Ich würde jetzt gerne Nichtraucherin werden und will es jetzt wirklich versuchen vom Rauchen wegzukommen.
Ich rauche jetzt schon mehrere Jahre, nicht sonderlich viel aber dennoch genug um immer schneller die Luft zu verlieren. Dann gibt es auch noch Erkrankungen im familiären Umfeld, was mich letztlich dazu bringt rauchfrei zu werden.
Gibt es da irgendwelche Tipps wie man dabei vorgehen sollte?
Wer hat Erfahrungen gemacht, was hilft dabei mit dem Rauchen aufzuhören?
Wie habt ihr es geschafft Nichtraucher bzw. Nichtraucherin zu werden?

Eines vorweg, ich möchte nicht auf E-Zigaretten umsteigen, finde damit ersetzt man nur eine Sucht durch eine andere und die Langzeitfolgen kann man auch noch nicht abschätzen.
TanteEmilia hat geschrieben: Ich würde jetzt gerne Nichtraucherin werden und will es jetzt wirklich versuchen vom Rauchen wegzukommen.
Ich rauche jetzt schon mehrere Jahre, nicht sonderlich viel aber dennoch genug um immer schneller die Luft zu verlieren. Dann gibt es auch noch Erkrankungen im familiären Umfeld, was mich letztlich dazu bringt rauchfrei zu werden.
Gibt es da irgendwelche Tipps wie man dabei vorgehen sollte?
Wer hat Erfahrungen gemacht, was hilft dabei mit dem Rauchen aufzuhören?
Wie habt ihr es geschafft Nichtraucher bzw. Nichtraucherin zu werden?

Eines vorweg, ich möchte nicht auf E-Zigaretten umsteigen, finde damit ersetzt man nur eine Sucht durch eine andere und die Langzeitfolgen kann man auch noch nicht abschätzen.
TanteEmilia hat geschrieben: Ich würde jetzt gerne Nichtraucherin werden und will es jetzt wirklich versuchen vom Rauchen wegzukommen.


Bis vor mehr als einem halben Jahr rauchte ich jeden Tag gut an die 40 Zigaretten und das seits 55 Jahren. Das Wichtigste und Allererste beim Aufhören wollen ist, nie wieder seine Lieblingsmarke kaufen, sondern nur noch die Zigaretten kaufen, die nicht schmecken, wie z. B. Rothändle oder Gitanes usw. Und dabei nie aufhören wollen sondern versuchen sogar mehr von den Ekelzigaretten zu rauchen Menthozigaretten zwischendurch erhöhen zudem das Abhustenpotential.
Wichtig ist dabei sich die Geschmackserinnerung an die frühere Lieblingsmarke innerlich zu löschen.
Am Schluß dann nur noch NTB Zigaretten rauchen, die waren früher mal für Asthmatiker offiziell als Medikament zugelassen.


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Unterstützend hilft Bioresonanz!!
Ich habe es vor 13 Jahren gemacht. Von 60 Malboro auf 0. Der Arzt hat gesagt, das nichts hilft. Weder der Nikotinkaugummi, noch die Pflaster oder andere Dinge. Eine reine Abzocke sagte er. Einfach am Morgen die Zigaretten weglegen und versuchen den Tag zu überstehen. Wenn man es nicht schafft wieder rauchen und das alles an einem anderen Tag erneut probieren. Es ist die einzige Möglichkeit von diesen Glimmstengeln weg zu kommen.

Der erste Tag war eine Katastrophe, zum Teil mit sehr dummen Gedanken. Aber am Abend war ich stolz auf mich. So ging es die ersten 3-5 Tage. Dann gewöhnt man sich daran nicht zu rauchen, die Entzugserscheinungen werden weniger, sie sind schwächer ausgeprägt und nach ca. 3 Wochen war fast nichts mehr davon zu spüren.

Aber nach 3 Monaten kam die große Fressphase. Gusto auf alles und jedes, ganz egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. Bin um 01.30 Uhr im Schneesturm in ein Autobahnrestaurant gefahren um ein Paar Würstel zu essen, weil ich sonst zum Zigarettenautomaten gegangen wäre. Zunahme insgesamt fast 20 kg, von denen ich jetzt 13 kg abgehungert habe. Die 7 kg werde ich auch noch schaffen.

Der Gusto nach einer Zigarette ist auch heute nach 13 Jahren noch ab und zu vorhanden. Aber es ist wie ein kurzer Blitz, Gusto und dann nichts mehr. Wenn Personen neben mir rauchen stört mich das nicht. Ganz im Gegenteil, ich genieße diesen herrlichen Duft und ab und zu schnuppere ich an einer brennenden Zigarette. Aber daran anzuziehen oder eine zu rauchen würde ich niemals machen, denn das Nikotinmännchen hält Wacht an seinem Schalter und ist begierig darauf ihn umzulegen.

Ich wünsche dir viel Erfolg und du wirst es auch ohne "Hilfsmittel" schaffen. Habe keine Angst vor dem Aufhören, sondern beginne den Morgen ohne Zigarette und sehe was passiert. Es kann nichts passieren und es tut auch nicht weh.

Liebe Grüße.

Toni
Wenn Du wirklich aufhören willst, dann tu es !!!
Auch habe ziemlich lange geraucht, habe dann auch einiges bei Bekannten und Nachbarn miterlebt . Ich hatte für mich entschlossen, dass ich nicht so enden wollte und wollte feststellen, ob ich schon süchtig bin. Also habe ich von heute auf morgen einfach keine Zigaretten mehr gekauft und es hat geklappt.
Ich rauche nun seit circa 30 Jahren nicht mehr, doch ich habe noch immer Aschenbecher im Haus, für liebe Raucher, die mich besuchen.
Ja Toni, ich hatte es auch einmal mit einem Hilfsmittel aus der Apotheke versucht, nach drei Tagen habe ich das Zeugs weggeworfen, denn ich habe fleißig weiter geraucht. Vier Monate später habe ich es ohne Hilfsmittel versucht und das klappte sofort.
Doch nach dreißig Jahren ohne Nikotin, schnuppere ich auch ab und zu an der Rauchwolke eines Rauchers. :lol: :lol:
ich rauch auch seit 1996 nicht mehr, davor habe ich nicht geraucht von 83 bis 95.
hab dann bei einer schockdiagose wieder angefangen, und nochmal für ca. 1 jahr geraucht. und mich da ziemlich rumgequält, wieder aufzuhören. aber es ging, einen tag nach dem anderen ......ich hatte schweirigkeiten, wohin mit meinen händen, da war immer so ein leeregefühl. und es fehlte mir war.

jetzt rauche ich über 20 jahre nicht mehr, und habe auch keinen gusto oder sonst was,

zuhause bei mir und im auto möchte ich rauchfrei, bis auf balkon, im lokal mag ich es nicht, wenn mich jemand anpustet, aber sonst kann von mir aus jeder rauchen, wie er will,

vor einiger zeit hatte ich einen raucher im auto sitzen, da habe ich dann alle paar kiometer anhalten müssen ......wegen zigarettenpause ......aber dafür habe ich ja verständnis, kenne ja meine gierigen zeiten auch noch gut.

aber raucher küssen oder mich küssen lassen ..... neeeee. nicht mehr.
bis auf bussi bussi links rechts stirne ......lache
ich denke, dass man einen tag nach dem anderen übersteht, und nicht so nach 1, 2, 3 jahren im voraus schaut, das fand ich so unüberwindbar, so einen langen zeitraum, aber von morgens auf abends, und dann wieder morgens .......
Ja, so ist es, wie es DonnaToscana schreibt. Nicht "nie mehr" sagen.

Das Wichtigste war der Wille: nicht mehr rauchen. Allerdings sagt meine Erfahrung, dass dabei dann jeder seinen eigenen Weg finden muss.
Ich hatte 2 Rückfälle, dann habe ich mir gesagt: ich versuche es nochmals, auch weil ich die beschriebene Kurzatmigkeit und Raucherhusten am Morgen festgestellt hatte. Ich habe innerhalb einer Woche auf 2 Zigaretten reduziert, dann war Wochenende, das ich die meiste Zeit im Bett verbrachte und seitdem (1991) rauche ich nicht mehr.
Aus Angst wieder rückfällig zu werden, habe ich auch keine Zigarette mehr angerührt.
ja, bei meiner ersten langen pause habe ich dann in der klinik gesagt zu meinem gesch. mann, hol doch mal ein päckchen zigaretten, und gedacht ,ich rauche eh nur eine ..... und dann waren wir beide wieder dran ......dann habe ich gedacht, ich rauche noch solange ich in der klinik bin, und höre dann auf .....gedacht, ja, getan nicht .....mein mann konnte dann nach einem jahr wieder aufhören, und ich nicht, ich habe mich total rumgequält mit schlechtem gewissen, bin dann mit meiner tochter zur herzop gefahren, da dann immer vor die klinik, also auch alles in kauf genommen um rauchen zu können (am klinikgelände war es verboten, also vors klinikgelände).

ne, solchen zirkus will ich niemehr haben und machen. und dann, geht das päckchen zu ende, wieder dran denken, neue müssen her ......egal wo, wann und wie. grauselig
@ Donna und Jakobine

Ich habe niemand gesagt, dass ich aufhören will, denn ich habe selber NICHT daran geglaubt, dass ich es schaffe. Natürlich hatte ich nach dem Essen große Lust, eine zu rauchen und war doch sehr froh, als der erste Monat rauchfrei vorüber war. Ich hoffe, dass ich nie etwas erlebe, dass mich wieder nach einer Zigarette greifen lässt. Ich HOFFE es!!!
jo inge, es ist eine qual ......ich habs auch niemandem gesagt, war auch voller zweifel, ob ich es nochmal schaffe ......
Es geht nur abrupt, bei allem anderen macht man sich was vor, wer weniger rauchen will, wird nach kurzer Zeit wieder sein altes Pensum rauchen.
Ich habe auch 40 Jahre lang zwischen 60 und 80 Zigaretten täglich geraucht, dann habe ich mir gesagt, ab heute fasse ich keine Zigi mehr an, dass hat bis heute gehalten und ich werde auch keine mehr rauchen.
Mit weniger rauchen habe ich auch probiert, hat auch kurze Zeit geklappt. Danach habe ich MEHR geraucht, als davor.
Mein Ausstieg aus dem (mehr als 40jährigen) Laster erfolgte im Februar 2017 und eher ungeplant.

Zunächst erwischte mich der "grippale Infekt" mit Husten, Schnupfen, Heiterkeit, so einer von der Sorte, wo mann freiwillig Kamillentee trinkt statt Bier, und eben auch beim Rauchen pausiert.

Nach einer Woche klang das ab, und es folgten 3 Wochen bereits gebuchter Urlaub auf der Insel: andere Umgebung, ablenkende Eindrücke, und die Erkenntnis, dass der BB nicht mehr mal eben locker 700 Höhenmeter rausschüttelt bei der Wanderung ... die Vorstellung, nach einer Kippe zwischendurch erst recht keine Luft mehr zu haben, war irgendwie unsexy.

Bei der Heimkehr hatte ich also schon 4 Wochen geschafft, und ich beschloss, eine Verlängerung zu versuchen. Ohne Ankündigung im Bekanntenkreis, also ohne zusätzlichen Druck von außen.

Ich stellte dann fest, dass ich Situationsraucher gewesen war, und gar nicht unbedingt einen Nikotinpegel aufrecht erhalten musste. Auf alternative Pflaster u.dgl. konnte ich also gut verzichten; es ging eher darum, die netten Raucherpausen irgendwie zu substituieren. Das ging dann schon auch, wenngleich der Körper die dargebotenen Ersatzstoffe durchwegs als Kalorienbehaftet einstufte, und dementsprechend seine Ausmaße expandierte.

Nun hab ich 16 Monate geschafft, und hab auch kein Bedürfnis, wieder anzufangen. Im Gegenteil empfinde ich den Rauch, der im Biergarten vom Nebentisch rüberwabert, als eher lästig, aber das ist ja wohl die ausgleichende Gerechtigkeit ...

Im Nachhinein war der Entwöhnungsprozess gar nicht so schwer.
Wichtig war der eine Punkt: aus eigener Überzeugung zu sagen "ich will nicht mehr".