Eine qualifizierte Pflege 24 Std. im Haus
kostet hier zur Zeit 1980.--€ zuzüglich
Kost und Logis .
Die Krux an der Sache ist,
dass niemand rund um die Uhr qualifiziert pflegen kann.
Hier wäre mindestens Tag- und Nachtdienst notwendig.
2012 habe ich für meine Mutter eine 24-Stunden-Pflege engagiert. Katastrophe. Geklaut, rumkommandiert, nicht gepflegt. Ich musste sie von der Polizei abholen lassen. Dann bin ich an eine wunderbare Agentur gefunden, die genau verstanden hat, was ich suchte. Danach hatte ich im Wechsel zwei ganz wunderbare bescheidene und liebenswürdige Pflegerinnen im Wechsel. Ich würde es jederzeit genauso wieder machen und kann es nur empfehlen. Ich habe diese Agentur bereits mehrfach empfohlen und alle waren zufrieden.
Nein, ich bekomme keine Provision und habe auch kein Verhältnis mit dem Besitzer.
Bei Interesse gerne mehr. 
Aus Erfahrung weiss ich, dass die "Pflegekräfte" aus Polen in der Regel ganz gut sind. Aber das funktioniert nur wenn man sie zur Betreuung braucht - nicht zu Pflege. und man muss auch täglich vor Ort sein. denn auch diese brauchen mal eine Pause. Bei wirklichen Pflegebedarf bin ich fürs Heim. Auch dort kann man seine Angehörigen täglich besuchen. Aber man hat dann weniger Stress. Aber jeder muss das für sich entscheiden. Jeder empfindet anders. Aber Pflege geht an die eigene Gesundheit. Überigens ich spreche aus Erfahrung
Also ich muss sagen, dass eine 24-Stunden-Betreuung für viele pflegebedürftige Personen eine große Erleichterung ist! Meine Mutter leidet an Demenz, und sie wird von 2 Pflegerinnen betreut. Wir haben dafür eine Agentur gefunden, die nicht nur die Pflegerinnen schickt, sondern wo auch 1x monatlich eine dipl. Gedächtnistrainerin ins Haus kommt - das ist eine große Hilfe für alle Beteiligten!

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- soll keine Werbung sein, es gibt sicherlich auch andere, die diese Leistungen anbieten!
Eben darum, betreuen und pflegen sind zwei ganz verschiedene Geschichten.
Es kann sein, dass jemand nur betreut werden muss, dass jemand nur gepflegt werden muss und dass jemand betreut und gepflegt werden muss.
Wobei ich jetzt nicht die gesetzliche Betreuung anspreche.
Ein demenzerkrankter Mensch kann sich zunächst noch relativ selbst helfen.
Kann sich waschen, wenn ihm die entsprechenden Utensilien gestellt werden, kann selbständig Toilettengänge durch führen, kann sich noch ein Brot schmieren etc., benötigt allenfalls Aufsicht.
Je mehr die Demenz um sich greift, steigt der Pflegeaufwand bis hin zur Bettlägerigkeit, Sprachlosigkeit, und Nichtselbständigkeit in allen Bereichen.

Daher sollte man genau hinschauen und die Betreuungs-, Pflegeform dem jeweiligen Allgemeinzustand des Betroffenen anpassen.
Ich kann mir das gar nicht vorstellen, Tag und Nacht eine Fremde hier zu haben. Ich habe eine kleine Whg, sie hätte wohl ein eigenes Zimmer, aber ansonsten müsste ja alles geteilt werden. Ich habe auch gar nicht das Geld für so eine Pflege und daher habe ich mich für ein Heim entschieden. Was ich da bis jetzt so gesehen habe, war es die richtige Entscheidung und mein Mann bekommt es ja nicht mehr mit.

Reni
So wie aus euren Berichten heraus lese, seid Ihr nicht umfassend informiert.

Es gibt den Beruf der zertifizierten professionellen Seniorenassistenz. Staatlich anerkannt nach
§45 b (SGB XI) in der Demenzbetreuung.

Oftmals selbständig oder aber auch angestellt in Teil oder Vollzeit bei den zu Betreuenden arbeitend. Zugeschnittene Leistungen nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen.
Die Seniorenhilfe zwischen medizinischen Dienst und ausländischer Putzkraft, welche diese Leistungen kompetenterweise nicht ausführen können. Da wo keine Nachbarschaftshilfe oder Hilfe von berufstätigen Angehörigen gegeben ist.

Ausgebildet in sämtlichen Fachbereichen,
Pflege, Hilfe bei der körperlichen Hygiene
gesundheitsorientierte Ernährung, Kochen, Zuführen von Mahlzeiten
Freizeitgestaltung,
Fahrdienst und Begleitung zu Arztbesuchen, Ausflügen, Reisen, Friseurbesuchen Gedächtnistraining und Biographiearbeit.
Hilfe bei der Korrespondenz, Buchhaltung, Behördentelefonate,
Kenntnisse über Pflegekassenleistungen und Zuschüsse für Umbauten für barrierefreies Wohnen,
Beantragung von Pflegestufen,
Kenntnisse über Patientenverfügungen, Betreuungsrecht, Generalvollmachten, Testamente
Erhaltung der sozialen Netzwerke, kultivierte Gespräche, Vorlesen, Hilfe beim Umgang mit den neuen Medien.

Und vieles mehr.....für gut betreutes, selbst bestimmtes Leben im höheren Alter im eigenen Zuhause.

Die Seniorenassistenten leben nicht bei den Senioren Zuhause und man muss sie auch nicht verköstigen.
Sie sind einfach auf Wunsch nach Abruf vor Ort bei den Senioren für eine bestimmte Zeit.
Diese bestimmt der oder die Senior(in) selber.


Ich hoffe euch damit einige Kenntnisse näher gebracht zu haben. :wink:
Ende der Eigenwerbung...
Ist ja alles richtig, was die Gesellschafterin da schreibt, sie ersetzt aber nicht die 24-Stunden-Betreuung, die im Eingangsthema gefragt ist.
Demenz - und selbstbestimmtes Leben? Betreut von Teilzeitkräften? Und was ist nachts?
Also Gesellschafterin, deine Kompetenzen gemäß §45 b (SGB XI) reichen bis zur Pflegestufe I.

Und in dieser Pflegestufe sind die Betroffenen, ob mit Demez oder ohne, noch recht mobel,
können ihre Pflege zum Teil noch selbständig oder nach Anleitung durchführen.
Sie benöitigen Unterstützung im Tagesablauf, wie bei der Haushaltsführung, sind jedoch geistig sowie körperlich nicht auf ständige hautnahe Hilfe angewiesen. Verbleiben häufig stundenweise allein in ihren Wohnungen.
Davon können ambulante Pflegekräfte und Haushaltshilfen reihenweise berichten.

Die Pflege von Menschen mit höheren Pflegestufen erfordert viel weitergehende Kenntnisse, wenn sie denn fachgerecht durchgeführt werden soll.
Wobei dann eine Gesellschafterin ausschließlich zusätzlich dafür zu sorgen hat, dass diese Menschen nicht vereinsamen.
Wenn ich mir den Tätigkeitsbericht der Gesellschafterin so ansehe muss ich sagen, dass vieles davon die 25 Ehrenamtlichen in unseren Landespflegeheimen leisten.
Sollte echte Pflege notwendig sein, lässt es sich nicht vermeiden, dass man sich auch mal die Hände schmutzig macht, auch zu Hause :idea:
Ja, das ist heute wohl tatsächlich so in unserer Gesellschaft. Wenn man alt wird.
Der Partner verstorben, die Angehörigen weit weg oder berufstätig.
Mit der Nachbarschaft funktioniert es auch nicht, weil diese ebenso berufstätig und sind familiär verpflichtet.
Die Pflegerin vom medizinischen Dienst kommt morgens und Abends für eine viertel Stunde reingehuscht, um die Einlagen zu wechseln. Mit dem Waschlappen mal kurz über Gesicht und Po zu wischen und das Essen anzureichen. Und dann isse scho wieder fot.

So "ist man halt dann stundenlang allein"....

Und "vegetiert" vor sich hin....bis an das Ende seiner Tage.
Nein, vereinsamen ist überhaupt nicht gut.
Genau deswegen wurde ja die Tätigkeit als Gesellschafterin in der Seniorenpflege geschaffen.
Sie gibt Älteren die Chance, auch mit Gebrechlichkeiten noch aktiv am Leben teilzunehmen. Sie entlastet Angehörige und wird oftmals zu einem Vertrauten für beide.
Selbst Bewohner eines Altenheims behalten ab und zu ihre Gesellschafterin, die ihnen treu verbunden ist und sie nicht zuletzt auch in den Tod begleitet.

Es ist alles nur eine Frage des Geldes. Je nach Rente bzw. Vermögen können viele Senioren sich Pflege und Gesellschafterin häufig nicht leisten. Eigentlich schade.
Eine 24 Std. Pflege ist bei Demenz immer von Nöten.

Zu Anfang mögen sie noch mobil sein, doch der Alltag fällt schwer , wegen der fehlenden Orientierung.
Ich habe bei meiner Mutter leider den Vertrag der Diakonie kündigen müssen.
War teuer und nur kurze Besuche, wechselndes Personal...

Ich musste jedes mal dabei sein.

Meine Mutter war Pflegestufe 3, da wäre das Heim noch teurer gekommen.

Ich hatte 24 Std. Betreuung.
Sie benötigt ein eigenes Zimmer mit Bad,
1 bis 2 x kam die frühere Hilfe.
So hatte die Polin auch frei.

Ich habe die Lebensmittel gekauft und schicken lassen.

Es war eine gute Lösung.
Zu der Zeit war ich noch berufstätig und
hatte wenig Zeit.

Ich war sehr zu frieden.
Meine Mutter ruhiger und sie konnte ohne Probleme gepflegt werden.

Die Alltagsbetreuer , wie sie in NRW , genannt werden, können keine Schwerstpflege ersetzten, da sie das nicht lernen und mehr zur Betreuung da sind.

Habe selbst 20 Jahre im Altenheim gearbeitet .
Die Menschen betreut - Altentherapeutin -

Es war eine harte Zeit.
Zum Schluss war meine Mutter noch eine kurze Zeit im Hospiz,
denn auch die 24 Std. Betreuung hat ihre Grenzen.
h.
cron