So einen Fotokurs - sollte ich auch einmal besuchen. Ist eine gute Idee.
Was dich sicher freuen wird, die Idee dazu stammt von einem Wiener Fotografen.
(Ich musste hier mal ganz unvermittelt aus einer Diskussion aussteigen und nach ca.6Wochen - weider anknupfen traute ich mich dann auch nicht.)

Liebe Peggy_Sue.
Bilder - die in den verschiedenen Rubriken eingestellt werden ... jo die sind für mich tabu - was eine Besprechung bzw. eine Beurteilung betrifft. Ich gehe schlicht davon aus - die jeweilige Person ist mit dem gezeigten zufrieden.
(Laut der Regeln sind auch längere Erklärungen und dergleichen nicht erwünscht - kann ich gut verstehen, da die Gefahr der Verzettelung recht groß ist.)
Da ich und die Technik meiner/einer Kamera auch auf verschiedenen Platen leben .... wären diesbezügliche Antworten von mir eher eine Lachnummer.
ABER zu der (zugegeben von mir sehr geliebten ) Froschperspetive kann ich eine einfache Erklärung geben -- eine schwenkbares Display - ein Stück,in Folie eingepackte, Pappe oder ein Säckchen/Plastikbeutel mit Linsen gefüllt gibt der Kamera einen sicheren und geschützten Untergrund (ohne Bauchlage, wenn es die ollen Knochen nicht mehr zulassen ;-) )
- das war es auch schon.... und wenn es garnicht anders geht - da werden auch schon mal Blindfotos geschossen .
Was oft unterschätzt bzw. nicht beachtet wird - die Tageszeit / das Wetter ... starhlender Sonnenschein ist sicher für das Gemüt sehr zuträglich, aber recht selten gut für Bilder.
Zu deinem Spinnenbild ... ob nach rechts besser gewesen wäre ??? hm - da würde das kleine Tierchen vermutlich im grün des Baumes untergehen - oder wir müssten mit manuellen Fokus arbeiten (falls ich hier Schrott schreibe - bitte ich die jenigen - die es besser wissen - um Aufklärung/Verbesserung!!!) ... von links und Richtung freien Himmel hätte ich es wahrscheinlich versucht.
Hmmm -- du bekommst eine Tulpenblüte mit dunkelnen Hintergrund einfach so hin :-) ... ich habe mir deshalb eine halbe Nacht um die Ohren geschlagen . :-( . Den unteren Rand würde ich noch etwas beschneiden - so das die Abstände der drei Blütenblätter zum Bildrand relativ gleich sind - sicher bin ich mir da aber auch nicht ... der Versuch macht klug ist da meine Devise.

Das allerwichtigste ist aber --- hab einfach nur Spaß ... es ist / kann / soll eine sehr schöne und entspannende Freizeitbeschäftigung sein --- nicht mehr und nicht weniger.
In diesem Sinne ... :-)
Liebe Grüße.
naneja
    @naneja - guter Beitrag
    - ich mache auch öfters viele Blindfotos - einfach Hände weit runter - und mal schauen was daraus geworden ist - durch zuschneiden des Fotos - wurde schon des öfteren ein brauchbares Bild.
@naneja

Diese im wahrsten Sinne traumhafte Engelstrompete könnte ohne Zweifel als Bühnenbild
für ein modernes Theaterstück dienen.  
ABER zu der (zugegeben von mir sehr geliebten ) Froschperspetive kann ich eine einfache Erklärung geben -- eine schwenkbares Display - ein Stück,in Folie eingepackte, Pappe oder ein Säckchen/Plastikbeutel mit Linsen gefüllt gibt der Kamera einen sicheren und geschützten Untergrund (ohne Bauchlage, wenn es die ollen Knochen nicht mehr zulassen )

Liebe naneja, erstmal vorweg, die Antwort,die ich gestern Abend an dich schrieb, war gar nicht von mir, sondern von meiner geliebten Partnerin. :wink:
Sie konnte nicht mehr schreiben und nahm mir meine dritte Möglichkeit, sowie sie auch meine belegten Brötchen wegisst und meine Pantoffeln trägt.... :lol:
(das sie mir immer die besten Fotomotive wegschnappt, davon rede ich gar nicht mehr. :(

Nun zu deinem Kommentar , ein guter ,langjähriger User/Fotograf hatte hier schon mal den Bohnensack vorgestellt, eine prima Sache, dann muss man nicht immer das Stativ mitnehmen.

Warum hast du dir die Nacht um die Ohren geschlagen ? Kannst du das näher erläutern ?
Was hat eine gute Mahlzeit mit einem schönen Foto zu tun?
Eine ganze Menge, wenn man folgendes bedenkt.
So wie vielen Gerichten die Würze, die Rafinesse und der Mut zur Moderne fehlt, fehlt vielen Fotos
Kontrast, Tiefenschärfe, Licht und Schatten fehlen gänzlich.
Beim Anrichten hier und da ein kleiner Beschnitt tät auch manchmal gut.
Man kann etwas zu essen machen oder man kann kochen.
Essen macht man um satt zu werden, kochen tut man aus Leidenschaft.
Wer gut kochen will braucht ein Rezept, oder hat ein bestimmtes Gericht schon durch mehrere Versuche verfeinert. Zutaten müssen beschafft werden und es braucht eine gewisse Vorbereitung.
Es ist völlig egal ob man einen supermoderen Luxusherd mit automatischen Gareistellungen oder einen alten Kohleherd benutzt.
Nur kochen sollte man können.
Wer sich nicht auskennt benutz ein Kochbuch oder besucht einen Kochkurs.
Warum sollte man dann glauben eine moderne Kamera kocht sich ein 3 Sterne Foto selbst.
Also ist es wie in der Küche. Es kommt nur etwas Gutes dabei raus wenn man etwas Gutes rein tut.
Fotobücher geben Rat und Fotokurse werden auch überall angeboten.
Ansonsten bleibt es halt ein fader Eintopf und der wird nicht besser desto mehr man davon isst.


Pro
1/3

Hallo Henry,
und gab es (für deine 3.Möglichkeit) heute morgen ein extra Brötchen?
Ok - bei gemopsten Pantoffeln oder Fotomotive halte ich mich lieber raus. (lach)

"Nacht"aufnahmen ... ich wollte wirklich Tulpen mit dunkelnen Hintergrund ablichten, aber selbst bei geschlossenen Jalousien und Türen -- irgend wo kommt immer etwas Licht durch und man soll es nicht glauben -- dieses wenige Licht wirkt sich recht negativ auf das Ergebnis aus. Dementsprechend musste ich eben die Nacht abwarten.
Des Weiteren benutze ich bei diesen Bildern keinen Bliz (zu grell) - da muß die Schreibtischlampe herhalten - oft auch mal mit etwas Seidenpapier abgemildert -- reflektierende Folie oder weiße Pappe diagonal gegenüber der Lichtquelle - das gibt dem ganzen noch andere Licht- / Schattenverhältnisse.
Bei diesen Aufnahmen kommt auch der Selbstauslöser zum Einsatz - um möglichst jeden verwackler zu vermeiden.
Das mit dem Bohnensack habe ich natürlich (wie so vieles) auch irgend wo aufgeschnappt, aber Linsen finde ich persönlich besser -- die sind kleiner und nicht so rund - da ist die Standfestigkeit und die Anpassung an den jeweiligen Untergrund (z.B. Waldboden/Sandstrand usw.) besser ... habe beides mal ausprobiert ...

Aber wenn ich schon mal dabei bin.
Mein Stativ hat vor kurzem den Geist aufgegeben ... war eh nicht garde zufrieden mit dem Teil - war etwas sehr instabil im ganzen.
Kann mir da jemand einen Tip geben - welches Produkt gut und günstig ist ???
Würde mich wirklich sehr darüber freuen.

@Kundgeba
Freut mich sehr, wenn dir mein Beitag gefallen hat.

@Marie
Lieben Dank für deinen Kommentar bezüglich der Trompete.... :-)

@protox
Ein ganz tolle und wahres Gleichnis ... bei mir schmeckt jeder Eintopf irgendwie anders ... Grundzutaten sind gleich -- tja - dann kommt die kreative Seite durch und da wird schon mal wild rum experimentiert... Ergebnis nicht immer optimal, aber immer öfter essbar. ;-)
(das mit der Tiefenschärfe ist so ein Problem bei mir ...räumliches sehen ist nicht vorhanden)


Liebe Grüße
naneja
Ich glaube nach wie vor, dass es grosse Unterschiede in der Bewertung von Bildern und auch von Mahlzeiten gibt.

Da kann der Fotograf oder der Koch noch so überzeugt sein von seiner "Kreation" ... wenn es mir nicht gefällt, dann gefällt es mir nicht ... auch wenn alle technischen Details stimmen mögen und der Künstler von seinem Werk absolut überzeugt ist. Schönheit und auch Geschmack liegen nun mal im Auge oder auf der Zunge des "Konsumenten". Hingegen kann es mir passieren, dass etwas völlig Unvollkommenes mich in seinen Bann zieht, einfach weil es mir eine Geschichte erzählt ... klar ist diese Geschichte nur meine persönliche Wahrnehmung und hat eventuell gar nichts mit der Intention des Gestalters zu tun.

Technisch perfekte Fotos sind das Eine ... Bilder, die mich berühren das Andere und die sind mir wesentlich lieber.
Auch ich esse gern mal einen Eintopf :wink:
Um bei dem Gleichnis des Kochens zu bleiben. Natürlich kann ich mich an die festen Regeln der Küche und Rezepte halten und bekomm dann sicherlich fast immer auch eine Gelinggarantie. Der oder die Eine odere Andere kann oder mag sich aber einfach nicht an die Rezepte halten. Vielleicht sind sie ja in einer ihm oder ihr nicht verständlichen Sprache geschrieben. Zum Beispiel dem viel gefürchteten "Köchedeutsch". :lol: :lol:
Aber obwohl im oder ihr alle sagen, dann kannst du halt nicht kochen. Macht er oder sie es trotzdem. ( Oo, darf er das ? ) Er oder sie kauft sich einfach mal'nen Herd, den teuersten den sie oder er sich gerade noch leisten kann, der hatt natürlich keinerlei Feineinstellungen und den von den Köchen soo geliebten Schnickschnack. Aber, und nur das ist wichtig, er heizt die Töpfe auf und wenn man will kann man damit auch kochen.
Und nun legt er oder sie los. Kocht alles wild durcheinander . Am Anfang sind die Gerichte krauselig kaum zu essen. Aber siehe da, je länger er oder sie probiert , je besser wird es. Und irgendwann ist er oder sie richtig gut. Und bei einem Gericht das ihr oder ihm richtig gut gelungen ist, stehen plötzlich die Köche vor der Tür fragen nach dem Rezept.
Ihr dürft bei Allem eines nicht vergessen, schon Helmut Newton sagte :
"Fotografieren lernt man durch fotografieren !"
Gestern habe ich einen interessanten Artikel über Wahrnehmung-/Fotografie und dem Fotografen; Sugimoto Hiroshi gelesen: Wer ein Foto sieht, betrachtet dieses im wahrsten Sinn des Wortes mit vier Augen. Mit seinen eigenen und denen des Fotografen.

Der/die Fotograf/in lässt andere betrachten, was er/sie selber gesehen hat...

Unsere Augen filtern gewisse Details heraus, während dem eine Kamera (das fünfte Auge) alles
festhält, eventuell auch das, was der Fotograf nicht gesehen hat. :wink:

http://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/hiroshi-sugimoto/

Ich stelle immer wieder fest, daß, wenn ich meine Kamera-Automatik gewähren lasse, ziemlich kuriose technische Werte bei so manchen Aufnahmen festzustellen sind.
Das hätte ich sicher so nicht eingestellt. Aber die Aufnahme ist wirklich brauchbar.

Als Beispiel dieses Foto vom Papagenabrunnen im Mirabellgarten von Salzburg.
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Kommt immer drauf an, welche Automatik gewählt wurde. Denn auch die kann nur das, was ihr vorher so "mitgegeben" wurde.
Der Aufnahme fehlt es halt an Tiefe. Der Hintergrund ist zu detailreich. Die gelben Blüten konkurrieren zu sehr mit der Figur als Hauptmotiv und lenken den Betrachter davon ab. Das sollte besser freigestellt sein. Eine offene Blende hätte der Aufnahme besser getan. Ja, so isses halt mit den Automatiken :wink: Aber ich denke, Sie wissen das.

Übrigens, weil es weiter oben anklang, im kommenden Februar gebe ich hier in Nauheim einen Kurs ,,Grundlagen der Fotografie". Über den Fotoclub ist der natürlich frei und kostenlos und Gäste sind immer gerne gesehen. Vielleicht gibt es ja Interessierte aus der Umgebung.
Ich bin nur Hobby-Fotograf, und fotografiere, ich muß es gestehen,
am liebsten mit Automatik.
Aber auch damit kann man ein Bild wirkungsvoller gestalten.
Z.B hätte ich zur Freistellung die Brunnenfigur aus größerer Entfernung gezoomt.
Wenn man ihr nach unten mehr Raum geben würde, käme sie meiner
Ansicht nach auch etwas spannender rüber und für die Spiegelung wäre mehr Platz.
Auch oben ist es zu knapp beschnitten. Vom Wasserstrahl fehlt ein Stück.
Man könnte dem Bild mit Bearbeitung ein bißchen mehr Tiefe zaubern,
indem man den Hintergrund abdunkelt und unscharf macht.
So z.B.
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