Vielleicht von einem Arzt der Teilhaber an einem Bestattungsunternehmen ist :lol:
seit ich die Zitate zum Thema "Arzt" aufgemacht habe - juckt mich das Fell ......(sorry, wenn ich euch damit nerve).....

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Der Arzt versteht im besten Fall etwas von Krankheit, aber nichts von Gesundheit. Er ist ja mit normalen, gesunden Menschen fast nicht mehr in Berührung.

Prentice Mulford
(1834 - 1891), US-amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer

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Man soll in keinem Lande wohnen, in dem es vier Dinge nicht gibt:
Eine gerechte Regierung,
brauchbare Heilmittel,
fließendes Wasser und
einen gebildeten Arzt.

Aus Arabien

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Zum Zeitpunkt meines Eintritts in den ärztlichen Beruf verpflichte ich mich feierlich, mein Leben dem Dienste der Menschheit zu weihen.
Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit wahren.
Ich werde meinen Beruf gewissenhaft und würdig ausüben.
Die Gesundheit meines Patienten wird meine erste Sorge sein.
Ich werde das Geheimnis dessen, der sich mir anvertraut, wahren.
Mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln werde ich die Ehre und die stolzen Überlieferungen des Ärzteberufes aufrechterhalten.
Meine Kollegen sollen meine Brüder sein.
Ich werde es nicht zulassen, daß sich religiöse, nationale, rassische Partei- oder Klassengesichtspunkte zwischen meine Pflicht und meine Patienten drängen.
Ich werde das menschliche Leben von der Empfängnis an bedingungslos achten.
Selbst Drohungen werden mich nicht dazu bringen, meine ärztlichen Kenntnisse entgegen den Pflichten der Menschheit anzuwenden.

Ich gelobe dies feierlich, frei und auf meine Ehre

Moses Maimonides
(um 1135 - 1204), eigentlich Mosche ben Maimon, arabischer Name Abu 'Imran Musa ibn 'Ubaidallah Maimun al-Kurdubi, jüdischer Philosoph, Gelehrter und Arzt, gilt als der bedeutendste jüdische Religionsphilosoph des Mittelalters
Der Eid des Maimonides, heute das »Genfer Ärztegelöbnis«
Im gesunden Zustande des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autokratie) unumschränkt und hält alle seine Theile in bewundernswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so daß unser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höhern Zwecke unsers Daseins bedienen kann.

Organon der Heilkunst §9 / Samuel Hahnemann (1755 - 1843)
Gundulabella: Sehr viele Ärzte halten sich nach dem "Gelöbnis',
Doch Ärzte sind auch nur Menschen!
Und die heutige Zeit mit ihrer wachsenden Bürokratie und der geringen Bezahlung der niedergelassenen Ärzte (in 3Monaten
ca 30€) macht ihnen das Leben auch nicht leichter. Die Meisten müssen eine Familie versorgen.
Ich habe einige Ärzte während meiner Berufstätigkeit kennengelernt, die die Ordination sperren mußten, weil die unter 2000€ brutto verdienten...
Manche arbeiteten als Wahlärzte weiter, mit Privathonorar..... dann hatten sie freilich mrhr Zeit für den Kranken....
ich weiß das.....

und manchmal tun sie mir leid.....vor allem die Hausärzte .....
irgendwie ist das Fließbandarbeit.....

Medikamente verschreiben und zum Facharzt überweisen - für ein Gespräch mit dem jeweiligen Kranken ist keine Zeit mehr da.....
ich habe diesen Druck auch bei meinem Hausarztbesuch bemerkt - wollen tun sie schon - können ist nicht drin von wegen dem Zeitdruck.....
Manche ältere Frauen glaubten, der Arzt bekommt jedesmal ein Honorar, wenn sie ihn besuchen, und wollten ihm einen guten Dienst tun! :-)
Oder andere nutzten die Ordination zum Austausch von Neigkeiten...

'Wo ist denn die Gerti heute?
Die wird doch nicht krank sein? :-) '
Du schreibst u.a.:
Manche ältere Frauen glaubten, der Arzt bekommt jedesmal ein Honorar, wenn sie ihn besuchen, und wollten ihm einen guten Dienst tun! :-)
Oder andere nutzten die Ordination zum Austausch von Neigkeiten..


ich glaube weder das eine noch das andere.....
Ich auch und ich halte meine Altersgruppe nicht für so primitiv.

Die Wartezeiten bei meinem (sehr guten) Hausarzt sind so lang, weil er sich Zeit nimmt, da geht niemand hin, wenn er nicht wirklich Probleme hat.
Es ist auch bei den Ärzten so wie in jedem Beruf: Für die einen ist es nur ein Beruf, für andere Berufung.
Verallgemeinerungen sind unfair.
ja - Verallgemeinerungen sind unfair.....

wer die reingesetzten Zitate gelesen hat - da waren auch positive Zitate dabei.....

ich fand manche Zitate einfach toll und habe sie deshalb reingesetzt.....
auch, weil einige davon schon sehr alt waren und es dennoch auf den Punkt gebracht haben.....
da ist so manche Weisheit rübergekommen....
Ich hab mit einigen älteren Patienten gesprochen.
Die meinten, der Arzt bekommt jedesmal Geld,
wenn sie zu ihm kommen....

Die Zitate haben mir auch gefallen.
Die Liebe zu den Menschen
steht bei vielen Ärzten im Mittelpunkt,
am Land noch viel mehr, als in def Stadt.

Ärzte besuchten in ihrer Freizeit Patienten
Im Krankenhaus, machten auch nachts Visiten.


In Wien sperren die Ärzte abends die Ordination
und sind nicht mehr erreichbar....
@leonetta
Dein Thread spricht auf jeden Fall ein interessantes und auch sehr breit gefächertes Gebiet an....

da kommen bestimmt noch viele gute Beiträge !
Also bei uns bekommen die Ärzte schon jedesmal Geld, wenn Patienten zu ihnen kommen, vorausgesetzt natürlich, die gestellten Rechnungen werden auch bezahlt.
Geld bekommen sie, aber nicht nach Zeitaufwand, sondern als Pauschale.
Meine gute Gynäkologin befaßt sich noch persönlich und menschlich mit ihren Patientinnen.
Wenn die Fragen oder Probleme haben, erklärt sie ihnen so lange
geduldig, was Sache ist, bis alles geklärt ist, Bezahlt wird aber nur
die angesagte Untersuchung mit 10(???) Minuten.
Der Rest ist Gotteslohn.
Ohne Privatpatienten, bei denen die Berechnung anders läuft,
verdient ein menschlicher Mediziner heute wirklich bescheiden,
außer er fertigt seine Patienten wie am Fließband ab.
Shekinah:
...das sind aber keine Kassenärzte!

Kassenärzte bekommen, wie fiesermutzel schrieb, Pauschale.

Wahlärzte erhalten schon etwas mehr
(die Kasse refundiert einen Teil d.Kosten)

Privatärzte: Honorar pro Konsultation
(Kann nur 5 Min. sein) 100-250€ aufwärts.
Deshalb hat, wer es sich leisten kann- eine Privatversicherung....

Leader- Ärzte werden zu Vorträgen eingeladen mit gutem Honorar.
(Wenn ein Internist von einem Medikament überzeugt ist und es dem Patienten verschreibt, übernimmt meist auch der Praktiker die Verschreibung
( höchstens es zeigt sich im Lauf der Zeit, daß es doch nicht gut genug für den Patienten paßt).

Geschenke -Annahme ist in Österreich verboten.
Auch nicht, wie früher vorkam, Einladungen zu Vorträgen samt Gattin ins Ausland, .

Die forschenden Pharmafirmen haben sich unter der Dachorganisation 'Pharmig' zusammengeschlossen und einen Ethik- Kodex verfaßt, der bindend ist.

Die Nachahmerfirmen (Generika) haben den Vorteil, keine Unsummen für Forschungskosten tätigen zu müssen und auch nicht an den Kodex gebunden zu sein.

Die Kassen haben freilich Interesse, daß Kosten möglichst gering sind...
Die Schweiz hat ein völlig anderes Gesundheitssystem.

Wir haben ein KVG mit gesetzlicher Grundversicherungspflicht.