Woher weiß ein Samenkorn, Zwiebel oder Knolle, wo oben (Trieb) und unten (Wurzel) zu wachsen hat?
Das wird durch die Schwerkraft geregelt. In den Wurzelspitzen sitzen Rezeptoren, die dafür sorgen, dass sich die Wurzeln nach unten entwickeln und das Grün entsprechend nach oben dem Licht entgegenwächst.
Vielen Dank!
Ich hab mir das so ähnlich gedacht, wollte es aber mal richtig wissen.
Dazu gibt es einen netten, einleuchtenden Versuch:

Man stellt den Blumentopf an den Rand eines sich ständig drehenden Plattentellers, wo er der Fliehkraft ausgesetzt ist.

Die Wurzel wächst dann schräg nach außen, der oberirdische Keimling schräg nach innen.
Ich gestehe, dass ich mir diese Frage noch nie gestellt habe.
Fand sie aber interessant und ich habe dazu eine interessante
Seite gefunden und zwar diese:

https://www.mpibpc.mpg.de/151616/Richtu ... Samenkorns
In den Sproßspitzen ist in den Zellen das genetische Material enthalten, das dies bewirkt.
Das ist das ‚Wunder‘ des Lebens:
aus 2 winzigen Zellen (weibl- männl)
entsteht zB durch Zellteilung ein Elefant!
Hallo leonetta !

Die Themenfrage und deine Antwort haben mich auf die Idee gebracht, dass du auch auf meine Frage vielleicht eine Antwort haben könntest.

Die Zellteilung legt mir den Gedanken nahe, dass die vorherrschende Symmetrie der Lebeweisen geradzahlig seinen müsste. In abweichenden Einzelfällen könnte ich mir noch eine Art evolutionären Unfall vorstellen aber im Pflanzenreich ist die Dreifach-Symmetrie der Blütenkrone bei den Einkeimblättrigen sogar ein wesentliches Erkennungsmerkmal. Wie ist diese Art der Symmetrie entstanden?

Gruß von LittleThought.
leonetta hat geschrieben: In den Sproßspitzen ist in den Zellen das genetische Material enthalten, das dies bewirkt.
Das ist das ‚Wunder‘ des Lebens:
aus 2 winzigen Zellen (weibl- männl)
entsteht zB durch Zellteilung ein Elefant!


Werden Elefanten nicht aus Mücken gemacht?
Wenn du es glaubst, bleib dabei.
Für glauben sind die Kirchen zuständig nicht ich. Ich habe dies auch nur vom hören sagen. Stimmt es nun oder nicht? Bei mir fliegen nämlich gerade zuviele Mücken durch den Rosengarten, wäre doch blöd, wenn eines Morgens dort lauter Elefanten rumtrampeln würden.
Du kannst versuchen, ob ein Mückenspray reicht oder eine Elefantenfalle. Du kann’s ja beide mit Futter zum Nachbarn locken....
Mückenspray? Nein kein Gift und der Nachbar hat keinen Platz.
Dann mußt du die Mücken erschießen und die Elefanten mit der Fliegenklatsche verjagen!
Weisst du wieviele Jahre Knast auf Anstiftung zum Mord stehen?
LittleThought hat geschrieben: Die Zellteilung legt mir den Gedanken nahe, dass die vorherrschende Symmetrie der Lebeweisen geradzahlig seinen müsste. In abweichenden Einzelfällen könnte ich mir noch eine Art evolutionären Unfall vorstellen aber im Pflanzenreich ist die Dreifach-Symmetrie der Blütenkrone bei den Einkeimblättrigen sogar ein wesentliches Erkennungsmerkmal. Wie ist diese Art der Symmetrie entstanden?

Wie die Symmetrien im Einzelnen entstehen, ist noch unklar. Fest steht, dass die meisten Tiere in einer Ebene spiegelsymmetrisch sind ("Bilateria"), viele Pflanzenblüten auch ("Zygomorphie"). Bei den Blüten (nicht bei den Pflanzen insgesamt) findet sich die sogenannte Radiarsymmetrie (d.h. die Blüten lassen sich nach mehreren radialen Achsen spiegeln) und die Zahl der Achsen folgt offenbar der Fibonacci-Reihe 2, 3, 5, 8, 13 ... usw. Jedenfalls sind rein 4-teilige Blüten selten, kommen aber immerhin vor.
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