10 Tipps für ein gelungenes Profilfoto

10 Tipps für ein gelungenes Profilfoto 10 Tipps für ein gelungenes Profilfoto

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Viele Profilbilder im 50plus-Treff sind wirklich toll und deren stolze Besitzer dürfen sich hoffentlich auch entsprechend regen Zuspruchs erfreuen. Leider gibt es aber immer noch eine ganze Menge Profile ohne Foto. Andere haben zwar ein Bild eingestellt, aber die Grundsätze eines ansprechenden Profilfotos scheinen ihnen nicht vertraut zu sein. Häufig ist die Folge, dass das eigene Konterfei in ein unvorteilhaftes Licht gerückt wird. Das muss aber nicht sein. Deshalb haben wir noch einmal einige wesentliche Ratschläge zusammengefasst.

 

Nochmal zur Erinnerung: Ein gutes Profilfoto steigert die Chancen darauf, Zuschriften zu erhalten um 800%! Das Profilbild hat also einen ganz entscheidenden Einfluss auf den Erfolg bei der Online-Partnersuche und Freundschaftssuche.

 

1. Grundsätzliches zum Bild an sich

Auf einem Profilfoto ist es das Gesicht, das zählt. Da ist es klar, dass dieses gut erkennbar sein muss. Weil das Foto nur sehr klein auf der Website dargestellt wird, ist es deshalb nicht ratsam, sich für ein Ganzkörperfoto zu entscheiden. Am besten erkennbar ist das Gesicht, wenn es möglichst groß im Bild vorn vorne gezeigt wird. Ein weiterer Vorteil der Aufnahme von vorne ist, dass dies ganz automatisch aufgeschlossener wirkt.

Ein Bild, das spät am Abend bei einer Feier oder in der Bar aufgenommen wurde, zeigt oft kein frisches und munteres Gesicht mehr. Für ein Porträt, dass das Aushängeschild für das eigene Profil sein soll, sollte man lieber ausgeschlafen sein.

 

2. Der Gesichtsausdruck

Wenn jemand zu ernst oder sogar leidend auf seinem Foto aussieht, kann dies zu einer geringeren Anzahl von Profilaufrufen führen. Ein freundlicher Gesichtsausdruck erhöht die Attraktivität des Gesichtes enorm. Wer freundlich in die Kamera blickt oder lächelt hinterlässt einen zufriedenen, ausgeglichenen und offenen Eindruck. Dies ist fast schon ein Garant für die attraktive Wirkung eines Gesichtes.

 

3. Sonnenbrille, Strohhut und Bildschärfe

In keinem Fall sollte irgendetwas das Gesicht verdecken, auch nicht teilweise. Eine Sonnenbrille wirkt zwar cool, versteckt aber die Augen und verhindert damit, dass die eigene Ausstrahlung voll zur Geltung kommen kann. Ebenso kann ein Hut durch seinen Schatten dafür sorgen, dass das Gesicht nur schlecht erkennbar ist. Unbrauchbar ist ein Foto auch dann, wenn es unscharf ist. Das Interesse an jemandem, den man auf seinem Porträt nicht deutlich sehen kann, geht in der Regel schnell verloren und das Profil wird unverrichteter Dinge weggeklickt.

 

4. Styling

Wer Freundschaft sucht oder an einer ernsthaften Beziehung interessiert ist, sollte sich nicht zu freizügig geben. Haare und Kleidung sollten gepflegt wirken und zur Umgebung passen. Ein ungepflegtes Äußeres vermittelt auf Anhieb einen schlechten Eindruck, auch wenn der Mensch dahinter noch so nett und interessant ist. Über ein Bild lässt sich nun einmal nur ein äußerer Eindruck vermitteln. Problemzonen dürfen gerne kaschiert werden. Ein Bierbauch muss also nicht zwingend zur Schau gestellt werden. Grundsätzlich gilt, wer sich von seiner Schokoladenseite zeigt, hat gute Chancen im Hinblick auf Profilaufrufe und Zuschriften. Frauen haben die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit mit einem passenden dezenten Make-Up zu unterstreichen, das ihnen keine Maske aufsetzt. Auf seinem Foto ganz natürlich zu wirken, ist sowieso ein wichtiger Punkt für ein gelungenes Profilfoto.

 

5. Blickrichtung und Aktivität

Am besten ist das Gesicht natürlich zu erkennen, wenn man direkt in die Kamera sieht. Es spricht aber nichts dagegen, sein Konterfei leicht von der Seite zu zeigen, wenn das Gesicht und dessen Charakter auch so gut erkennbar sind. Auch schön kann es sein, sich bei einer Tätigkeit fotografieren zu lassen, die man gerne tut oder zu seinen Hobbies zählt. Jemand, der sich zum Beispiel beim Wandern mit einem herrlichen Ausblick im Hintergrund fotografieren lässt, zeigt neben seinem Äußeren gleichzeitig, wie aktiv er ist. Zu beachten wäre hier nur, dass das Gesicht trotzdem gut erkennbar ist, die Person im Vergleich zur Umgebung folglich deutlich im Vordergrund steht. Auch in diesem Fall sollte auf eine Ganzkörperaufnahme zugunsten der Erkennbarkeit des Gesichtes verzichtet werden.

 

6. Umgebung

Das Foto sollte nicht in einer unpassenden Umgebung aufgenommen werden. Das könnte zum Beispiel das Badezimmer sein oder ein unaufgeräumtes Zimmer. Die Gefahr, dass Dinge versehentlich mitfotografiert werden, die auf dem Foto eigentlich nicht zu sehen sein sollen, ist groß. Am besten erkennbar ist das eigene Gesicht sowieso vor einem einfarbigen oder dezenten Hintergrund. Schön können aber auch Aufnahmen in der Natur sein, solange diese nicht zu sehr in den Vordergrund tritt. Wichtig ist auch, dass nur die eigene Person auf dem Foto zu sehen ist und zwar ohne Reste weggeschnittener weiterer Personen.

 

7. Beleuchtung

Wird das Bild nicht von einem professionellen Fotografen aufgenommen, sollte auf die richtige Beleuchtung geachtet werden. Eine schlechte Ausleuchtung, ein düsteres Zimmer und Blitzlicht lassen jedes Gesicht fahl und unnatürlich wirken. Ein Foto ohne Blitz bei Tageslicht sieht da gleich viel besser aus.

 

8. Selfie oder Fotograf

Natürlich kann man ein Selfie von sich machen. Nur leider gelingen diese nur sehr selten wirklich gut. Beim Selfie ist das Gesicht oft zu nah an der Kamera oder wird aus einer unvorteilhaften Perspektive aufgenommen. Besser ist es, jemand anderen zu bitten, ein paar Fotos aufzunehmen. Das muss nicht unbedingt ein professioneller Fotograf sein. Ein Bekannter mit einem guten Blick bekommt das auch hin. Ansonsten ist der Gang zum Profi sicher nie verkehrt. Dieser punktet mit einer perfekten Bildausleuchtung und viel Erfahrung damit, ein Gesicht „ins rechte Licht“ zu rücken.

 

9. Fotogröße und Bildformat

Für die Anzeige auf den Online-Seiten werden die Bilder automatisch verkleinert. Deshalb ist es nicht notwendig, ein winziges Bild abzuspeichern. Will sich jemand genauer ansehen, wen er denn da vor sich hat, möchte dieser in der Regel das Foto vergrößern können. Das geht natürlich nur dann, wenn die Ausgangsgröße des Bildes nicht zu klein ist. Es sollte auch unbedingt darauf geachtet werden, dass das Foto scharf ist, wenn es am Bildschirm vergrößert aufgerufen wird. Beachtet werden sollte auch, dass der Bildausschnitt für das Profilfoto dem vorgegebenen Rahmenformat entspricht. Gibt der Rahmen ein Hochformat vor, muss auch das hochgeladene Bild hochformatig sein.

 

10. Aktualität

Ein veraltetes Foto rächt sich spätestens beim ersten persönlichen Treffen. Das enttäuschte Gesicht eines Gegenübers, der eine wesentlich jünger aussehende Person erwartet hat, sollte man sich wirklich lieber ersparen. Es gilt die Grundregel: Das Profilfoto muss aktuell sein. So zeigt man am besten, wer man ist und dass man es ehrlich meint.

 

Zum Schluss...

...noch ein kleiner Tipp: Überprüfen Sie Ihr Foto doch einmal folgendermaßen: Versuchen Sie, sich in jemanden zu versetzen, der Sie nicht kennt. Sehen Sie sich nun Ihr Foto an und achten Sie auf die spontane Wirkung. Dabei sind Falten, Alter, Haarfarbe oder Schönheitsfehler völlig egal. Wie wirken Sie? Freundlich? Aufgeschlossen? Sympathisch? Ernsthaft? Unsicher? Sind Sie mit Ihrer Wirkung zufrieden? Sind Ihre Gesichtszüge gut erkennbar? Wunderbar, dann haben Sie alles richtig gemacht.

 

 

 

Foto: © Lisa F. Young/fotolia.de

 

Redaktion, 04.08.2016

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