Hey Leute,

ich komme mir sehr eigennützig vor und stelle des öfteren Fragen,
bin aber selbst nicht so oft aktiv :roll: Entschuldigt.

Jedoch beschäftigt mich seit geraumer Zeit der Gedanke, wie sehr man den Ärzten vertrauten kann. Ich habe in diesem Forum auch einen Beitrag gelesen, wo es darum ging ob z.B. die Pharmaindustrie uns bewusst krank werden lässt bzw. uns alle als "Patienten" kategorisiert, genauso die Ärzte.
Ich denke jeder hatte schon mal den Moment, wo er bisschen misstrauisch war. Vor allem wenn man sich eine Zweitmeinung verschaffen will, und dann ganz andere Ergebnisse erhält.
Jedenfalls stellt sich bei mir gerade die Frage, wie sehr ich z.B. meinem Zahnarzt vertrauen kann. Im Moment muss bei mir zwischen einer Brücke und einem Implantat entschieden werden. Der Zahnarzt rät mir zu einem Implantat, jedoch sind diese Dinger doch unheimlich teuer? Er hat mir einige Vorteile genannt und das klingt ja alles auch logisch. Kann ich auf den Rat meines Zahnarztes hören? Vielleicht gibt es ja jemanden der vor derselben Entscheidung stand oder kennt vielleicht die Perspektive des Arztes?
Leider denke ich nämlich viel zu oft "die wollen doch alle nur Geld"... :(
Meinert, die Zweifel werden mehr..

Vertrauen bedeutet auch Erfahrung.Jahre beim gleichen Arzt in Behandlung,
schafft doch den Überblick.
Zahnärzte bieten an welches sich lohnt,ein offenes Gespräch über Kosten
lässt Alternativen offen.eine Zweitmeinung schadet nicht.
Ärzte tragen viel Verantwortung können sich Fehler nicht leisten,Anwälte
werden fündig.
Vertraue dem Gefühl,der Weg.
Wenn Du den Ärzten nicht vertraust solltest du da nicht hingehen..

frau kann auch mit Zahnlücken ein lebenswertes Leben leben, mit manchen unbehandelten Krankheiten stirbst Du halt früher - nicht an der Krankheit an sich sondern an Deinem Misstrauen- und belastest die Systeme nicht.. das ist echt uneigennützig :lol:

" Die wollen ja alle nur Geld" das finde ich krass...
die meisten Ärzte verdienen deutlich weniger als jeder Handwerker, sind unterbezahlt, schieben Schichtdienst, fahren Noteinsätze etc. ...etc...

selber hab ich als freischaffende Architektin stets mehr verdient als meine Ärzte, ohne deren Verantwortung tragen zu müssen, und ja, ich will auch GELD von denen, für die ich tätig bin.

Willst Du denn kein GELD, wenn Du für jemanden arbeitest?
Neee, Geld verlangen ist asozial. In Deutschland wird bald nur noch ehrenamtlich gearbeitet :lol: :lol:


Aber niemand muss zum Zahnarzt, alles gestaltet sich freiwillig.
Mit Brei fing alles an, und dort endet auch alles…
Meinert ...

Natürlich vertraue ich meinen Ärzten. Gerade dort ist für mich Vertrauen unerlässlich, gehts doch mitunter um mein Leben.

Dass die Pharmaindustrie Menschen krank macht, kann ich nicht bestätigen, denn ich wäre schon über den Jordan gegangen, wenn es sie nicht gäbe.

Verdienen wollen natürlich alle und wenn sie ihre Leistung bringen, ist das absolut legitim.

Was Dein Problem anbelangt: Natürlich sind Implantate teurer und der Zahnarzt verdient daran mehr. Aber das allein sollte nicht Entscheidungsgrundlage sein, sondern wie es Dir damit geht und ob Du es finanziell überhaupt stemmen kannst. Dann kommt noch dazu, ob überhaupt die Voraussetzungen für Implantate vorliegen, ergo wie sieht es aus mit Knochenrückgang usw. Es nützt ja nichts, wenn die Implantate in wenigen Jahren wieder rausfallen.

Du kannst Dich diesbezüglich im Internet sehr gut informieren.

AK
Ein Humorist sagte einst:
" Was bringt den Arzt um sein Brot ?
Die Gesundheit und der Tod.
Drum hält er uns,
auf dass er lebe,
zwischen beidem in der Schwebe"

Meine Erfahrung ist, 10 Ärzte ( derselben Fachrichtung, wohlgemerkt,)
10 Meinungen.
Der Patient muss sich klarmachen, dass Ärzte auch nur Menschen sind, die
zudem von der restriktiven Gesundheitspolitik arg in ihrem Zeit- und
Handlungsspielraum eingeschränkt sind.
In erster Linie muss man sein eigener Arzt sein, darauf achten, was einem guttut,
halbwegs gesund leben, und sich mit der einen oder snderen gesundheitlichen
Einschränkung arrangieren.
Zu dem Implantat:
Mir hat such eine Zahnärztin gesagt, ich bräuchte unbedingt rechts unten ein
Implantat, sonst würde sich mein Kiefer verformen usw.
4500 Euro hätte mich das gekostet.
Habe daraufhin eine Zweitmeinung eingeholt, wonach ich gsr nichts machen
soll. Ich trage nun lediglich nachts eine auf die Zahnlücke angepasste
Beißschiene, die einer eventuellen Verformung entgegenwirkt.
Kostenpunkt: 0 Euro.
Meine neue Zahnärztin überwacht darüberhinsus bei meinen jährlichen
Kontrollbesuchen den Zahn- und Kieferstatus.
Weder Knochen noch Nachbarzähne haben an Halt verloren.
Also : Mut zur Lücke !!
Hallo Meinert,

auch ich bin äußerst skeptisch nicht nur gegenüber Ärzten. :!:
Ich glaube auch daß manche einen kränker machen als man ist. Der Schuß kann dann nach hinten los gehen.

Das Problem das Du schilderst hatte ich vor 20 Jahren auch, und enorme Schmerzen. Es war die Rede von einer Brücke, was 2 gesunde Zähne gekostet hätte im Backenbereich. Der Zufall wollte es, daß ich einen Zahnarzt privat kennenlernte. Dieser hat das Problem gelöst, mit einem Stiftzahn. Es ist glaube ich das selbe wie ein Implantat. Für mich ist wichtig, es hält bis heute. Toi, toi, toi. Und eine Brücke ist mir erspart geblieben.
Wünsche Dir für Deine Entscheidung viel Glück. Das Geld verdienen würde ich in diesem Fall nicht in den Vordergrund stellen. Vielen Ärzten geht es auch gut und für sie ist nicht das Geld verdienen das Wichtigste.
translation hat geschrieben: Wenn Du den Ärzten nicht vertraust solltest du da nicht hingehen..

frau kann auch mit Zahnlücken ein lebenswertes Leben leben, mit manchen unbehandelten Krankheiten stirbst Du halt früher - nicht an der Krankheit an sich sondern an Deinem Misstrauen- und belastest die Systeme nicht.. das ist echt uneigennützig :lol:

" Die wollen ja alle nur Geld" das finde ich krass...
die meisten Ärzte verdienen deutlich weniger als jeder Handwerker, sind unterbezahlt, schieben Schichtdienst, fahren Noteinsätze etc. ...etc...

selber hab ich als freischaffende Architektin stets mehr verdient als meine Ärzte, ohne deren Verantwortung tragen zu müssen, und ja, ich will auch GELD von denen, für die ich tätig bin.

Willst Du denn kein GELD, wenn Du für jemanden arbeitest?


Mein Ausspruch "die wollen ja alle nur Geld verdienen" sollte keine Verallgemeinerung sein. Natürlich soll jeder sein Geld für seine Leistung bekommen, jeder auch seinen Grund das oder das Geld zu verdienen. Ich habe Respekt vor Ärzten, sie haben ein straffes Studium hinter sich und sind durchaus berechtigt ihr Geld zu verdienen. Aber ich habe im weiten Bekanntenkreis vor vielen Jahren auch Ärzte kennengelernt und mich mit ihnen unterhalten. Dabei fielen Worte wie "ja es gibt Ärzte, die erst einmal versuchen das maximale an Profit rauszuholen und erst dann auf Anfrage Alternativen aufweisen". Das klingt für mich fair. Ich möchte ja als Patient die beste Behandlung, wenn es die kostenintensivste ist aber eben auch die Beste Lösung für mein Problem, dann bin ich auch bereit dafür zu zahlen.

Im Bezug auf mein Problem kann ich selbst eben nicht einschätzen, wie sehr es meinem Zahnarzt um mich geht. Wir haben offen gesprochen und ich habe auch gesagt, dass ich gern alle Möglichkeiten kennen möchte mit ihren Risiken und Vorteilen.
Wieso weißt du das - ich habe gerade eine dicke Backe von einem Knochenaufbau für ein Implantat.....

Würde ich meiner Zahnärztin und dem Implanteur nicht vertrauen, würde ich nicht hingehen.
Alles wird besprochen, alle Möglichkeiten mit Für und Wider werden erörtert, ich kriege einen Kostenplan und meistens einen Rabatt.
Weil ich Stammkundin bin........

Schöne und gepflegte Zähne sind für mich wichtig - bei mir und auch bei Anderen.

Drum hab ich kein Auto mehr - das steckt bei mir im Mund (Schähärz !!!)
Ich kann über keinen meiner Ärzte klagen und bin zufrieden.

2014 musste ich auch entscheiden ob für oder gegen Implantate. Ich habe mich dafür entschieden bei meinem Zahnarzt hier in Deutschland. Drei Implantate waren nötig. Der Implantologe wurde hinzugezogen. Ein Knochenaufbau musste nicht sein. Anfangs war mir das Ganze schon ein bisschen unheimlich, aber alles lief gut und ist gut. Bereut habe ich die Prozedur nie.
Hallo,
ich stand vor ein paar Jahren auch vor dieser Entscheidung. Habe mich dann für eine Brücke entschieden.
Meine Krankenkasse hätte nur einmal den Knochenaufbau für das Implantat bezahlt, wenn das nicht geklappt hätte und ich ein zweites mal den Knochenaufbau machen müsste dann hätte ich alles privat bezahlen müssen.
Bin mit der Brücke aber auch sehr zufrieden. Vg
Meinert hat geschrieben: Hey Leute,

ich komme mir sehr eigennützig vor und stelle des öfteren Fragen,
bin aber selbst nicht so oft aktiv :roll: Entschuldigt.

Jedoch beschäftigt mich seit geraumer Zeit der Gedanke, wie sehr man den Ärzten vertrauten kann. Ich habe in diesem Forum auch einen Beitrag gelesen, wo es darum ging ob z.B. die Pharmaindustrie uns bewusst krank werden lässt bzw. uns alle als "Patienten" kategorisiert, genauso die Ärzte.
Ich denke jeder hatte schon mal den Moment, wo er bisschen misstrauisch war. Vor allem wenn man sich eine Zweitmeinung verschaffen will, und dann ganz andere Ergebnisse erhält.
Jedenfalls stellt sich bei mir gerade die Frage, wie sehr ich z.B. meinem Zahnarzt vertrauen kann. Im Moment muss bei mir zwischen einer Brücke und einem Implantat entschieden werden. Der Zahnarzt rät mir zu einem Implantat, jedoch sind diese Dinger doch unheimlich teuer? Er hat mir einige Vorteile genannt und das klingt ja alles auch logisch. Kann ich auf den Rat meines Zahnarztes hören? Vielleicht gibt es ja jemanden der vor derselben Entscheidung stand oder kennt vielleicht die Perspektive des Arztes?
Leider denke ich nämlich viel zu oft "die wollen doch alle nur Geld"... :(

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser! So heisst eine Lebenswahrheit. Wenn Du Dir nicht sicher bist, hole eine unabhängige Zweitmeinung ein. Ich meinerseits habe jetzt ein grosses Vertrauen in meinen Zahnarzt, zudem ich immer noch durch die halbe Schweiz reise, weil er mich "auswendig kennt". Er hat mir im 20. Jahr nach der ersten Konsultation sogar die Zahnarztkosten erlassen. Das musst Du zuerst mal erleben!
Vielen Dank für eure Meinungen und Anregungen.

Hat es jemand schon mal erlebt zuerst eine Brücke und dann Implantat bekommen zu haben (oder umgekehrt? und kann aus Erfahrung sprechen, was von beiden die angenehmere/bessere Variante ist?

Mein Zahnarzt meinte, so ein Implantat kann wirklich Jahrzehnte halten und ist im Gegensatz zur Brücke für den Kiefer weniger empfindlich. Bei einer Brücke kann es wohl schnell passieren, dass benachbarte Zähne beschädigt werden, wenn der Biss nicht stimmt. Außerdem sei ein Implantat nicht viel teurer, hat aber eine längere Lebensdauer.
Fühlen sich denn die Implantate an wie natürliche Zähne? Also auch bei alltäglich Dingen wie kauen, putzen usw.?
@Meinert
Über viele Jahre hatte ich eine Brücke. Als dann ein "Träger-Zahn" nicht mehr hielt ließ ich mir die Brücke durch Implantate ersetzen (umgekehrt geht es gar nicht). Was bisher ein eigener tragender Zahn war wird durch das Implantat ersetzt.
Ein Implantat kostet keinesfalls ähnlich wie eine Brücke - um ein vielfaches teurer.
Man gewöhnt sich an das Implantat und mit der Zeit fühlt es sich an wie ein eigener.
na ja....
bei mir ist es weniger das Vertrauen - sondern eine ausgeprägte "Arzt-Allergie"..... :oops:

obwohl - meine Zahnärztin macht mir dermaßen die Hölle heiß, dass ich dann doch meine "Zeiten" brav einhalte
außerdem muss man da nicht stunenlang warten bis man drankommt - so wie bei den Hausärzten.....
wenn man eh schon krank ist und dann noch stundenlang in so einem engen Wartezimmer sitzen muss und jeder rotzt und schnieft - dann wird man noch kränker.....
also hab ich mir angewöhnt, sämtliche Medikamente, die ich bei einer Erkältung brauche - Zuhause zu haben.....