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Goethe sagte: "Wenn ihr gegessen und getrunken habt, seid ihr wie neu geboren; seid stärker, mutiger, geschickter zu eurem Geschäft." Wohl wahr.Kochen und Essen sind Balsam für die Seele. Die Zubereitung von köstlichen Gerichten ist etwas Tolles, vor allem, wenn man sie mit anderen gemeinsam genießen kann. Ein einfacher Auflauf für das Abendessen mit der Familie oder ein Festmahl für die Feiertage. Das Thema Kochen ist allgegenwärtig und wir beschäftigen uns jeden Tag aufs Neue damit.Erfahren Sie im Forum Essen & Trinken, welche Spezialitäten bei anderen Mitgliedern auf den Tisch kommen und teilen auch Sie Ihre leckeren Gerichte mit Rezepten und Bildern.

Beitragvon spreemicha » 10.10.2017, 10:42

Moin, ja nun mache ich mal wieder was für meinen ‘‘Alabastakörper‘‘. Ich habe zugegeben echt ein Problem, soweit es geht ohne Zucker klarzukommen, macht uns die Industrie wirklich nicht leicht. Da ich ja nun auch eine Lesebrille brauche, habe ich gut zu tun alles zu lesen was so auf einer Verpackung steht, die Schrift wird ja immer kleiner , ohne Brille wäre ich verloren . Aber das hat auch was gutes, mein Wagen, wenn ich an der Kasse stehe ich schön übersichtlich. Ich behaupte jetzt einfach mal , dass nur ca .3- 5 % der Lebensmittel im Supermarkt zuckerfrei sind, auch viel von dem Biozeugs ist Zucker drin , dann steht dann zuckerähnliche Stoffe, ja wie denn nun also auch Zucker egal wie er genannt wird. Mittag koche ich mir fast immer selber, das ist auch meine einzige Chance auf Zucker im Happy zu verzichten. Brot backe ich auch seit ein paar Wochen selber. Weizenmehl steht schon lange auf meiner No Goo Liste. Mein bisschen Fruchtzucker bekomme ich durch Obst, Äpfel, Birnen und auch Weintrauben. Kaffee gibt es auch schon länger bei mir ohne Zucker , daran habe ich mich am schnellsten gewöhnt .Ja am schwersten fällt es mir immer noch auf meine geliebte Lindt zu verzichten, ich versuche jetzt noch gute 3 Wochen durchzuhalten, kann ja nur besser werden denke ich , dass dann mein Körper ein anderes Gefühl bekommt. Danach werde ich noch mal schreiben wie es mir geht und ich mich fühle. Ich mache es nicht aus einer Gesundheitlichen Notwendigkeit , nein ich mache es weil es mich ärgert, wie wir verarscht werden, und immer mehr von dem Weißen Gift in ‘‘Lebensmitteln‘‘ vorkommt. :wink:
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Beitragvon Seelchen2013 » 10.10.2017, 11:02

Bei mir verschwinden die Gelüste auf Süßes in 5-7 Tagen
Dann halte ich wunderbar durch. Ja man muß sich am Anfang alles durchlesen und viel selber machen, aber dann hat man es raus und weis bei vielen Dingen was drin ist.

Habe im Urlaub vor 6 Wochen begonnen und funktioniert immer noch. Schöner Nebenefekt 5 Kilo weniger.

Ich drück dir die Daumen
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Beitragvon marcella48 » 10.10.2017, 11:10

...ich muss Dir voll zustimmen....
Ich musste aus gesundheitlichen Gründen meine Ernährung auch umstellen. Ich backe, meistens jedenfalls, mein Brot auch selber....

Uuuund es geht mir wie Dir, am meisten vermisse ich meine über alles geliebte Lindt-Schoggi :wink: :wink:

Bin gespannt auf Deine weitere Vorgehensweise, ich drücke Dir die Daumen....
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Beitragvon flloyd » 10.10.2017, 11:19

Ohne Zucker? Nicht ganz doch sehr stark eingeschränkt.
Wodurch und wie? Man versucht im wahrsten Sinne des Wortes ihn durch "alternative Tatsachen" zu ersetzen , sprich viel Gemüse und durch Obst. Wenn man dann noch zugegebenermaßen einen Garten hat indem man das Gemüse ernten kann geht das natürlich noch besser. Gerade das Gemüse....Beispielsweise eine Tomate, eine Paprika , ein Zitronen (auf dem Balkon) am Stamm gereift einfach super. Letzteres braucht man da erst recht keinen Zucker, denn der Zitronensaft ist in diesem Falle süß !!!!
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Beitragvon niemandistvollkommen » 10.10.2017, 15:24

@spreemicha

Wenn man erst einmal anfängt und die Inhaltsstoffe liest, kann einem ganz schöne bange werden.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und bin auf deine Erfahrungen gespannt.

LG
:D :D

PS:
was für Brote backst du?
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Beitragvon Figges » 10.10.2017, 16:09

Ich lese seit vielen Jahren die Zutatenliste der Lebensmitteln.
Aus not - wegen meinen Lebensmittelunverträglichkeiten.

Was in die Lebensmittel rein gestoppt werden kann, das glaubt ein normaler Menschenverstand gar nicht.

Zucker ist das eine Übel, das zweite: Fett.
Transfette, Palmfett - fürchterlich.
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Beitragvon happchen » 14.10.2017, 11:42

Ich versuche auch immer weitgehnst auf Zucker zu verzichten, schon mal wegen der Figur :)
Leider klappt das nicht immer. Geburtstagspartys. Da gibt es Kuchen. Da möchte ich nicht drauf verzichten.
Aber sonst Koche ich viel selbst, da kann man die Zutaten selber wählen.
Es fällt mir auch schwer der Versuchung zu wiederstehen , aber ich versuche es.
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Beitragvon Soisses » 14.10.2017, 12:22

"Verzichten" schafft nur Leidensdruck und ein ständiges Gefühl des Mangels.
Was für ein freudloses, selbstkasteiendes Leben !

Wenn nur der Kopf bestimmt, werden sich Herz und Bauch verbünden und "zurückschlagen".

Es liegt -wie immer im Leben- an der richtigen Einstellung.
Also nicht "verzichten" und leiden und sich womöglich selbst beschimpfen, wenn man mal wieder
"versagt" hat,
sondern "genießen", sich freuen auf das, was einem wirklich gut tut
und mit förderlichen Grundeinstellung finden, was man will und es tun.

Erst die verinnerlichte und durchgängig verinnerlichte Einstellung, "das tut mir gut"
und nicht das Kreisen um die Gedanken: "das ist schlecht, das darf ich nicht, es fällt mir schwer, aber ich muss verzichten" ist die gesunde Grundlage.

Dann kann man auch, wenn's wieder mal passiert ist, es voll und ganz genießen und darin schwelgen.
Bewusst eben.


PS: Veränderungen von Gewohntem dauern meistens zwischen 21-28 Tage. (unter Verzichtens- und Versagens-Druck auch länger)

Danach fragt man sich, wie einem früher das eklige Zeug (Torte, Cola, süßer Kaffee etc. etc.) mal schmecken konnte.
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Beitragvon flockifrauchen » 14.10.2017, 12:53

Zum Glück habe ich keine Figurprobleme. Habe mein Lebtag noch keine Kalorien gezählt und werde es auch in Zukunft nicht machen.
Inhaltsstoffe lesen lass ich sein, ich kaufe keine Fertiggerichte sondern koche selbst. Esse einfach was schmeckt und naschen tue ich auch, allerdings in Maßen. Bin bisher damit gut zurecht gekommen und fühle mich gut dabei.
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Beitragvon Clockwork » 16.10.2017, 20:44

Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg am "Entzug". Wenn Du damit durch bist, dann wirst Du ein völlig neues Geschmacksempfinden erfahren. Viel Spaß am Neuen ;)))
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Beitragvon Magnolia15 » 20.10.2017, 9:11

Mich würde interessieren, wie inzwischen der Stand der Dinge ist beim zuckerlosen Experiment. Ist Honig dabei eigentlich auch verboten? :(
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Beitragvon spreemicha » 20.10.2017, 10:19

Moin , bin immer noch dabei kaum was im Supermarkt zu kaufen. Schleiche hier öfter über Märkte und hole mir viel Obst/Gemüse. Mir geht es von Tag zu Tag besser , ob ich mir das nur einbilde keine Ahnung, aber mein innerstes sagt zu mir weiter so. Habe mir mal zwischendurch bisschen Lindt gegönnt, war super Gefühl für mich, mit dem Bewusstsein es mir auch mal zu anzutun , warum auch nicht. Honig mache ich auch ab und an mal aufs Brot. In 6 Wochen lasse ich mir wieder Blut abnehmen, dann werde ich ja sehen, ob und wie sich meine Werte geändert haben. Also mir persönlich geht es soweit ganz gut fast ohne Zucker , ist halt wie alles eine Frage der Gewöhnung/Entwöhnung. Leicht war es am Anfang nicht könnt Ihr gerne glauben. :wink:
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Beitragvon Gundulabella » 20.10.2017, 10:31

Du ißt viel Obst - also nimmst du auch genügend Zucker zu dir.....
ab und zu Honig aufs Brot - auch ok....
ich denke, dass du alles richtig machst und bei deiner Ernährung nichts zu kurz kommt....

ps:
ab und zu von der dunklen Schokolade - das geht auch....Moser Roth hat sie z.B. mit Orange oder Chili....
außerdem ist Kakao ein Stimmungsaufheller - deshalb trinke ich jeden Morgen eine Tasse.....
(und zwar reinen Kakao mit etwas Milch oder zuckerarmem Cappu mit Süßstoff, denn der ganze Kaba-Kram (egal welche Marke) bringt nichts, weil er viel Zucker enthält und wenig Kakao).....
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Beitragvon gloreich » 29.10.2017, 15:16

ich hatte das auch mal ausprobiert, aber für mich war das auch gar unmöglich. In fast allen Lebensmitteln ist Zucker drinnen...und nicht nur das, sondern auch in Zahnpasta und salzigen Sachen. Es hat mir aber schon sehr geholfen: ich ernähre mich nun viel bewusster und kenne die versteckten Zuckerfallen...sollte also wirklich jeder mal ausprobieren.
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Beitragvon Silvermoon1 » 29.10.2017, 16:28

@spreemicha
Schon mal „Stevia rebaudiana“ (Süßkraut) als Süßstoffersatz versucht?
Ist als Pflanze und auch in Pulverform zu haben.
Steviolglycoside – pflanzliche Inhaltsstoffe, die mittels wässriger Extraktion, Reinigung des Extrakts und Rekristallisation aus den Blättern der Stevia rebaudiana gewonnen werden – haben eine Süßkraft, die 40- bis 300-mal stärker ist als jene von Zucker.

Die Einwohner Südamerikas benutzen nur 4 -5 Blätter zum Süßen einer Kanne Tee. Teilweise wird auch ein sehr süßer Tee ausschließlich aus den Blättern der Stevia zubereitet. Diese sehr süße Flüssigkeit nutzen die Südamerikaner auch zum Kochen und Backen.
Dort wurde es bei verschiedenen Beschwerden wie Bluthochdruck, Sodbrennen oder Übergewicht eingesetzt.
Seit Dezember 2011 sind die Steviolglycoside aus der Stevia zur Süßung von Lebensmitteln offiziell zugelassen.
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