Hallo Zusammen,

warte zur Zeit darauf meine Rente durch zu bekommen. Aus finanzieller und gesundheitlicher Sicht steht jetzt die Überlegung an, ob ein Mitbewohner einzieht. Hat jemand Erfahrungen gemacht und kann mir vielleicht Tips, Rat geben wie ich es anfangen und wo drauf ich achten muss!

Mit freundlichen Grüßen
Vivana
Schwierig das Ganze.
Menschen sind unterschiedlich, jede Situation ist anders. Deine Wohnverhältnisse sind auch nicht bekannt, sowie Ansprüche auf persönliche Freiheiten.
Da müsstest du schon nähere Angaben machen und auch dann ist eine Beurteilung aus der Ferne eher nur allgemein zu erstellen.
Sollte es sich um eine Untermietung handeln,
sind da bzgl. Erlaubnis und Haftung etliche vorschriften zu beachten.
Du hast ein paar Haustiere und suchst aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen einen Mitbewohner, also männlich. Das sind in meinen Augen sehr spezielle Voraussetzungen.

Ich wünsche Dir viel Glück bei der Umsetzung.
Vivana hat geschrieben: Hallo Zusammen,

warte zur Zeit darauf meine Rente durch zu bekommen. Aus finanzieller und gesundheitlicher Sicht steht jetzt die Überlegung an, ob ein Mitbewohner einzieht. Hat jemand Erfahrungen gemacht und kann mir vielleicht Tips, Rat geben wie ich es anfangen und wo drauf ich achten muss!

Mit freundlichen Grüßen
Vivana



Was meinst Du damit? Soll Dir jemand zur Seite stehen wenn es Dir nicht gut geht?
Danke erstmal für die Antworten!
Im August 2017 wurde bei mir eine biologische Aortenklappe eingesetzt. Alles eigentlich in bester Ordnung doch der Schreck bleibt. Als dann letztes Jahr mein Mann starb wurde das Unbehagen nachts alleine zu sein wenn etwas passiert noch größer.
In der Erdgeschosswohnung mit Terasse ist jetzt auch ein Zimmer frei und da die Tiere hier über die Wiesen und Gärten wandern können möchte ich gerne hier wohnen bleiben.
Meine Frage jetzt nur ob jemand schon mal eine WG im Alter kennt und Erfahrungen weiter geben kann.
P.S.: Lieber wäre mir schon eine weibliche Person. :roll:
Viele Grüße
Vivana
Im Alter eine WG zu gründen, eine passende Person zu finden, ist bestimmt schwierig genug.

Aber wenn dem Mitbewohner dann noch aufgebürdet wird Deine Notfallstrippe zu sein, er/sie sich dann vielleicht kaum traut mal über Nacht weg zu sein oder sogar einen längeren Urlaub anzutreten, dann glaube ich nicht, dass das gut gehen kann.
Ausser Du hast das Riesenglück einen Menschen in einer ähnlichen Situation zu finden.
So schwierig finde ich es nicht eine Art WG aufzubauen. Dein Haus scheint sich dafür zu eign en. Und egal in welchem Alter. Stelle ich mir herrlich lebendig vor. Jeder hat seinen Nutzen bei gegenseitiger!Hilfe.
Ich würde allerdings nur mit jungen/jüngeren Menschen zusammen leben wollen.
Jeder bekommt seinen Bereich u. irgendwo trifft man sich für gemeinsames.
So habe ich das jetzt überhaupt nicht verstanden. Ich las oben, dass in der Erdgeschoßwohnung ein Zimmer frei ist und für mich sieht -wenn es so ist- die Situation in der Tat schwierig aus. So wie ich es sehe, sucht die TE eine einzige Person, die ihr durch ihre Anwesenheit Sicherheit bei gesundheitlichen Problemen bietet.

Ich denke, in einer funktionierenden WG für ältere Menschen sind Gemeinschaftsräume wichtig, und zwar nicht nur das gemeinsam genutzte Bad oder die Küche.

Aber nichts ist unmöglich. Ich wünsche viel Glück und Erfolg bei der Suche!
@medianne,
so sehe ich das auch. Es geht nur um die Aufnahme einer Person, unter einer WG stellt man sich was Größeres vor. Und dieser wird gleich Verantwortung aufgeladen und sie muss Einschränkungen in Kauf nehmen.
Wenn die Ängste der TE überhand nehmen, dann wäre doch evtl. eine Notfall-Uhr am Handgelenk oder die Anschaffung eines Begleithundes eine Idee.

Ich sehe gerade in ihrer Galerie, dass sie einen Hund hat. Als Beschützer ist er aber wahrscheinlich nicht abschreckend genug. :wink:
Generell habe ich auch öfters darüber nachgedacht und 3 Jahre lang (nach der Scheidung, aus finanziellen Gründen und um nicht alleine zu sein) mit jungen Leute, zwischen 18 und ca 25 auch praktiziert. Es handelte sich dabei jeweils um Praktikanten für 2-6 Monaten. Im eigenen Haus, mit gem. Küche-und Badnutzung. Es hat hervorragend geklappt. Wir haben oft zusammen gekocht und gegessen, gelegentlich fern gesehen oder gespielt. Unterm Strich eine tolle Erfahrung.
Viele Freunde haben sich gewundert und für sich kategorisch abgelehnt. Aus Angst vor. .....?
Man muss das wollen aber ich finde, es bereichert enorm.