Wenn die Kinder plötzlich aus dem Haus sind ...
50plus-Treff-Mitglieder über ein Gefühl zwischen stolzem Loslassen und innerer Leere

München, 01.09.2011 - "Unsere Tochter ist heute ausgezogen. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis und ich freue mich, dass sie auf eigenen Beinen steht. Trotzdem zieht es mir beim Anblick des nun leeren Zimmers den Bauch zusammen", sagt eine Userin des Portals 50plus-Treff. Wenn die eigenen Kinder ausziehen, ist es oft ein schmaler Grat zwischen Stolz und Traurigkeit: Wohin mit den Emotionen und wohin mit sich selbst? Der 50plus-Treff hat die Mitglieder befragt, wie sie mit dem Aufbruch der Kinder umgegangen sind und was sie anderen in derselben Situation raten. Hier lesen Sie die besten Tipps gegen den "Was-tun-wenn-die-Kinder-weg-sind-Blues".

Lassen Sie los!

Bei der 59-jährigen Gabi aus Velbert zog zunächst die Tochter aus der gemeinsamen Wohnung aus, kurze Zeit später der Sohn. "Sie gingen beide mit Sack und Pack los. Bei mir sind da schon ein paar Tränchen geflossen. Aber ich bin da nicht der Typ, der dann in ein großes Loch fällt. Meine Kinder sind zwar aus dem Haus, aber nicht aus meinem Leben." Inzwischen weiß sie auch, dass Eltern und Kinder loslassen müssen. Eltern dürfen nicht vergessen: "Die Kinder bleiben nun mal nicht die Kleinen und werden früher oder später ihr eigenes Leben führen. Das ist der Lauf der Dinge."

Seien Sie stolz auf das Elternsein!

Und die Gelassenheit, so damit umzugehen und loslassen zu können, schöpft Gabi aus ihrem Muttersein: "Ein Leben nach den Kindern gibt es für mich nicht. Sie werden immer meine Kinder bleiben und ich werde immer alles für sie tun." Auch wenn es bei den Kindern schneller geht und die Eltern länger brauchen um zu verstehen, dass die Kinder jetzt groß sind. Die Eltern haben ihre Kinder bestmöglich erzogen und viel auf den Weg mitgegeben. Nun müssen sich die Sprösslinge beweisen – und wollen es auch.

Setzen Sie Zeichen!

Wem der Auszug der Kinder jedoch besonders schwer fällt, weil sich jedes Mal beim Vorbeigehen an der Zimmertüre der Hals zuschnürt, der sollte handeln. Viele 50plus-Treff-Mitglieder raten zu einer symbolischen Handlung. Sie soll helfen, den Auszug zu verarbeiten. Es kann etwas kleines sein, zum Beispiel eine Fotowand mit schönen Erinnerungen. Vielleicht hilft aber auch etwas Großes: Der Umbau des Kinderzimmers in einen Hobbyraum. Manche Stimmen sagen aber auch, durch einen Umzug in eine neue Wohnung ein Neuanfang gewagt werden soll. Bei Gabi wurde aus dem Kinderzimmer ein Arbeitszimmer.

Genießen Sie Ihren Freiraum!

"Ich habe mich daran gewöhnt, dass das Haus nicht mehr voller Trubel ist. Wenn, dann mach' ich mir den Trubel selbst." Ihren Freiraum weiß Gabi inzwischen zu schätzen und möchte ihn auch nicht mehr missen: "Unsere Tochter kommt regelmäßig an den Wochenenden zu uns. Sie ist keine zehn Minuten da und schon ist wieder Chaos in der Wohnung", sagt Gabi mit einem Zwinkern. "Und so schön es ist uns zu sehen, so sehr freue ich mich auch, wenn danach wieder Ruhe eingekehrt ist."

Pflegen Sie kleine und große Rituale!

Mit dieser Einstellung ist die zweifache Mutter nicht alleine. Viele der befragten Mitglieder sehen das genauso. Dennoch ist es am Anfang nicht schön. Um die Phase der Tristesse kurz zu halten, sollten feste Rituale mit den Kindern eingeführt werden. Regelmäßige Treffen, Telefonate oder Mails können da sehr helfen.

Pflegen Sie alte und neue Hobbies!

"Es war für mich anfangs sehr komisch", gibt die 59-Jährige zu. "Ich musste lernen, mich wieder mit mir selbst zu beschäftigen und etwas zu unternehmen". So geht es vielen Eltern. Das Wichtigste ist, sich nicht in ein Schneckenhaus zu verziehen, sondern vor die Türe zu gehen. Wem das schwer fällt, der sollte mit Freunden darüber sprechen. Sie werden sich kümmern und gerne gemeinsame Freizeitaktivitäten planen. "Ich habe wieder begonnen, Tennis zu spielen und gehe regelmäßig schwimmen", sagt Gabi.

Nehmen Sie sich Zeit für neue Bekanntschaften!

Viele der Befragten haben in der Community Gleichgesinnte und neue Bekanntschaften gefunden. Denn es gibt viele Mitglieder, die aus ihrer Erfahrung sprechen und schnell Tipps als "erste Hilfe" geben können, wenn der Möbelwagen nach dem Auszug der Kinder gerade um die Ecke gefahren ist. Aus ersten virtuellen Gesprächen im Forum werden Freundschaften. Die "Eltern" treffen sich in Regionalgruppen und verabreden sich für gemeinsamen Sport oder gehen sogar zusammen auf Reisen.

Und jetzt, wo die Kinder selbständig sind und auch die notwendige Kraft und Ruhe da ist, ist es für Alleinstehende vielleicht auch der passende Zeitpunkt, um nach einem neuen Partner zu suchen.


Wenn die Kinder plötzlich aus dem Haus sind - 50plus-Treff



Über den 50plus-Treff
Der 50plus-Treff ist das Internet-Portal für Partnersuche, Freundschaft und Freizeitgestaltung, das konsequent auf die Generation 50plus ausgerichtet ist. Ursprünglich als Partnerbörse gestartet hat sich das Portal bis heute zu einem aktiven Netzwerk von über 150.000 Mitgliedern entwickelt, die sich in Themenforen und Regionalgruppen weit über die Partnersuche hinaus austauschen und vernetzen. In mehr als 45 regionalen Interessensgruppen organisieren Mitglieder regelmäßige Treffen, um den gemeinsamen Meinungsaustausch auch außerhalb des Internets zu fördern.

Seit Februar 2006 ist der 50plus-Treff als erste Online-Partnerbörse durch den Bundesverband 50 Plus e.V. zertifiziert. Das Gütesiegel steht für höchste Qualitäts- und Servicestandards für die speziellen Ansprüche der Generation 50plus. Der 50plus-Treff wurde im Juni 2005 gegründet und wird von the-e-project.de OHG aus München betrieben. Geschäftsführer sind Sven und Marianna Exter.

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