Ich finde es befruchtend Erreichtes in der Wissenschaft zu hinterfragen und andere Sichten einzubeziehen. Die Meinung des Andersdenkenden sollte bei Dissens Themen immer mit großer Wertschätzung begegnet werden. Ich appelliere an das Verständnis der Nichtwissenshaftler Defizite in der Wissenschaftsausbildung zu berücksichtigen und hier meine Beobachtung....
Ich selbst habe in der Forschung und Entwicklung mein ganzes Leben gearbeitet und kann mich nur schwer in die Sicht von Nichtwissenschaftlern versetzen.
Schwierig war es für mich immer, wenn ich auf der Sach- und Faktenebene argumentiert habe.
Wurde mein Gegenüber widerlegt, wurde schnell auf das nächste Thema gesprungen. Ich habe dann mal Psychologen gefragt warum dies so ist und es gibt Erklärungsansätze.
Nichtwissenschaftler müssen auf der Gefühlsebene abgeholt werden. Auch sollten Wissenschaftler besser ausgebildet werden in Ethik und Philosophie. Dann könnte man schnell von der Vorwurfs-Ebene auf eine geeignetere Ebene springen und so könnte man mit Vorwürfen besser umgehen und eine fruchtbare Diskussion führen. Auch würde die Selbstkontrolle von Wissenschaftlern besser funktionieren.
Den Nichtwissenschaftlern muss man anerkennend zugestehen, dass schnell die Schwächen aufdeckt werden.

Viele Grüße
Smarter 
http://www.chemie.de/news/1157668/foerd ... aeten.html

ich denke kaum, dass Menschen Vernunft und Wissenschaft verachten, oft ist es einfach nur Unwissenheit. Denn wer beschäftigt sich schon mit Wissenschaft???
Auch NICHTwissenschaftler sind nicht alle blöd und durchaus in der Lage,
allgemeine Fakten und Wissen zu erwerben und darüber zu argumentieren,
natürlich nicht detailliert und so fundiert wie jemand, der über sein Spezialgebiet doziert.
Auch NICHTwissenschaftler müssen nicht immer auf der Gefühlsebene abgeholt werden. Manchmal möchten sie gar nicht abgeholt werden :mrgreen: , sondern da bleiben, wo sie sind :)

Ich kenne durchaus Wissenschaftler, mit denen ich gute Gespräche führen kann, ohne daß sie sich mit mir langweilen.

Auch Wissenschaftler sind nur Männer :lol: :lol: :lol:
Ach, ich seh grad, der Thread ist eineinhalb Jahre alt, lach...
Melissa56 hat geschrieben:
Auch Wissenschaftler sind nur Männer :lol: :lol: :lol:


Wobei "Antrieb & Steuerung" einer gelenkten Rakete manchen Wissenschaftlern leichter fallen dürfte als die Grundlagen zum Verständnis derjenigen "Triebsteuerung" zu verinnerlichen, die einer "organischen Rakete" zu einer punktgenauen Explosion - im Rahmen einer konzertierten Aktion - verhelfen soll. :lol: :wink:
Gegenüber gelenkten Raketen schreibt man organischen Raketen die Fähigkeit des Lernens aus Erfahrung zu. Wenn sie sich nicht gerade auf dem Erstflug befinden, sondern schon etliche Flüge hinter sich gebracht haben, ist es ihnen durchaus möglich, dem Wissenschaftler zu einer punktgenauen Landung zu verhelfen :lol: :lol: :lol: :lol:
Melissa56 hat geschrieben: Gegenüber gelenkten Raketen schreibt man organischen Raketen die Fähigkeit des Lernens aus Erfahrung zu. Wenn sie sich nicht gerade auf dem Erstflug befinden, sondern schon etliche Flüge hinter sich gebracht haben, ist es ihnen durchaus möglich, dem Wissenschaftler zu einer punktgenauen Landung zu verhelfen :lol: :lol: :lol: :lol:


Stimmt. :D

Wenn ich an meinen "Erstflug" denke, der, geraume Zeit nach meinem ersten "Soloflug", als "Jungfernflug" gelten darf, fühle ich mich an Heinz Rühmann in "Quax, der Bruchpilot" erinnert. :lol: :lol: :wink:
Melissa56 hat geschrieben: Gegenüber gelenkten Raketen schreibt man organischen Raketen die Fähigkeit des Lernens aus Erfahrung zu. Wenn sie sich nicht gerade auf dem Erstflug befinden, sondern schon etliche Flüge hinter sich gebracht haben, ist es ihnen durchaus möglich, dem Wissenschaftler zu einer punktgenauen Landung zu verhelfen :lol: :lol: :lol: :lol:

Meine unwissenschaftliche Lebenserfahrung sagt mir, dass diese Wissenschaftler keine Verachtung erfahren.
:wink: :lol:
Hallo!
Wissenschaft und Technik,
mein Gott, da muß man logisch denken können, vieleicht sogar Formeln umstellen, rechnen, oh Gott, die moderne Ausrede wir sind doch alle für den Frieden und vor allem für die Umwelt zählt da nicht ! ..... ätzend ......
Man muß doch tatsächlich Ergebnisse vorlegen, schriftlich, in der Fachliteratur, das über ein Thema reden, reden, bis der andere aufgibt, hilft nicht.
Kein gutes Betätigungsfeld für gute Redner. Man lernt die zur Zeit gängigsten Fremdwörter auswendig und kann über alles reden.
Das geht in Wissenschaft und Technik nicht.

Auf der einen Seite des Gehirns befinden sich musische Begabungen, auf der anderen logisches denken.
Die im Gehirn die Seite logisches Denken stark ausgeprägt haben erfinden ,entwickeln weiter, kurzum sie ernähren die Leute in einem Industriestaat und bestimmen den Lebensstandard.
Die anderen sind auch wichtig. .....Die denkenden wollen auch mal Musik hören usw. , aber notfalls kann man auf sie verzichten .....
Leider werden die musischen guten Redner meist Politiker.
Und hier beginnt das Dilemma ......