Also mal so kurz und knapp meine grundsätzlichen Ansichten zu dem Thema:

Es gibt Unterschiede zwischen Mann und Frau. Diese sind sowohl physischer wie psychischer Natur. Die Menschheit hat die längste Zeit ihres Daseins als Jäger und Sammler verbracht, und da gab es klare Rollenverteilungen, die Evolution prägte, und die Auswirkungen sind bis heute vorhanden.

So mal als Beispiel: ich kann ein Wildschwein, dass ich erlegen muss, um meine Sippe am Leben zu erhalten, nicht todlabern, ich kann noch nicht mal mit ihm darüber diskutieren, ob es nicht eventuell und vielleicht freiwillig bereit ist, sich auf den Grill zu legen. Nein ich muss die Klappe halten, mich mit meinen Jagdgefährten durch das Dickicht anschleichen (was die heutige männliche Hautstruktur bildete), bis ich endlich auf eine Distanz an das Vieh herankomme, um es mit meinem albernen Speer zu erlegen.

Was dann aber letztendlich und leider zu einer unsäglichen jahrtausende währenden Dominanz der sogenannten Männlichkeit führte.

Nein ich bin nicht gegen Emanzipation und Gleichberechtigung, was mich stört ist die heute, für mich so empfundene, immer mehr zunehmende Gleichschaltung.

Wie gesagt es gibt Unterschiede, und im Grunde genommen mag ich diese (siehe auch: Allan und Barbara Pease: „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“).
Ich frage mich, was an deinem Eintrag errrodisch ist. :?:
Männer sind immer errrodisch ( glauben sie bis in alle Ewigkeit)
Was genau hat Dominanz mit Männlichkeit zu tun?

Dominanz gibt es bei beiden Geschlechtern.

Die von dir erwähnte "Gleichschaltung" kann ich mit meinen etwas über 60 Jahren Lebenserfahrung nicht bestätigen.

Meinen Vater habe ich als Mann wahrgenommen, obwohl er kein Problem damit hatte, mal am Sonntag einen Kuchen zu backen oder meiner Mutter bei der Hausarbeit zur Hand zu gehen.

Meinen langjährigen Ehemann habe ich auch immer als Mann wahrgenommen. Er hatte kein Problem damit, bei allem, was im Haushalt anfällt mitzuhelfen. Ganz selbstverständlich Windeln zu wechseln und kann zudem noch alles reparieren, was nicht gänzlich defekt ist.

Meine Söhne, nehme ich auch als Männer wahr. Und bei Beiden gibt es innerhalb ihrer Partnerschaften, keine klassische Rollenverteilung.

Ich glaube, es liegt an jedem selber, wenn er sich in seiner "Rolle" infrage gestellt fühlt.

Und das von dir erwähnte Buch ist für mich ein denkbar schlecht gewähltes Beispiel. Es handelt von Klischees.

Klischees zu bedienen und sie als Grundlagen zur Unterscheidung von männlich und weiblich heranzuziehen, sind in meinen Augen, das denkbar ungeeignetste Mittel der Wahl!
Wenn Männer heute immer noch mit der Gleichberechtigung kämpfen wirkt das nicht besonders männlich! Sie haben den Anschluss verpasst und laufen dem Zug hinterher, auf den sie schon vor Jahren hätten aufspringen müssen.

@Sonnenkind hat es auf den Punkt gebracht!
Vielleicht ist es aber auch so, daß Frauen in ihrem "sosein", welches sich aus der Evolution ergeben hat, in der Lage sind, flexibler auf neue Situationen reagieren zu können.

Sie setzen im Gegensatz zu den Männern ihr Wissen und ihre Erfahrungen um. Sie haben begriffen, daß es nicht mehr adäquat ist, nur Beeren zu sammeln und sich um das Lagerfeuer zu setzen und zu kochen.

Neue Situationen erfordern neue Maßnahmen. Kreativität und Mut zur Veränderung sind hierbei wichtige Bausteine.

Frauen passen sich besser an. Zum Beispiel in der modernen Arbeitswelt. Schon am Äußeren zu sehen, wenn es um höhere Positionen geht. Viele Frauen treten männlicher auf, erscheinen auch in Anzügen. Was aber auch immer noch damit zu tun hat, daß sie nur eine Chance haben, wenn sie besser als ihre männlichen Kollegen sind. Und wer legt das fest? Die Männer, die immer noch zu hauf in den wichtigen Entscheidungsfunktionen sitzen. Das mag sich zwischenzeitlich etwas auflösen, wirkt aber immer noch.

Und die Männer? Sie waren es gewohnt, den Ton anzugeben, die Richtung vorzugeben. Das war ja auch bequem. Und man mußte sich nicht in Frage stellen. Mann konnte delegieren. Davon abzulassen ist sicher schwer. Ein König dankt sicher nicht ohne Not ab.

Wenn nun ein Mann sagt: es gibt Unterschiede zwischen Mann und Frau und ich mag diese, dann frage ich nach: wie zeigst Du, daß Du diese Unterschiede magst? Wie gehst Du dann mit der Frau um? Gleichberechtigung heißt nicht zwangsläufig „alle machen das Gleiche“. Sondern alle haben gleichberechtigt ihre Aufgabe und Bedeutung. Und die gilt es zu erkennen und auch anzuerkennen. Aber keinesfalls in dem Sinn, daß der/die eine nur fürs Putzen zuständig ist.

Ich finde, jede/r muß dem Andern entgegengehen und das allerwichtigste: echte Wertschätzung und Respekt dem Anderssein gegenüber aufbringen und realisieren, daß es um Gemeinschaft geht und nicht nur um mich.

So, das sind meine ersten Gedanken dazu.
Der grösste Unterschied zuwischen Männern und Frauen ist doch die Tatsache, dass die Frauen ihre Rechte hart erkäpfen mussten, während sie für Männer eine Selbstverständlichkeit waren. Das stösst halt immer noch so manchem Mann sauer auf, denn er könnte ja etwas einbüssen, was ihn dann sehr verunsichert.

Mir hat mal ein Mann gesagt, Frauen seien eh die besseren Männer.
Ich kann perfekt einparken. In jedes gefühlte Mäuse-loch.
Ohne Einparkhilfe (diese habe ich bewusst nicht gekauft).

Ich habe ca ZWEI Jahre dafür gebraucht um es zu lernen.
Hat geklappt.

Ich kenne einige Männer, die reden ohne Ende. Stunden lang.
Thema: was wäre wenn..........also über ungelegten Eier.
ODER über sich selbst. Fürchterlich.

So viel zu Klischees.
57sputnik hat geschrieben: ..........
Neue Situationen erfordern neue Maßnahmen. Kreativität und Mut zur Veränderung sind hierbei wichtige Bausteine.
..............


Ein sehr wichtiger Satz, beinhaltet er genau das, was u. a. einen Mann zu einem richtigen Mann macht :arrow: "Kreativität und Mut zur Veränderung"
Über das Thema "Gleichschaltung der Geschlechter" rede ich erst dann, wenn Frauen für gleiche Arbeit gleich viel verdienen, wenn es genausoviele alleinerziehende Väter wie Mütter gibt, wenn das Vermögen der Welt zu 50% im Besitz von Frauen ist und wenn in den Aufsichtsräten die Hälfte Frauen sitzt.

Dann reden wir weiter.

Bis es soweit ist, sehe ich jeden, der sich beschwert, als krampfhaften Priviliegienerhalter.
……...und gute Frauen erreichen alles
Manchmal reicht es ihnen schon vorher...
Manchmal reicht es schon wenn
das männliche im weiblichen
das weibliche im männlichen sich vermischen können.
Ein Mann hat weniger weibliche Anteile als eine
Frau männliche.
So hat ein Mann immer noch mehr Männlichkeitsanteile als eine Frau.
Das macht den Mann aus. Dann ist ein Mann ein Mann.
Männer weinen auch nicht.
Ich glaube mit dem Begriff "Gleichschaltung" bin ich etwas missverstanden worden.

Mich hat eine Untersuchung stutzig gemacht, nach der die Forderung erhoben wurde, den Männeranteil in Kindergärten und Grundschulen auf mindestens 30% zu erhöhen. Was ist daraus eigentlich geworden ?
Was daraus geworden ist? Dass alle Männer per se als sexuelle Verbrecher gelten, nur weil wieder mal einer in der KITA zwei Knaben missbraucht haben soll. Die Reaktionen darauf zeigen klar, wo das Problem Mann liegt, nämlich in den Köpfen der Gesellschaft. Einer heisst gleich alle.

https://www.youtube.com/watch?v=vQm93OJ3XHw

Weshalb sollte ich einen Mann hinterfragen? Für mich ist jeder Mann ein Mann. Punkt.