ich glaube, dass man sowohl in einer Partnerschaft/Ehe als auch im Single-Dasein "gefangen" sein kann....

wie @Rugginosa beschreibt, gibt es eigentlich gar keine "absolute" Freiheit....

die Frage ist:
wieviel Freiheit gestatte ich mir - und wieviel Freiheit kann ich in einer Partnerschaft aufgeben ?
und genau das ist wahrscheinlich bei jedem von uns verschieden....
Weitere Gedanken dazu

Im gestandenen Erwachsenenalter ist in der Regel die Persönlichkeitsentwicklung abgeschlossen mit all seinen positiven wie auch negativen Begleiterscheinungen. Aber auch in diesem Umfeld kann man "seine(n) Lebenspartner(in) finden wobei man durchaus auch zusammenziehen kann wenn alles stimmig ist. Meist ist es aber so dass bspw. der Einrichtungsgeschmack einer Wohnung sich doch sehr untereinander unterscheidet, wenn ansonsten eine stark ausgeprägte Seelenverwandschaft sowie gemeinsame Hobbies und gesellschaftspolitischer Gleichklang und natürlich auch so ein kleiner hinterhältige Attentäter mit seinen Pfeilen im Köcher eine wesentliche Rolle spielen. In meinem Freundeskreis gibt es da Beispiele wo beide sich gefunden haben , um die Ecke wohnen, und trotzdem weiter zwei Wohnungen existieren, in dem beide abwechselnd mal zeitlang in der einen Wohnung und eine zeitlang in der anderen Wohnung zusammen leben. Und das funktioniert hervorragend.Wäre mal interessant zu wissen vieviel solcher Fälle im Leben existieren.
Ich versteh das nicht, ehrlich gesagt.

"Freiheit" bedeutet doch nicht, dass ich alles mache, was mir theoretisch möglich ist,
Das große Plus an der Freiheit ist doch, dass ich Dinge nicht tun muss.

Was ich nicht will, das lass ich außerhalb der Beziehung, und innerhalb auch.

Und was ich will, das tu ich so oder so. Wär ja keine Partnerschaft, wenn ich mir da was verbieten müsste.

Zusammenziehen hat in jedem Lebensalter den Vorteil, dass man nicht mehr alleine ist. Und es gibt die eine oder andere Synergie, wie's heute so schön heißt. Und mit jemand, den ich nicht leiden kann, tät ich nicht zusammenziehen. Und meine Mitbewohner sollten es auch nicht.
Ich wollte hier den letzten Kommentar zitieren. Geht wohl nicht. Nen echtes Manko hier.

Aber mal wunderbar, was der Bilderberger da von sich gegeben hat. :D
Hi.....Frau /Mann kann sich doch auch lieben ,mögen, achten.... wenn jeder seine eigene Behausung hat :) Das Bedürfnis, irgendwann.......... Tag und Nacht zusammenzuleben kommt bei Symbiose von ganz alleine! Ich würde nix forsieren! Das Glück hängt nicht vom o.g. Thema ab,voila' :D

Letztlich macht es doch jeder so, wie er denkt,hoffentlich mit Hirn! :lol:
Hier wird über ungelegte Eier geschrieben, käme mal ein Exemplar um die Ecke, könnte ich überlegen, zu dir, oder zu mir :oops:

Ohne Ecken, oder zu viele Ecken, behalte ich eben meine Wohnung und Freiheit, ohne Symbiose :wink:

2.
Kann die Freizeit der Freiheit
die Zweisamkeit ersetzten
und spielt da das Alter eine Rolle...

nur ein Gedanke...
Zweisamkeit und Nähe gibt es auch in Beziehungen mit zwei Wohnungen.

Ich kenne nicht wenige Beziehungen der Art ‚living apart together‘. Mir entspricht sie. Ich kenne auch Beziehungen, die nach langen Jahren wieder in die Brüche gegangen sind, eine, erst relativ kurz nach dem Zusammenziehen.

Abgesehen von der Möglichkeit absolut allein sein zu können, aber nicht zu müssen, ist es im Alter schon von Vorteil seine eigenen vier Wände zu haben. Ein Zusammenziehen bedeutet in den meisten Fällen das Abgeben von Einrichtungsgegenständen, die Wohnungsrenovierung und im Falle des Scheiterns eine meist massiv teurere neue Wohnung, Maklergebühren, eine Neueinrichtung, den Konflikt des Auseinanderdividierens der Wohnung und Einrichtung. Dem gegenüber stehen u.U. zwei Mieten, schon klar.

Nun sind die Bedürfnisse halt sehr unterschiedlich und die finanziellen Möglichkeiten auch. Werten möchte ich das nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Es geht für mich bei zwei Wohnungen nicht um Freiheit und um tun und lassen zu können was ich möchte. Es geht für mich darum, dass sich Zeiten alleine in einer eigenen Wohnung einfach anders anfühlen als getrennter Raum in einer großen Wohnung. Ich mag Beides, temporäres Alleinesein und die Nähe eines Partners.

Ausschließen möchte ich trotzdem nichts, sollte ich jedoch noch Mal mit einem Mann zusammen ziehen, so nur in eine ausreichend große Wohnung bzw. ein ausreichend großes Haus.
Du schreibst u.a.:
Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

das sehe ich ebenso....

@Melindaha
ja - das war das mit den ungelegten Eiern.... :wink:

da diskutieren wir oft und gerne drüber.... :wink:
Oran.ge hat geschrieben: Ich wollte hier den letzten Kommentar zitieren. Geht wohl nicht. Nen echtes Manko hier.

Aber mal wunderbar, was der Bilderberger da von sich gegeben hat. :D


Und warum wolltest du den letzten Kommentar zitieren?
Einfach drauf antworten und gut ist. Wenn du noch den Nick dazu schreibst, ist doch alles klar!
Interessant, dass Du @Rotkappe sich die Mühe macht´s, auf meinen lapidaren Kommentar zu antworten und auch zu kritisieren. Soviel Resonanz habe ich nicht annähernd erwartet! :wink:
Oran.ge hat geschrieben: Ich wollte hier den letzten Kommentar zitieren. Geht wohl nicht. Nen echtes Manko hier.

Aber mal wunderbar, was der Bilderberger da von sich gegeben hat. :D

Zitieren geht sehr wohl. Also kein Manko. Einfach mit dem Cursor auf das kleine grüne Feld oben rechts gehen '' .... und zack. Bitte, gerne. :)

Aber es stimmt schon, was Rotkappe schreibt. Wenn man direkt auf den letzten Kommentar Bezug nimmt, ist es nicht nötig zu zitieren.
@maybe, ja, so in etwa denke ich auch.
Alternativ käme noch die Variante WG in Frage , wo jeder sich in seinen privaten Raum zurückziehen kann oder vielleicht eine Wohnanlage, wo es viele kleine Wohnungen hat und auch Gemeinschaftsräume ,die von allen genutzt werden ...

Wenn zusammenziehen, würde ich persönlich eine neue Wohnung ...vorziehen, die in Ausstattung , Einrichtung usw. den Geschmack beider Partner widerspiegelt.
Ich bevorzuge das Konzept "Gallisches Dorf", einfache Blockhütten, möglichst funktional, mit Rückzugsgebiet in den Hinterlandwald (ohne Römer) oder an den See, 1-2 Kilometer Distanz zwischen den Wohneinheiten ist gesund.

Jede längerfristige Partnerschaft lebt vom Wechselspiel Nähe - Distanz, eine 80% Erreichbarkeit ist genug, schließlich soll für die Sehnsucht ein Plätzchen übrig bleiben. Zum Putzen, Kochen, Wäschewaschen etc. braucht man nicht unbedingt einen Zweiten, dafür ist er zu schade.

Für noch Abenteuerlustigere gäbe es die mobile Campingbusvariante.
Tja
Und die letzte Reise wirst du ohnehin getrennt antreten