Zauberhafte Frühlingstipps: Wenn der Garten zum zweiten Wohnzimmer wird

München, 16.03.2011 - Langsam erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf und lässt die ersten Knospen sprießen - endlich geht die Gartenzeit wieder los. Höchste Eisenbahn also, mit der Gartenplanung anzufangen und die ersten Setzlinge einzupflanzen. Denn jeder Trieb will sorgsam gepflegt werden. In einer Umfrage haben Mitglieder des Internetportals 50plus-treff.de erzählt, wie sie Balkon und Garten bepflanzen und ihre Zeit im Grünen gestalten. Wir haben die schönsten Geschichten gesammelt.

Platz ist auch auf dem kleinsten Balkon

Für Gabriele (59) ist ein farbenfroh blühender Balkon das wichtigste. Deswegen beginnt für sie die Gartensaison bereits, wenn der Boden im Garten noch ein bisschen gefroren ist. In Terrakottatöpfen pflanzt sie Ziergänseblümchen und sorgt für die ersten Farbtupfer: "Die Ziergänseblümchen sind pflegeleicht und bringen Farbe. Wenn es wärmer wird, werde ich noch Vergissmeinnicht dazupflanzen." Und so kommen im Laufe der Gartensaison auch noch Stiefmütterchen und Margeriten dazu. Langeweile und Tristesse haben auf ihrem Balkon keine Chance.

Ihr Tipp: Als Deckschicht legt sie eine Lage Moos auf die Blumenerde: "Das sieht nicht nur schön aus, es hat auch eine praktische Nebenwirkung: Bei Regen gibt es keine Erdspritzer auf dem Balkon." Und so macht Gabriele ihren Balkon zum zweiten Wohnzimmer. Als Geheimtipp gegen ungebetene Schädlinge, wie etwa Lauskolonien an ihren Rosen, hat sie ein altes Hausrezept parat: "Ich weiche Brennnesselblätter über Nacht in einem Eimer mit Wasser ein. Den Sud fülle ich in eine Sprühflasche und besprühe die Blätter vorsichtig damit."

Gesund mit frischen Beeren

In Astrids Obstgarten wird die Abwechslung groß geschrieben. Die 52-jährige Wahlschweizerin legt viel Wert auf kleine Naschereien und pflegt ein kleines Beerenparadies: "Wir haben keinen wirklichen Gemüsegarten, eher einen Wohngarten zum Wohlfühlen. Da ist zwar auch ein bisschen Rhabarber drin, aber hauptsächlich haben wir sehr viele Beeren - Stachelbeeren, Himbeeren und schwarze Johannisbeeren." Ein einfacher Ziergarten ist ihr zu nackt und so profitieren auch ihre Kinder und Freunde von ihrem grünen Daumen. "Ich habe mit dem eigenen Obst schon sehr viel Marmelade selbst gemacht, die kann ich dann verschenken und alle freuen sich darüber."

Neben Erdbeeren und Co. pflanzt Astrid auch Raritäten in ihrem Garten an. Die Marmelade aus Trauben von dem eigenen Rebstock schmeckt natürlich besonders lecker. Das Highlight der Gartensaison aber ist die Kiwistaude: "Die eigenen Kiwis essen zu können ist natürlich besonders schön." Die Vorbereitungen für ihre reiche Früchteernte beginnen bereits im Spätherbst, wenn es kalt wird und langsam die Winterruhe einkehrt. Die Triebe der Obstbäume und -pflanzen werden zurück geschnitten, damit die Reben und Stauden im neuen Jahr wieder in voller Blüte stehen können und der Beerengarten neue Früchte tragen kann.

Auf den Spuren Hildegard von Bingens

Mit viel Liebe zum Detail pflegt auch Edith (55) ihren kleinen verwinkelten Räubergarten. Rosmarin, Salbei und Liebstöckel zieht sie zwischen Haselnuss- und Holunderstrauch groß. So genießt sie nicht nur den Duft der dicht gewachsenen Kräuter direkt neben der Terrasse, sondern kann in der Küche frisch gezupfte Zitronenmelisse verwenden. Ihr Geheimrezept, mit dem sie ihre Kräuter zum duften bringt, ist altbewährt: "Wir streuen Kaffee- und Schwarzteesatz in das Kräuterbeet. Mein Mann hat dafür ein gutes Händchen." Damit verzichten sie ganz auf die chemische Keule: "Wir sind da nicht so, wir lassen auch die Schnecken leben."

Die meisten Kräuter sind nicht sehr pflegeintensive Dauerpflanzen, die auch im Freien überwintern können: "Unsere Kräuter sind schon lange im Beet und groß genug, um auch den Winter gut zu überstehen." Lediglich der Rosmarinstrauch wird im Frühjahr neu gekauft, im Topf herangezogen und schließlich im Mai in das Kräuterbeet ausgesetzt - für den kleinen Strauch ist der hiesige Winter im Freien dann doch zu streng.

Selbstversorger im großen Stil

In völlig anderen Dimensionen bewegen sich Elfriede (59) und ihr Ehemann Hans (68). Gemeinsam unterhalten sie ein 450 m² großes Gewächshaus. Zwar sind sie eher durch Zufall an das Grundstück gekommen, aber inzwischen möchten sie es sich nicht mehr missen: "Wir sind schon immer sehr aktiv. Und mit dem Gewächshaus sind wir zwei bis drei Stunden täglich beschäftigt, damit haben wir genügend körperliche Betätigung." Das macht vor allem im Herbst bei der Ernte viel Arbeit, allerdings nimmt es das Paar gerne in Kauf: "Wir haben die Gartenarbeit einfach in den Genen", sagt Elfriede.

Mit Geschick und einer ordentlichen Portion Fleiß kultivieren die beiden ihre Miniplantage rund ums Jahr. Das hält nicht nur fit, sondern ist auch gesund. Mit dem Ertrag des Gewächshauses versorgen sie drei Familien inklusive Kinder mit sämtlichem Obst und Gemüse. Mit Auberginen, Brokkoli, Zucchini und 140 Tomatenstauden haben sie mehr in ihrem Gewächshaus als jeder Markt bieten kann. Und das, obwohl sie gänzlich auf Chemikalien verzichten: "Wir düngen nur mit Mist, Kompost und Hornmehl."

Egal ob auf dem Balkon oder im Gewächshaus, wie die Umfrage unter den Mitgliedern des Internetportals 50plus-treff.de ergeben hat, gewinnen Fantasie und Kreativität. Über diese tauschen sich die Mitglieder auch in den 50plus-treff.de-Foren Flora & Fauna und Hobby & Freizeit aus. Denn mit bewährten Tricks lassen sich schon früh in der Saison schattige Plätzchen zum Entspannen und heimelige Oasen anpflanzen.


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Seit Februar 2006 ist der 50plus-Treff als erste Online-Partnerbörse durch den Bundesverband 50 Plus e.V. zertifiziert. Das Gütesiegel steht für höchste Qualitäts- und Servicestandards für die speziellen Ansprüche der Generation 50plus. Der 50plus-Treff wurde im Juni 2005 gegründet und wird von the-e-project.de OHG aus München betrieben. Geschäftsführer sind Sven und Marianna Exter.

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