Liebe saphira,

Deine Mutter wird in deiner Erinnerung ewig weiterleben, und sie wird immer da sein, wenn du sie brauchst, sobald du nur an sie denkst – so, wie sie immer war!

Herzliches Beileid

filofaxi
Herbstrose47 hat geschrieben: Warum bedauerst Du, hier keine "Lernhilfe" erhalten zu haben? Wozu brauchst Du denn eine? Es ist doch völlig gleichgültig, ob jemand "das Sterben gelernt" hat oder nicht, es bleibt ihm in keinem Fall erspart!
Besser wäre es da, Gelassenheit im Umgang mit dem Tod zu lernen, ihn weder zu verdrängen noch schönzureden. Auch die schönsten Bilder vom Jenseits sind keine "Reisebeschreibungen", sondern bleiben nur Vorstellungen, um die Angst vor dem Sterben zu betäuben.
Doch auch der Gedanke, gar kein Bewusstsein mehr nach dem Tod zu haben, ist letztlich Verdrängung, denn vorstellen kann es sich jemand, der sein Leben lang seinem Ich-Bewusstsein oberste Priorität eingeräumt hat, wohl kaum. Konsequent zu Ende gedacht, hieße es ja auch, sich einzugestehen, vorübergehend für einen verschwindend kurzen Zeitraum ein materialisiertes "Nichts" gewesen zu sein.
Ich finde es sinnvoller, sich der Angst vor dem Sterben zu stellen, um zu lernen, den Tod als natürlichen Bestandteil des Lebens anzunehmen.
Auf die Frage, was nach dem Tod kommt, hat ohnehin niemand die ultimative Antwort und wenn gar nichts kommt, stellt sich diese Frage auch nicht!
is

Thema:[b]Sterben lernen[/

Ganz richtig @verandi, nicht möglich
, weil dies ein bleibendes Bewusstsein nach dem Tod voraussetzt.

Also bleibe ich bei meiner Philosophie, frei nach Martin Luther:
"Und wenn ich morgen sterben müsste, würde ich heute noch ein Bäumchen Pflanzen."
hier meine Buchempfehlung:

"Sterben lernen"
Autor: Felix Hütten,Hansa Verlag


außerdem empfehlenswert, besonders für Angehörige von Sterbenden:

"Der Reisebegleiter für den letzten Weg"
Autor: Bernd Feddersen, D.Seitz, B. Stäcker