Ich finde es befruchtend Erreichtes in der Wissenschaft zu hinterfragen und andere Sichten einzubeziehen. Die Meinung des Andersdenkenden sollte bei Dissens Themen immer mit großer Wertschätzung begegnet werden. Ich appelliere an das Verständnis der Nichtwissenshaftler Defizite in der Wissenschaftsausbildung zu berücksichtigen und hier meine Beobachtung....
Ich selbst habe in der Forschung und Entwicklung mein ganzes Leben gearbeitet und kann mich nur schwer in die Sicht von Nichtwissenschaftlern versetzen.
Schwierig war es für mich immer, wenn ich auf der Sach- und Faktenebene argumentiert habe.
Wurde mein Gegenüber widerlegt, wurde schnell auf das nächste Thema gesprungen. Ich habe dann mal Psychologen gefragt warum dies so ist und es gibt Erklärungsansätze.
Nichtwissenschaftler müssen auf der Gefühlsebene abgeholt werden. Auch sollten Wissenschaftler besser ausgebildet werden in Ethik und Philosophie. Dann könnte man schnell von der Vorwurfs-Ebene auf eine geeignetere Ebene springen und so könnte man mit Vorwürfen besser umgehen und eine fruchtbare Diskussion führen. Auch würde die Selbstkontrolle von Wissenschaftlern besser funktionieren.
Den Nichtwissenschaftlern muss man anerkennend zugestehen, dass schnell die Schwächen aufdeckt werden.

Viele Grüße
Smarter