Kiebe dieGeli,
ja, spreche mit deinem Mann, das kann nicht falsch sein, das mache ich heute noch manchmal. Ich weiß bis heute nicht, ob er das hören kann, aber das ist egal.
Vielleicht hilft die Arbeit, ich habe auch gleich wieder angefangen zu arbeiten, eine Woche nach der Beerdigung.
Am ersten Tag, als ich wieder nach Hause kam, habe ich das erste Mal Rotz und Wasser geheult, weil mir da auf einmal klar wurde, was sich verändert hat. Keiner mehr, der auf einen wartet, keiner mehr, der sich freut, dich zu sehen.
Es ist ein langer Weg, und es gibt keine Abkürzung.
Ich habe mich durchgekämpft, mit vielen Hochs und Tiefs, und am Anfang habe ich mich einfach hingegeben, habe Alles so hingenommen, wie es kam.
Die Hilflosigkeit, Die Konzentrationsprobleme, die Stimmungsschwankungen, alles normal, da konnte ich nichts gegen machen.
Das Leben ist anders geworden seitdem, aber ich weiß jetzt, daß das erste und zweite Jahr am schlimmsten sind, so orientierungslos und wie ein Papierboot auf dem Fluss. Das muss man aushalten irgendwie. Einfach überleben.
Ich wünsche Dir, dass es irgendwie geht und Du deinen eigenen Weg findest, das wird gelingen. Verlange Dir nichts ab, was du nicht kannst. Alles ist richtig, was sich für dich richtig anfühlt.
Herzlichst
lottesprotte
Liebe Zucker2710, nachträglich möchte ich dir meine aufrichtige Anteilnahme
zum Tod deiner Schwester aussprechen.
Ich wünsche dir, dass der Schmerz über der Verlust deiner Schwester bald geringer wird.
Ich denke, die Zeit wird dir dabei helfen.

An deiner Stelle würde ich mich direkt mal an Ort und Stelle an den Nachlassverwalter wenden !!!
Habe diesbezüglich schon öfters Negatives gehört !

Ich wünsche dir gutes Durchhaltevermögen.
Alles Gute !
LG
Jelly