Vielleicht ist es der Punkt "ich will" worüber Du noch einmal nachdenken solltest.
M.E. bringt es @Regenfee auf den Punkt:

die innere Zauberformel heißt nicht "ich will aufhören", sondern "ich höre auf", "ich mache"...

Chri51, seit 13 Jahren gewordene Nichtraucherin.
Habe bis vor 21 Jahren 2-3 Schachteln pro Tag geraucht. Im Dezember 1997 habe ich ein Taschenbuch zweimal gelesen, habe sofort aufgehört.
Ich glaube der Autor hieß Allen Carr. Titel: "Endlich Nichtraucher"
Habe seitdem allerdings ein paar Gramm mehr drauf. Ist wohl Kopfsache.
Viel Erfolg
Also ich habe gerne und viel geraucht.

Bis vor 7 1/2 Jahren. Da bin ich nachts wegen einem heftigen Erstickungsanfall aufgewacht. Und schwupps gehörte Rauchen der Vergangenheit an :mrgreen:

Kein Entzug und nie mehr das Bedürfnis nach einer Zigarette. Achso ... Zugenommen habe ich auch nicht. Wobei mir ein paar Kilos egal gewesen wären.

AK :)
TanteEmilia hat geschrieben: Ich habe auch Angst davor viel zuzunehmen. Kann ich mir auch nicht erlauben da mein Knie jetzt schon schmerzt, wenn ich da gleich mehrere Kilo zunehme ist das sicher nicht gut. ..................


Emilia, dass man beim Aufhören zunimmt, kann möglich sein, weil Raucher einen höheren Stoffwechsel haben, als Nichtraucher.
Ich bin knapp 20 Jahre "rauchfrei", 5 kg plus hatte ich auch. Aber wenn man vernünftig, vielleicht sogar reduziert ißt, hat man sein Normalgewicht bald wieder zurück
Google mal: "Rauchen führt zu erhöhtem Verlust der Knochendichte, da es die Fähigkeit des Körpers zur Calciumabsorption verringert."

Hat man einmal aufgehört, heißt es nie wieder einen Zug nehmen - rauchen ist ein Sucht und die Gefahr, wieder anzufangen, das kennen viele....!
Ich bin jetzt seit bald 4 Jahren rauchfrei.

Ich hatte nach 40 Jahren heftigen Qualmens irgendwie keine Lust mehr. Für mich hatte Rauchen immer einen "Belohnungs-Effekt". Und der ist mir so nach und nach abhanden gekommen. Gesundheitliche Beschwerden hatte ich übrigens nicht.

In den ersten Wochen habe ich dann über Rauchen bzw. Nichtrauchen viel im Internet geschaut und bin öfter bei Dr. Stefan Frädrich auf youtube hängen geblieben. Ist zwar manchmal etwas laut und hektisch, aber ich finde, er erzählt ganz gut und anschaulich:

https://www.youtube.com/watch?v=bU4cyLL-g6U
Bei mir ist es mittlerweile 12 Jahre her, dass ich aufgehört habe zu rauchen, nach 35 Jahren. Und ich bin so froh, dass ich es geschafft hatte.

Ich hatte mit Hypnose aufgehört, eine einzige Sitzung zusammen mit vier anderen Personen hat gereicht. Uns wurde regelrecht ein Schalter im Kopf umgelegt und ich hatte trotz starkem Suchtverhalten noch nicht mal Entzugserscheinungen.

Es wurden diverse schöne Begebenheiten mit Wasser abgerufen mit dem Erfolg, dass ich danach jahrelang "abhängig" war von meiner kleinen Wasserflasche, die ich immer dabei hatte. Das war genial. Ich hatte immer etwas bei mir, orale Bedürfnisse wurden auch befriedigt, ausserdem half es beim kleinen Hunger.

Vorausschauend hatte ich es so organisiert, dass ich direkt von diesem Hypnosetermin im Taunus zu einem dreiwöchigen Fitnessurlaub in den Schwarzwald gefahren bin. Somit war ich vorerst nicht in meinem gewöhnlichen Umfeld mit den verschiedenen Rauchritualen und dort durfte nirgends geraucht werden.

Zu Hause hatte ich meine Kinder gebeten meine wunderschönen weltweit gesammelten Aschenbecher in einer Kiste zu verpacken und verzurrt in die hinterste Ecke auf den Speicher zu stellen. Da stehen sie heute noch, unberührt.

Für die heiss geliebte Zigarette nach dem Essen hatte ich mir eine kleine Nespressomaschine gegönnt und fortan gab es Espresso statt Kippe.

Und ich hatte damals angefangen SMS zu schreiben wenn ich z.B. irgendwo auf etwas warten musste, so waren auch die Hände beschäftigt.

Ich war damals kurz vor 50 und hatte mir erlaubt, dass ich mit 70 wieder anfangen dürfte wenn es mir wirklich sehr fehlen würde. Aber ich bin mir sicher, dass ich das nicht tun werde, ich bin einfach immer wieder heilfroh, dass ich diesen unnötigen Mist hinter mir habe.
Jeder muss sicher seine eigene Methode finden, für mich war trotz des Willens, aufzuhören allein schon der Gedanke, nie mehr rauchen zu dürfen, eine Horrorvorstellung. Dann gab es eine starke Erkältung, bei der mir jede Zigarette noch mehr Qualen bereitet hätte und ich stellte fest, man kann auch mal "einen Tag ohne" auskommen.
Diesen "einen" Tag habe ich dann später ständig wiederholt, habe nur darauf geachtet, heute wird nicht geraucht. Mein "Trost" lag immer im morgen, nur war dann eben auch wieder "heute".
Nach einem Monat hätte ich es dann schon bedauert, die ganze Quälerei beim Griff zur Zigarette umsonst durchgemacht zu haben, doch hat es knapp ein halbes Jahr gedauert, bis das Verlangen völlig verschwunden war.
Das ist jetzt 14 Jahre her, zugenommen habe ich erst einige Jahre später, das lag dann nicht mehr am Nichtrauchen. Heute stört mich der Geruch sehr und ich bin froh, dass ich mich nicht mehr als Raucher diskriminiert und in die Ecke gedrängt fühlen muss!
Eigentlich klingt es ja ganz leicht wenn man hier so die Antworten liest.
Mit was hattet ihr zu kämpfen während der Entzugsphase und wie seid ihr dem begegnet?
Agapanta hat ja schon mal viele gute Tipps erörtert. Mit dem Handy spielt heutzutage eh jeder, das fällt dann auch nicht weiter auf;)
Dadurch, dass ich einfach die nächste Zigarette immer weiter rausgeschoben hatte, hatte ich überhaupt keine Entzugserscheinungen. Das ging solange, bis ich überhaupt nicht mehr daran dachte, zu rauchen. Bis heute habe ich auch kein Verlangen mehr nach einer Zigarette.

Allerdings ist mir auch bewußt, dass ich mit einem Zug an einer Zigarette wieder voll dabei wäre, denn ich war starker Suchtraucher, morgens war das erste, der Griff zur Zigarette, abends das letzte eine zu rauchen.

Ich bin so froh, dass die Sucht nicht mehr mein Leben bestimmt.
Ich hatte vor Jahren das Buch gelesen...Endlich Nichtraucher....es war sehr informativ und hilfreich....
Nichtrauchen geht indem man NICHTRAUCHT.. :shock:
Ich drück dir die Daumen. Ich selbst seit 16 Jahren rauchfrei, davor bis 3 Schachteln am Tag. Wollte immer aufhören, nur wie? Da bekam ich mehr durch Zufall das Buch Endlich Nichtraucher in die Hand. Jaaaaaa, ich hab bei jeder Seite gemosert...kenn ich..weiss ich selber... alte Kamelle
bis... ja bis ich zu einer Stelle kam, wo die Nikotinsucht mit einem Teufel verglichen wurde, der mir sagt, wann ich zu rauchen habe..der über mich bestimmt.
Lacht ruhig..ich hatte sofort das Bild eines Teufelchens vor Augen, das bei mir auf der Schulter sitzt, mich am Ohrläppchen zieht und mir einflüstert...rauch jetzt eine..los...mach...
Und das mir...wo ich mir doch einbilde, so selbstbestimmend zu sein.
Ich habe dann das Buch noch zu Ende gelesen, dabei gequalmt wie ein Schlot das mir bald schlecht wurde.. bis nix mehr da war. Dann komplett aufgehört, ohne Hilfsmittel...nie wieder angefangen. Naja, die ersten drei Tage waren hart, zumal mein Mann auch aufgehört hatte... ein Wunder, das wir das überlebt haben.. :lol: :lol: :lol: :lol: , danach war es nicht mehr die Nimotinsucht, sondern nur noch der Kampf gegen die Gewohnheit..hart, aber lohnt sich
Na dann schaue ich mir das Buch eben mal an wenn es hier einigen geholfen hat. Ein paar Infos wird man da schon bekommen.
Ich habe halt irrsinnige Angst, dass man da zig versuche braucht. Drum suche ich auch etwas zum Festhalten. Ob es jetzt Sport oder die Ernährung ist, irgendwas was einem das Gefühl gibt nicht alleine mit dem Problem zu sein.
Ich denke eben, man sieht nur die guten Ergebnisse wenn man sagt, ich habe von heute auf morgen aufgehört. Ja mag schon sein aber die 10 Versuche davon hat man da schon vergessen. Dass es so funktioniert glaube ich schon aber die Aussichten sind da eher mager. Alleine die Nikotinsucht muss ja schlimm sein und dann kommt auch noch die Gewohnheit und die Rituale dazu.
Ich will jetzt mal antworten, da ich erst seit 6 Monaten rauchfrei bin.
Mir haben die Nikotinpflaster geholfen.
Der Wille ist auch da dringend erforderlich, aber bei mir war dann dieses
“dringend Rauchen müssen“ nicht mehr da.
Auch jetzt könnte ich mir jederzeit eine Zigarette anstecken, aber das sind nur
Momente, die gehen vorbei.
Die Pflaster habe ich ca. 6 Wochen lang aufgeklebt. Es waren die mit 24 Stunden Wirksamkeit.
Viel Erfolg wünsche ich Dir!! :))
Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Rauch"sucht" zu einem Großteil im Kopf entsteht. Dh., dass wenn jemand raucht und sich sagt: "Ich bin süchtig und kann daher nicht so leicht aufhören", er sich unbewusst auch darauf programmiert, nicht so leicht aufhören zu können.

Bei mir ist das nämlich anders, und vielleicht bin ich auch gar keine Ausnahme?

In meiner Jugend bis zur Geburt meiner Tochter 1985 habe ich regelmässig geraucht, und die ganze Schwangerschaft damals immer mehr reduziert, bis ich aufgehört habe. Seitdem rauche ich nur noch, wenn ich wirklich will.
Und es kann sein, dass ich dann eben monatelang nicht rauche, und dann wieder eine Phase habe, in der ich dann ein paar mal hintereinander das Bedürfnis habe, eine Schachtel zu kaufen und dann auch zu Rauchen.

Das letzte Mal war das der Fall, als ich Anfang Juni nach Italien in Urlaub fuhr.
Die letzte Zigarette hat mir dann kurz vor Urlaubsende Mitte Juni so eklig geschmeckt, dass es gar nicht schwer war, wieder zu verzichten.

Probier(t) das doch auch mal ... nicht sagen: "Ich bin süchtig und kann nicht so leicht aufhören", sondern sich ganz überzeugt sagen: "Ich rauche nur wenn ich das wirklich möchte!", und schaut mal, ob sich was verändert.

PS
das Unterbewusstsein versteht übrigens kein "NICHT". Also wenn ihr euch sagt: "Ich rauche NICHT", versteht es "Ich rauche".

Kein Wunder, wenn es dann nicht klappt mit dem Aufhören. :wink: