Wenn das Hobby zum Beruf wird: Die Generation 50plus macht sich selbstständig

München, 27.11.2012 - Wer die Schlagworte "Machen Sie Ihr Hobby zum Beruf" in eine Suchmaschine eingibt, wird mit über 1,2 Millionen Beiträgen belohnt. Und dabei sind es nicht nur Berufsanfänger, die sich für dieses Thema interessieren. Gerade für die Generation 50plus, die sich oft persönlich und beruflich neu ausrichtet, ist dies ein wichtiges Thema. Das wird auch in den Foren des 50plus-Treff deutlich. Denn hier wird nicht nur über Freundschaft und Partnersuche gesprochen, sondern auch, wie man seine Zeit als "Best Ager" gestaltet. Das Thema "Machen Sie Ihr Hobby zum Beruf" hat sich in den letzten Monaten zum Dauerbrenner entwickelt und die Chancen für die sogenannten "Silversurfer" sind in Zeiten des Internets größer und vielseitiger denn je.

Noch lange kein altes Eisen

Gerade in der Mitte des Lebens orientieren sich viele nicht nur persönlich, sondern auch beruflich neu. Vielleicht weil die Kinder aus dem Haus sind, der "Un"-Ruhestand beginnt oder die Berufswahl, die man zwischen 16 und 20 getroffen hat, einfach nicht mehr passend ist.
Immer mehr der sogenannten "Best Ager" machen dann tatsächlich ihr Hobby zum Beruf. Sie haben an Lebenserfahrung gewonnen, lassen sich nicht mehr von zu großen Illusionen verleiten, sondern wissen, dass viele kleine Schritte auch zum Erfolg führen. Hinzu kommt die realistische Einschätzung in die eigenen Fähigkeiten. "Wir sehen das gerade an den Tipps und dem regen Austausch zu diesen Themen in unseren Foren", sagt Marianna Exter, Geschäftsführerin des 50plus-Treff. "Die Generation der über 50-Jährigen ist körperlich fit, selbstbewusst und technisch versiert. Das Internet wird da auch bei dem Thema Zuverdienst oder Selbstständigkeit zu einem Marktplatz der Möglichkeiten."

Stricken, malen und Handarbeit "Made in Germany"

Das Internet bietet zahlreiche Verdienst-Aussichten. Letzthin von sich reden machte ein Startup aus Franken. Seit September dieses Jahres online, kann sich dort jeder sein Strick-Model aussuchen, dass dann von seiner persönlichen Strick-Oma gefertigt wird. Jede Dame erhält ein Drittel des Netto-Preises der Rest wird für Logistik, Material und laufende Kosten verwendet. Aber auch diverse Internetmarktplätze werden fleißig von Menschen im Rentenalter bestückt. So erfährt auch das Hobby Malen neuen Aufwind. Über Kunstvermittlungen im Internet hat schon der ein oder andere versierte Hobbymaler seine Bilder aus dem Keller ans Licht geholt und verkauft. Ebenso die Vermittlung via Internet als Hundebetreuer oder Haus- und Garten-Sitter floriert.
Wer gerne schreibt, kann problemlos seinen eigenen Blog betreiben. "Wir haben eine Userin, die eigentlich Kindererzieherin ist. Im Ruhestand hat sie sich gelangweilt und betreibt nun einen Blog für Gartengestaltung. Ihre Zugriffszahlen sind phänomenal", verrät Marianna Exter.
Doch nicht nur auf dem digitalen Weg können sich die "Silversurfer" verwirklichen. Lokales Engagement gibt es in vielen Bereichen. Egal, ob Miet-Oma oder Vorleser in der Bibliothek - die Möglichkeiten sind unzählig. Und so manch einer erfüllt sich im hohen Alter noch einen Kindheitstraum. "Ich habe als Kind immer die Mannequins in den Hochglanzmagazinen bewundert," erzählt die ehemalige Sportlehrerin Christel (75). "Durch Zufall wurde ich vor zehn Jahren auf der Straße angesprochen, ob ich nicht modeln möchte." Sie hat es neugierig ausprobiert und ist heute regelmäßig ausgebucht.

Schritt für Schritt oder mit einem großem Wurf, es gibt viele Wege zum Traumberuf

So hat auch Elvira gleich ein ganzes Traumleben gefunden. Mit 62 wagte sie den Schritt und eröffnete in Südfrankreich ein kleines Hotel mit 4 Zimmern, die sie liebevoll eingerichtet hat. Dort gibt sie selbst Sprachunterricht an Ihre inzwischen eingeschworenen Stammgäste. "Ich kann mein Glück manchmal noch nicht fassen, die Luft, das Licht, der Umgang mit den Gästen - alles ist täglich neu und wunderschön", stahlt sie.
Egal aber, ob man sich mit kleinen oder ganz großen Schritten verwirklichen möchte, es gibt - wie so oft im Leben - einiges zu beachten. Auch wenn es sich zunächst um einen Nebenverdienst handelt, sollten Sie abklären, in welcher Höhe sich dieser belaufen darf. Ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein kann da ausführlich beraten. Wenn man alle Faktoren abgeklärt hat, so kann man sich mit Elan in die neue Aufgabe stürzen. Und das kann 50plus-Treff Geschäftsführerin Marianna Exter nur bestätigen: "Wir erleben immer wieder, dass unsere Mitglieder mit viel Umsicht, aber auch mit sehr viel Energie an die Verwirklichung ihrer Träume gehen."

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Über den 50plus-Treff
Der 50plus-Treff ist das Internet-Portal für Partnersuche, Freundschaft und Freizeitgestaltung, das konsequent auf die Generation 50plus ausgerichtet ist. Ursprünglich als Partnerbörse gestartet hat sich das Portal bis heute zu einem aktiven Netzwerk von über 160.000 Mitgliedern entwickelt, die sich in Themenforen und Regionalgruppen weit über die Partnersuche hinaus austauschen und vernetzen. In mehr als 45 regionalen Interessensgruppen organisieren Mitglieder regelmäßige Treffen, um den gemeinsamen Meinungsaustausch auch außerhalb des Internets zu fördern.

Seit Februar 2006 ist der 50plus-Treff als erste Online-Partnerbörse durch den Bundesverband 50 Plus e.V. zertifiziert. Das Gütesiegel steht für höchste Qualitäts- und Servicestandards für die speziellen Ansprüche der Generation 50plus. Der 50plus-Treff wurde im Juni 2005 gegründet und wird von der 50plus-Treff GmbH in München betrieben. Geschäftsführer sind Sven und Marianna Exter.

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