Vor einigen Wochen hatte ich die Idee eine lokale Gruppe „Senioren mit Ambition“ zu gründen. Die Idee kam mir eigentlich durch meine eigene Situation. Ich bin seit drei Jahren im Unruhestand und freute mich darauf endlich die Zeit haben das zu tun wo meine Leidenschaft ist. Jedoch machte eine Krankheit mir einen Strich durch diese Rechnung und ich musst erst einmal achtzehn Monate benutzen, um wieder gesund zu werden.
Heute fühle ich mich wieder gesund und voller Tatendrang.
Heute wird eine lokale Zeitung mit mir ein Interview machen, um dieser Gruppe Senioren mit Ambitionen etwas auf die Beine zu helfen.
Diese Gruppe möchte Senioren (Männer und Frauen) zusammenbringen, die Ihre Lebenserfahrungen teilen wollen, aktiv mit Rat und Tat zur Seite stehen bei neu geplanten Aufgaben, darüber schreiben oder auch sprechen wollen. Auch Träume, die wir noch haben, können wahr werden. Mit zunehmendem Alter verlieren wir Freunde oder Ansprechpartner, mit denen wir uns austauschen können. Oft sind wir alleine und haben aber noch so viel weiterzugeben. Wie gerne würde ich heute noch meine Eltern oder Großeltern um Rat fragen, ihre Geschichten hören. Leider kann ich das nicht mehr. Mein Sohn fragt mich oft wie es denn früher war. Wie ich meine Kindheit verbrachte. Diese Fragen inspirierten mich Leute zusammenzubringen, die ihre Geschichten gerne teilen und vielleicht dadurch auch anderen helfen wollen. Viele von uns lebten und leben ein reiches Leben, mit viel Erfahrungen, Erfolgen und auch Niederlagen. Dieses Wissen sollte nicht verloren gehen.
Die Gruppe trifft sich eventuell ein, oder zweimal im Monat zu einem Mittagessen in Traunstein.

Bei Interesse bitte kontaktiere mich.

Ein Senior mit Ambition ist in den meisten Fällen nicht mehr berufstätig, sondern schon im Ruhestand. Und für viele taucht auch schon vor dem Ruhestand die Frage auf:
Was mache ich mit all dieser Zeit?
Was machen du mit der Zeit, wenn du noch nie gelernt haben, die Freizeit zu genießen?
Wie erlebst du ein Gefühl der Erfüllung und Zufriedenheit ohne einen Job? Wie wird sich dein Verhältnis zu deinen Freunden verändern, die noch arbeiten, während du das Leben eines Aristokraten lebst? Um ehrlich zu sein, nachdem die Neuheit des Ruhestands in ein oder zwei Monaten nachgelassen hat, wirst du spüren, dass diese Fragen anfangen dich zu beschäftigen.
Der Ruhestand ist der perfekte Zeitpunkt, um die Person zu werden, die du sein möchtest und die Dinge zu tun, die du schon immer tun wolltest. Zweifellos tue alles, was du schon immer wolltest. Aber von alleine passiert Garnichts. Dies gilt auch dann, wenn du im Ruhestand über eine ausgezeichnete Gesundheit und ein dickes Bankkonto verfügst. Planung ist wichtig. Du musst Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass du, wenn die Glocke klingelt, um den Ruhestand anzukündigen, bereit bist für das was vor dir liegt. Die zur Verfügung stehende Zeit für eheliche, persönliche, soziale, kreative und familiäre Aktivitäten verlängert sich erheblich, wenn die Stunden, die zuvor mit einer Vollzeitbeschäftigung in Anspruch genommen wurden, eingestellt werden. Wie du mit der Zeit umgehst, ist genauso wichtig wie während deiner Berufstätigkeit. Das kann ich dir versichern: du wirst keine echte Freude und Zufriedenheit finden, die ganze Zeit zu schlafen, entspannen, faulenzen und fernsehen und hoffen, das Ideal einer echten Faulenzerin zu erreichen. Viele Rentner, die nichts zu tun haben, werden depressiv und hassen den Ruhestand. Wissenschaftlerin haben darüber Studien erstellt und sind zu dem Schluss gekommen, dass viele Menschen kurz nach der Pensionierung einen rapiden Rückgang der körperlichen und psychischen Gesundheit erleiden - häufig aufgrund von Müßiggang und Gefühlslosigkeit.
Es ist auch wichtig, Ziele und Träume zu haben. Ruhestand kann eine Zeit für die besten Momente des Lebens sein, vorausgesetzt, du nimmst dir die Zeit, zu planen, was du mit dem Rest deines Lebens tun willst. Ebenso wichtig ist, dass du motiviert genug sein musst, um die Träume zu verfolgen und den Kurs zu ändern, wenn Widrigkeiten die Pläne beeinträchtigen. Die glücklichsten Rentner sind diejenigen, denen es durch gute Planung, Experimente und Risikobereitschaft gelingt, den Ruhestand zur besten Zeit ihres Lebens zu machen. Kurz gesagt, es liegt an dir einen Lebensstil zu gestalten, der so entspannend und belebend ist, wie du es dir wünscht. Niemand sonst wird es für dich tun. Es ist eine Herausforderung, sich als pensionierte Person zu erholen, aber durch Geduld und positives Denken kannst du es schaffen. Die Belohnungen werden sich mehr als lohnen.
Mein Leben und mein Alltag sind täglich voll von Anforderungen. Ich brauch mir da keine "künstlichen" Aktivitäten suchen, weder geplante noch ungeplante.

Mein Leben passiert einfach - und so soll es möglichst lange noch bleiben.

Das ist mir alles zu stressig, was du da schreibst. Der Stress klingt aus jeder Zeile, beinahe aus jedem Wort. Außerdem geht es schon ein bißchen ins missionarische.


Vielleicht sind deine Zielpersonen eher woanders zu finden als hier bei 50 Plus ?

Trotzdem wünsche ich dir gutes Gelingen.
Warum nicht - ich finde es gut!

Stressig klingt es nicht - es klingt irgendwie sehr unpersönlich professionell.
Die Homepages von Personal Coaches sind so ähnlich aufgebaut...

In Wien konsolidiert sich gerade eine Gruppe mit ähnlichen Ambitionen.
Ich war bei der Einführungsveranstaltung, und die war interessant.

Also - warum nicht?
Melissa56 hat geschrieben: Mein Leben und mein Alltag sind täglich voll von Anforderungen. Ich brauch mir da keine "künstlichen" Aktivitäten suchen, weder geplante noch ungeplante.

Mein Leben passiert einfach - und so soll es möglichst lange noch bleiben.

Das ist mir alles zu stressig, was du da schreibst. Der Stress klingt aus jeder Zeile, beinahe aus jedem Wort. Außerdem geht es schon ein bißchen ins missionarische.


Vielleicht sind deine Zielpersonen eher woanders zu finden als hier bei 50 Plus ?

Trotzdem wünsche ich dir gutes Gelingen.

Es sagt ja auch Senioren mit Ambitionen und mir ist bewusst, dass dieses Forum nicht das Richtige ist. Es mag auch nicht für Dich sein und ich denke Du hast das auch nicht richtig verstanden.. Trotzdem alles Gute :D

Es gibt sicherlich nicht wenige, die erst von außen angeregt werden müssen oder möchten, um ihre Zeit sinnvoll zu planen und zu verbringen.

Ich selbst gehöre sicher nicht dazu. Einerseits verplane ich meine Zeit nicht mehr sehr – das ist ja gerade das Schöne an der Altersfreizeit: Nach so langer Zeit nichts mehr zu „müssen“. Da kann ich Melissa nur beipflichten. Ich würde nur das Wort „Anforderungen“ durch die umfassenderen Begriffe „Erlebnisse & Begegnungen“ ergänzen oder (als nicht mehr Berufstätige) ersetzen.

Andererseits habe ich bereits ganz bestimmte eigene Interessen und „Ambitionen“ - und lebe diese schon seit sehr langer Zeit aus. Ich bin somit eher auf der Suche nach anderen, die genau diese Interessen teilen, also Gleichgesinnte, die auf der gleichen Wellenlänge funken. Aber „Suche“ wäre schon viel zu viel gesagt, denn ich bin schon vor längerer Zeit sowohl in meinem persönlichen Umfeld als auch im Netz fündig geworden. Dennoch halte ich stets die Augen auf für eventuell gute und bereichernde neue Kontakte.

Im Übrigen halte ich Dein Auftreten ebenfalls für sehr professionell: Für eine solche kurze Verweildauer hier ist dieser Aufruf schon reichlich „ambitioniert“, Du scheinst Dich hier zumindest schon so gut auszukennen, dass Du alle Möglichkeiten zugleich zu nutzen weißt (Thread im Forum „Rat & Lebenshilfe“ und Blog).






Der Blog ist wieder verschwunden..., wie kommt's?


Paralleles Posten ist nicht erwünscht.
Ich bin kein 'Rudeltier', mag lieber
2 er Beziehungen mit Freundinnen
und meiner Familie.
Mit den Freundinnen unternehm ich viel: wandern, Rad fahren, Museumsbesuch, Oper, Konzerte, Kaffeeplausch....

Ich konzentrier mich gern auf 1 Person,-
und helfe ihr, wenn nötig.....
Eine 2. würde stören.....
Dass sowas manchen Menschen was gibt, kann ich mir schon vorstellen. Und wahrscheinlich stimmt es, dass viele zuerst gar nicht wissen, was sie mit ihrer Freizeit anfangen sollen und dann erst einmal in ein Loch fallen. Wenn man sich gegenseitig auffangen kann, warum nicht? Und irgendwelche Gründe um aufzustehen, braucht jeder von uns. Für manche fallen nach der Pension erst einmal Gründe weg. Andere sehen eher die Chancen und widmen sich noch mehr den Aktivitäten, die sie vorher schon ausgeübt haben. Ich werde zum Beispiel hoffentlich noch jahrelang Tiere haben und mich um meine Pflanzen kümmern. Wenn es mal langsamer geht, geht es eben langsamer.

Ein riesengroßes soziales Umfeld habe ich nicht, das brauche ich aber auch nicht. Ich habe ein paar gute Freunde und eine tolle Familie, das reicht mir.
Byrin27 ist nach 3 Tagen bereits "verschwunden". Vielleich weil er eine Gruppe aufbauen wollte, die im Wettbewerb zu 50plus steht?!
Das ist eine neue Marketing-Idee!

Byrin ist bei mir bereits die dritte Anbieterin (die anderen kamen aus ganz anderen Quellen), die diese Idee vertreiben will.

Es geht dabei vor allem um Firmengründungen, bei denen man dann "unterstützt" wird.
Vorsicht ist geboten!
Richtig, bei Zielgruppe Senioren steckt nicht selten jemand dahinter, der glaubt, Senioren ab einem gewissen Alter sei leichte Beute, weil ja ohnehin so langsam zu Demenz neigend.
Die hieß Bayrin und war eine Frau und ist nach ein paar Stunden schon weg gewesen.
Melissa56 hat geschrieben: Die hieß Bayrin und war eine Frau und ist nach ein paar Stunden schon weg gewesen.


Danke @Melissa, ich finde auch, dass ein wenig Sorgfalt beim Antworten schon sein sollte!

Nun zum Thema: Es sagt eigentlich alles, dass die Dame so schnell die Flinte ins Korn geworfen hat, weil ihr kommerzellen Absichten ziemlich deutlich wurden, aber ich habe auch die andere Seite kennengelernt.

Ich hatte vor ein paar Jahren hier eine Damen kennengelernt, die -ihre Entfernung zum nächsten Regionaltreff war zu weit- kurzerhand eine kleine Anzeige in die örtliche Zeitung setzte, dass sie sich gern mit Menschen 50+ treffen würde.

Sie und auch die Zeitung wurden förmlich überrannt! Sie hat dann -völlig ohne finanzielle Interessen- einen 'Stammtisch' und Treffen organisiert...

Ja, und weil eben fast alle erwarteten, dass sie weiterhin von einer Person unentgeltlich unterhalten und belustigt werden, war die wirklich tolle Idee zum Scheitern verurteilt!
medianne hat geschrieben:
Melissa56 hat geschrieben: .


Ich hatte vor ein paar Jahren hier eine Damen kennengelernt, (…) die kurzerhand eine kleine Anzeige in die örtliche Zeitung setzte, dass sie sich gern mit Menschen 50+ treffen würde.

Ja, und weil eben fast alle erwarteten, dass sie weiterhin von einer Person unentgeltlich unterhalten und belustigt werden, war die wirklich tolle Idee zum Scheitern verurteilt!


Muss nicht so sein.
Ihr Fehler lag darin, dass sie nicht klar kommuniziert hat, dass sie die Initiatorin ist, die für den Start sorgte, aber schon vom nächsten Treffen alle, ohne Ausnahme, sich einbringen (nicht "müssen", "sollen" sondern sich einbringen "werden" !)
z.B.: reihum übernimmt jeder abwechselnd die Organisation des nächsten Treffens oder: es werden von vornherein bestimmte "Zuständigkeiten" übernommen, je nachdem, was Inhalt und Sinn der Gruppe sein soll.

Und vor allem darf sie, die Initiatorin, sich nicht wieder einmischen und sich doch wieder Verantwortung zuschanzen lassen, was gerne im Anfang immer wieder versucht werden wird.

Heißt: sie hat für den Start gesorgt, fürs erste Treffen und von da ab sind alle
nacheinander verantwortlich fürs Gelingen der weiteren Treffen = ALLE sind
gleichberechtigt.
Hat nur einer das Sagen, gibt es bald Verdruss auf beiden Seiten.

Und die Gruppe muss zahlenmäßig überschaubar bleiben.

Nur so kann´s funktionieren. In meiner Gruppe nun schon das zweite Jahr.
(10 Personen, Treffen alle 14 Tage und auch zwischendurch)