Tja, mit den in unserem Alter meist verklebten Faszien muss ich Zoysue recht geben. Die Biester zu lockern und zu trainieren ist das A und O, ich hab solche Faszienrollen unjd musss mich dazu zwingen, denn es tut verdammt weh...aber es hilft!!!
Mir stellt sich die Eingangsfrage überhaupt nicht. Ich setzte mich (fast) täglich (außer bei Regen) auf das Fahrrad und dann ca. 15 Minuten in die Cafeteria im Zentrum. Dort treffe ich viele Gleichgesinnte die alle nicht alleine zu Hause beim Frühstück sitzen wollen und kann plaudern bzw. wenn mir nicht danach ist Zeitung lesen usw. Die Energie dafür und auch die für die Heimfahrt habe ich somit, aber auch wenn ich wetterbedingt mit dem Auto dorthin fahre bin ich auch nicht "energielos". Mir macht das Radeln einfach Spaß und das ist für mich der einzige Grund mich aufs Fahrrad zusetzen.
Hallo @all,

Vielen Dank für Eure Beiträge!

Ich tendiere derzeit auch weiterhin dazu, den Tag eher ruhig angehen zu lassen. Frühmorgendliche Dehn-/Lockerungsübungen, vielleicht auch ein Faszientraining oder möglicherweise gelegentlich sogar ein sehr moderates Ausdauertraining kann ich ganz gut in meine Alltagsgewohnheiten eintakten, ohne mich mit meinen „inneren Schweinehund“, der um diese Zeit schon hellwach ist, auseinandersetzen zu müssen.

Früher hatte ich zwar nie Schwierigkeiten, sofort nach dem Aufwachen in den „Leistungsmodus“ umzuschalten, aber das war wohl eher äußeren Zwängen geschuldet oder einfach Gewohnheit.

Jedenfalls habe ich mich sehr rasch an das Privileg gewöhnt, erst nach einem ausgiebigen Frühstück auf die Überholspur wechseln zu müssen.
Eine Intensivierung des Frühsports könnte ja ein guter Vorsatz für das neue Jahr werden – in diesem Jahr werde ich wohl in meinem alten Trott weitermachen.

Mein uneingeschränkter Respekt an alle, die schon zu frühmorgendlicher Stunde sportlich richtig aktiv sind und das vor allem auch richtig genießen können!
Ich selbst praktiziere keinen Frühsport. Ich war schon mein ganzes Leben lang ein ziemlicher Morgenmuffel. Ausreichend Energie für den Tag habe ich, wenn ich ausschlafen kann und nicht wenn ich in aller Herrgottsfrüh Sport treibe. Mein Hund sieht das ähnlich und verlässt das Haus am Morgen nur zum Lösen kurz. Große Runden drehe ich gerne ab dem mittleren Nachmittag.
@Patriarch: "Vielleicht ist ja doch etwas dran, dass man nach dem Frühsport energiegeladen an sein Tageswerk geht…"

Muss es notwendig Frühsport sein? Ich denke nicht. Sport treiben und daraus Energie ziehen, kann man auch zu anderen Tageszeiten.
Hallo @Matthias55 (22.09.2020, 15:53)

Meine Frage bezog sich eher darauf, ob uns Frühsport helfen kann, den Tag mit mehr Elan zu beginnen.

Damit habe ich mich ja bereits als jemand geoutet, der früh nicht mehr so schnell „in die Puschen“ kommt – zumindest nicht, bevor die erste Tagesdosis Kaffee ihre wohltuende Wirkung entfaltet hat.
Ab dann bin ich normalerweise voll im „Leistungsmodus“ und auch recht verträglich und ausgeglichen.

Nein, natürlich muss es kein Sport zu so früher Stunde (= Frühsport) sein, wenn man sich grundlegend „fit halten“ möchte. Das sehe ich genauso.

Persönlich tendiere ich auch eher zu sehr moderaten frühsportlichen Aktivitäten – eben deshalb, weil ich frühmorgens eine gewisse Zeit zum „Warmwerden“ sehr zu schätzen gelernt habe. Das hat sicherlich zu einem guten Teil etwas mit Bequemlichkeit, oder vielleicht auch mit dem biologischen Alter, zu tun.

Ganz verzichten würde ich auf den Frühsport allerdings ohne zwingende Notwendigkeit nicht – auch in Hotels habe ich ein gewisses, den räumlichen Gegebenheiten angepasstes „Minimalprogramm“, das ich vor dem Frühstück absolviere.
Um 7 trink ich zuerst Kaffee....
um 9 Uhr gibts dann nach den Nachrichten Im TV ORF 2 einen ‚Vorturner der Nation‘, einen sympathischen Burschen, der Übungen vorzeigt!
Zum Munterwerden macht’s Spaß!
‚Grün‘ vor der Türe hab ich leider nur am Urlaubsort!
Es muss nicht unbedingt Frühsport sein!

Meine Turngruppen finden ausschließlich am späten Nachmittag statt, und alle sind damit sehr zufrieden.

Eigentlich ist es ziemlich egal, wann man sich bewegt.
Die Hauptsache ist, man tut es überhaupt.

Ich kenne ungefähr 1500 Ausreden, warum jemand keinen Sport oder keine Gymnastik betreibt.Meistens sind daran irgendwelche nicht einhaltbare Regeln schuld.

Wer keine Freude an der Bewegung hat, macht sie auch nicht.
es ist so wie @swimmy sagt....
entweder ist man ein Morgen- oder ein Abendmensch....
mit Gewalt gegen seine Natur gehen bringt nichts, denn mit Gewalt etwas machen müssen macht auf Dauer keinen Spass....

ich bin auch eher eine Eule....im Sommer schalte ich auf Südeuropa-Modus um......mache morgens ein bißchen etwas.....dann ausgedehnte Mittags-Siesta - dann abend/nachts aktiv....
Ich bin auch eher eine Langschläferin, trainiere um 11 Uhr zweimal wöchentlich jeweils eine gute Stunde intensiv im Fitnessstudio und gehe einmal wöchentlich im Park Walken. Würde aber gerne noch mehr machen.
ich hab gestern meine Pause im Fitnessstudio verlängert
......das ist mir im Moment zu riskant :?
Hallo @Barbera (23.09.2020, 10:21)

Es mag mittlerweile allgemein akzeptiertes Gedankengut sein, dass sportliche Aktivitäten der Gesundheit zuträglich sein können. Da gebe ich Dir völlig Recht.

Allerdings würde ich nicht so weit gehen wollen, dass ich die Tageszeit für die Auswahl der sportlichen Aktivitäten gar nicht berücksichtige. Im Gegenteil, mir erscheint da die Tageszeit schon recht wichtig zu sein.

So käme ich nie auch nur auf den Gedanken, hochintensives Intervalltraining oder z.B. Explosivkrafttraining mit Kettlebells auf den Vormittag zu legen.
Da hätte ich einfach zu viele Bedenken wegen einer gesteigerten Verletzungsgefahr (Sehnen, Bänder, Gelenke) – so richtig auf „Betriebstemperatur“ bin ich da wahrscheinlich noch nicht.
Ich weiß auch nicht, ob bzw. wie gut ich damit verbundene Puls-/Blutdruckspitzen am Vormittag tolerieren könnte.

Deshalb versuche ich, diese Aktivitäten auf den späten Nachmittag zu legen, wenn lt. Biorhythmus-Theorie das 2. Leistungshoch vorliegen sollte.
Manchmal verspüre ich allerding kein „Hoch“ und dann gehe ich es eben moderater an oder verschiebe es auch mal auf den nächsten Tag – ohne jedoch „ein schlechtes Gewissen“ zu haben.

So lange aus dem „Verschieben“ keine Gewohnheit wird, sehe ich da auch keine Probleme. Bedenklicher wäre es allerdings, wenn grundlegend und langfristig die Motivation "den Bach runter" ginge…..
.......mich macht Frühsport :shock: eher müde!
@Patriarch:
Mal anders gefragt: Was ist für dich überhaupt Frühsport? Oder Sport schlechthin?

Du schreibst: "Abgesehen von ein paar Dehnübungen und (sehr moderatem) Lauftraining auf dem Trampolin mache ich seit Jahren in sportlicher Hinsicht frühmorgens gar nichts."

Also machst du frühmorgens was, was für dich anscheinend nicht unter Sport fällt. Oder es fällt für dich unter Sport, verleiht dir aber nicht die Energie für den ganzen Tag. Und dann das andere Extrem: HIIT würdest du frühmorgens nicht machen.

Mal abgesehen vom Frühsport. Treibst du eigentlich überhaupt irgendwelchen Sport, auch zu anderen Tageszeiten?