da hast Du recht - es gibt so gut wie keine Golddeckung mehr - egal in welcher Währung....

was bleibt da als Sicherheit ?
die Sachwerte.....dazu zählen Land, Immobilien, Gold und Aktien von guten Unternehmen (keine Zockerpapiere - Tech-Aktien braucht man nicht zwingend und auch aufs Internet, Handy, sogar aufs Auto kann man - im Extremfall - verzichten.... auf Grundnahrungsmittel jedoch nicht !).....

Land nützt dem Eigenversorger nur etwas, wenn ihm die Früchte nicht vom Feld gestohlen werden.....
Immobilien nützen nur etwas, wenn die Mieter ihre Miete noch bezahlen können......
und auch für das Gold (und den Schmuck) bekommt man weniger, wenn viele Leute versuchen, für ihr Gold und ihren Schmuck Essen und Kleider einzutauschen......d.h. wenn viel Gold angeboten wird und gleichzeitig wenig Nahrungsmittel abgegeben werden können........
und auch die Aktien guter Firmen werden billiger, wenn sich die Leute nur noch das Allernotwendigste leisten können.....

Fazit:
es gibt keine 100 %ige Sicherheit und es wird immer wieder Extremsituationen - d.h. große weltweite Krisen geben.....
Es hat noch nie eine 100%ige Sicherheit gegeben und die wird es auch nie geben.

Was den Menschen in unserem Leben als Sicherheit verkauft wurde, war nur
zum Schein. Siehe Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Bausparkassen,
die Liste liese sich beliebig fortsetzen.

Die einzige Sicherheit die es auf dieser Welt gibt: "Wir müssen alle sterben" und da
dass letzte Hemd keine Taschen hat, können wir alle nichts mitnehmen.

Doch es gibt immer noch genügend Anlageformen, auch für kleines Geld, wo man
sich bereichern kann, um ein besseres Leben führen zu können.

Aber es gibt ja Menschen die vom sparen nichts halten, aber wie es schon immer war,
so gilt es auch heute noch: "Von nichts kommt nichts!"

Sicher kann ein Fuffi nicht arbeiten, wie hier schon angeführt wurde, aber mehrere davon
lassen eine Anlage anwachsen, die ein angenehmes Leben ermöglichen kann.

Dazu muss man natürlich auch einmal auf etwas verzichten können, was aber leider nicht
jedermanns Sache ist.

Woher unser Geld kommt ließe sich ganz einfach beantworten, aber ich vermute einmal,
dass man die Wahrheit hier als Verschwörungstheorie ansehen würde und darauf habe ich
keinen Bock.
Es gibt halt auch Menschen, die sich nicht "Anlageformen, wo man sich bereichern kann" leisten können, weil sie ihr ganzes Geld für Essen, Miete, Kinder und Strom ausgeben müssen.

Die halten nichts vom Sparen? Sie haben nichts, das sie sich zum Sparen behalten könnten.
Sowas gibt es.
Die Erahrung hat es immer wieder gezeigt und es hat sich soweit ich die Geschichte zurück verfolgen kann, auch nie geändert:

Menschen die über ein etwas höheres Einkommen verfügen, versuchen zu sparen wo es machbar und möglich ist.

Menschen die weniger verdienen, versuchen das zu kompensieren, indem sie mehr ausgeben als sie einnehmen, ergo, also versuchen, das durch Kredite wieder auszugleichen.

Leider eine Milchmädchenrechnung die nicht aufgehen kann.

OK, ich gebe zu, bei manchen klappt das nicht, weil einfach zu wenig Verdienst da ist, aber wenn ich sehe, die Kinder haben nichts zu essen, weil Mutter und Vater rauchen und dabei noch ein Auto fähren, was sie sich im Grunde nicht leisten können, so habe ich dafür kein Verständnis.
Alles klar - die Armen, die sind selber schuld!

Aber der trend geht sowieso in Richtung einfaches Leben.
ich glaube, Armut hat mit dem "einfachen Leben" nichts - oder nur wenig - zu tun......

Armut ist ein Zustand der Hoffnungslosigkeit - der Abhängigkeit von staatlichen Zahlungen und der Scham darüber.......

gerade Kinder aus armen Familien haben oft einen großen Ehrgeiz entwickelt - haben sich ein Studium erkämpft und später gut verdient.....

während Kinder aus reichen Familien oft keinen oder wenig Ehrgeiz entwickeln und es geschafft haben, Vermögen, die generationenlang vermehrt wurden, während einer Generation zu vernichten....

und ich glaube, dass das was einem im Leben wichtig ist, bei jedem von uns verschieden ist.....
der eine träumt (und spart) auf das eigene Haus, ein besseres Auto und überhaupt mehr Geld - und damit für mehr Sicherheit - für sich und seine Familie.....
für den anderen ist Geld nicht so wichtig - er braucht den intellektuellen Austausch mit Gleichgesinnten.....wo und wie er lebt - Karriere - Wohnung - Auto - sind ihm nicht so wichtig
dann gibt es Menschen, die sich in ein naturnahes Leben zurückziehen, vielleicht weil sie beruflich und privat ausgebrannt und/oder verletzt worden sind ......
Ich würde mal sagen den Konsumrausch strikt vermeiden.
Nicht in die Schuldenfalle geraten.

Wenn ich sehe, was junge Leute heutzutage als Statussymbole ansehen und kaufen und kaufen, aber damit aber auch einen enormen Schuldenberg vor sich her schieben.
Nein, danke.

Man kann nur das ausgeben, was monatlich an Einkommen rein kommt und wenn man wirklich möchte und bestimmte Ziele hat, kann man sparen.

Das geht tatsächlich und selbst wenn man sich einen Zweitjob nimmt, um die Finanzen aufzupeppen.

Das dauert vielleicht länger als auf Pump zu kaufen.
Aber man weiß diese Dinge dann auch zu schätzen.
so ist es.....und ich glaube, wir sind die letzte Generation, die das Sparverhalten verinnerlicht hat....
wie Du bereits sagtest, kauft sich die jüngere Generation das, was sie haben möchte - auf Pump - und verschuldet sich dabei.....
ein Verhalten, das Amerika bereits seit Generationen verinnerlicht hat...... amerikanische Eltern haben während ihres Lebens so viele Schulden angehäuft, dass dies ihre Kinder und Enkelchen nicht mehr zurückzahlen können.....

Hoffnung macht mir die Gegenströmung:
es gibt bei uns auch eine sehr ernsthafte und umweltbewußte junge Generation, die diesen Kreislauf durchschaut hat und ihn durchbrechen will...
Woher kommt unser Geld?
Die Zentralbanken schaffen wenige Prozente des gesamten heutigen Geldvermögens aus dem Nichts, Fiat-Money genannt. Der größte Teil, rund 90 % wird von den Geschäftsbanken geschöpft, ebenfalls aus dem Nichts.
In den 1950er und -60 Jahren, bis Bretton Woods 1971, hatten wir noch eine Golddeckung, d.h. wir konnten, zumindest theoretisch zur Landeszentralbank gehen und unsere Banknoten in Gold umtauschen. 1971 wurde die Golddeckung aufgehoben und allmählich fingen die Banken an, mehr und mehr Geld aus dem Nichts zu schöpfen. Das Verhältnis zwischen Geldmenge auf der einen und der Wirtschaftsleistung auf der anderen Seite befindet sich heute in einer krassen Schieflage. Es ist absehbar, Hinweis auf die wachsende Finanzkrise, dass das nicht mehr lange gutgehen kann.
Ich denke, dass sich heute mindestens 90 % unseres Geldvermögens in den Finanzmärkten/Steueroasen befinden. Bei uns Bürgern zirkuliert nur noch ein kleiner Teil. Zu beachten ist dabei ja auch der Geldumlauf: Mieten, Pachten, Löhne und Gehälter, Renten usw. werden monatlich gezahlt. Zur Finanzierung unsere Wirtschaftsleistung reichen im Grunde vermutlich 10 % unseres BIPs als Euro. Wir haben also im Grunde viel zu viel Geld im Umlauf. Armut müsste also wirklich nicht sein.
es ist schön zu sehen, dass sich zumindest ein Mitglied von 50plus Gedanken über die Partnersuche hinaus macht.

Diese Gedanken sollten wir austauschen und vertiefen.

Im Text sind eine Reihe von kleinen Ungenauigkeiten, die man schnell klären kann.

Ich frage mich nur, ob es in diesem Forum eine Kreis von Interessenten für diese Fragen gibt.
das macht nichts, denn diese Beiträge werden gelesen - und ja - auch außerhalb von 50plus.....

wobei mir klar ist, dass meine Chancen, nochmals einen Partner zu finden - gleich Null sind, eben darum, weil ich mich in diesem Forum einbringe.....

auf der anderen Seite stellt sich mir die Frage ob ich mich dumm stellen muss, damit ich nochmals eine Partnerschaft eingehen kann....
und dahinter steht die Frage:
wieviel Stress bedeutet es, sich dumm stellen zu müssen um nochmals einen Partner abzubekommen ?
diese Hemmschwelle ist bei mir sehr gering, weil ich bereits im Kindergarten-Alter gerne alleine unterwegs war..... :wink:

dennoch sage ich:
sag niemals Nie.....
und genau dieses Motto gilt für ALLES im Leben - nicht nur für die Börse.... :wink:
barbera hat geschrieben: Alles klar - die Armen, die sind selber schuld!



Nenne mir bitte, bitte die Schuldigen, die mir mein unverdientes Reichtum verwehrt hatten.
Mich beschäftigt eher die Frage, wo geht unser Geld hin und warum.
also wohin UNSER geld geht, und warum, das weiss ich nicht,
ich weiss nur, wo MEIN geld hingeht, und meistens auch warum.

manchmal freue ich mich über schönes, was ich für mein geld eingetauscht habe, manchmal denke ich auch, hättest besser aufgepasst, dann wäre es noch bei mir und läge unter der matratze oder im strumpf.

manchmal habe ich auch was verzockt, und mein geld hat nun ein anderer, vielleicht in panama unter dem kopfkissen oder so ....

also wirklich weg ist es ja nie .....nur, dass ich es dann nicht mehr habe, sondern jemand anderes.
so ist es....besser kann man es nicht sagen.... :lol:

wobei.....je schwerer man sein Geld im Leben verdient hat - desto besser passt man darauf auf .......oder ?
cron