Herbstzeit Kürbiszeit: Kleines Kürbis-Lexikon

Herbstzeit Kürbiszeit: Kleines Kürbis-Lexikon

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Wenn der Sommer geht, kommt der Herbst, und mit ihm auch der Kürbis. Nahezu in jedem Supermarkt findet man um diese Jahreszeit Körbe voller verschiedener Kürbissorten. Ein guter und schmackhafter Kürbis ist nicht nur genüsslicher Gaumenschmaus, er steckt auch voller Vitalität. Was den Kürbis so besonders macht und worauf Sie beim Kauf achten müssen, dass erfahren Sie hier in diesem kleinen Kürbislexikon.

 

 

Wussten Sie schon?

Der Kürbis gehört zu den Gattungen der Beeren. Nicht nur das delikate Fruchtfleisch mit seinen hohen Anteilen an Beta Carotin schenkt Ihrem Kreislauf mehr Schwung. Auch Kürbiskerne und das daraus gewonnene Öl stecken voller essentieller Fettsäuren und Pflanzenstoffe die verschiedene körperliche Beschwerden lindern können und dabei helfen, das Immunsystem zu aktivieren.

 

Kürbis - echt Beerenstark

Ein Kürbis ist ein starker Träger voller sättigender Ballaststoffe. Sie regen unsere Verdauung an, leiten Giftstoffe aus dem Körper und gleichen den körpereigenen Zuckerspiegel aus. Gerade deswegen ist der Kürbis für Diabetiker reine Medizin. Kürbisextrakte helfen dabei, geschädigte Zellen der Bauchspeicheldrüse zu erneuern. Das Beta Carotin, welches sich in jedem Kürbis findet, ist eine große Unterstützung für das Immunsystem. Es hemmt Entzündungen und hilft für eine schnellere Regeneration der Hautzellen. Durch das erstarkte Immunsystem kann das Beta Carotin das langfristige Risiko für chronische Krankheiten verringern. Unser Körper wandelt Teile des Beta Carotin in Vitamin A um, welches zur Stärkung der Sehkraft notwendig ist. Kürbiskerne enthalten eine hohe Anzahl am Omega3 Fettsäuren. Diese gelten nicht nur als Hilfe für langfristiges, psychisches Wohlbefinden, sondern unterstützen auch die gesundheitliche Erhaltung der Prostata und der Blase.

Der Kürbis ist also nicht nur eine Delikatesse, er bringt Sie auch sicher durch die kalte Jahreszeit.

 

Worauf Sie achten sollten

Möchten Sie bei ihrem nächsten Einkauf einen Kürbis mit nach Hause nehmen, sollten Sie auf einige kleine Dinge achten. Gespritzte Zierkürbisse können Bitterstoffe enthalten, die Giftstoffe enthalten könnten. Daher lieber Finger weg. Einen guten, reifen Kürbis erkennt man an folgenden Merkmalen: Klopfen Sie leicht auf den Kürbis. Ein reifer Kürbis hört sich innen etwas hohl an. Die Schale muss hart und druckfest sein. Der Stiel sollte ebenfalls stabil und verholzt sein. Fehlt der Stiel an einem Kürbis, so dringen schnell Bakterien ein, die gesundheitsschädlich sind.

Wenn Sie den Kürbis nicht direkt verspeisen wollen, eignet er sich gut als kleines Dekorationsstück im Wohnzimmer. Ansonsten hält sich der Kürbis auch lange in der Küche. Am besten hängend in einem Netz lagernd. Bei 12 - 15°C Raumtemperatur hält sich der Kürbis auf jeden Fall über viele Wochen. Ist der Kürbis angeschnitten, so verwahren Sie ihn am besten eingepackt im Kühlschrank. Auch nicht verwendetes Fruchtfleisch kann über einen langen Zeitraum eingefroren werden.

 

Mein kleiner großer Kürbis ...

Mit ein paar Tricks und Kniffen ist es ganz leicht, seinen eigenen Kürbis im Garten oder sogar auf dem Balkon zu züchten. 3-5 Kürbissamen Anfang April 1 cm tief in einen Topf mit Blumenerde stecken. Eine feuchte und warme Umgebung fördert das Wachstum. Hilfreich ist ein Gewächshaus oder ein Wintergarten. Ein junger Kürbis braucht sehr viel Sonne. Wenn im Herbst der Kürbis reif ist (Klopftest), dann sollte er noch vor dem ersten Frost geerntet werden.

 

Foto: © Stefan Körber / Fotolia.com

Redaktion, 08.10.2013

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