Nicht jeden Tag fällt mir etwas ein,
darum lass ich dann das Dichten sein.

Heute am Samstag viel Regen in der Stadt,
trotzdem mancher noch etwas zu besorgen hat.

Es gibt kein schlechtes Wetter,
aber Sonnenschein wäre trotzdem netter.

Aber wir wollen uns ja nicht beklagen,
in Tirol kann man noch nicht mal eine Abfahrt wagen.

So schön wie die weiße Natur auch aussieht,
ist es trotzdem eine Belastung was dort geschieht.

Mann kann nur noch die Daumen drücken,
vom vielen Schneeschieben schmerzt oft schon der Rücken.

Aber vielleicht geht das alles bald vorbei
und eine Überschwemmung nicht die Folge sei.
Für uns kaum vorstellbar,
wie kommt man mit diesen Schneemassen klar?
Bei uns schaut noch die Grasnarbe raus,
doch 1 Auto-Std. südlicher, welch ein Graus!
Viel Schweiß wird da beim Schaufeln vergossen,
Schulkinder haben schulfrei genossen.
Wenn jemand nach der Rettung ruft,
kommt Hilfe oft aus der Luft.
Die Leute fragen sich jetzt bange,
hoffentlich dauert das nicht mehr lange.
Durchhalten heißt da die Parole
und lieber Zuhause warten meint Ole.

In den Nachrichten wurde von einer Klassenfahrt erzählt,
die Schüler hatten Spaß im Schnee und haben sich mit Iglo bauen gequält.

Auch hatten sie keinen Handyempfang und kein Licht,
aber es hat ihnen trotzdem gefallen und es störte sie nicht.

Gar nicht mal so schlecht, diese Erfahrung zu machen,
dass es außer Technik und Strom auch noch gibt andere Sachen.

Nur allein die Gemeinsamkeit war wichtig
und das fand auch der Lehrer schön und richtig.

Mit Hubschrauber wurden sie später ausgeflogen
und haben trotzdem für diese Zeit eine positive Bilanz gezogen.