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Tiere & Natur haben einen wichtigen Status in unserer Gesellschaft und sowohl ihr Schutz als auch ihre Erhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Themen rund um Tiere und Natur sind sehr vielfältig, da kann es um Insektenbekämpfung gehen, genauso wie um die Lieblings-Hunderasse oder das Leben auf dem Land.Haben Sie z.B. gute Tipps, welche Aktivitäten im Freien besonders Spaß machen oder wollen Sie über Neuigkeiten berichten, die es rund um das Thema Tiere und Natur gibt?Viel Freude beim Austausch mit anderen tier- und naturverbundenen Mitgliedern aus der 50plus-Treff Community.

Beitragvon Gustav321 » 19.04.2016, 12:51

In der Oranienbaumer Heide bei Dessau haben Wölfe ein Konik-Fohlen gerissen, zwei Tiere verletzt und zwei Fohlen sind verschwunden. Der NABU als Eigentümer der Pferde (Wildpferde) und Förderer der Wolfsansiedlungen hat den Sachverhalt bestätigt.
Nun könnte man schadenfroh sein und sich diebisch daran erfreuen, dass der Wolfsunsinn seinen eigenen Urheber getroffen hat.
Mir tun aber die Pferde leid, die keine Chance gegen ein Wolfsrudel haben.
Und da sind wir beim Kern des Problems: Was wäre, wenn ein als gefährlich eingestufter Hund das Pferd seines Besitzers verletzt hätte??? Preisfrage!
Also- Strafe, Hund weg, Pferd weg, Verbot der Tierhaltung wegen, weil...
Bei NABU- nix, nischt, niente.
Denken wir mal weiter.
Was ist, wenn hungrige Wölfe Menschen, Kinder anfallen? Tun sie nicht, tönen die Wolfsfreunde. Aha. Wildpferde sind wohl auch grösser als Wölfe, und eine Stute verteidigt ihr Fohlen mit einer Kraft, die ein Mensch wohl kaum aufbringen dürfte. Und, was hungrige Wölfe fertigbringen, kennen wir aus ernstzunehmender Literaur.
Aber, die blauäugigen weltfernen Träumer sehen "nur das Gute im Wolf". Warum erinnert mich das nur an die aktuelle politische Diskussion?
Aber das gehört wieder in ein anderes Forum.
Übrigens- ich hatte Kunde von besagtem Vorfall, aber keinen Beweis (wird ja in den Medien gern verschwiegen), bis gestern in der "Mitteldeutschen Zeitung" ein kleiner Bericht darüber zu lesen war...
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Beitragvon schorses » 19.04.2016, 14:10

Wieviele zivilisierte Hunde haben schon ihr eigenes Herrchen angefallen oder noch schlimmer Kinder angegriffen.
Mein angeleinter Hund wurde gerade von einem ganz friedlichen frei laufenden Labrador an gegriffen aber zum Glück nur leicht an der Schulter verletzt.
Dazu kommen noch die wildernden Hunde die sich an Wild oder an Schafherden austoben
Regio Gruppe Schwerin
Ein Leben ohne Freunde ist wie eine weite Reise ohne Gasthäuser (Demokrit)
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Beitragvon regina47 » 19.04.2016, 14:33

Wölfe sind Menschen gegenüber sehr scheu.
Sie können einen genauso leid tun, wenn sie Hunger leiden müssen.
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Beitragvon Christian1955 » 19.04.2016, 14:46

.....lasst und die Natur abschaffen, stört nur in unserer produktiven Leistungskultur.


Ja, ich habe auch meine Bedenken bezüglich dieser RE-Naturisierung von Lebewesen in unsere "zugemauerten" kleinen Industriewelt. Aber es macht evtl. einigen Menschen wieder bewusst, wie weit wir uns schon von der Natur abgewendet haben.
Mir tun die Tiere schon ein wenig Leid, die uns ausgesetzt sind, die uns ertragen müssen.

Aber Gustav, du weisst ja, wie weltfremd diese Grünen und sonstigen Schöndenker sind: weltfremd.
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Christian1955
 

Beitragvon FrankGT » 19.04.2016, 14:47

Warum regt sich der Mensch auf? Immerhin ist es der Mensch, der den Wölfen freien Raum gewährt. Wenn Mensch dieses tut, muss Mensch auch mit den Folgen klar kommen. Doch es ist wie immer: Was Mensch tut, muss nicht jeder Mensch gutheißen. Doch Mensch lernt langsam sich mit früher unbekannten Tieren zu arrangieren. Das zeigt Mensch z.B. in den Waschbär-Hochburgen deutlich, oder denen der Füchse, oder Wildschweine. Und wenn Mensch gar nicht mehr weiter weiß, dann greift Mensch doch zum Schießgewehr. Doch bevor Mensch etwas lernt und begreift, hat die Natur das längst auf ihre Art und Weise geregelt!
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Beitragvon Soisses » 22.04.2016, 13:13

"Mensch"
Wenn das alles auf "Mensch" zutrifft, wie nennt man dann die, die gegen solche wildromantische Verantwortungslosigkeit sind, ihren Verstand vorher benutzen und nicht erst, wenn die Katastrophe nicht mehr zu leugnen ist ?

"Doch bevor Mensch etwas lernt und begreift, hat die Natur das längst auf ihre Art und Weise geregelt!"
So wird's sein.
Siehe z.B. den Eröffnungsbeitrag.
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Beitragvon pinoggel » 28.04.2016, 8:49

Mensch Frank!!
Wenn man nicht betroffen ist, sollte man schweigen!
In dem Dorf wo ich ein Ferienhäuschen habe hat es ein ganzes rudel Wölfe!!
Die Frauen getrauen sich nicht mehr zu ihrem Turnabend zu gehen!
Kleine Kinder in den Garten zu schicken ist ein Risiko!
Die Wölfe sind frech geworden seid sie Junge haben.
Sie schleichen nicht nur in der Nacht, sondern auch tagsüber im Dorf herum.
Muss man jetzt die Kinder in der Wohnung lassen weil so Typen sagen, Wölfe greiffen nie Menschen an.
Solche Typen sollen dann aber gerade stehen wenn etwas passiert.
Nur ist es für das Opfer dann zu spät!
Wir brauchen keine Wölfe und auch keine Bären.
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Beitragvon tigi9909 » 28.04.2016, 9:12

So mancher Hundehalter hat immer den Spruch 'Der tut nichts' auf den Lippen. Trotzdem ist schon viel passiert, weil Spaziergänger und insbesondere Kinder nicht so gelassen reagieren können, wenn ihnen ein Hund begegnet, der nicht angeleint ist.

Bei wilden Wölfen weiss ich doch auch nicht im Voraus, wie ich auf sie wirke. Schon mein Erschrecken  kann diese Tiere aus der Reserve locken, und dann ..... ?
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Beitragvon pinoggel » 28.04.2016, 9:45

Mein Hund ist immer angeleint!
Er ist zwar ein Kinderfreund. Ganze Klassen stehen um ihn und jeder möchte streicheln. Ich sage dann, der Bobby ist zu euch lieb aber ihr müsst immer den Tierhalter fragen ob man ihn, denn Hund natürlich :D
streicheln darf. :D :D
Auch die liebsten Hunde können beissen wenn man ihnen in die Augen oder Ohren greift.
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Beitragvon Tebinchen » 28.04.2016, 16:36

@Pinoggel 8:49: "Wir brauchen keine Wölfe und keine Bären".
Wozu braucht die Natur eigentlich Menschen? Vielleicht waren die eher ein Fehlgriff.
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Beitragvon Reisender66 » 28.04.2016, 16:46

Tebinchen...treffen sich zwei planeten. Sagt der eine zum anderen auf die frage wie es ihm geht. Ach gar nicht so gut...ich hab menschen. Ach sagt der andere.. das geht vorbei.! :shock:
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Beitragvon monsavium » 28.04.2016, 16:57

Ich finde es viel schlimmer, wenn Hunde noch immer scharf gezüchtet werden. Denen begegnet man täglich und die Besitzer freuen sich diebisch, wenn sie die Angst der Leute bemerken. Wir hatten vor 6 Jahren einen alten Wolf hier, der sein Revier verlassen musste. Er wurde eingefangen und bekam das Gnadenbrot bis er vor Altersschwäche gestorben ist. Es gab hier noch keinen Zwischenfall, wohl aber mit Wildschweinen und herum streunenden Hunden.
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Beitragvon sechser » 28.04.2016, 16:59

Tebinchen hat geschrieben:@Pinoggel 8:49: "Wir brauchen keine Wölfe und keine Bären".
Wozu braucht die Natur eigentlich Menschen? Vielleicht waren die eher ein Fehlgriff.


Bedenke, dann warst auch Du ein Fehlgriff! Ob dies Deine Familie auch so sieht?
Wenn es streunende Hunde sind wir, die Menschen
Schuld!
Für Deinen Hund bist Du sein Gott. Du hast die Macht über Lob und Strafe -
aber auch die Verantwortung ! Er wird dich immer anbeten und hoffen, daß du ihm
genauso viel Liebe entgegenbringst wie er Dir

Hunde werden, wie Menschen unschuldig geboren!!!!! Wir tragen die Verantwortung was aus ihnen wird: Mensch wie Tier
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Beitragvon Tebinchen » 28.04.2016, 17:12

OK, Fehlgriff ist übertrieben ausgedrückt. Für mich ist eher keiner ein Fehlgriff. Auch nicht die Wölfe. Ich stelle nicht den Menschen über die Tiere.
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Beitragvon .Timi. » 31.07.2016, 10:35

So ein Schmarrn... der ewige Kampf ums Rotkäppchen.
Wir haben die Wölfe vertrieben, nicht sie uns.
Wie der selbe Quatsch mit dem Problembär.
Bruno war der Einzige, die Leute kriegen die Scheisserei, da ward Problembär Bruno entstanden.
Man könnte ja Angst haben, dass verweichlichte Bürofurzer einen Bären sehen, der Beeren frisst, und schon ist eine Bürosesselfurzerstampede im Gange.
Mit der Bitte ins Krankenhaus wegen Holocaust, Paranoia, Traumata, Gedächtnisverlust, Zittern, Schweißausbrüchen, Angstzustände wegen Schmiere auf der Koppe und Homeland Security usw.

Die Natur ist so, FRESSEN oder verhungern. Überlegt mal wenn ihr zum Einkaufen geht, macht mal euren Einkaufszettel halbe-halbe.
Was bleibt übrig ohne Essen und Trinken ? Genau. Das könnt ihr wegschmeißen, das braucht man nicht.
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