimme. "Du solltest gehen"
Und der Engel schluchzte und sprach "Ich gehöre nirgend wohin. Ich kann nicht gehen. Ich wüsste nicht wohin"
"Du verletzt mich. Du hast mich aufgeweckt. Als deine Träne den Boden traf erwachte ich aus meinem Schlummer. Warum tust du mir das an?"
Der Engel fühlte das überwältigende Verlangen einen Blick von demjenigen zu erhaschen, der zu ihm sprach und trat näher.
Die Stimme schrie "Nein!! Halt!! Komm nicht näher. Ich möchte nicht, dass du mich siehst. Ich bin hässlich, ich bin böse und ich werde dich verletzen. Und du machst mir Angst"
Aber der Engel hielt nicht an und er sah etwas Wunderschönes dort in den Schatten knien. Er fühlte eine Wärme aus seinem Herzen fließen, die seinen ganzen Körper überflutete.
"Nein. Du bist wunderschön. Niemals habe ich etwas so schönes wie dich gesehen. Nicht im Himmel, nicht auf Erden und nicht in all den Ebenen durch die ich gewandert bin."
Dann sah er die Stümpfe auf dem Rücken. Stümpfe die einst Flügel waren. "Du...du bist auch ein Engel?"
Und der Engel, der sich in den Schatten versteckte hob sein Gesicht und schaute ihn an. Er sah das Gesicht einer Frau und erkannte, dass sie lange geweint haben musste.
"Nein..nicht mehr. Ich wurde so oft verletzt. Und meine Flügel verloren ihre Federn. Ihr Anblick brachte mir Schmerz. Ich erinnerte mich an all die Dinge, die ich durchlebt hatte und ich riss sie ab"
Der Engel fühlte eine große Traurigkeit in seinem Inneren als er die Worte der Frau vernahm. Aber da war noch etwas. Er fühlte einen Frieden, den er nie zuvor gefühlt hatte. Er breitete seine Schwingen aus und hielt ihr seine Hand entgegen.
"Komm mit mir. Ich werde dir meine leihen"
Die Frau hatte Angst vor dem Licht, das der Engel ausstrahlte aber sie reichte ihm ihre zitternde Hand und schloss sie um die seine. Er zog sie an sich und hielt sie fest. Die helle Seite des Engels verschmolz mit ihrer ebenso wie ihre dunklen Seiten dies taten. Endlich fühlte der Engel die Freude, nach der er so lange gesucht hatte. Sie schauten hoch und die Decke der Höhle öffnete sich, um sie ziehen zu lassen. Der Engel fühlte eine Kraft in sich, die ihm keine Rast der Welt hätte geben können.
Und mit kraftvollen Flügelschlagen flogen sie hinaus in die Dunkelheit aber sie konnte sie nicht anrühren. Die Ebenen selbst falteten sich um das Paar und bildeten etwas Neues. Es war keine Dunkelheit und es war kein Licht. Es war irgendetwas dazwischen. So wie die Dämmerung zwischen Nacht und Tag. Und sie landeten an diesem Ort und schauten sich um.
"Dieser Ort ist wundervoll" sprach die Frau. Und der Engel nickte. "Ja das ist er. Und es ist unser Ort. Unser Heim". Er schaute auf seine Schwingen und lächelte. Er riss sie ab.. eine nach der anderen."Was tust du?" fragte die Frau. Er schaute sie an und sein Lächeln wurde heller."Ich brauche sie nicht mehr. Ich habe gefunden wonach ich gesucht habe und meine Reise ist zu ende. Ich weiß nun warum ich bin wie ich bin. Ich wurde für dich erschaffen und du für mich." Er trat auf sie zu und küsste sie. Und als sie sich küssten wurde der Ort um sie herum mit neuem Leben erfüllt.

Gott lächelte und hob seinen Blick von dem Paar vor ihm. Er sandte einen letzten Gedanken zu ihnen "Ja meine Kinder. Alles ist so wie es sein soll. Und ich habe euch niemals verlassen. Ich war immer an eurer Seite. Jetzt kennt ihr die ganze Wahrheit"


Diese Geschichte wurde in einer Zeit geschrieben, die mir nun weit entfernt scheint ... und doch nah an meinem Herzen liegt.
Depression und Liebe. Anders sein. Und vielleicht grade deshalb jemanden zu finden, der dies mit einem teilen kann.
Das ist eine berührende Geschichte und ich wünsche dir, dass du auch heute noch deinen Engel hast.

Ich habe aus Bad Reichenhall eine Geschichte mitgebracht. Als ich am Marktplatz saß und auf den Predigtstuhl (einer der Hausberge von Bad Reichenhall mit einer Seilbahn hinauf auf den Predigtstuhl) sah, fiel mir die Frage ein: Warum heißt der Predigtstuhl Predigtstuhl?
Ich habe mir dazu folgende Geschichte ausgedacht:

Der Predigtstuhl ist einer der Hausberge von Bad Reichenhall. Das muss man wissen, um die Geschichte zu verstehen. Er schaut majestätisch auf den Rathausplatz, wo immer wieder, auch heute noch, Versammlungen unterschiedlichster Art abgehalten werden.

Bevor Bad Reichenhall ein Bad wurde, hieß der Ort nur Reichenhall, reich an Hall, d.h. reich an Salz.
Und dieses Salz, das Gold des Mittelaltes machte auch die Bürger dieses Ortes reich. so reich, dass sie übermütig wurden.

Die Kinder, die fleißig in der Schule gelernt hatten, sahen nicht mehr ein, warum sie das tun sollten. Sie bekamen ja alles von ihren Eltern. Die mittlere Generation vergaß ihre Pflichten, erzog die Kinder nicht mehr konsequent und schlamperte bei den Geschäften. Die meiste Zeit verbrachte sie nämlich damit sich zu vergnügen. Und die Alten ergingen sich in Jux und Tollerei, was ihrer nicht würdig war.

Das ging so weit, dass sich der Pfarrer, der Lehrer, der Arzt und der Bürgermeister trafen, um zu beratschlagen, wie das zu ändern sei. Dem Pfarrer kam die Idee, als er über ein Gottesgericht nachdenkend zum Berg hinaufsah. "Wäre es nicht hilfreich, wenn ein Berggeist vom Gipfel des Hausberges die Bürger jeden Tag an ihre Pflichten erinnern würde"?

Jetzt musst du, geneigter Leser wissen, dass ein Berggeist sich nicht so einfach in die Pflicht nehmen lässt. Ja, manchmal ist es sogar gefährlich ihn zu wecken. Und so beschlossen die vier, das selbst in die Hand zu nehmen. Abwechselnd sollte einer auf den Berg steigen und mahnende Worte durch ein Megaphon sprechen. Es gab damals natürlich noch keine Seilbahn, der Aufstieg war beschwerlich und so wurde ein Stuhl auf den Gipfel gestellt (nicht einsehbar), so dass sich der Wanderer da oben hinsetzen konnte.

Und jeden Abend, Punkt 18.00 Uhr ertönte nun folgende Predigt: " Ihr , Bürger von Reichenhall habt mich geweckt. Euere Untaten, euer schändliches Verhalten, erschien in meinen Träumen. Kehrt um: ihr Kinder lernt fleißig, ihr Väter und Mütter erfüllt euere Pflichten und ihr, die Alten, benehmt euch euerer würdig. Ich werde sonst den Fels zu Steinen zertrümmern und Reichenhall damit zudecken."

Am ersten Tag wunderten sich die Reichenhaller, sahen zu dem Berg empor und vergaßen alles wieder. Doch nach einigen Tagen und Wochen nahmen sich zunächst einige und zunehmend mehr sich die Predigt zu Herzen und änderten ihr schändliches Verhalten. Es kehrte Ruhe ein.

Aber wie das so ist, gibt es immer sehr neugierige Zeitgenossen, auch damals schon. Und so machten sich zwei von dieser Sorte auf, um den Berggeist zu sehen. Mühevoll kletterten sie auf den Berg. Oben angekommen sahen sie nur einen Stuhl. Der Pfarrer aber, der sie hatte kommen sehen, versteckte sich im Gebüsch. Als die Rathausuhr 18.00 Uhr schlug, hielt er sich das Megaphon vor den Mund und predigte den üblichen Spruch. Die beiden Burschen waren zwar neugierig, aber nicht besonders helle. "Der Stuhl, der Stuhl, er predigt," riefen sie. Fast rannten sie den Berg hinab, um zu verbreiten was sie gesehen und gehört hatten: "Der Berggeist ist ein Stuhl und der predigt!"
Und weil die Menschen einfach Lösungen gern übernehmen nannten sie den Berg nach dem Berggeist: Stuhl, der predigt. Das verkürzte sich mit den Jahrzehnten zu "Predigtstuhl". Und so heißt der Berg noch heute.
Abendstern

Der Abend holt den Stern hervor
und hängt ihn an den Himmel
aus grauen Wolken findet sich
ein Bild, gleich einem Schimmel

Er tänzelt leichten Schritt's daher
lässt sich vom Wind antreiben
zieht tausend Sterne hinterher
die bis zum Morgen bleiben

meins
"Das gebrochene Wasserrohr" (Eine Metapher)

Wasser fliesst stark den Abfluss hinab
Der Küchenteppich fühlt sich langsam nass an
Meine Füsse fühlen sich langsam kalt an
Was ist los?

Du schaust auf den Boden...
Du erkennst den Schaden sogleich
Ich umarme Dich aus Liebe...
Ich verstehe Deine Einwände
Du möchtest mich unterstützen…
Was ist los?

Ich weiss nicht wie es geschehen ist…
Ich weiss nicht wie gravierend der Rohrbruch ist...
Ich weiss nicht, ob Du mich deswegen noch liebst?
Du lächelst mich an…
Du küsst meine Augen…
Du liebst mich, dass fühle ich…
Du nimmst den Schraubenzieher und kniest auf den Boden…
Ich knie mit und küsse Dich auf die Wange…
Ist das Liebe?

Was weiter geschieht, liegt wohl in der Frage, was Liebe bedeutet…
In meinem Seelengärtchen
verkümmert das Beet,
welches ich für dich
angelegt hatte.

Es ist
zertrampelt,
verwüstet,
die bunten Blumen
vertrocknet.

Du hast es
verkommen lassen!
Warum?
Dutt

Wilhelm Busch und Witwe Bolte
wussten damals schon genau
welche Haartracht heut' wohl wollte
die moderne junge Frau

Mit der Bürste stramm nach oben
muss die Strähne, muss das Haar
's wird gezwungen in ein Knötchen
was vorher locker, luftig war

Langes Haar, gewellt, gelockt
nun als Knoten oben hockt
Was früher hat Herrn Busch entzückt
heut' der Mädchen Häupter schmückt

meins
Ich hoffe, ArtCosta liest auch deine Gedichte :wink: hier.
Och nö, tut nicht nötig. :mrgreen:
Einfach leben oder Luxus?

Ich spüre die Natur mit allen Sinnen,
-den Regen auf der Haut ....
-den Geruch von frischem Moos....
-das Summen der Bienen -
während ich den Blick in
den blauen Himmel genieße und
rate, welchem Tier die Wolken ähneln...
-ein Sonnenuntergang....
-ein Regenbogen nach einem Gewitter....
-ein Glas guter Rotwein
mit einem lieben Menschen!
-eine sinnliche Nacht...

Das bedeutet für mich Leben und Luxus!
Auge blickt

Liege lang
Du neben mir
Auge blickt deinen Augenblick

Blinzeln
Blick
Dein Auge blinkt zurück
Dann wird es mir verschlossen
Warum versteckt es sich vor mir?

Mir diesen Blick geblitzt
War nur ganz kurz
Habe es und dich erwischt
Seid wach wie ich
Und schlaft noch nicht
Wie ich heut Morgen früh aufsteh'
und in meinen Spiegel seh
denke ich, wer könnt das sein
der da schaut in' Spiegel rein

Dürfte doch nur mich dort sehen
schließlich, wer könnt' sonst da stehen
wo ich doch die letzte Nacht
ganz allein hab' zugebracht

Besser ist's, ich grüß mal schön
später werd ich sicher sehn
wer mir da ins Antlitz blickt
und verdrossen mir zunickt

Dies Gesicht MUSS mir gehören
wobei ... ich könnt auf Treue schwören
dass es gestern anders war
nun ist's verändert ganz und gar

Dicke Augen, rote Stirn
ganz beduselt mein Gehirn
verquollen ist die Nase arg
und husten muss ich auch noch stark

Mir wird klar, nur ich kann's sein
die blinzelnd schaut in'n Spiegel rein
das Schicksal trat mir auf den Schlips
ich habe einen dicken Pipps