In der heutigen, schnelllebigen Zeit, mit ihren Katastrophen und äußeren, belastenden Einwirkungen, ist der Wunsch des Menschen, ein Leben in Frieden, Gesundheit und Wohlstand führen zu können, sehr groß und oft unerfüllt.
Jeder Mensch verfügt über ein inneres Potential, das persönliche Wohlergehen frei zu schalten, weiß aber oft nicht wie.
Wie oft überhören wir die Signale, etwas zu verändern um in den inneren Frieden und das persönliche Glück zu kommen.
Wer kennt es nicht, das Gefühl nach einem wunderbaren Dinner, einem schönen Glas Wein? Man fühlt sich wohl und für einen kurzen Moment zufrieden und glücklich. Da es sich hier um Sinnesgenüsse handelt, ist ihre Wirkung schnell verfolgen. Spätestens am anderen Tag hat der Alltag uns wieder und Vergessen breitet sich über die schönen Momente aus. Was bleibt ist die Erinnerung.
Alle Freuden, die wir erleben, kommen und gehen; sie haben nichts beständiges an sich. Man sollte nicht an die Sinnesfreuden glauben und sich von ihnen verführen lassen. Wie gebildet wir auch sein mögen, welches Amt oder welche Position wir auch im Leben einnehmen - wir können keinen Seelenfrieden finden, wenn wir nicht lernen, unsere Sinne zu beherrschen.
Innerer Frieden kann nur durch Sinneskontrolle erlangt werden.
Sinneskontrolle erlangen wir, wenn wir lernen zu meditieren. In der Meditation werden alle Gedanken ausgeschaltet. Ein Unterfangen was nicht so leicht zu bewerkstelligen ist, heißt es doch Gedankendisziplin zu erlernen.
Aber, ein Versuch lohnt sich! Gerne gebe ich zu dem Wie und Wo nützliche Tipps.
Nur Mut!
„Meditieren heißt, in eine Idee aufgehen und sich darin verlieren, während Denken heißt, von einer Idee zur anderen hüpfen, sich in der Quantität tummeln, Nichtigkeiten anhäufen, Begriff auf Begriff, Ziel auf Ziel verfolgen. Meditieren und Denken, das sind zwei divergierende, unvereinbare Tätigkeiten.“

– Emile Cioran: Die verfehlte Schöpfung, 1949



Aber ich finde, das sollte man nicht unter Esoterik fortführen, das wäre zu Schade eine Jahrtausende alte Fernöstliche Tradition ausschließlich aus der Sicht der Spirituelle zu erleuchten.

Nach der TCM steht Prävention vor Heilung. Vielleicht wäre das ein Ansatz.
Wie schaffe ich es, in den inneren Frieden zu kommen?


Durch Authenzität..
Hier gibt es auch inneren Frieden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edler_Achtfacher_Pfad
so sehe ich es auch cajun,
einfach sein und die schönen stunden genießen.
Feuerschamanin hat geschrieben: ... Wie gebildet wir auch sein mögen, welches Amt oder welche Position wir auch im Leben einnehmen - wir können keinen Seelenfrieden finden, wenn wir nicht lernen, unsere Sinne zu beherrschen.
Innerer Frieden kann nur durch Sinneskontrolle erlangt werden.
Sinneskontrolle erlangen wir, wenn wir lernen zu meditieren. In der Meditation werden alle Gedanken ausgeschaltet. Ein Unterfangen was nicht so leicht zu bewerkstelligen ist, heißt es doch Gedankendisziplin zu erlernen...


ich glaube eher gegenteilig…

erst als ich lernte loszulassen (und ich bin immer noch dabei…)… meinen sinnen freien lauf zu lassen, war ich in der lage in mich - zur gänze – hineinzuhorchen…

beherrschen heisst für mich: sich selber (und damit auch andere) zu begrenzen…
nein, das möchte ich nicht…

für mich ist die meditation nichts anderes als alles loszulassen…
gedankendisziplin ist für mich genau das gegenteil
institoris hat geschrieben: Hier gibt es auch inneren Frieden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edler_Achtfacher_Pfad

Hallo instioris,
  gestern war ich im "Theater am Rand". Da ging es auch um so was. Siddharta kam vor. Hat mir gefallen, das Stück. Ich fühlte mich hinterher gelöst. Also innerlich friedlich und entspannt.  :D
Der Intendant und seine Vasallen sind sehr zu loben.

Tschüs sagt Kriss 
Ich denke, Frieden mit dem Gegner oder dem "Beleidiger" zu schließen, ist e i n e
Möglichkeit, Frieden zu finden. Den Unfrieden zu beendigen. Natürlich lässt sich dies' nicht erzwingen.

Oft gelingt dies nicht, da beide Teile mitmachen müssen.

Doch ich bin fest der Überzeugung, dass auch einseitiges Verzeihen Frieden bringen
kann. Natürlich fordert das große Überwindung und menschliche Größe!
Hallo liebe Community,
das ist genau mein Thema. Den Weg zu innerem Frieden bin ich bereits gegangen. Und natürlich hält dieser Friede nur an, wenn man immer wieder ein bisschen daran arbeitet. Psychohygiene könnte man das nennen. Hat wer Lust auf mehr? Dann könnten wir uns ja zusammentun und voneinander lernen.
Liebe Grüße
Ja Solist, innerer Frieden ist weitgehend unabhängig von der Außenwelt. Aber innerer Frieden heißt nicht verzeihen. Das würde nämlich eine nachträgliche Legitimation "schlechter" Taten bedeuten. Man muss nicht "verzeihen" um inneren Frieden zu finden. Ich hatte das große Glück im Rahmen meiner Ausbildung einen Lehrmeister zu finden, der mir den Weg zu innerem Frieden eröffnet hat. Heute gebe ich dieses Wissen an jene weiter, die sich dafür interessieren.
Liebe Grüße
Liebe Feuerschamanin, Meditation bedeutet nicht notwendigerweise "alle Gedanken auszuschalten". Ich selbst unterrichte Meditation und zwar auf Basis fundierter wissenschaftlicher Untersuchungen. Meditation hat auch nichts per se mit Religion, Esoterik oder Weltanschauung zu tun. Meditation auf wissenschaftlicher Grundlage ist einfach nur eine "Haltung" die Selbstheilung ermögicht. Also nix geheimnisvolles, mystisches usw. Aber natürlich kann man solche Dinge hineinbringen, wenn man das möchte. Man muss es aber nicht. Die heilende Wirkung einer Meditation, die sich wissenschaftlich getester Vorgangsweise bedient, ist durch zahlreiche Studien bewiesen. Und es ist auch erwiesen, dass es dazu weder Spiritualität noch sonstwas bedarf.
Liebe Grüße
wai_le hat geschrieben:
Feuerschamanin hat geschrieben: ... Wie gebildet wir auch sein mögen, welches Amt oder welche Position wir auch im Leben einnehmen - wir können keinen Seelenfrieden finden, wenn wir nicht lernen, unsere Sinne zu beherrschen.
Innerer Frieden kann nur durch Sinneskontrolle erlangt werden.
Sinneskontrolle erlangen wir, wenn wir lernen zu meditieren. In der Meditation werden alle Gedanken ausgeschaltet. Ein Unterfangen was nicht so leicht zu bewerkstelligen ist, heißt es doch Gedankendisziplin zu erlernen...


ich glaube eher gegenteilig…

erst als ich lernte loszulassen (und ich bin immer noch dabei…)… meinen sinnen freien lauf zu lassen, war ich in der lage in mich - zur gänze – hineinzuhorchen…

beherrschen heisst für mich: sich selber (und damit auch andere) zu begrenzen…
nein, das möchte ich nicht…

für mich ist die meditation nichts anderes als alles loszulassen…
gedankendisziplin ist für mich genau das gegenteil




Hallo wai_le:
Deiner Sichtweise stimme ich komplett zu. Für mich ist eine Kontrolle auch eher eine Begrenzung, hat etwas mit Verkrampfung zu tun und ist für mich somit kontraproduktiv für eine Innenschau. Ich denke, dass der innere Frieden davon abhängt, wie sehr man mit sich, seinem Handeln, seinen ureigendsten Wünschen und deren Umsetzung auseinander setzt. Wenn ich verstanden habe, was für mich (ausschließlich für mich) wichtig ist und dann versuche, das auch zu leben, dann bin ich dem inneren Seelenfrieden ein großes Stück näher gekommen. Dieses Schlagwort "Authentizität" drückt es sicherlich klarer aus. Dahin zu kommen bedeutet viel Arbeit mit sich selbst. Wenn ich an diesen Punkt gekommen bin und in allem was ich tue authentisch bin, kann ich meine Maske abnehmen und jedem Menschen gerade in die Augen sehe, akzeptiere meine Mitmenschen wie sie sind und nehme Rücksicht auf alles was lebt ... Einschließlich auf mich selbst als Individuum.
DuUndIch463 hat geschrieben:
wai_le hat geschrieben:
Feuerschamanin hat geschrieben: ... Wie gebildet wir auch sein mögen, welches Amt oder welche Position wir auch im Leben einnehmen - wir können keinen Seelenfrieden finden, wenn wir nicht lernen, unsere Sinne zu beherrschen.
Innerer Frieden kann nur durch Sinneskontrolle erlangt werden.
Sinneskontrolle erlangen wir, wenn wir lernen zu meditieren. In der Meditation werden alle Gedanken ausgeschaltet. Ein Unterfangen was nicht so leicht zu bewerkstelligen ist, heißt es doch Gedankendisziplin zu erlernen...


ich glaube eher gegenteilig…

erst als ich lernte loszulassen (und ich bin immer noch dabei…)… meinen sinnen freien lauf zu lassen, war ich in der lage in mich - zur gänze – hineinzuhorchen…

beherrschen heisst für mich: sich selber (und damit auch andere) zu begrenzen…
nein, das möchte ich nicht…

für mich ist die meditation nichts anderes als alles loszulassen…
gedankendisziplin ist für mich genau das gegenteil




Hallo wai_le:
Deiner Sichtweise stimme ich komplett zu. Für mich ist eine Kontrolle auch eher eine Begrenzung, hat etwas mit Verkrampfung zu tun und ist für mich somit kontraproduktiv für eine Innenschau. Ich denke, dass der innere Frieden davon abhängt, wie sehr man mit sich, seinem Handeln, seinen ureigendsten Wünschen und deren Umsetzung auseinander setzt. Wenn ich verstanden habe, was für mich (ausschließlich für mich) wichtig ist und dann versuche, das auch zu leben, dann bin ich dem inneren Seelenfrieden ein großes Stück näher gekommen. Dieses Schlagwort "Authentizität" drückt es sicherlich klarer aus. Dahin zu kommen bedeutet viel Arbeit mit sich selbst. Wenn ich an diesen Punkt gekommen bin und in allem was ich tue authentisch bin, kann ich meine Maske abnehmen und jedem Menschen gerade in die Augen sehe, akzeptiere meine Mitmenschen wie sie sind und nehme Rücksicht auf alles was lebt ... Einschließlich auf mich selbst als Individuum.


Dito..! Und an alle anderen ein Veto.. ;-)

Nicht die Sinne kontrollieren, sondern einfach los lassen, ihnen freien Lauf lassen, sich fallen lassen, in sich hinein tauchen. Möglich in den unterschiedlichsten Situationen, an jedem Ort und ohne große Vorbereitungen. Kann durchaus nach außen hin einem trance-ähnlichen Zustand gleichen. In seinen Bauch hinein hören.. ("Darmhirn" *lol*).
(PS: Dann klappt's auch mit der Empathie @lanuswien ;-))
Hallo Feuerschamanin
es gibt einige Dinge, die sehr alt sind - so alt wie das Leben und vielleicht auch so alt wie das Menschengeschlecht....und vielleicht noch viel älter....

dazu gehören das Feuer und das Wasser und der Himmel - das Universum..... 
wenn ein Kreis von Menschen ißt und trinkt und redet und dabei ins Feuer schaut, dann fühlen alle diese große alte Kraft und sie fühlen sich richtig und ganz und gut dabei......

und als ich auf Kreta ganz alleine nachts bei Sonnenuntergang - sehr ! weit ins Meer hinaus geschwommen bin....in dieses rotglühende blauschwarze Meer - und das Meer war überall um mich herum.....da habe ich das auch gefühlt...

es ist egal  - ob wir noch einmal in unserem Leben einen Partner finden werden oder nicht..... diese große Kraft ist für uns ALLE da....immer.... 
Habe ich ja bereits erwähnt cajun:
"Meditieren und Denken, das sind zwei divergierende, unvereinbare Tätigkeiten.“

Wieso ist das denn so schwer, auch mal andere Beiträge zu berücksichtigen?
Das frage ich jetzt aber ganz generell. :evil: