Roberto Ampuero - Tod in der Atacama

Das Buch hab ich auf dem Flohmarkt gekauft - ein Krimi aus der Wüste Atacama.

"Poet - und politischer Kopf.
Roberto Ampuero vermählt Kriminalroman und Zeitgeschichte".

Spiegel

Der Autor ist Chilene - sein Schreibstil ist flott und manchmal sehr witzig.

Man erfährt eine Menge über diese allertrockenste aller Wüsten, über ihre indigene Bevölkerung und darüber, wie ein Chilene die Deutschen sieht!

Ein deutscher "Entwicklungshelfer" wird ermordet, und eine Verwandte von ihm - ebenfalls Deutsche - beauftragt einen Detektiv, diesen Mord aufzuklären.

Dieser Krimi ist ein erbauliches Lesevergnügen - leichte Kost mit Hintergrund.
signature hat geschrieben: Fange grade an zu lesen: "Der Koch" von Martin Suter.
Kochen und Finanzkrise...beides interessiert mich.


Ich habe das Buch vor einiger Zeit gelesen - hat mir gut gefallen.
Aber von Finanzkrise? hab ich nichts mehr im Sinn....

vielleicht sollte ich den Koch. mir nochmals verknüpfen...:-)

die Neulaenderin
Ein Fresserchen für alle, die gerne Krimis mit Tiefgang lesen

Arne Dahl - Gier

Eine geheime EU-Polizeigruppe wird gegründet, die die Befugnisse hat, international zu agieren.
Das Spannende an dem Buch ist nicht die Krimigeschichte, sondern die hervorragend recherchierte Vernetzung von international, ja, global agierenden Verbrecherbanden.
Von der Mafia, die Giftmüll verklappt bis hin zu weltweit agierenden Drogenbanden....
die Verbrecher unterstützen sich gegenseitig, perfekt vernetzt.
Und die Politik ist teilweise völlig machtlos.

Am Ende gibt es grauenhafte Verbrechen, einige tote Nebenfiguren und Täter, denen für kurze Zeit das Handwerk gelegt wurde, die aber weiter ihr Unwesen treiben werden.

500 Seiten Krimi mit viel Information über das Böse im Internet ....
ich lese gerade den sechsten Teil von Karl Ove Knausgards Autobiografie.

der nimmt den Leser mit in sein Leben, es ist ein Eintauchen in seine Welt. Ein Autor, der schreibt wie er lebt. Radikal. Er beleuchtet auch die dunkelsten Ecken seines Daseins.

es beginnt mit dem ersten Band, Sterben. Weitere Titel sind Lieben, Spielen, Leben, Träumen.

Sechs dicke Schmöker. Mit jedem Band taucht man tiefer in die Seele des Schriftstellers. Etwas für Gerne- und Vielleser, aber ich finde, es lohnt sich.
Hallo Ihr,

ich lese zur Zeit von Peter Sattmann
"Mein Leben ist kein Drehbuch!"

Einfach köstlich, sehr zu empfehlen!
Moderatorin der Regionalgruppe Dresden
Schau einfach mal 'rein ins Forum, schreib' was dazu, und trag' Dich bei Veranstaltungen ein, wenn Du dabei sein willst!
Edward Snowden : Permanent Record

In diesem Buch erzählt Snowden seine Geschichte - von den Anfängen als talentierter jugendlicher Hacker bis zu seinem Exil in Russ land - ein langer Weg für einen erst 36-jährigen Mann.

Der Text ist wunderbar flüssig und spannend zu lesen.

Ich bin noch nicht durch - bisher hat mich die Erzählung seiner Kindheit und Jugend unglaublich fasziniert.
Ich konnte nie nachvollziehen, was in den Jugendlichen vorgeht, für die der Computer der wichtigste Lebensinhalt ist.
Snowdon bringt es mir nahe - anscheinend ist die wesentliche Erlebniswelt der Computerkids tatsächlich eine virtuelle.
Das reale Leben wird so abgespult, dass es möglichst wenig Probleme damit gibt. Freunde sind vor allem die, die unter Pseudonymen im Netz herumgeistern.

Snowden ist hochbegabt, jedoch waren seine schulischen Erfoge nicht nicht sensationell, weil er immer wieder während des Unterrichts eingeschlafen ist.

Die Nächte im Internet fordern ihren Tribut.

Jetzt bin ich mit dem Lesen gerade dort, wo er vom NSA als Mitarbeiter angeworben wird.
Dort war er bekannt, weil er einige Jahre zuvor die Atombehörde in Los Alamos gehackt hatte ....


Das Buch ist ungeheuer spannen und gut geschrieben - ich muss mich regelrecht davon wegreißen ...


Noch eine interessante Info zu Edward Snowden.
Die amerikanische Regierung wollte eigentlich den Druck dieser Autobiografie verhindern, was aber nicht gelang.

Was gerichtlich gelungen ist, ist die Tatsache, dass er nicht auf die Erlöse seines Buches zugreifen kann.

Dieses Urteil erging am 18.Dezember 2019.

Edward Snoden ist der amerikanische Staatsfeind No 1 - noch mehr als Kim Jong-un.
Derzeit lese ich: Literatur in polnischer Sprache, kongenial übersetzt ins Deutsche (Gefördert durch ein Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds). Die Ukrainerin OLGA TOKARCZUK erhielt 2019 den Nobelpreis für Literatur für ihren historischen Roman „DIE JAKOBSBÜCHER.“ Das Werk wurde 2014 in Warschau erstmalig gedruckt.

Bemerkenswert ist der Odertitel: „Eine große Reise über sieben Grenzen, durch fünf Sprachen und drei große Religionen, die kleinen nicht mitgerechnet.“
Es geht noch weiter: „Eine Reise erzählt von den Toten und von der Autorin ergänzt mit der Methode der Konjektur (https://de.wikipedia.org/wiki/Konjektur), aus mancherlei Büchern geschöpft und bereichert durch die Imagination, die größte natürliche Gabe des Menschen.“

„Den Klugen zum Gedächtnis, den Landsleuten zur Besinnung, den Lesern zur erbaulichen Lehre, den Melancholikern zur Zerstreuung.“

Genug der Einleitung. JAKOB JOSEPH FRANK (1726-1791) galt als Luther der Juden – seine Anhänger sahen in ihm einen Messias, für seine Gegner war er ein Scharlatan, ja Ketzer.

J. J. F. war eine der schillerndsten Gestalten im Europa des 18. Jahrhunderts. Die Religionen waren ihm wie Schuhe, die man auf dem Weg zum Herrn wechseln könne. Er war Jude, bevor er mit seiner Gefolgschaft zum Islam und dann zum Katholizismus konvertierte. Er war ein Grenzgänger, der aus dem ostjüdischen Schtetl stammend, das Habsburger und Osmanische Reich durchstreifte und sich schließlich in Offenbach am Main niederließ.

„DIE JAKOBSBÜCHER" sind das vielstimmige Porträt einer ambivalenten, faszinierenden historischen Figur, deren Lebensgeschichte zum Vexierbild einer Welt im Umbruch wird. O. T. hat einen historischen Roman über unsere Gegenwart(!) geschrieben, der zugleich, zutiefst aufklärerisch, ein Plädoyer für Emanzipation, Toleranz und Vielfalt ist. (Buchumschlag letzte Seite, von mir leicht veränderter Text).

Ein ausdauernder Leser muss man schon sein, denn 1.173 Seiten sind zu lesen. Professionelle Literaturkritiker (zu denen ich mich natürlich nicht zähle), vergleichen das mit einem Fressen durch einen Berg aus Grießbrei, um ins Schlaraffenland zu kommen. Eine manchmal ungeduldige Zunft.
leider muß ich dich da etwas berichtigen, Olga Tokarczuk erhielt den Literatur Nobelpreis 2019 rückwirkend für das Jahr 2018 und dieser Preis wird auch nicht für ein spezielles Buch vergeben also auch nicht ausschliesslich für ihren Roman "Die Jakobsbrüder" sondern für ihr gesamtes Werk. Außerdem ist sie Polin und kommt nicht aus der Ukraine.
Breaking the Silence

Israelische Soldaten berichten von ihrem Einsatz und enthüllen schonungslos das Vorgehen der Armee in den besetzten Gebieten. Ein schockierendes Dokument.
Jetzt lese ich:
J. Todenhöfer
Die große Heuchelei: Wie Politik und Medien unsere Werte verraten

Beschreibung:

Die Außenpolitik des Westens beruht auf einer zentralen Lüge: Seine oft terroristischen Militärinterventionen dienen nie der Freiheit und Demokratie, sondern stets ökonomischen und geostrategischen Interessen. Eine schonungslose Reportage über das wahre Gesicht unserer Zivilisation und ein Frontbericht aus den Krisengebieten der Welt.
Slobodan Snajder - Die Reparatur der Welt

Im Jahr 1769 reisen Werber im Auftrag der Kaiserin Maria Theresia in die Hungergebiete des Schwabenlandes und locken Georg Kempf nach Transsilvanien, wie sie es nennen, eine wenig besiedelte Gegend im heutigen Rumänien, die landwirtschaftlich erschlossen werden soll. Mehr als 150 Jahre später kommen erneut Gesandte, die die sogenannten Volksdeutschen heim ins Reich holen und für die Waffen-SS rekrutieren sollen. Dzuka Kempf, ein Nachfahre des ersten Auswanderers der Familie und Slobodan Snajders Vater, wird an die Ostfront geschickt, desertiert und kehrt nach Kriegsende nach Jugoslawien zurück, weil ihm die Russen schriftlich attestieren, für die richtige Sache gekämpft zu haben.

Dieser Roman ist autobiografisch und erzählt eine Familiengeschichte aus einer Nische, die uns kaum bekannt ist.
Ich bin noch nicht durch - diese Geschichte wird immer dichter und lässt einen kaum los.
Schicksale, für die Keim vor Jahrhunderten gelegt wurde ...
Geld und Geist von Jeremias Gotthelf

Zeitgemässer denn je...
Pearl S. Buck

Die große Liebe...

immer wieder gern gelesen....
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

von Marc Elsberg

Hochspannung durch Stromausfall!

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt ...

Aus Wasliestdu.de