Ich weis aus eigener Erfahrung, daß ein Transport teuer und das neu stimmen mit einigen Kosten verbunden ist. :shock:

Habe ich das jetzt richtig verstanden, jetzt soll der Platz bei dir leer werden, weil du dich, trotz aller guten Kommentare anders entschieden hast? :?:

Na dann kannst du, an statt in den Urlaub zu fahren, dich an die freie Stelle setzen! :roll: :roll: :roll:
Liebes Seelchen,
dein letzter Satz klingt ja wie eine gute Pointe, ist aber unlogisch, denn wenn die freie Stelle entsteht, ist das Klavier bei der Freundin und wir können das Geld für einen gemeinsamen Urlaub ausgeben.
Den Gedanken an "Erpressung" hatte ich auch, habe mir allerdings überlegt, wie die ganze Sache von außen bewertet würde, wenn da nicht "Freundin" stünde, sondern "Frau"? Es muss doch in einer Beziehung (welcher Art auch immer) möglich sein, Prioritäten zu setzen, Ich bin jedenfalls sehr froh, dass diese Klaviersache nun nicht in eine Zuspitzung gelaufen ist, sondern in eine Art Kompromiss.
Den Thread habe ich gestartet, um mich mal umzuhören, habe allerdings nicht damit gerechnet, dass die allermeisten Antworten meine Freundin in ein eher schlechtes Licht rücken. Seltsam... :shock: Auf jeden Fall herzlichen Dank an alle, die sich mit dem Thema auseinander gesetzt haben!
Schöne Grüße vom
Givago
Givago, evtl. sind die Antworten so ausgefallen (meine auf jeden Fall), weil wir noch deinen (ersten ?) Thread im Kopf haben, in dem der Eindruck aufkommen konnte (mal vorsichtig ausgedrückt), dass du dich ausnutzen ließest.
Und da man(n) sich nicht so schnell ändert......
Für mich ändert das Bezeichnen der Dame von Freundin in Frau nichts. Ich würde auch dann das Klavier bei meinen Kindern oder Enkeln lassen !
Was wäre, wenn die Freundin/Frau auch eigene Kinder hat? Und die möchten das Klavier dann haben ? Die Frage hätte ich gern beantwortet :-)
henkelino hat geschrieben: Für mich ändert das Bezeichnen der Dame von Freundin in Frau nichts. Ich würde auch dann das Klavier bei meinen Kindern oder Enkeln lassen !
Was wäre, wenn die Freundin/Frau auch eigene Kinder hat? Und die möchten das Klavier dann haben ? Die Frage hätte ich gern beantwortet :-)

Nichts einfacher als das: Meine Freundin bekommt das gute Stück leihweise, um überhaupt mal auszuprobieren, wie sehr sie zum Üben und Spielen kommt und kommen will. Wenn die Enkelin mal mit Musikspielen anfängt (fragt sich wann und ob, nachdem sie vor 2 Jahren einen große Widerwillen gegen die musikalische Früherziehung entwickelt hat), kann man schauen, welches Instrument, und ob das Klavier DANN meiner Freundin wirklich fehlen würde.
Die Anmerkung mit dem "Ausgenutztwerden" hat schon einen Hintergrund, weil ich ein ev. überfürsorglicher Mann bin.
Nach OstereierBemalen mit der Enkelin trotz heftiger, halszuschnürender Erkältung freu ich mich jetzt
über die auch in mir wieder eingekehrte Ruhe.
Schöne Grüße vom
Givago
Dann ist ja Alles gut !Danke !

Es wäre hochinteressant zu wissen, wo in 10 Jahren das Klavier dann gelandet sein wird :-)))
Givago hat geschrieben: Guten Morgen!
Hier das Problem, das die Frage nach dem Vorrang aufwirft:
Meine Freundin und ich wohnen nicht zusammen, aber rel. nah beieinander, meine 2 erwachsenen Töchter leben ebenfalls in der Nähe, die Jüngere hat ein Kind, meine süße Enkelin, die demnächst in die Schule kommt.
Meine Mutter hatte um 1960 rum ein Klavier angeschafft, das zuerst in ihrem Haus stand und nach ihrem Umzug ins Augustinum zu mir und meiner damligen Frau kam, damit unsere Kinder darauf spielen lernen konnten. Sie waren nun beide nicht sehr begabt fürs Piano und so stand und steht das Klavier weitestgehend unbenutzt in meiner Wohnung. Ich spiele nicht darauf, ganz selten mal meine Freundin und wenn sie mich besuchen kommt, auch mal meine ältere Tochter.
Vor längerer Zeit hat meine Jüngere mal angefragt, ob es nicht praktisch wäre, das Klavier zu ihr zu geben, damit meine Enkelin darauf mal Unterricht bekommen würde. Das Thema kam nach einer zögerlichen Antwort von mir seither nicht mehr auf. Die Kleine wird im Sommer eingeschult in eine stark musisch orientierte Grundschule.
Meine damalige Antwort war zögerlich, weil meine Freundin immer mal davon gesprochen hatte, dass sie selbst gerne ein Klavier hätte, um ihre weit verblassten Kenntnisse wieder aufzufrischen. Nun hat sie mich ganz unmittelbar
gefragt, ob das Klavier nicht zu ihr könne? Wenn nicht, hat sie sich vorgenommen, von jetzt an jedes Jahr etwas von ihrem Geld zurückzulegen für ein gebrauchtes Instrument. Das Geld würde sie dann aus ihrem FerienBüdget abziehen, sodass wir in den nächsten 3 oder 4 Jahren nur sehr begrenzte Mittel für einen gemeinsamen Urlaub hätten. Aber das Klavier ist ihr wichtiger.
Folgende Fragen ergeben sich:
- Muss ich meine Kinder fragen, ob meine Freundin das Instrument haben darf?
- Wem steht es zu, wenn meine Kinder es haben wollen?
Danke für verständnisvolle Antworten!
Givago


Du bist doch ein erwachsener Mann, oder ? :wink: Dann wirst du sicher die richtige Entscheidung treffen. Die Freundin kann eine :roll: s Tages weg sein, ob mit oder ohne Klavier, Kinder hast du für das ganze Leben !
Nun ist eigentlich schon fast alles gesagt, aber eben nur 'fast'.

Ich gehe einfach mal davon aus, dass deine Freundin nicht mehr 20 oder 30 Jahre alt ist. Wenn ich mit meiner Vermutung nicht ganz falsch liege und sie so gern Klavierspielen lernen und können würde, hätte sie das doch schon längst in Angriff nehmen können!

Dass deine Tochter ihr Kind zwar auf eine musisch orientierte Schule schicken will, das zu erlernende Instrument aber (noch) austauschbar ist, läßt mich vermuten, dass dem Kind die Musik ziemlich 'wurscht' ist.

Laß das Klavier bei dir stehen und biete allen Besuchern an, sich daran zu versuchen und zu erfreuen!
Die Antwort ist vernünftig -
Ich habe das Klavier meiner Mutter damals meinen Kindern und Enkeln gegeben - und heute weiss keiner mehr wo das Stück abgeblieben ist .... man hatte zwischenzeitlich gezügelt und das Klavier musste offenbar irgendwie verschwinden
Snoopy,

er hat sich schon entschieden.
Er freut sich auf seinen leeren Platz im Wohnzimmer. :roll: