Von TV-Sendungen war hier bisher nicht die Rede! Der TE hat erwähnt, dass er sich Thailand als Altersresidenz ansehen wolle und bat um evtl. vorhandene Erfahrungen und Tipps. Nicht mehr und nicht weniger!

Ein paar Tipps hat er bekommen und die umfangreichen von @Melissa halte ich für absolut richtig und wichtig! Ein Urteil über den Umfang stünde lediglich dem TE zu.

Sollte der TE noch Fragen haben, wird er sich sicherlich wieder zu Wort melden.
@Medianne - die besten Tipps kommen von dir selber - Gehalt: genau "0"!!!

War klar, dass auch dieser Thread geschreddert werden muss!!
Kassandra,
ich habe deine mehr oder weniger feinen Spitzen geflissentlich überlesen und werde auch jetzt nicht darauf eingehen, da es mir völlig egal ist.
Allerdings möchte ich schon darauf hinweisen, daß medianne hier nicht schreddert.
Vielleicht überlegst du mal, ob deine Links zur deutschen Rentenversicherung und deine weiteren Angaben und die Vergleiche mit den Kanaren für einen Schweizer Rentner hilfreicher sind, als unsere Beiträge.
Jede Schreibe steht für sich, Melissa.
Ein Lob willst du sicher nicht. :wink:
Warum nicht ?
Das mag doch jeder, oder ?
Dann - ein Lob fürs Überlesen und eins für die Infos. Ich wusste über Thailand so gut wie nix. :)




5/5
Melissa hat es realistisch genau auf den Punkt gebracht, Denkanstöße, Information.
Super gemacht und auch mit Arbeit verbunden, auch wenn ich persönlich im Moment zumindest nie damit geliebäugelt habe, nicht mal hier in Deutschland, verstehe nicht, was darin zu kritisieren gibt.
Zitate von Kassandra, wobei sich das erste wohl auf umfangreiche Informationen von Melissa bezieht :
„Meine Güte - hier scheint sich mal wieder jemand mit sich selbst zu unterhalten, hat aber wenig Unterhaltungswert das Ganze, falls man sich tatsächlich mit dem Gedanken des Auswandern trägt. Ist ja fast schon zum Schreien.“

@Medianne - die besten Tipps kommen von dir selber - Gehalt: genau "0"!!!

War klar, dass auch dieser Thread geschreddert werden muss!!

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Das sind ja mal nette Ansprachen hier. Erstaunlich, wie hier ohne ersichtlichen Grund Grund die nicht vorhandene ‚Kinderstube‘ demonstriert und auf Krawall gebürstet ist.

Schade um den Thread!
re.nate hat geschrieben: Dann - ein Lob fürs Überlesen und eins für die Infos. Ich wusste über Thailand so gut wie nix. :)




5/5




Dann sag ich mal danke :)
Jetzt wollte ich gerade einmal 'Grund' rausnehmen, weil's doppelt ist und nun haben sich unsere Kommentare überschnitten.
Macht nichts medianne, lass den zweiten Grund drinnen, für mich.
Ich sehe nämlich auch keinen Grund, hier so pampig rein zu platzen.
Danke @Inge !
Zuerst möchte ich mal Ruelie antworten. Seit vielen Jahren sehe ich mich im Alter in Thailand leben. Wenn die Gesundheit es zulässt dann wird das wohl auch so kommen. Für mich hat Thailand insgesammt mehr Vorteile als Nachteile. Das Wetter gefällt mir ausgesprochen gut und den Kaufkraft vorteil nehme ich auch gerne mit. Die Sozialkontakte können wir nicht mitnehmen, Dank des Internet wird da einiges abgemildert. Es gibt in Thailand andere Risiken und andere Chancen. Wenn Ruelie sich eine der üblichen Altersresidenzen leisten kann dann hat er auch keine Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung. Einmal im Jahr das Visa verlängern und alle 3 Monate sich auf der Immigration melden. Es gefallen mir hier einige Beiträge sehr gut. Stellvertretend möchte ich da Melissa56 nennen. Seit über 40 Jahren reise ich einmal jährlich nach Thailand und seit über 10 Jahren überwinter ich dort 3 Monate. Ich traue mir ein Urteil zu.
Hallo Ruelie + alle andern,

Was ich in der bereits geführten Debatte vermisse ist der Aspekt der Lage einer Altersresidenz sowie der Mischung der "Insassen".

Auf SF DRS war ein Beitrag über einen Schweizer mit seiner Thai Frau zu sehen, die nach Thailand auswanderten, um eine Altersresidenz zu bauen. Leider lag das Grundstück abseits in einem kleinen Dorf im Isan. Dies führte bei einigen (noch fitten) Altersresidenten zum Entschluss, in eine belebtere Gegend mit mehr Abwechslung umzuziehen.

In einer anderen Doku sah man, dass die Residenten sich untereinander nicht verstanden und dies zu Streit führte. Eventuell wäre es aber als totaler Pflegefall einfacher, da man dankbarer wird, und je nach dem auch seine Umgebung nicht mehr so genau wahrnimmt.

Eine Schweizerin mit Alzheimer war noch zu sehen - von ihrem Sohn nach Thailand verfrachtet, um Geld zu sparen - die allerdings teilweise nicht mehr realisierte, wo sie war.

In der Schweiz gibt es die Organisation EXIT, welche man bei aussichtslosen Krankheiten beiziehen kann. Sicher eine Überlegung wert, wenn man selber nicht zum hilflosen Pflegefall werden möchte, und sich vor längerem Siechtum bewahren möchte.

Gruss,
Huttenfilz
nettestierfrau hat geschrieben: Also für mich wäre so ein Altenheim 9000 Kilometer entfernt keine Option,
es sei denn, ich hätte meinen Wohnsitz schon in jungen Jahren dorthin verlegt.

Fernab im Alter abgeschottet von Heimat und Vertrautem, ohne Familie, Freunde und Bekannte, wohlmöglich nicht mehr so vital und gesund, die
ärztliche Versorgung dort ein unbekanntes Wesen, der Landessprache nicht mächtig, dieses Risiko wäre mir auch mit Partner zu groß.

Besonders schlimm finde ich, wenn Angehörige ihre Oldies dorthin "verfrachten", um Pflegekosten einzusparen.

Vielleicht sehe ich die ganze Sache auch zu pessimistisch. :?:

So sehe ich es auch und noch schlimmer.

Man erwartet hierzulande von Flüchtlingen, dass sie sich integrieren und schnellstmöglich die Deutsche Sprache beherrschen.
Wenn die Menschen aus anderen Ländern hierzulande unter sich bleiben, wird das nicht gerne gesehen.

Und wie sollen sich ältere Menschen in Thailand integrieren und die Sprache lernen, wobei die Schrift schon einen Herausforderung ist?
In der Deutschen/Schweizer Kolonie bleiben?
Trotzdem ist dort bestimmt alles anders und man kann nicht alles mit dem lieben Geld kaufen.
Für mich wäre das keine Option, meine Familie, Freunde sind hier und ich bleibe auch hier.