Burgell hat geschrieben: Ich habe deine Stats mit Erschütterung gelesen @Donna........,

ich teile deine Ansichten , teilweise auch deine Erfahrung ,

behalte dein großes Herz.....und der Abschied, wenn es mal soweit ist.........

soll leicht für dich sein , 

was Besseres kann ich wohl kaum wünschen.......

lieben Gruß Burgell 



Danke Burgell ...........ich habe keine Angst vor dem Sterben .....ich sterbe nicht alleine, auch wenn kein Mensch dabei sein sollte .........
Aber ............ich lebe noch gerne, etwas verrückt, manchmal, nachdenklich oft, heiter bis wolkig ......mein Leben halt ......mit Raufs und Runters

und
@ Nettestierfrau

nein, niemand kann sein eigenes Sterben lernen, höchstens ein Stückchen Sterben im Leben, aber den endgültigen Übergang vom Diesseits ins Jenseits nicht .....
@ Donna Toscana
Hut ab vor deiner Lebenseinstellung und deinem Lebensengagement und ..... ein herzliches Willkommen dem baldigen Familienzuwachs.
Gruß nettestierfrau
nettestierfrau hat geschrieben: @ Donna Toscana
Hut ab vor deiner Lebenseinstellung und deinem Lebensengagement und ..... ein herzliches Willkommen dem baldigen Familienzuwachs.
Gruß nettestierfrau



danke, ich freu mich auch ........und bin froh, daß meine Bambina die Stärke hatte, sich gegen alles durchzusetzen, auch gegen meine Ängste ......und daß alle Prognosen nicht eingetroffen sind,
und es aussieht, als wenn sich alles Stück für Stück fügt .......gegen alles ......und ich weiß auch warum.
Danke nach oben,
BonbonNr10 hat geschrieben: [b]offensichtlich bist du eine sehr verbitterte Frau o d e r du hast nicht richtig gelesen !

Was ist soooo schwer für dich, eine subjektive Ansicht zu akzeptieren, ohne eine ironische
Bemerkung abzugeben ?

Ich wünsche dir inneren Frieden !

Grüß'le
Jogi
PS: einen weiteren Kommentar verkneife ich mir an dieser Stelle.
Text von Fireblider/ Jogi.
Ich bin das, was mir von Jogi hier so unterstellt wird. Das kann ich mit meinem inneren Frieden, so für alle lesbar stehen lassen. Für persönliche Angriffe ist das Forum Philosophie fehl am Platze.BbNr10


Ja, du hast recht !
Für den Bereich Philosophie wäre ich fehl am Platze ! :!:
Wir sind hier aber in einem Disskussionsforum und jeder kann seinen Beitrag leisten. :wink:

Für meine persönlichen Äußerungen gegen dich, entschuldige ich mich ausdrücklich und offiziell !

Ich habe nur eine Bitte !

Geh auf eine sachliche Ebene mit deinen Kommentaren... genau wie ich auch wieder ! :(

Liebe Grüße
Jogi
Es gibt keine Antwort von mir. Viele können nicht einmal den Begriff Philosophie richtig deuten. Vielen Dank, es war "sehr interessant euch kennen zu lernen." BbNr10
Der Überschrift müsste eigentlich heißen "Einsam sterben lernen".
Seit der auflösen der Großfamilien ist es schnell Mode geworden, entweder zu Hause oder in unpersönlichen Umgebungen wie "Gesundheitsfabriken" zu sterben. Ganz alleine. Die letzten Stunden des Lebens verbringen, umgeben von Wildfremden Menschen...oft bekommt man ganz schlechte Verbindungen (Verkehrstechnischer Natur) und Mutter oder Angehörige sterben "Vorzeitig".

Heute sterben immer wenige Menschen zu Hause in den Vertrauten Umgebung, und einzig das muss noch gelernt werden. Früher wurde man sogar auf dem letzten Weg von dort begleitet, nicht aus der kalten Friedhofskapelle...
[quote="Fireblader"]  ............Jeder hinterlässt Spuren... in den Herzen und den Gedanken !!!  
      
                       
nettestierfrau hat geschrieben: Grundsätzlich kann doch niemand das Sterben lernen.
Selbst kann ich hunderte Male Sterbende begleiten und Erfahrungen sammeln, Vorsorge treffen und Familie informieren.
Aber mein eigenes Sterben wird immer einmalig sein; habe übrigens auch noch niemanden begleitet, der mir gesagt hat: " Ich habe gelernt, zu sterben".
Wohl haben einige Sterbende geäußert: " Es ist genug, ich bin bereit".


...
@nettestierfrau...

ich gebe dir recht in Bezug auf die Sterbevorbereitung, auf den Lernprozess in der Sterbevorbereitung und auf die betroffenen Familien ...

Aber was macht man, wenn einem der Tod direkt begegnet ? z.B. durch einen Unfall ...oder etwas Ähnliches ?
Leider musste ich so etwas schon 8 x hautnah miterleben und es bleibt wirklich nur die Erinnerung !

Es sind die Spuren, die man im Leben hinterlässt !!! ... die bleiben !!!

Grüß'le
Jogi
Tarantel60 hat geschrieben: Der Überschrift müsste eigentlich heißen "Einsam sterben lernen".
Seit der auflösen der Großfamilien ist es schnell Mode geworden, entweder zu Hause oder in unpersönlichen Umgebungen wie "Gesundheitsfabriken" zu sterben. Ganz alleine. Die letzten Stunden des Lebens verbringen, umgeben von Wildfremden Menschen...oft bekommt man ganz schlechte Verbindungen (Verkehrstechnischer Natur) und Mutter oder Angehörige sterben "Vorzeitig".

Heute sterben immer wenige Menschen zu Hause in den Vertrauten Umgebung, und einzig das muss noch gelernt werden. Früher wurde man sogar auf dem letzten Weg von dort begleitet, nicht aus der kalten Friedhofskapelle...



Also Tarantel60, ich ziehe eine gut geheizte :lol:, und mit Blumen geschmückte Kapelle vor.
Auf unmündige Verwandte und neugierige Bekannte kann ich auch dann verzichten.
Und was ist Vertrautheit?
Alte verblasste Bilder an der Wand? Der Kaffeegeruch den man dann sowieso nicht mehr riechen kann?
Das Versäumte, das an der Decke klebt?
Der Tresor, der einen ja sowieso im "Wege stand"?

Seien wir doch auch da nicht zu abgeklärt.
immer ein wenig sterben und abschied nehmen, so fällt es, wenn überhaupt, nicht mehr so schwer.
DIE Wärme habe ich aber nicht gemeint... okäy, etwas unglücklich und missverständlich geschrieben...
Dabei erinnerte ich mich eher an meiner Kindheit.
Ja,ja... auch damals wurde schon gestorben!
Aber da lebten noch drei Generationen unter einem Dach!
Und im selben Bett wurde auch geboren, wo gestorben wurde, man stelle sich das mal vor.
Heute hingegen bist du als alte oft ein halbes Jahr schon tot, und niemand hats gemerkt.
Erst wenn es schon riecht... wird die Wohnungstür Notgedrungen aufgemacht.
Daran muss man sich erst gewöhnen. Nicht wahr.
Ist schon etwas anderes, ob ich in einer unpersönlichen Atmosphäre z. B. einem weißgetünchten Krankenzimmer/Pflegezimmer mit Monitor, Schläuchen oder technischem Gerät, piependen Sonden, hin und her huschenden weiß gekleideten fremden Krankenpflegern/Innen sterben muss oder aber
zu Hause im eigenen Bett mit vertrauten Tapeten an der Wand, meiner eigenen Stehlampe bei der ich vielleicht gefühlte hundert Mal die Glühbirne ausgetauscht habe, meinem Wellensittich im Käfig an der Wand gegenüber, mit Kind und Kindeskindern, die auf meinem Bett sitzen und mir die Hand halten.

Heute ist die Sterbebegleitung eine andere als noch vor 20 oder 30 Jahren geworden.
Durch die Auflösung der Großfamilien sterben die meisten Menschen alleine oder betreut von Fremden.
In der Regel nicht immer gewollt sondern einfach angepasst an heutige Lebensmodelle.
Ich lebe heute und möglichst angenehm und fröhlich. Sterben kann ich später.

Über Jahre habe ich Familienangehörige und auch Freunde in ihrer letzten Lebensphase begleitet und weiß, was auf mich zukommt.
Sterben lernen, ist eine Tatsache welche es nicht gibt. In sofern ist dieser Foren Titel falsch.
Lernen von einem Sterbenden, ist eine Begleitung, ist ein zusehen. Was sollte man da lernen???
Im höchsten Fall seine eigenen Gefühle. BbNr10
Na dann lese mal zwischen den Zeilen, dann gehts vielleicht leichter :roll: :roll: :roll:

"Mit dem Umgang von und mit Sterbenden lernen" .......für die zu Begleitenden und für sich selbt :!:
BonbonNr10 hat geschrieben: Sterben lernen, ist eine Tatsache welche es nicht gibt. In sofern ist dieser Foren Titel falsch.
Lernen von einem Sterbenden, ist eine Begleitung, ist ein zusehen. Was sollte man da lernen???
Im höchsten Fall seine eigenen Gefühle. BbNr10

Wenn wir ausschließlich aus eigenen Erfahrungen lernen würden, könnten wir uns Schule und Ausbildung ersparen.

Selbstverständlich lernt man auch beim Zusehen. Und stets und immer über eigenen Gefühle:
Ich wurde seinerzeit erzogen in einem Klima der Furcht (Angst vor Strafe).
Heute dominiert das Zuckerbrot-Prinzip: Gier nach Belohnung.
All das sind Gefühle, die den Lernerfolg steuern.

Wer jemals das Sterben er-lebt hat, vergisst das nie.