Service und Hilfe

Tiere & Natur haben einen wichtigen Status in unserer Gesellschaft und sowohl ihr Schutz als auch ihre Erhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Themen rund um Tiere und Natur sind sehr vielfältig, da kann es um Insektenbekämpfung gehen, genauso wie um die Lieblings-Hunderasse oder das Leben auf dem Land.Haben Sie z.B. gute Tipps, welche Aktivitäten im Freien besonders Spaß machen oder wollen Sie über Neuigkeiten berichten, die es rund um das Thema Tiere und Natur gibt?Viel Freude beim Austausch mit anderen tier- und naturverbundenen Mitgliedern aus der 50plus-Treff Community.

Beitragvon jerola » 15.02.2016, 23:55

Anna_S hat geschrieben:Verstehe das Problem auch nicht...
Hunde dürfen mit in die neue WG - Katzen nicht ?
Warum - weil der Vermieter es verbietet oder weil die zwei alten Katzen Freigänger sind ?
Im Tierheim sitzen sie auch eingesperrt und dazu noch von ihren Besitzern getrennt.
Wie kann man nur so herzlos sein :?
Vorher Probleme lösen, dies ist man seinen Tieren schuldig !
Z.B. Terrassen kann man umbauen/sichern mit Netzen etc., dann haben die Katzen auch ein Draussen. Oder eine Wohnung suchen mit Garten .
Ehe ich mich von meinen Tieren trennen würde müßte erstmal die Welt untergehen.....


Danke Anna_S, du sprichst mir aus dem Herzen.
lieber Gruss jerola
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Beitragvon ilonca » 16.02.2016, 9:44

     es ist sehr verantwortungslos und egoistisch sich von tieren in diesem alter zu trennen,
     wie @jerola und @sissi s. schon geschrieben haben kann man eine dachterasse sehr
     wohl katzensicher machen und auch freigänger an wohnung gewöhnen, bin über das
    ansinnen entsetzt die beiden einfach abzugeben   :mrgreen:  
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Beitragvon ilonca » 16.02.2016, 9:49

      @felicitas_Muc.......in deinem profil erwähnst du ja auch nur deine hunde und mit keinem
      wort deine katzen..........dies sagt sehr viel über dich aus     :oops:  
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Beitragvon weidenzweig » 01.03.2016, 21:23

Anna_S hat geschrieben:Ehe ich mich von meinen Tieren trennen würde müßte erstmal die Welt untergehen.....

Das sehe ich auch so!!! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In diesem Falle wird wohl der Wille fehlen und da helfen sicherlich auch keine "mahnenden" Worte.

Jetzt zum obigen Thema:

Ich hatte im letzten Dezember für Katzenschützer u.a. einen Straßenkater aufgenommen. Der ist jetzt durchbehandelt (kastriert, entwurmt, geimpft, gechippt) und soll baldmöglichst mit viiiel Freigang untergebracht werden.
Eine der Tierschützerinnen fährt mit mir 1x in der Woche zu geeigneten Stellen, Tierheimen mit großem Katzenauslauf, Bauernhöfen usw. Bisher sind wir noch nicht fündig geworden aber durch diese Geschichte ist mein Traum von einem eigenen Hof wieder aufgeflammt.
In Brandenburg kann man schon relativ preiswerte Grundstücke finden aber alleine kann
man sowas natürlich nicht durchziehen, da das/die Gebäude (Haus mit Nebengelass) auch immer mit mehr oder weniger Renovierungsarbeiten verbunden sind.
Ich weiss allerdings nicht, ob ich so wirklich ein WG-Typ bin. Auf alle Fälle würde ich so eine Variante mit lediglich noch höchstens 2 Personen planen. Die müssten eine abgeschlossene Wohnung im Gebäude haben und Miete zahlen, mit denen ich dann die Haus-u.Grundstückskosten abdecken könnte. Keiner brauchte so wirklich Eigenkapital, da ich das Anwesen finanzieren würde.
Eine Tierhaltung sollte nicht in Stress ausarten und keine unüberschaubare Kosten verursachen, sondern Freude und Entspannung für alle bringen. Über gemeinsame Einnahmequellen (Tierzucht lehne ich dabei grundsätzlich ab) und deren Einsatz entscheiden auch alle gemeinsam.
Also die beiden Mitbewohner müssten schon echte Tierfreunde sein und (ich sag immer ) Öko`s dazu. Sie sollten das einfache Leben mögen, was nicht heisst, dass man nicht mal gemeinsam ins Theater oder zum Rockkonzert fährt. Oder ne riesige Party feiert.
Das ist so mein Traum. Wie heisst es so schön, der Traum ist der kleine Bruder der Hoffnung...
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Beitragvon ilonca » 02.03.2016, 9:08

     
     hallo @weidenzweig da wünsche ich dir viel glück um deinen traum zu erfüllen, damit es
    so gelingt wie du es dir vorstellst. :wink:  
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Beitragvon weidenzweig » 02.03.2016, 11:36

Ich glaube, je älter man wird, desto unrealistischer ist so ein Plan. Es ist einfach altersmäßig zu spät für mich und ich werde wohl das Beste aus dem machen müssen, was ich habe. Es sei denn, es geschieht noch ein Wunder...
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Beitragvon ilonca » 02.03.2016, 15:37

         ja @weidenzweig da hast du sicher recht, je älter man wird desto unrealistischer werden
         träume gleich welcher art...........und wunder gibt es kaum     :(       
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Beitragvon weidenzweig » 03.03.2016, 11:18

Der Plan ist sicherlich zum großen Teil unrealistisch aber der Traum bleibt, denn Träume haben wohl fast immer etwas mehr mit Hoffnung zu tun, als mit Realismus.
Ich möchte auf sie nicht verzichten, egal, wie alt ich bin und - manchmal erfüllen sie sich ja auch.
Dieser wohl eher nicht aber ich arbeite bereits an einer neuen Variante... :)

Mich würde wirklich interessieren, ob jemand hier eine Tierliebende Senioren WG verwirklichen konnte.
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Beitragvon ilonca » 04.03.2016, 9:48

     guten morgen @weidenzweig.........natürlich hat man träume :wink:  auch im alter, sonst
     wäre es ja ganz trostlos..........aber ob sich manche erfüllen werden     :roll:
     glaube kaum, daß hier jemand eine "tierliebende senioren-WG" gegründet hat, dazu
     sind die interessen der user viel zu verschieden. ich bin sehr  tierliebend.......aber für eine
     WG nicht geeignet, außerdem bin ich ein stadtmensch !!
     wünsche dir einen schönen tag noch !! 
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Beitragvon bine64 » 16.03.2016, 22:34

Hallo Chelsae_lab,
Erzähl doch mal! bist du mit deiner Idee schon voran gekommen? Bin ganz neu im Chat und find so eine Idee super Toll. Hatte vor kurzem die Gelegenheit, für wenig Geld einen perfekten Hof für solch ein Vorhaben zu kaufen. Aber leider hab ich, ähnlich wie du, keine ernsten Mitstreiter gefunden. Ich stell mir eine Begegnungsstätte für Ältere vor, die sich vielleicht ihr Leben lang um Tiere gekümmert haben und es jetzt allein nicht mehr schaffen. Auch einen schönen Garten kann ich mir vorstellen, wo auch die Gartenfreunde auf ihre Kosten kommen würden. Das Objekt war echt ideal. Schade. Jetzt ist es mit Kusshand anderweitig verkauft.
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Beitragvon bine64 » 16.03.2016, 22:40

Ist es nicht traurig, wenn ein älterer Mensch das Liebste, was er hat, nicht behalten soll? Was ist das für eine Gesellschaft! Da werden Abertausende ausgegeben, um Therapeuten zu bezahlen, die ältere Menschen dazu bewegen sollen, aktiv zu bleiben. Ein kleiner Hundeschatz oder ne Mietze würden das gleiche erreichen. und die Besitzer müssten noch nicht mal dazu gezwungen werden. Wer soll das verstehen?
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Beitragvon Leiolente » 26.03.2016, 1:08

Die Idee, Tiere, Bauernhof, SeniorenWG wird immer mal wieder aufgegriffen..aber zumindest hier nicht weiter verfolgt...

weil es den meisten Rentnern an der Solvenz fehlt, und man im Alter mit schmaler Rente für nix eine Finanzierung bekommt..

dann die Aussicht, irgendwo am Arsch der Welt leben zu müssen..30 oder mehr km zum nächsten Arzt? Keine kulturellen Angebote?

Mit Gicht und Rheuma und Asthma und und und noch Tiere versorgen???

Wieso denkt niemand an die Tierpfleger und Pflegepersonal für die WG-ler? Die bräuchte es auch, wenn man da auch alt werden möchte. Das rennt alles unheimlich ins Geld!

Da ist doch jeder alte Mensch in der Stadt besser aufgehoben!
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Beitragvon Soisses » 26.03.2016, 12:17

Leiolente,
gäbe es hier grüne Daumen (die nach oben zeigen), ich würde Dir ein paar Dutzend schicken.

Recht hast Du !
Die meisten machen sich wild-romantische Vorstellungen davon.
Aber gut gemeint, ist selten auch gut getan.

Fast immer sind es Menschen mit viel Liebe und Mitgefühl, aber ohne Erfahrungen und Einschätzung ihres Könnens und Wissens und so werden die damit verbundenen, wenig angenehmen Dinge einfach weggeblendet.

Bei unserer Suche nach Mitbewohnern bekamen wir von jedem zweiten solche Schwärmereien zu hören, mit dem Bild scharrender, glücklicher Hühner auf grüner Wiese und immer frischer Eier.
Aber das notfalls auch das Töten verletzter oder alter, schwacher Tiere dazu gehört, daran mag dann doch keiner denken.

Es kann verantwortlicher sein, seine Grenzen klar zu erkennen und dann anderen Geld
zu spenden -notfalls dafür sogar sich einen Minijob zu suchen-.
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Beitragvon Leiolente » 27.03.2016, 16:09

Soisses, ich kenne ganz viele ältere Frauen, die , nachdem der Mann tot und die Kinder aus dem Haus sind, aus dem Umfeld ..Häuschen im Grünen mit Garten..im Alter in die Stadt gezogen sind.

Oft in deutlich kleinere Mietwohnungen.

Endlich mal nicht mehr den Rasen mähen, die Rosen schneiden, den Pool putzen (lassen) müssen. Endlich mal sich nicht mehr um Instandhaltung und Bauunterhalt kümmern müssen.
Endlich mal nicht mehr Nachts nach der Oper..wenn man eh schon nachtblind ist..noch eine halbe Stunde S- Bahn fahren müssen..

Isses nicht herrlich, wenn man jedesmal, wenn was ist, eine Hausverwaltung, einen Hausmeister anrufen kann-....wenn man Nachts in 15min mit dem Taxi daheim ist? Wenn mann zu Fuss in den Supermarkt, in die Apotheke, zum Internisten kommt?

Das Landleben ist für mich eher was für junge Menschen und Familien mit Kindern..aber nur da, wo es auch adäquate Arbeitsplätze gibt..sprich, in den ´Speckgürteln´ um die grösseren Städte
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Beitragvon Soisses » 28.03.2016, 12:28

Auch da haste mal wieder Recht.
Wir wollen aber beides: Natur/Ruhe und gute Infrastruktur, also in der Nähe einer größere Stadt
(10 km Umkreis) gemeinschaftlich wohnen.

Aber hier geht es ja um Tiere und damit um Verantwortung und da wird sich von vielen
vieles schön geredet und schwärmerischen Halbwahrheiten nachgehangen. Und auch aus einem gewissen Egoismus heraus die eigenen Grenzen -jetzige und zukünftige- ausgeblendet.

Tierliebe könnte ja auch zum Ausdruck gebracht werde, wenn sich Senioren engagieren, z.B.
durch aktiven politischen/gesellschaftlichen Einsatz

und/oder anderen (Gnadenhöfe, Tierrechtsorganisationen etc.) mit Geld und gelegentlichem Tun (z.B. ehrenamtliche Hilfe in Tierheimen usw.) unter die Arme greifen.
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