Service und Hilfe

Tiere & Natur haben einen wichtigen Status in unserer Gesellschaft und sowohl ihr Schutz als auch ihre Erhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Themen rund um Tiere und Natur sind sehr vielfältig, da kann es um Insektenbekämpfung gehen, genauso wie um die Lieblings-Hunderasse oder das Leben auf dem Land.Haben Sie z.B. gute Tipps, welche Aktivitäten im Freien besonders Spaß machen oder wollen Sie über Neuigkeiten berichten, die es rund um das Thema Tiere und Natur gibt?Viel Freude beim Austausch mit anderen tier- und naturverbundenen Mitgliedern aus der 50plus-Treff Community.

Beitragvon yukon48 » 21.10.2016, 21:58

Kümmer dich lieber um die armen Hühner, Schweine , Rinder und alle andren Lebewesen die von Menschen gequält werden 1/3 der Schweine die Gezüchtet werden landen auf den Müll
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Beitragvon ...Moni... » 21.10.2016, 22:08

......erst wird gejammert,es gäbe keine Wölfe mehr hier und kaum sind sie da,is auch nicht richtig.....
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...Moni...
 

Beitragvon Ultreia62 » 21.10.2016, 22:48

Naja, wolf………..

Auch in meiner näheren umgebung gab es diesen sommer immer wieder meldungen über gerissene schafe auf den almen, über abgestürzte und jämmerlich zu grunde gegangene schafe, die panisch vor dem wolf flüchteten.
Es wurde die anwesenheit des wolfes auch von wolfschützern bestätigt.

Jedoch war NIE zu hören, daß einer der wolfschützer mal nachts bei den schafen wache hielt, so ganz allein und ohne schießgewehr, weil der wolf tut ja nix. Die verkriechen sich lieber im sicheren heim hinter ihren büchern und statistiken und geben hochwissenschaftliche ratschläge.

Vor ein oder zwei jahren streunte auch wieder mal ein bär durch unsere gegend.
NEIN, keine gefahr, ein gaaaanz lieber teddy……….
Und schwupps kam ein almbauer grad noch mit schweren verletzungen davon, weil er sich nach einer bärenattacke tot stellte. Aber der bär ist ja sooo lieb……..

Gehen wir doch in die geschichtsbücher, wo berichtet wird von übergriffen von bären und wölfen und wie man froh war, endlich diese tiere los zu sein.

Nein, nicht, daß ich etwas gegen diese tiere an sich habe, doch der sehr enge raum der zivilisation gibt ihnen keinen natürlichen lebensraum und die folge ist der stete konflikt zwischen ihnen und dem mensch.
Und ein aus hunger oder auch angst in die enge getriebenes raubtier wird sich ned wirklich so verhalten, wie es in den lehrbüchern steht, nämlich scheu und weichend sondern aggressiv.

Fazit: einfangen (narkosegewehr) und ab in die tundra oder taiga………..wo diese tiere einen natürlichen lebensraum vorfinden.

Ich selbst habe mal in sachsen auf einer wanderung wolfsspuren am weg entdeckt und war nur sau-sau-froh, wie ich aus diesem waldgebiet wieder draussen war. Meine frage damals war, ob der wolf hoffentlich auch die bücher über sein ursprüngliches, eigentliches verhalten gelesen hat und weiß daß er scheu ist.
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Beitragvon Gustav321 » 29.11.2016, 7:53

Wie krank ist das denn? In der Lückenpresse wird jetzt gegen jene Mitmenschen zu Felde gezugen, die mahnend ihre Stimme wegen der zunehmenden Wolfspopulation erheben. Ja, und es gibt auch Landräte, die selber Schafe haben. Es gibt auch Mitmenschen, die gegen Giftköder sind und trotzdem selber Hunde haben- wo ist da das Problem?
Ein Gejammer über jeden totgefahrenen Wolf, jden gegessenen Hund, jedes gequälte Schwein- aber hat mal jemand drüber nachgedacht, wie sich Schhafe fühlen, wenn Wölfe in ihre Herde einbrechen?
Ja, die Schafhalter sollen ihre Herden schützen. Was aber passiert, wenn ein Herdenschutzhund einen Menschen angreift? Ich kenne einen Kollegen, dessen Rottweiler, ein lammfrommes Tier (kein Herdenschutzhund sondern ein Hofhund), hat ein Kind, das seinen Arm durch den Gartenzaun steckte, um den Hund mit einem Stock zu ärgern, gebissen. Das war ein teures Unternehmen für den armen Mann, letztendlich wurde der Hund eingeschläfert. Wenn also ein Herdenschutzhund einen Jogger als Bedrohung für die Herde interpretiert....
Und hier schon geschrieben wurde: auch Bären gehör(t)en in unsere Wälder! Nur hatten früher die Menschen das Recht, sich zu wehren!
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Beitragvon FrauvomBerg » 29.11.2016, 10:00

… und macht euch die Erde untertan!

Haben wir gemacht und wie!! Die Kettenreaktion reisst nicht ab. Raubtiere ausrotten, „Futtertiere“ jagen, weil's inzwischen zu viele sind, und die Bauern und Waldbesitzer wegen der Schäden jammern …. Das Ganze ist selbst gemachtes Ungleichgewicht.

In der Ostschweiz sind Luchse ausgesetzt worden. Der finanzielle Schaden hält sich im Rahmen, also hat inzwischen kaum mehr jemand etwas dagegen. Wenn aber der Wolf Schafe reisst, gibt es ein Riesengezeter. Ursprünglich wurden die Schafe durch Mensch und Hund gehütet, jetzt laufen sie frei auf Almweiden herum.(Billigste Variante!) Bei dieser Weidart sind die Verluste durch Steinschlag, Absturz und Krankheit um ein Vielfaches grösser, als die Verluste durch den Wolf. Aber über diese Statistiken schweigt man lieber. Der Wolf frisst dann Tiere, die man heute lieber jagen und auf den Tisch bringen will. (oder er nähert sich gegen seine Gewohnheit menschlichen Siedlungen) Was Wolf reisst kommt aufreisserisch in die Medien, was Mensch überfährt, verschweigt man.

Ich wollte auch ländliche Idylle und liess meine Gänse frei auf den Wiesen weiden. Jedes Jahr hat sich der Fuchs bedient. Jetzt hage ich die Tiere mit flexiblem Elektronetz ein. Das kann ich umstecken, immer neue Wiesenstücke frei geben und der Fuchs holt sich wieder Mäuse. Wir haben viel zu viele Füchse, sie erobern nun die Städte und werden dort von Gutmenschen sogar gefüttert!!!!

Bei uns im Dorf hat sich zur Freude des lokalen Wildhüters eine Population Hirsche vermehrt. Die Tiere sind jetzt vom Kanton aus zum Abschuss frei gegeben worden, weil der Schaden im Wald zu gross wurde (man hätte Massnahmen ergreifen müssen, welche Geld und Arbeitseinsatz verlangten) und Hirsche nicht in unseren Kanton gehören, sondern in Bergkantone (wir sind auf 900 müM). Hätten Wölfe das ins Gleichgewicht gebracht?

Als Blog-Antwort viel zu viel geschrieben, ich muss mich entschuldigen, aber mir läuft die Tastatur über ...dabei gäbe es noch mehr zu erwägen und zu bedenken ...
Meine Schlussfolgerung: Wenn wir alles aus dem Gleichgewicht gebracht haben, können wir kaum mehr punktuell vermeintlich wiederherstellend eingreifen.
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Beitragvon monty1 » 30.11.2016, 17:43

Und du hast ja sooooo recht damit....
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Beitragvon FrauvomBerg » 09.12.2016, 10:26

Link als Zusatz für Schweizer Verhältnisse
http://www.stvt.ch/petition-alpschaf-vo ... chutz-sts/

Übrigens: Jedes Schaf, das von einem Wildtier gerissen wird, wird durch den Bund entgolten und zwar so grosszügig, dass sich der Schafsbesitzer bedanken müsste.
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Beitragvon DieGesellschafterin » 16.12.2016, 18:59

Zunehmende Wolfspopulation? Sehr fraglich.

Denn die meisten dieser Tiere sind sogenannte Wolfshybriden. Das finde ich sehr beängstigend.
Denn diese Tiere haben keine Scheu, wie es ein reinrassiger Wolf nämlich hätte, vor dem Menschen!

Zur Erklärung Wolfshybride.
Eine Mischung zwischen Hund und Wolf.

Es gibt tatsächlich bekloppte Züchter, die den Timberland und Polarwolf mit wolfsähnlichen Hunderassen kreuzen!
Ein Wolfshybrid bringt auf dem freien Markt um die 8.000! Euro in die Kassen dieser Züchter.

Diese "Kreaturen" sind aber schlichtweg nicht zu händeln.

Ein Hund ist unterwürfig, hat eine lebhafte Mimik, bellt und deutet seinen Angriff vorher an.
Der Wolf tut dass alles nicht. Er ist gänzlich ein anderer Typus.

Beide Charaktere ineinander vermischt, der Hund der sich zum Menschen hingezogen fühlt und der Wolf der ein Beutegreifer ist.

Prost Mahlzeit!
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Beitragvon HurdyGurdy » 22.03.2017, 17:03

... Also- Strafe, Hund weg, Pferd weg, Verbot der Tierhaltung wegen, weil...
Bei NABU- nix, nischt, niente...

Was bitte soll der NABU tun? Ein Wolf hat Pferde gerissen - und aus die Maus. Das ist wohl im Sinn der Natur.

Im Prinzip ist das Thema wie ein zweischneidiges Schwert. Es gibt Befürworter und eben Nichtbefürworter. Jede Regelung wird einem der beiden Lager nicht passen. Schlimm ist, viele Menschen entfernen sich immer mehr von natürlichen Begebenheiten. So sind populistischen Ansichten und Unwissen Tür und Tor geöffnet. Wenn Kinder glauben, Kühe seien lila, sagt das viel über die Kenntnis von Natur und Umwelt aus.
Der Eisbär verhungert, weil wegen der Erderwärmung das Packeis wegschmilzt. "Och das ist nicht gut, da muss man doch was machen" - und unseren nächsten Spritfresser wählen wir mit zehn PS mehr.
Die Natur wird tagtäglich mit den Füssen getreten und wir teilen Sie ein in gut und schlecht. Schaffen wir doch die "schlechte" Natur ab, dann bleibt für die "gute" Natur genug Platz und für uns mehr Siedlungsfläche ...

Um zu den Wölfen zurückzukommen, im NINA-Report aufgelistet sind 30 dokumentierte tödliche Wolfsattacken in den Wolfsgebieten Nordamerika, Europa und Russland. Im Zeitraum seit 1951.
http://h2294096.stratoserver.net/_daten ... 425343.pdf

Alleine 2016 waren auf deutschen Straßen 3.280 Verkehrstote zu beklagen. Das sind fast zehn Menschen pro Tag! Schaffen wir deshalb die Autos ab? Immerhin, die Zahl der Verkehrstoten ist gesunken...
2015 waren ins der BRD 216 gelistete Mordopfer zu beklagen. Was schaffen wir diesbezüglich ab ...
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Beitragvon Soisses » 25.03.2017, 20:46

Um zu den Wölfen zurückzukommen, im NINA-Report aufgelistet sind 30 dokumentierte tödliche Wolfsattacken in den Wolfsgebieten Nordamerika, Europa und Russland. Im [color=#0000FF]
Alleine 2016 waren auf deutschen Straßen 3.280 Verkehrstote zu beklagen. Das sind fast zehn Menschen pro Tag! Schaffen wir deshalb die Autos ab? Immerhin, die Zahl der Verkehrstoten ist gesunken...
2015 waren ins der BRD 216 gelistete Mordopfer zu beklagen. Was schaffen wir diesbezüglich ab ...
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Man kann alles relativieren, so lange, bis es zerredet ist und nichts mehr stört.

Meine Güte, ein paar hundert Tote durch den aktuellen Terrorismus. In Europa leben 500 Millionen Menschen.
Undsoweiter undsofort.

Man kann sich das Leben auch wirklich leicht machen :cry:


Im übrigen zu der ach so niedrigen Mordrate :

Hierin sind nur die Opfer erfasst, die den Tatbestand von Mord erfüllten (wer's genau wissen will, der google nach § 211 StGB). Liegen die strengen Mordmerkmale nicht vor, handelt es sich "lediglich" um Totschlag. Oder um gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge.
Beides erscheint in der oben angeführten Statistik natürlich nicht, ergibt aber in der Gesamtheit schon ein ganz anderes Bild.

Statistiken sind was tolles, es gibt immer eine, die man anführen kann. :cry:
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Beitragvon swimmy » 26.03.2017, 11:19

Ist der Mensch nicht auch ein Wolf :?:

So grausam quälen Schächter Pferde und Kühe (Stern)
http://www.stern.de/genuss/essen/schlac ... 07550.html

Frankreich plant Videoüberwachung in Schlachthöfen (SWR)
http://www.swr.de/swraktuell/frankreich ... 6/1ie6a95/

Diese Links stammen von avaaz!
ihr werdet diese Institution kennen , wenn nicht,dann wirds Zeit!

Schönen Sonntag! :wink:
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Beitragvon Asha53 » 15.06.2017, 18:14

Gottseidank gibt es ja noch so "blauäugige Menschen", die nicht so vermessen sind zu meinen, sie könnten unter fadenscheinigen Gründen über die Natur bestimmen - und gottseidank gibt es wenigstens TEILweise eine Natur, die eben doch immer wieder das Raubtier "Mensch" austrickst und sich Teile, die ihnen genommen wurden zurückerobern!
1. sehr fraglich, ob es tatsächlich der Wolf war, der gerissen hat! Gab es eine DNA-Analyse? Meistens zeigt sich dann, dass es wildernde Hunde waren.
2. Es gibt Herdenschutz, der subventioniert wird - man muss es allerdings machen! Wenn nicht - darf man nicht jammern!
3. Es gibt Herdenschutzhunde! Dafür gibt es ebenso Fördermittel! (Leider gehen dafür kaum Anträge ein) Jammern??? ....is nich....!
4. Solange Jäger jagen, um sich ihre Trophäen an die Wand zu hängen, und eben diese "jagbaren Trophäen" durch den Wolf bedroht sehen, muss man überhaupt kein Mitleid mit geschädigten Menschen haben.
5. Das geht dann auch Hand in Hand mit Angstmacherei vor dem bösen, bösen und vor allem angrifflustigen Wolf, der allerdings in Wahrheit superscheu Menschen gegenüber ist - ganz im Gegensatz zu schlecht erzogenen, aggressiven Hunden, die schon sehr viel mehr Unheil angerichtet haben, als es der Wolf in naher Zukunft überhaupt machen könnte!
...es ließe sich endlos weiter aufzählen - es liest dann nur keiner mehr.

Allerdings kann ich die Wolf-Ablehnern nur allerwärmstens diesen Artikel - geschrieben über einen SCHÄFER (!!) - empfehlen
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersac ... f3164.html
...und dann.........zieht euch nen rotes Käppi auf, wenn ihr durch den Wald geht - dann werdet ihr erst NACH der Großmutter gefressen (oder ihr habt vllt sogar Glück und der Wolf ist gerade satt! ;)
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Asha53
 
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